RingConn: Smart Ring der dritten Generation kommt mit Gefäßgesundheits-Analyse

RingConn hat mit Gen 3 eine neue Generation für seine Smart-Ring-Serie eingeläutet. Der Ring mit gebürsteter Oberfläche ist für den Alltag gemacht und soll dank leichter und kompakter Bauweise durchgehend getragen werden – hier habe man gegenüber der Vorgängergeneration den Tragekomfort optimieren können, so der Hersteller. Auf die Waage bringt er, je nach Größe und Design, zwischen 2,5 und 3,5 Gramm. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu 11 bis 14 Tagen im Standardbetrieb.

Das Tragen des smarten Rings soll ein umfassendes Gesundheitstracking erlauben. Darunter: Schlaf-Tracking, Überwachen von Herzfrequenz, Blutsauerstoffsättigung, Aktivität, Stresslevel, Temperatur sowie Hinweise auf mögliche Schlafapnoe. Auch die Zyklusbeobachtung sei möglich. Der Ring setzt auf eine Infrarotsensorik, um eine zuverlässige Datenlage zu schaffen.

Erstmals ist eine Funktion zur Analyse der Gefäßgesundheit mit dabei. Hierzu werden Blutdruckwerte mit Messdaten zur Gefäßbelastung kombiniert. In regelmäßigen Abständen muss das System kalibriert werden. Die alltägliche Auswertung läuft dann automatisch, nachts oder in ruhigen Phasen. Auch Faktoren wie Schlaf, Tagesrhythmus, Erholung nach dem Sport und die allgemeine Belastung fließen hier mit ein.

Ansonsten? Dank IP68-Zertifizierung sei es möglich, den Ring auch beim Händewaschen, Duschen oder Schwimmen zu tragen. Der Ring gibt auf Wunsch kurze und dezente Vibrationssignale. Das kann zum Beispiel sein, wenn sich der Nutzer lange nicht bewegt, wenn der Akku zur Neige geht oder für unauffällige Benachrichtigungen.

Der RingConn Gen 3 ist ab sofort vorbestellbar. Offizieller Marktstart ist der 29. Mai 2026. Der Ring schlägt in den Modellen Zukunftssilber, Königsgold und Mattschwarz mit 369 Euro zu Buche. Die Varianten „gebürstetes Silber“ und „gebürstetes Roségold“ sind für 389 Euro erhältlich. Der Ring ist in zehn Größen von 6 bis 15 erhältlich. Im Rahmen des Vorverkaufs und bis zum 10. Juni gibt es 10 Prozent Rabatt und die Ringe sind für 332 bzw. 350 Euro zu haben.

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#Gastbeitrag – Warum viele Startups die falschen Probleme lösen – und worauf Investoren jetzt achten

Die Dynamik im KI-Markt ist ungebrochen. Neue Modelle, neue Tools, neue Versprechen – kaum ein Bereich entwickelt sich derzeit schneller. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis ein anderes Bild: Viele Unternehmen experimentieren zwar mit KI, schaffen es aber nicht, diese nachhaltig in ihre Abläufe zu integrieren.

Aktuelle Studien von McKinsey & Company zeigen, dass viele KI-Initiativen nicht über die Pilotphase hinauskommen oder nur begrenzten wirtschaftlichen Effekt erzielen. Ähnliche Beobachtungen macht Boston Consulting Group: Der Schritt von der Demo in den produktiven Einsatz bleibt für viele Organisationen die größte Hürde. Genau hier entsteht aktuell die entscheidende Verschiebung im Markt.

Vom Hype zur Realität: Unternehmen suchen keine Tools, sondern Lösungen

In der frühen Phase der KI stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, was technologisch möglich ist. Heute hat sich der Fokus verschoben: Unternehmen fragen deutlich konkreter, was  im Alltag tatsächlich funktioniert. In der Praxis zeigt sich immer häufiger:

  • Ein leistungsfähiges Modell ersetzt keinen funktionierenden Prozess
  • Eine gute Demo ist kein Beweis für Skalierbarkeit
  • Technische Leistungsfähigkeit allein schafft keinen wirtschaftlichen Nutzen

Das verändert auch die Anforderungen an Startups fundamental.

Warum viele KI-Ansätze in der Umsetzung scheitern

Ein zentraler Grund für das Scheitern vieler Projekte liegt weniger in der Technologie selbst, sondern in der Komplexität der Umgebung, in der sie eingesetzt wird.

Unternehmen arbeiten mit:

  • historisch gewachsenen IT-Strukturen
  • proprietären und häufig fragmentierten Datenquellen
  • regulatorischen Anforderungen
  • individuellen, oft schwer standardisierbaren Prozessen

Vor diesem Hintergrund ist die Vorstellung von „Plug & Play KI“ in vielen Fällen nicht realistisch. Gartner geht davon aus, dass ein erheblicher Teil von KI-Projekten nicht über die Pilotphase hinauskommt oder an fehlender Operationalisierung, unklaren Verantwortlichkeiten und mangelnder Datenqualität scheitert. Für Startups bedeutet das: Technologie allein reicht nicht – entscheidend ist die Fähigkeit zur Integration.

Der unterschätzte Engpass: Zugriff auf relevantes Wissen

Ein wiederkehrendes Problem in der Praxis ist der fehlende Zugang zu kontextrelevanten Informationen. Viele KI-Anwendungen – insbesondere im Bereich generativer KI – liefern nur dann verlässliche Ergebnisse, wenn sie auf aktuelle, unternehmensspezifische Daten zugreifen können. Genau hier setzen neue Infrastrukturansätze an.

Technologien rund um semantische Suche und Retrieval-Systeme – etwa von Anbietern wie Qdrant – ermöglichen es, große Datenmengen kontextuell nutzbar zu machen und in Echtzeit in Anwendungen einzubinden.

Was zunächst wie ein technisches Detail wirkt, ist in der Praxis ein zentraler Erfolgsfaktor: Ohne strukturierten Datenzugriff bleibt KI oft unzuverlässig – und damit schwer produktiv einsetzbar.

Warum Kontrolle und Governance zum Wettbewerbsfaktor werden

Parallel steigt die Bedeutung von Steuerbarkeit. Je breiter KI im Unternehmen eingesetzt wird, desto relevanter werden Fragen wie:

  • Wer greift auf welche Daten zu?
  • Welche Systeme werden genutzt?
  • Wie lassen sich Ergebnisse nachvollziehen und kontrollieren?

Viele Organisationen stehen hier noch am Anfang. Entsprechend häufig entsteht eine fragmentierte Nutzung von KI-Tools – mit Risiken für Sicherheit, Compliance und Effizienz. Eine neue Generation von Plattformanbietern adressiert genau dieses Problem. Startups wie Neuland AI entwickeln KI-Unternehmensplattformen, die verschiedene KI-Anwendungen bündeln, Datenquellen integrieren und eine kontrollierte Nutzung ermöglichen. Diese Plattformen haben den Vorteil, dass sie:

  • Eine sichere und GDPR-konforme Umgebung für KI-Anwendungen im Unternehmen bieten,
  • „Guerilla-KI“, bei der jeder Mitarbeiter unkontrolliert auf verfügbare KI-Modelle zugreift vermeiden,
  • Unternehmenswissen der KI strukturiert zugänglich machen und
  • Viele verschiedene Use Cases auf einer gemeinsamen Plattform abbilden und vernetzen können.

Aus Investorensicht ist dieser Layer besonders relevant, weil er darüber entscheidet, ob KI isoliert eingesetzt wird oder tatsächlich skaliert.

Der eigentliche Wert entsteht in der Anwendung

Trotz aller technologischen Fortschritte bleibt eine Erkenntnis zentral: Der wirtschaftliche Wert von KI entsteht nicht durch das Modell selbst, sondern durch den Einsatz im konkreten Kontext.

Die erfolgreichsten Anwendungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie:

  • bestehende Prozesse messbar verbessern
  • operative Entscheidungen unterstützen
  • reale Effizienzgewinne schaffen

Genau deshalb gewinnt Applied AI weiter an Bedeutung – also Lösungen, die klar definierte Probleme adressieren und in bestehende Abläufe integriert sind.

Was Investoren heute anders bewerten

Vor diesem Hintergrund hat sich auch die Perspektive von Investoren verändert. Neben technologischer Qualität rücken zunehmend andere Kriterien in den Fokus:

  • Integrationsfähigkeit in bestehende Systeme
  • Umgang mit unternehmensinternen Daten
  • Stabilität im operativen Einsatz
  • klare wirtschaftliche Effekte

Diese Faktoren sind häufig entscheidender als reine Modellperformance. Oder anders formuliert: Nicht die beste Technologie gewinnt – sondern die, die im Alltag funktioniert.

Fazit: Der Markt wird anspruchsvoller – und selektiver

Die aktuelle Phase der KI ist weniger von Möglichkeiten geprägt als von Umsetzung. Unternehmen erwarten zunehmend belastbare Lösungen statt Experimente. Investoren achten stärker auf reale Nutzung statt auf technologische Versprechen. Für Startups bedeutet das: Erfolg entsteht nicht allein durch Innovation, sondern durch die Fähigkeit, diese Innovation in funktionierende Systeme zu übersetzen. Die zentrale Frage hat sich damit verschoben: Nicht mehr was KI kann entscheidet, sondern was davon im Unternehmen tatsächlich funktioniert.

Über den Autor

Dr. Hauke Hansen ist Unternehmer, Investor und Experte für Künstliche Intelligenz (KI) mit über 20 Jahren internationaler Erfahrung an der Schnittstelle von Technologie, Kapital und Skalierung. Er ist Mitgründer von Raisults, einer auf KI- Strategie und -Implementierung spezialisierten Beratung, sowie des AI.FUND, einem auf KI fokussierten Risikokapitalfonds für Frühphasenunternehmen.

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Foto (oben): KI

Samsung Display zeigt Innovationen (EL-QD) auf der SID Display Week 2026

Samsung Display hat im Rahmen der SID Display Week 2026 Prototypen und Konzepte für neuartige Bildschirme vorgestellt – zusätzlich zu etablieren Produkten wie natürlich seiner QD-OLED-Technik. Mit im Gepäck hatte man z. B. auch wieder ein EL-QD-Display, das für eine völlig neue Generation von Screens steht.

EL-QD steht, wie z. B. auch nanoLED oder QDEL, für „echte“ Quantum-Dot-Displays. Im Gegensatz zu aktuellen QLED-TVs, die letzten Endes immer noch reguläre LC-Displays verkörpern, nutzen EL-QD und Co. keine LCD-Technologie mehr. Sie stehen OLEDs näher, da selbst-emissive Pixel Verwendung finden. Eine Hintergrundbeleuchtung ist also auch nicht mehr notwendig. Weil anorganische Materialien zum Einsatz kommen, gibt es aber kein Risiko für Burn-in und die Langlebigkeit soll ebenfalls deutlich erhöht sein.

Im Rahmen der SID Display Week 2026 hat Samsung Display da jedenfalls einen verbesserten Prototyp gezeigt, der 25 % heller wird als direkte Vorgänger und somit 500 Nits erreicht. Dieser Bilschirm soll zudem mit hervorragender Energieeffizienz punkten. Bis man es da zur Marktreife bringt, dürfte aber noch Zeit vergehen. Zumal das gezeigte Modell auf gerade einmal 18 Zoll Diagonale kommt.

Samsung Display zeigt auch neue AMOLED-Displays für mobile Endgeräte

Ebenfalls ausgepackt hat Samsung Display ein neues AMOLED-Display für mobile Endgeräte, das bis zu 3.000 Nits hell wird und selbst bei hohen Helligkeiten den Farbraum BT.2020 immer noch zu 96 % abdeckt. Hohes Farbvolumen bei derartigen Helligkeiten zu halten, ist für alle Bildschirme eine Herausforderung, sodass aktuell eher im besten Fall 70 % erreicht werden.

Samsung Display bescheinigt dem Screen Flex Chroma Pixel als Technik, was eben für diese Farbgenauigkeit stehen soll. Zudem ist der Bildschirm für Flex Magic Pixel geeignet, die Privatsphäre-Technik, die auch das Samsung Galaxy S26 Ultra unter dem Namen Privacy Display verwendet.

Für den Automobilsektor hat Samsung Display dann noch ein Stretchable-Display fürs Cockpit vorgestellt, das mit einer Pixeldichte von 200 PPI arbeitet und offenbar auf Micro-LED-Technik setzt. Da kann man sich denken: Ist was für Luxuskarossen, aber wohl eher nicht für den Kleinwagen.

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Google veröffentlicht Android 17 QPR 1 Beta 2




Google verteilt ab sofort die zweite Beta von Android 17 QPR 1 an die Nutzer der unterstützten Pixel-Smartphones. Die aktuelle Version behebt einige Fehler, die in der ersten Testrunde aufgefallen sind. Unter anderem startet die Terminal-App nun wieder ohne Fehlermeldung und auch die Anzeige von Datum und Wetter auf dem Sperrbildschirm überlagert nicht mehr den Bereich für den Fingerabdrucksensor.

Wer die Beta bereits drauf hatte, kennt das Problem mit den falsch angezeigten Signalbalken für den Mobilfunkempfang, die oft leer blieben, obwohl das Netz vorhanden war. Dieser Fehler ist nun ebenso Geschichte wie die zu groß geratenen App-Symbole bei der Nutzung von eigenen Themes.

Im Bereich Telefonie wurde ein Bug im Zusammenspiel mit Head-Units im Auto geflickt, bei dem das Auflegen eines dritten Anrufers fälschlicherweise Teilnehmer einer bestehenden Konferenz aus der Leitung warf.

Unter der Haube gibt es laut Changelog noch Korrekturen am F2FS-Dateisystem, was Systemabstürze und Datenverlust verhindern soll. Die Navigation per Wischgeste zwischen den letzten Apps funktioniert wieder zuverlässig und Ruckler in der Übersicht der zuletzt geöffneten Anwendungen wurden beseitigt.

Zudem merkt sich das System jetzt die Einstellung für das Bluetooth-Tethering, sodass die Internetfreigabe nach einem Neustart des Geräts aktiv bleibt. Wer im Beta-Programm angemeldet ist, bekommt das Update automatisch per Over-the-Air-Aktualisierung eingespielt.

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Star Fox als Remake für die Switch 2 angekündigt

Nintendo hat gestern noch recht kurzfristig einen Star Fox Direct eingeschoben und dabei ein Remake des N64-Klassikers Star Fox für die Nintendo Switch 2 vorgestellt. Erscheinen soll der Titel bereits am 25. Juni.

Optisch wurde das Spiel merklich aufgebohrt, dazu kommen neu gestaltete Charaktere, frische Zwischensequenzen mit kompletter Sprachausgabe und neue Briefings zwischen den Missionen. Inhaltlich bleibt man aber nah an der Vorlage. Die Kampagne bringt die Schwierigkeitsgrade Leicht, Normal und Experte mit, wobei Letzterer erst freigeschaltet werden muss. Ergänzt wird das Ganze durch einen Challenge-Modus und einen neuen Battle-Modus für 4-gegen-4-Gefechte.

Auch einen lokalen Koop für die komplette Kampagne wird es geben. Ein Spieler steuert, der andere übernimmt die Waffen. Dazu unterstützt das Spiel den überarbeiteten N64-Controller, Joy-Con-2-Maussteuerung sowie GameShare lokal und online.

Für Fans des Fuchses sicher eine sehr erfreuliche Nachricht.

Bestseller Nr. 1

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