Qualcomm schluckt das KI-Startup Modular

Qualcomm hat die Übernahme der KI-Plattform Modular verlauten lassen. Mit dem Zukauf will das Unternehmen seine Softwarebasis für generative und agentische KI ausbauen – und zwar über Rechenzentren, Edge-Umgebungen und Endgeräte hinweg.

Modular bringt eine offene, KI-native Softwareplattform mit, die Modelle über unterschiedliche Hardwarearchitekturen hinweg effizient ausführen soll. Unterstützt werden laut Qualcomm CPUs, GPUs, NPUs, ohne dass Entwickler ihre Modelle für jede Hardware neu anpassen müssen. Das soll für entsprechende Hardwareflexibilität sorgen. Qualcomm sieht darin auch eine Stärkung der eigenen Data-Center-Strategie.

Finanzielle Details zur Übernahme nennt Qualcomm nicht im Rahmen der Pressemitteilung. Im Raum steht eine Größenordnung von 4 Milliarden US-Dollar. Der Zukauf soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden und steht noch unter dem Vorbehalt üblicher regulatorischer Freigaben.

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Google Play Store: Neue Bezahloptionen und geänderte Gebührenstruktur

Google hat angekündigt, seine Richtlinien (sicherlich nicht freiwillig) grundlegend umzugestalten – und das betrifft sowohl die Zahlungsabwicklung als auch die Gebührenstruktur. Bisher mussten App-Anbieter In-App-Käufe praktisch ausschließlich über Googles eigenes Abrechnungssystem abwickeln. Mit dem neuen Update dürfen sie ihr eigenes Bezahlsystem nun aber direkt neben der Google-Lösung in die App einbauen. Wer das nicht will, kann Nutzer stattdessen auf externe Webseiten weiterleiten, wo der Kauf dann abgeschlossen wird.

Neu ist außerdem ein Programm für sogenannte „registrierte App-Stores“. Damit will Google externe Plattformen stärker ins Android-Ökosystem einbinden. Bei den Gebühren trennt Google künftig zwischen dem reinen Abrechnungssystem und der allgemeinen Servicegebühr. Wer weiterhin Googles eigenes System nutzt, zahlt dafür eine separate Rate, die je nach Region unterschiedlich ist. In der EU, im Vereinigten Königreich und in den USA liegt sie bei 5 Prozent.

Die allgemeine Servicegebühr für In-App-Käufe bei Erstinstallationen sinkt auf 20 Prozent. Wer an speziellen Programmen wie dem „Apps Experience Program“ oder dem „Play Games Level Up“-Programm teilnimmt, kann diesen Wert für Transaktionen aus Neuinstallationen sogar auf 15 Prozent drücken – für bestehende Installationen bleiben es 20 Prozent.

Die Änderungen werden nicht auf einmal weltweit eingeführt. Bis Ende Juni 2025 starten die neuen Regeln im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich und in den USA. Australien folgt bis Ende September, Südkorea und Japan bis Ende Dezember desselben Jahres. Die weltweite Umsetzung ist für September 2027 geplant.

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Robotaxis: Waymo bereitet offenbar Deutschlandstart vor

Das Thema autonomes Fahren nimmt in Deutschland offenbar Fahrt auf (Wortwitz beabsichtigt). Waymo, die Robotaxi-Tochter von Alphabet, hat laut Bericht eine deutsche Gesellschaft gegründet und schafft damit erstmals eine offizielle Grundlage für den hiesigen Markt. Laut Handelsregister wurde die Waymo Germany GmbH bereits im Mai gegründet und Mitte Juni in München eingetragen. Als Unternehmenszweck nennt das Register unter anderem das Anbieten von Fahrdienstleistungen mit autonomen Fahrzeugen sowie die Unterstützung entsprechender Angebote durch Dritte.

Parallel dazu verdichten sich weitere Hinweise auf einen bevorstehenden Markteintritt. Bereits bekannt waren Stellenausschreibungen für den Bereich autonomes Fahren in München. Transdev ist einer der größten privaten Mobilitätsanbieter Deutschlands und dürfte für einen Flottenbetrieb ein naheliegender Partner sein. Zusätzlich werden derzeit über eine Personalvermittlung Testfahrer und Fahrtrainer für autonome Fahrzeuge in Berlin und München gesucht. Offiziell ist eine Verbindung zu Waymo zwar nicht bestätigt, die Ausschreibungen passen laut Bericht allerdings zeitlich und inhaltlich zum aktuellen Ausbau.

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Google integriert Computersteuerung direkt in Gemini 3.5 Flash

Google baut die Agenten-Fähigkeiten seiner KI weiter aus. Mit Gemini 3.5 Flash erhält das Modell ein integriertes Werkzeug zur Computersteuerung („Computer Use“). Entwickler können damit Anwendungen erstellen, die selbstständig mit Webseiten sowie Desktop- und mobilen Apps interagieren.

Die neue Funktion ist direkt in Gemini 3.5 Flash integriert und soll laut Google komplexe, mehrstufige Aufgaben vereinfachen. Statt lediglich Text zu erzeugen oder APIs aufzurufen, kann ein Agent Benutzeroberflächen bedienen und Aktionen in verschiedenen Umgebungen ausführen. Ergänzt wird dies durch Verbesserungen beim Function Calling, wodurch externe Dienste und Werkzeuge zuverlässiger eingebunden werden können.

Google sieht den Anwendungsbereich vor allem bei individuellen KI-Agenten, die wiederkehrende Arbeitsabläufe automatisieren oder Aufgaben über mehrere Anwendungen hinweg erledigen. Die Funktion steht Entwicklern über die Gemini API sowie die Gemini Enterprise Agent Platform zur Verfügung.

Beim Thema Sicherheit verweist Google auf mehrere Schutzmechanismen. Dazu gehören speziell trainierte Modelle gegen Prompt-Injection-Angriffe sowie zusätzliche Schutzsysteme für Unternehmenskunden. Diese sollen verhindern, dass bösartige Inhalte oder manipulierte Eingaben den Agenten zu unerwünschten Aktionen verleiten.

Mit der Integration von Computer Use folgt Google natürlich einem Trend, den auch andere KI-Anbieter verfolgen: Sprachmodelle sollen nicht mehr nur Antworten liefern, sondern eigenständig Aufgaben am Computer ausführen können.

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Xbox: Updates für Gamertags, Game-Streaming während Updates & mehr

Microsoft rollt im Xbox-Insider-Programm wieder einmal eine ganze Reihe an Neuerungen aus. Im Fokus: Weniger Wartezeit und mehr Spielzeit während Updates oder Installationen.

Eindeutige Gamertags dürfen künftig wieder bis zu 15 Zeichen lang sein. Microsoft hebt damit das bisherige Limit von 12 Zeichen an und reagiert nach eigenen Angaben auf Wünsche der Community, die sich beim Namen schlicht etwas mehr Spielraum gewünscht hat. Wichtig zu wissen: Die Erweiterung gilt nur für Gamertags, die eindeutig und verfügbar sind. Wer einen nicht eindeutigen Namen oder Sonderzeichen außerhalb des lateinischen Alphabets nutzt, erhält weiterhin einen angehängten Suffix und bleibt bei maximal 12 Zeichen.

Xbox spendiert den Game-Hubs nun auch Karten für Xbox-360-Titel. Öffnet man die Spielkarte eines installierten Spiels, lassen sich Fortschritte, Aufnahmen und weitere Infos direkt einsehen.

Neuerungen gibt es zudem fürs Thema Game-Streaming. Verlangt ein Spiel ein Update und ist es zugleich per Game-Pass-Mitgliedschaft streambar, kann man sofort über Cloud-Gaming loslegen, während das Update im Hintergrund heruntergeladen wird. Die Option zum Start per Cloud taucht direkt auf der Spielkarte auf, sobald ein Titel installiert oder aktualisiert wird. Heißt im Klartext: weniger Däumchen drehen vor dem Ladebalken.

Zu guter Letzt baut Microsoft die Wunschliste aus. Künftig lassen sich sowohl bereits veröffentlichte als auch kommende Spiele direkt von der Spielkarte auf die Wunschliste setzen. Den Anfang machen wie üblich die Tester im Ring „Alpha Skip-Ahead“, weitere Insider-Ringe sollen nach und nach folgen. Wann genau die Features Einzug in die stabilen Versionen halten, ist noch nicht bekannt.

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