Sony The Collexion: Kommende Premium-Kopfhörer sickern durch

Sony plant mit „The Collexion“ einen neuen Over-Ear-Kopfhörer der Oberklasse – hatte ich auch schon einmal aufgegriffen. Jetzt gibt es einen neuen „Leak“ zu diesem Modell. Das schreibe ich bewusst in Anführungsstriche, da das Ganze eher so anmutet, als stecke eine gezielte PR-Aktion dahinter.

So wurde der britische Schauspieler Damon Idris („F1“) mit einem unbekannten Kopfhörermodell fotografiert. Die Bilder liegen jedoch in dermaßen hoher Qualität vor, dass es unwahrscheinlich anmutet, dass sie „mal eben“ von jemandem nebenbei geknipst worden sind. Obendrein hat Sony selbst die Fotos im sozialen Netzwerk X mit einem verstohlenen Emoji kommentiert. Das ist arg ungewöhnlich für einen Hersteller.

Damson Idris frolicking in NYC pic.twitter.com/cPdXdoc574

— Complex Style (@ComplexStyle) May 3, 2026

Üblicherweise versuchen Firmen bei echten Leaks eher, die Bilder entweder durch Copyright-Strikes wieder „einzufangen“ oder schweigen komplett. Insofern gehe ich eher davon aus, dass Sony selbst hinter dem „Leak“ von The Collexion steckt. Zu der Technik der Over-Ears fehlen unterdessen weiterhin neue Informationen. Es steht vage im Raum, dass es sich bei diesen Kopfhörern um eine Art Luxus-Auflage der bereits erhältlichen Sony WH-1000XM6 handeln könnte.

Demnach soll The Collexion wohl verstärkte Metallbügel und -scharniere nutzen und auch weitere Materialien und das Design anpassen. Man munkelt, dass die Kopfhörer als Chip den MediaTek MT2855 in Kombination mit Sonys DSEE Ultimate verwenden. Zudem sollen die Kopfhörer ANC verwenden und in den Farben Schwarz und Weiß auf den Markt kommen. Zusammenfalten lassen sie sich wahrscheinlich nicht.

Sonys The Collexion soll bei aktiviertem ANC angeblich eine Akkulaufzeit von 24 Stunden erreichen. Das läge unter den WH-1000XM6, die bis zu 30 Stunden erreichen. Eventuell hat der Hersteller also zugunsten von Design und Verarbeitung etwas am Akku geknapst. Als Preis stehen im Übrigen satte 629 Euro für die kommenden Over-Ears im Raum. Schon bald dürften wir alles Weitere erfahren, denn der 19. Mai 2026 ist Gerüchten zufolge das offizielle Launch-Datum.

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WHOOP aktualisiert den Community-Tab (Beta)

WHOOP hat seiner Community-Funktion in der aktuellen Beta ein kleines, aber durchaus praktisches Update spendiert. Künftig seht ihr im Community-Tab gebündelt die täglichen Werte eurer Kontakte zu Recovery, Sleep und Strain in einer gemeinsamen Ansicht. Das soll es einfacher machen, Training und Erholung besser einzuordnen, gerade dann, wenn man sich mit Freunden oder Familie gegenseitig motivieren will.

Neu ist auch, dass sich Kontakte direkt über die Suche nach Namen finden und hinzufügen lassen. Anfragen verschickt ihr ebenfalls direkt im Community-Bereich der App. WHOOP positioniert das Ganze klar als soziales Feature, das Training nicht nur messbar, sondern auch etwas gemeinschaftlicher machen soll.

Die Funktion startet laut Anbieter zunächst als exklusive Beta. Wer WHOOP ohnehin nicht nur zur Selbstbeobachtung, sondern auch zum Vergleich im Freundeskreis nutzt, dürfte das Update zu schätzen wissen. Ich bin da eher selten unterwegs.

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#StartupTicker – +++ SAP +++ Prior Labs +++ Plus1 +++ 0TO9 +++ Zentur.io +++ myAcker +++ ackerPay +++ 

#StartupTicker

#StartupTicker SAP und seine milliardenschweren Startup-Deals (Prior Labs, LeanIX, Signavio) Ex-Solaris-Manager bringt 0TO9-Startup Plus1 nach Deutschland Zentur.io schlittert in die Insolvenz myAcker setzt voll und ganz auf ackerPay

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Mittwoch, 6. Mai 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 6. Mai).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

SAP

SAP stärkt sein KI-Geschäft! Ohne SAP wäre die deutsche Startup-Szene um einige Milliarden-Deals ärmer. In der Vergangenheit übernahm der Walldorfer Softwarekonzern etwa die deutschen Unternehmen LeanIX sowie Signavio – und nahm dafür rund 2 Milliarden Euro in die Hand. Nun schlägt das 1972 gegründete Unternehmen wieder zu – und kauft das junge KI-Startup Prior Labs. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. SAP verkündet aber, dass man „in den kommenden vier Jahren mehr als eine Milliarde Euro“ in das Startup investieren wolle. Was auf jeden Fall eine Ansage ist. Prior Labs, 2024 vom AutoML-Forscher Frank Hutter, Noah Hollmann und Sauraj Gambhir in Freiburg im Breisgau, gegründet, entwickelt mit TabPFN ein „Modell, das die Analyse von Tabellendaten grundlegend verbessert“. Das Team ermöglicht es „Unternehmen präzisere Vorhersagen auf Grundlage ihrer Daten zu treffen“. Unter dem Dach von SAP soll Prior Labs „zu einem weltweit führenden Frontier-AI-Labor für strukturierte Daten“ aufsteigen – „jene Daten, auf denen die Geschäfte der Welt basieren“, heißt es in einer Presseaussendung“. Somit kauft SAP hier seine Zukunft ein. Der richtige Schritt in einer Zeit, in der KI alles verändert. Mehr über Prior Labs

Plus1

Neobanker schiebt Plus1 an! Der ehemalige Solaris-Manager Nicolas Knecht bringt das schwedische Fintech Plus1, das sich um Umschuldungskredite kümmert, nach Deutschland. Das 2016 vom Seriengründer Oliver Hildebrandt gegründete FinTech gehört zum Portfolio der schwedischen FinTech-Firmenschmiede 0TO9 (Zero to Nine), die derzeit massiv auf den deutschen Markt drängt. Plus1 ist derzeit in Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen aktiv. Weitere Länder sollen folgen. 0TO9 schob hierzulande gerade erst das FinTech Norta an, eine Art Raus aus den Schulden-App, an. 0TO9 wird in Deutschland von der bekannten Seriengründerin Jessica Holzbach vorangetrieben. Mehr über 0TO9

Zentur.io

Pleite! Das Landshuter Startup Zentur.io, das eine Software für Wärmenetzbetreiber entwickelt, ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Marcus Göbel bestellt. Die Jungfirma, 2021 von Michael Detke und Alexander Stoll gegründet, wurde in den vergangenen Jahren von Bayern Kapital, Enpulse Ventures und 5X Ventures finanziell unterstützt. 2024 floss dabei eine siebenstellige Summe in Zentur.io. Hintergründe zur Insolvenz sind bisher nicht bekannt. Mehr über Zentur.io

myAcker – ackerPay

Strategiewechsel! Das Kärntner Startup myAcker, das bisher vor allem für seine AckerBoxen (Selbstbedienungskonzept für regionale Lebensmittel) bekannt war, setzt künftig voll und ganz auf sein

All-in-One -Shopsystem ackerPay. „Mit 1. Mai wird ein großer Teil des bisherigen Geschäfts rund um die Ackerboxen an einen neuen Betreiber übergeben“, berichtet Brutkasten zum Pivot. Das Startup aus Spittal an der Drau, 2018 von Floris Michiels, Patrick Kleinfercher, Christoph Raunig und Kathrin Angermann gegründet, sammelte zuletzt 2025 Kapital ein – unter anderem von Valrosa Holding. (Brutkasten) Mehr über ackerPay

Nuvio Planet

Nuvio Planet ermöglicht die präzise Analyse von Emissionen entlang komplexer Lieferketten. „Wenn ein Futtermittelunternehmen eine Einkaufsentscheidung ändert, weil Nuvio Planet es ihnen zeigt – das ist der Moment, der zählt“, sagt Gründerin Irene Rosique-Conesa. Mehr über Nuvio Planet

Startup-Radar

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: Scopo, Joony’s, MyJuristo, seatbase und pickz-ai. Mehr im Startup-Radar

#DEALMONITOR

Investments & Exits

eleQtron sammelt 57 Millionen ein Mosaic SoC bekommt 3,8 Millionen vGreens streicht 2 Millionen ein profitize erhält 1,7 Millionen TV-Moderator Ralph Caspers investiert in TukToro Deel kauft Sastrify. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

O2 TV: Ab heute mit neuen Abo-Paketen im Portfolio

Wie angekündigt krempelt Telefónica Deutschland sein TV-Angebot auf links und startet ab dem heutigen 6. Mai 2026 mit einem neuen O2-TV-Portfolio. Man möchte verschiedene Abos in Paketen mit einer Rechnung bündeln und weg von einer Zersplitterung. O2-Kunden aus dem Mobilfunk- oder Festnetzbereich bietet man drei neue Haupttarife zur Auswahl, die die alten M-, L- und XL-Pakete ablösen.

Der Tarif O2 TV Classic bietet jetzt den Einstiegs-Tarif. Inkludiert ist hier Live-TV von 150 HD-Sendern im heimischen WLAN sowie die Möglichkeit bis zu 100 Stunden Aufnahmen zu speichern. Funktionen wie Neustart, Pause und die Programmierung von Aufnahmen über das Smartphone sind weiterhin an Bord. Das Angebot lässt sich auf bis zu vier Geräten gleichzeitig nutzen und bietet Zugriff auf eine Mediathek. Optional gibt es drei Monate Netflix mit Werbung kostenlos dazu. Danach schlägt Netflix mit zusätzlichen 4,99 Euro pro Monat zu Buche. O2 TV Classic kostet, wer sich zwei Jahre bindet, weitere 4,99 Euro pro Monat. Im monatlich kündbaren Flex-Tarif werden 6,99 Euro fällig.

Die nächste Abo-Stufe stellt O2 TV Smart. Da sind für monatliche 8,99 Euro (24 Monate Tarif) bzw. 9,99 Euro (monatlich kündbarer Flex-Tarif) dann gar 150 Stunden Aufnahmespeicher inkludiert. Hier lässt sich neben dem Netflix-Standard-Abo (mit gleichen Konditionen) auch Disney Standard mit Werbung für zusätzlich 6,99 Euro bündeln. Auch dies ist für die ersten drei Monate im Zweijahres-Tarif auf Wunsch mit dabei.

Die oberen Abo-Stufen werden mit O2-TV-Premium eingeläutet. Hier gibt es neben 200 Stunden Aufnahmespeicher dann auch die EU-weite Nutzungsmöglichkeit. Außerdem sind für monatlich 14,99 Euro (im 24-Monate-Abo). Jenes Abo gibt es nicht mit einer Flex-Option. Inkludiert sind hier dann aber auch die Standard-Abos von Netflix und Disney , also jene mit Werbeeinblendungen.

Wer keine Werbeeinblendungen bei den Streaming-Diensten möchte. Der muss für 24,99 Euro monatlich zu O2 TV Premium Pro greifen. Identischer Leistungsumfang, nur eben mit den Standard-Abos ohne Werbung von Netflix und Disney .

Für 6,99 € pro Monat kann die Pay-TV-Option mit über vierzig zusätzlichen Kanälen ohne Werbeunterbrechungen gebucht werden. Diese ist monatlich kündbar. Weiterhin können bestehende Abos für Dienste wie WOW oder Crunchyroll wie gewohnt separat zum Tarif hinzugefügt werden.

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BUND startet App zur Baumdokumentation

Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) hat die App „Mein Baum“ ins Leben gerufen, die es Bürgern ermöglicht, Baumarten, Standorte und Zustände von Bäumen in ganz Deutschland zu dokumentieren.

Diese Initiative zielt darauf ab, die Daten zu urbanen Bäumen zu verbessern, die für die Umweltgesundheit und Stadtplanung von Bedeutung sind, insbesondere im Kontext des Klimawandels. Zu den Hauptpartnern gehören die Technische Universität München und die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Zudem bietet die App einen Community-Bereich, in dem Nutzer Daten teilen und miteinander interagieren können, was zukünftige Pflanz- und Schutzstrategien unterstützt.

Ich glaube zwar nicht dran, dass da nun Massen von Menschen mitmachen, teile aber gerne die Info, weil das Projekt grundsätzlich eine gute Sache ist.

Ziel des Projekts ist es, eine Datenbank für unsere Bäume im urbanen Raum zu erstellen, Wissenschaftler, Bürger und Planer für Forschung, Austausch und Schutz zu vernetzen. Die App gibt es für Android und iOS.

Technischer Hintergrund übrigens: Grundsätzlich setzt man da im Hintergrund auf das Projekt Spotteron aus Österreich, was eben solche Dinge erlaubt. Gibt auch eine Web-App dazu.

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