Automarkt im April 2026: Elektroautos legen zu

Autobahn / Symbolbild

Die aktuellen Zahlen vom Kraftfahrt-Bundesamt sind da und zeigen für den April 2026 ein leichtes Plus bei den Neuzulassungen. Mit 249.163 verkauften Pkw liegt der Markt etwa 2,7 Prozent über dem Vorjahr. Auffällig ist dabei vor allem der Zuwachs bei den Privatkäufen, während das gewerbliche Geschäft fast auf Vorjahresniveau blieb.

Schaut man sich die deutschen Hersteller an, sticht Smart mit einem massiven Plus hervor, auch wenn die absoluten Zahlen mit unter tausend Fahrzeugen eher eine Nische bedienen. Audi und Mini konnten ebenfalls zweistellig zulegen. Bei den großen Namen wie VW, BMW und Ford sieht es dagegen weniger rosig aus, hier gab es teilweise deutliche Rückgänge. Trotzdem bleibt VW mit einem Marktanteil von 18,5 Prozent der Platzhirsch auf dem heimischen Markt. Bei den Importeuren hat Skoda die Nase vorn und konnte das Ergebnis deutlich steigern, während Seat im Vergleich zum Vorjahr Federn lassen musste.

Das Segment der SUVs dominiert weiterhin die Straßen und macht inzwischen über ein Drittel aller Neuzulassungen aus. Dahinter folgen die Kompaktklasse und Kleinwagen. Wer auf Wohnmobile steht, muss feststellen, dass dieser Markt im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Viertel eingebrochen ist. Spannender ist die Entwicklung bei den Antrieben. Elektroautos (BEV) machen mittlerweile über ein Viertel des Marktes aus und sind im Vergleich zum Vorjahr um über 40 Prozent gewachsen. Hybride kommen sogar auf fast 40 Prozent Anteil. Klassische Benziner und Diesel verlieren hingegen massiv an Boden und befinden sich weiter auf dem Rückzug.

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Edifier M90 ausprobiert: So klingen die Lautsprecher

Edifier haut ab und mal Lautsprecher auf den Markt, wie kürzlich den M90. Nachdem die kleineren M60 bei vielen schon gut angekommen waren, steht nun der größere Bruder auf meinem Schreibtisch: die Edifier M90. Das Versprechen? Kompakte Maße, aber genug Wumms, um nicht nur vom PC, sondern auch vom Fernseher (und mehr) zu beschallen. Ich habe mir die Kisten mal genauer angeschaut (und angehört).

Das Erste, was auffällt: Die Dinger sind schwer. Für ihre knapp 21 cm Höhe bringen sie ordentlich Masse mit, was in der Audiowelt meistens ein gutes Zeichen für die Gehäusequalität ist. Sie wirken schlicht, fast schon unauffällig, wahlweise in Schwarz oder Weiß.

Ein kleiner Kritikpunkt direkt vorab, der mich im Alltag etwas nervt: Die Regler sitzen hinten. Das ist optisch schick, in manchen Situationen vielleicht ungeil. Beispielsweise, wenn man nicht über den PC regelt oder die Fernbedienung nicht gerade zur Hand hat. Die arbeitet übrigens mit 2,4 GHz und benötigt keinen Sichtkontakt.

Warum sollte man sich die M90 holen und nicht irgendein anderes Set? Ganz klar: wegen der Anschlüsse. Edifier hat hier HDMI eARC verbaut. Das sieht man bei kompakten Regallautsprechern in dieser Preisklasse selten. Ihr könnt die Boxen einfach per HDMI an den Fernseher hängen. Die Boxen gehen mit dem TV an und aus, und die Lautstärke regelt ihr mit der ganz normalen TV-Fernbedienung. Dazu gibt’s USB-C für den Laptop, Optisch, AUX und Bluetooth 6.0 inklusive LDAC-Support für die Android-Fraktion.

Kommen wir zum Wichtigsten. Wie klingen die Teile? Hach. Alle Ohren hören anders. Ich war erst einmal null geflasht. Ich habe gute Kopfhörer – und haltet mich bitte nicht für bescheuert: Ich liebe die Speaker am Studio Display von Apple. Ausgewogen, raumfüllend und irgendwie immer gleich gut klingend, sodass ich nie einen Equalizer behelligen musste.

Die Edifier M90 klangen in den ersten Minuten absolut unrund dagegen. Also wirklich so, dass ich dachte: Sind die so schlecht – oder das Studio Display so gut? Konkret fehlten mir da meine gewohnten Höhen. Edifier bietet eine App mit Equalizer, da habt ihr Presets aber auch die Möglichkeit, eigene Einstellungen vorzunehmen. Ich bin da auf dem Mac mittlerweile Fan von FineTune. Eine echte Sound-Wollmilchsau mit den notwendigen Optionen für mich. Nachdem ich also wie ein Wilder echt lange die Lautsprecher auf meine Ohren justiert hatte, wurde es logischerweise besser. Ich beziehe mich hörtechnisch auf meine Settings, nicht auf die voreingestellten.

  • Mitten und Höhen: Stimmen sind glasklar. Wer Podcasts hört oder viel YouTube schaut, wird das mögen.
  • Der Bass: Für 4-Zoll-Treiber kommt da ordentlich Druck raus. Wer richtigen Tiefbass für das Heimkino will, wird um einen zusätzlichen Subwoofer nicht herumkommen, ein Anschluss ist an den Boxen dran. Der integrierte Bass wird irgendwann in den entsprechenden Frequenzbereichen aber nervig unschön, den würde ich nicht zu weit hochdrehen.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Drei Dinge solltet ihr wissen:

  1. Gedenksekunde: Die Boxen brauchen beim Einschalten etwa 10 Sekunden, bis der DSP hochgefahren ist.
  2. Auto-Wake-Up: Per HDMI und Bluetooth wachen die Boxen brav auf, wenn ein Signal kommt. Wer sie aber per USB-C muss sie oft manuell per Fernbedienung wecken. Zumindest war dies bei mir der Fall, wenn ich den Mac aus dem Schlaf holte.
  3. Auto-Off: Standardmäßig schalten sie sich nach 15 Minuten ab. Das kann man in der App deaktivieren.

Die Edifier M90 sind vielleicht ein gelungenes Set für Leute, die ein System für alles wollen. Tagsüber am Rechner arbeiten und zocken, abends den Monitor zur Seite schieben und den Fernseher beschallen. Kommt natürlich immer drauf an, wie es bei euch daheim ausschaut, logisch.

Ein Fazit? Ich habe echt Schwierigkeiten, das für 300 Euro zu empfehlen. Klar, in Sachen der Konnektivität bekommt man viel geboten, (LDAC, HDMI eARC, App-EQ) – und auch der Sound stimmt „irgendwie“. Wer die sich in einen kleinen bis mittleren Raum stellt, kommt vielleicht gut klar. Da mag das passen. Als PC-Lautsprecher waren sie mir irgendwie zu… meh. Out of the box, fand ich den Klang nicht so gut.

Da musste ich schon echt zu lange fuckeln, um was Gescheites zu bekommen. Und letzten Endes war mir das alles zu unausgewogen, da ich echt von Song zu Song so klangliche Unterschiede hatte, die mich irgendwie störten.

VNV Nation war klanglich out of the box echt nicht schön anzuhören, andere Dinger wiederum schön. Und ich habe keinen Nerv, meinen Sound auf EQ-Basis zu regeln. Ist irgendwie eine typische „Depeche-Mode-Box“. Die klangen alle Sahne.

Ich schrieb das schon einige Male im Rahmen von Tests: Ich habe ein Teufel Motiv 2 im Haus. Das arbeitet als PC-Lautsprecher seit 2009 – 2 Boxen und 1 Sub. Unschlagbar. War damals preislich ähnlich. Wäre weiterhin meine Wahl, würde ich an meinem Schreibtisch auf ein Soundsystem setzen – bekommt man aber leider nur noch bei eBay oder Kleinanzeigen in der alten Form, dafür aber spottbillig (klar, da ist dann kein Bluetooth oder eARC dabei).

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Canyon Strive:On: Neue Version des E-Mountainbikes setzt auf mehr Leistung

Canyon hat in dieser Woche eine neue Version deines E-Mountainbikes Strive:On vorgestellt. Die neue Version erhöht die Leistung auf 750 Watt und das Drehmoment nunmehr auf 120 Nm. Obendrein hat man nach eigenen Angaben viele Detailverbesserungen vorgenommen und auch das Chassis noch stabiler gestaltet. Als Basis dienen für das E-Bike die Antriebe Bosch CX und CX-R.

Vor vier Jahren brachte Canyon das Strive:On erstmals auf den Markt, sodass es durchaus an der Zeit für ein Nachfolgemodell ist. Das Carbon-Chassis ist in der Größe M mit 2,45 kg recht leicht, soll aber dennoch widerstandsfähig sein. Das Bike ist nach Kategorie 4e getestet und damit vielen Belastungen gewachsen. Das Strive:On verfügt zudem laut Canyon über eine verstärkte Skid-Plate unter dem Kettenblatt. Diese ist direkt am Bosch-Motor befestigt. Zwei Kufen sorgen für eine verkleinerte Kontaktfläche und lassen das Bike leichter über Steine gleiten.

Canyon wirbt in diesem Zusammenhang auch für seine K.I.S.-2.0-Lenkstabilisation. K.I.S. zentriert den Lenker mit einer Gegenkraft und verbessert so die Kontrolle auf steinigem Untergrund. Kleiner Bonuspunkt: Auch die Abdeckung der Ladebuchse am neuen Strive:On wurde für einen besseren Schutz vor Feuchtigkeit und Staub vom Hersteller überarbeitet.

Alle drei Modelle des Canyon Strive:On basieren auf einem leichten Carbon-Rahmen. Die günstigste Version (CF 8) nutzt etwa eine RockShox Domain Gold R Gabel und einen Super-Duluxe-Dämpfer, Shimano-SLX-4-Kolben-Bremsen plus einen Shimano Deore 12-fach-Antrieb. Die Premium-CFR-Version, CFR steht hier für „Canyon Factory Racing Edition“, bietet hingegen ein RockShox Zeb Ultimate/Vivid Air Fahrwerk, Maven-Silver-Bremsen und ein SRAM-X0-Schaltwerk sowie robuste DT-Swiss-HX1700-Laufräder.

Ab sofort sind exklusiv auf canyon.com oder in der Canyon-App drei neue Strive:On-Modelle zu Verkaufspreisen zwischen 4.999 € und 7.499 € erhältlich. Es sind verschiedene Größen erhältlich: S, M, L und schließlich XL.

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Microsoft Teams: Intelligente Zusammenfassungen ohne Protokollspeicherung

Microsoft schraubt mal wieder an Teams und bringt eine Funktion, die vor allem in Firmen mit strengen Compliance-Regeln auf Gegenliebe stoßen dürfte. Ab Mitte Juni 2026 rollt das Unternehmen die Möglichkeit aus, KI-basierte Besprechungszusammenfassungen zu erstellen, ohne dass dafür ein dauerhaftes Transkript oder eine Aufnahme gespeichert werden muss. Bisher war ein aktives Protokoll oft die Voraussetzung für die intelligenten Recaps.

Die Neuerung richtet sich an Nutzer mit einer „Microsoft 365 Copilot Premium“-Lizenz und funktioniert über alle gängigen Plattformen wie Windows, Mac, Web sowie die mobilen Apps auf iOS und Android. Der Clou an der Sache ist, dass die KI den Live-Kontext des Meetings nutzt, um die Zusammenfassung zu generieren, aber nach dem Ende der Sitzung keine Textwüste im System zurückbleibt. Das ist praktisch für Organisationen, die zwar die Vorteile der KI nutzen wollen, aber interne Richtlinien haben, die das Speichern von Wortprotokollen verbieten.

Organisatoren können diese Option vorab in den Besprechungseinstellungen festlegen. Während der laufenden Sitzung lässt sich die Funktion zudem über ein Dropdown-Menü in der oberen linken Ecke umschalten. Falls die KI bereits durch den Admin deaktiviert wurde, steht die Funktion logischerweise nicht zur Verfügung. Ansonsten ist sie bei aktivierter Copilot-Umgebung standardmäßig eingeschaltet. Der Rollout beginnt für die breite Masse Mitte Juni 2026 und soll bis Ende des Monats abgeschlossen sein.

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Turtle Beach REMATCH Wireless: Ein solider Controller für die Switch, wenn ihr auf Schütteln verzichten könnt

Wer an der Nintendo Switch zockt, landet früher oder später beim offiziellen Pro Controller. Der ist definitiv gut. Drittanbieter wie Turtle Beach versuchen aber auch hier, in die Bresche zu springen. Ich habe mir den Turtle Beach REMATCH Wireless in seiner neuen Mario-Optik angeschaut. Spoiler: Das Teil ist ein Arbeitstier, lässt aber ein paar Federn bei der Ausstattung.

Optisch erinnert der REMATCH an das Nintendo-Pendant. Das ist für viele schon mal ein Pluspunkt. Er ist kabellos, wird per USB-C geladen und kommt mit einem ziemlich coolen Feature um die Ecke: Auf der Rückseite findet ihr zwei zusätzliche Tasten, die ihr frei belegen könnt. Wer gerne Shooter oder schnelle Platformer spielt, wird die Paddles mögen. Ansonsten gibt es TMR-Daumensticks, die vor Stick-Drift helfen sollen. Liegt gut in der Hand, zockt sich „gut weg“. Mehr muss man dazu gar nicht sagen.

Besonders stark ist der Akku: Turtle Beach verspricht rund 40 Stunden Laufzeit mit dem drahtlosen Controller. Das ist mal eine Ansage und bringt euch locker durch eine intensive Gaming-Woche, ohne dass ihr ständig nach dem Kabel suchen müsst. Ich habe nicht 40 Stunden gezockt, aber rein rechnerisch sollte das passen. Aber aufgepasst: 40 Stunden gibt’s nur ohne Licht, mit Licht sind lediglich BIS 12 Stunden drin.

Jetzt kommt das „Aber“, und das ist für einige sicher ein Dealbreaker: Der Controller hat kein Rumble. Gar keins. Wer also das haptische Feedback bei Spielen braucht, guckt hier buchstäblich in die Röhre. Ebenfalls nicht mit an Bord ist Wake-up: Ihr könnt die Konsole nicht per Knopfdruck am Controller aus dem Standby wecken. Das Gewicht von 360 Gramm macht sich auch bei langen Sessions nicht wirklich bemerkbar – zumindest bei mir nicht. Dennoch ist das natürlich mehr als Nintendos Controller.

Ansonsten passte in ausgedehnten Zock-Sessions in der Verarbeitung und beim Handling soweit alles. Die Verarbeitung ist gut und der bei uns aktive Turtle Beach Mario & Luigi Rematch Wireless RGB Gaming Controller für die Nintendo Switch 2 sorgte beim Sohn optisch für ein großes Hallo. Ebenso kamen beim Sohnemann die 4 RGB-Beleuchtungsmodi gut an, ich bin ja eher Team „so schlicht wie möglich“.

Der Turtle Beach REMATCH ist ein klassischer „Back-to-basics“-Controller. Er ist stabil, sieht schick aus und hält lange durch. Wer einen Zweit-Controller für Gäste sucht oder primär Spiele zockt, bei denen Vibration eher nervt, als hilft, macht hier nichts falsch, wenn der Preis noch sinkt. Das große Problem des Controllers? Er hat eine UVP von 65 Euro, damit liegt er im Bereich des Nintendo Switch 2 Pro Controllers. Und ja, das wäre dann meine Wahl.

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