Home Assistant 2026.7 Beta: Automatisierungen werden deutlich einfacher

Mit der ersten Beta von Home Assistant 2026.7 steht eines der spannendsten Updates der letzten Monate in den Startlöchern. Im Fokus stehen die Automatisierungen, die künftig deutlich einfacher zu erstellen sein sollen. Dazu kommen ein komplett überarbeitetes Aktivitätsprotokoll, eine neue „Alle aktualisieren“-Funktion und jede Menge Verbesserungen bei den Integrationen.

Die größte Baustelle war diesmal der Automatisierungs-Editor. Die bisher als Labs-Funktion verfügbaren, zweckgebundenen Trigger und Bedingungen sind jetzt der neue Standard. Statt sich mit Entitäten, Zuständen oder Trigger-Typen herumzuschlagen, beschreibt ihr einfach, was passieren soll. Ein Beispiel: „Wenn die Temperatur im Schlafzimmer unter 18 Grad fällt, schalte die Heizung ein.“ Den technischen Unterbau übernimmt Home Assistant.

Praktisch ist auch, dass sich Automatisierungen jetzt an Bereichen statt an einzelnen Geräten orientieren können. Statt einen bestimmten Bewegungsmelder auszuwählen, erstellt ihr die Automation einfach für das Wohnzimmer. Tauscht ihr später einen Sensor aus oder ergänzt einen weiteren, funktioniert die Automation trotzdem weiter, ohne dass ihr nacharbeiten müsst.

Nett ist außerdem, dass Integrationen künftig eigene Trigger und Bedingungen mitbringen können. Eine Waschmaschinen-Integration könnte beispielsweise direkt „Wäsche fertig“ als Auslöser anbieten. Nutzer müssen sich dann nicht mehr damit beschäftigen, welcher Sensor oder welcher Statuswert eigentlich dahintersteckt.

Wer bereits viele Automatisierungen eingerichtet hat, kann entspannt bleiben. Bestehende Automationen laufen unverändert weiter, auch YAML bleibt vollständig erhalten. Die Entwickler haben außerdem die Dokumentation ordentlich aufgebohrt und für Trigger, Bedingungen und Aktionen jeweils eigene Hilfeseiten mit Beispielen erstellt.

Ebenfalls einen Blick wert ist das überarbeitete Aktivitätsprotokoll. Das frühere Logbuch präsentiert sich jetzt als übersichtliche Timeline mit nach Tagen gruppierten Ereignissen. Zusätzlich wird angezeigt, wodurch eine Aktion ausgelöst wurde, etwa durch einen Nutzer, eine Automation oder eine Integration.

Auch die Update-Verwaltung wird angenehmer. Ausstehende Updates werden künftig nach Kategorien sortiert. Innerhalb dieser Gruppen reicht ein Klick auf „Update all“, um alles auf einmal zu aktualisieren. Nur Home Assistant Core, Supervisor und das Betriebssystem müsst ihr weiterhin bewusst einzeln anstoßen.

Dazu kommen zehn neue Integrationen. Neu dabei sind unter anderem Dropbox als Ziel für Backups, Chef iQ für Bluetooth-Kochthermometer, MELCloud Home für Mitsubishi-Klimageräte sowie Integrationen für Envertech-Mikrowechselrichter und Helty-Flow-Lüftungssysteme. Außerdem haben zahlreiche bestehende Integrationen neue Funktionen erhalten, darunter Tesla Powerwall, SwitchBot, Alexa Devices und Wallbox.

Wie immer gilt: Das ist noch eine Beta. Wenn es geht, ruhig noch ein paar Tage abwarten.

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Starlink: Nutzer kritisieren automatische Einstufung in teureren MAX-Tarif




Bei Starlink sorgt derzeit eine Kombination aus einer Preiserhöhung und einer bereits zuvor vorgenommenen Tarifumstellung für Ärger bei einigen Bestandskunden. In mehreren Communitys, darunter Facebook, Reddit und X, berichten Nutzer, dass sie ohne aktive Zustimmung im Tarif „Privathaushalt – MAX“ gelandet seien und nun den höheren Monatspreis zahlen sollen.

Hintergrund ist eine zum 20. Juni 2026 wirksam gewordene Preisanpassung. Starlink hatte Bestandskunden Mitte Mai per E-Mail über neue Preise informiert. Für den Tarif „Privathaushalt – MAX“ werden seitdem 75 Euro pro Monat fällig.

Der eigentliche Kritikpunkt vieler Betroffener liegt allerdings in einer früheren Umstellung der Tarifstruktur. Starlink hatte seine Privatkundentarife umgestellt. Nach Berichten mehrerer Nutzer wurden dabei frühere unlimitierte Tarife oder ältere Standard-Angebote automatisch dem MAX-Tarif zugeordnet.

Zusätzlich berichten einige Kunden, dass sich der Tarif im Kundenkonto nicht auf die günstigeren Varianten wechseln lässt. Als Begründung nennt Starlink demnach häufig eine fehlende Netzkapazität in der jeweiligen Funkzelle. Dadurch sei ein Wechsel auf die Tarife mit 100 oder 200 Mbit/s teilweise nicht möglich.

Ob die automatische Zuordnung zum MAX-Tarif sowie die eingeschränkten Wechselmöglichkeiten rechtlich Bestand haben, dürfte im Zweifel von den konkreten Vertragsbedingungen und den Umständen des Einzelfalls abhängen.

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Microsoft verlängert kostenlose Sicherheitsupdates für Windows 10

Gute Nachrichten für alle, die noch mit Windows 10 unterwegs sind: Microsoft verlängert das Programm für die erweiterten Sicherheitsupdates (Extended Security Updates, ESU) für Privatnutzer um ein weiteres Jahr. Statt wie ursprünglich angekündigt zu enden, erhalten berechtigte Systeme nun bis zum 12. Oktober 2027 weiterhin Sicherheitsupdates.

Interessant ist dabei vor allem, dass bestehende Teilnehmer nichts unternehmen müssen. Wer bereits für das ESU-Programm registriert ist, bekommt die zusätzlichen Sicherheitsupdates automatisch und ohne weitere Kosten bis zum neuen Stichtag.

Microsoft begründet den Schritt damit, dass der Umstieg auf einen neuen PC für viele Nutzer Zeit benötigt. Mit der Verlängerung wolle man ihnen mehr Flexibilität geben, den passenden Rechner zu finden, ohne in der Zwischenzeit auf wichtige Sicherheitsupdates verzichten zu müssen.

Das reguläre Supportende von Windows 10 bleibt davon allerdings unberührt. Die Verlängerung betrifft ausschließlich das ESU-Programm, das Systeme nach dem offiziellen Supportende weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt. Für viele Nutzer dürfte das eine willkommene Atempause sein, bevor der Wechsel auf Windows 11 oder einen neuen PC ansteht.

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#DealMonitor – Taktile erhält 110 Millionen – Maple Aviation sammelt 4 Millionen ein – Talentir bekommt 4 Millionen

#DealMonitor

#DealMonitor Anti-Fraud-Startup Taktile erhält 110 Millionen Drohnen-Startup Maple Aviation sammelt 4 Millionen ein FinTech Talentir bekommt 4 Millionen IndustialTech mkind streicht 3 Millionen ein LegalTech beglaubigt.de kauft firma.de

Taktile erhält 110 Millionen – Maple Aviation sammelt 4 Millionen ein – Talentir bekommt 4 Millionen

Donnerstag, 25. Juni 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 25. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND

Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Taktile 

Goldman Sachs, Balderton, Index Ventures, DIG Ventures, Tiger Global, Visionaries, and Y Combinator investieren 110 Millionen US-Dollar (Series C) in Taktile. Das Startup, das 2020 von Maximilian Eber und Maik Taro Wehmeyer in Berlin gegründet wurde, kümmert sich um „KI-gestütztes, automatisiertes Risikomanagement für den Finanzsektor“. „The successful fundraise opens Taktile’s next chapter, which centers on enabling financial institutions to transform themselves for the AI age“, teilt das Team zum Investment mit. Balderton Capital, Index Ventures, Tiger Global, Y Combinator, Prosus Ventures, Visionaries Club und Larry Summers investierten zuletzt 54 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Insgesamt sammelte das Team nun bereits rund 190 Millionen ein. FinTechs wie Mercury, Kueski und Zilch sowie Finanzinstitute wie Allianz und Rakuten Bank, nutzen Taktile bereits. Mehr über Taktile

Maple Aviation

ES Kapital, Bayern Kapital, superangels sowie Business Angels wie Rüdiger Schmidt, Stefan Eishold, Martin Giese und Bernd Baezner investieren 4 Millionen Euro in Maple Aviation. Das Startup aus Ottobrunn, 2022 gegründet, entwickelt ein autonomes Drohnensystem für den Transport medizinischer Güter. Die Lösung der Jungfirma ermöglicht den emissionsfreien Transport von Laborproben, Medikamenten und anderem medizinischen Material direkt zwischen Gesundheitseinrichtungen – auch über dicht besiedelten Gebieten. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen „seine Drohnentechnologie weiterentwickeln und die Ladeinfrastruktur sowie sein Team für den Start des operativen Betriebs weiter ausbauen“. Mehr über Maple Aviation

Talentir

Der Berliner Investor Redstone, Inovia Capital (Patrick Pichette), Shapers, Tenity, NewSchool, Noia Capital, BFC, Cambrena Capital und Mark Ransford investieren 4 Millionen Euro in Talentir. Das Unternehmen mit Sitz in Wien und Zürich, 2022 von Lukas Sticksel-Steiner und Johannes Kares gegründet, wandelte sich zuletzt von einem Stock Market für YouTube-Videos zu einem Payment Services für die Kreativbranche. Blockchain Founders Capital, CV VC und Noia Capital investierten zuletzt eine siebenstellige Summe in die Jungfirma. Mehr über Talentir

mkind

Berliner Investor Lucid Capital, Possible Ventures aus München, Kvanted, Fortino Capital sowie Business Angels wie Thomas Wolf investieren 3 Millionen Euro in mkind. Das Startup aus München, 2026 von Michael Sauer, Christoph Willibald, Gabriele Tiboni und Paul Kröger, gegründet, entwickelt intelligente Robotersysteme für industrielle Fertigungsprozesse. Die flexiblen Roboterzellen automatisieren anspruchsvolle Aufgaben wie Schweißen, Oberflächenbearbeitung und Beschichtung, um Unternehmen in der Produktion zu entlasten. Mehr über mkind

MERGERS & ACQUISITIONS

beglaubigt.de – firma.de

Das junge Münchner LegalTech beglaubigt.de übernimmt das insolvente Unternehmen firma.de, dass sich seit 2012 um digitale Unternehmensgründungen kümmert. „Mit nun über 30.000 Kundinnen und Kunden und mehr als 1.000 angebundenen Notaren wird beglaubigt.de damit zum Marktführer für vollständig digitale Unternehmensgründung in Deutschland“, heißt es in einer Presseaussendung. Für die bestehenden Kundinnen und Kunden von firma.de geht es „ohne Unterbrechung“ weiter. Auch ein Großteil des Teams wird übernommen. beglaubigt.de, 2024 von Alexander Sporenberg und Felix Gerlach gegründet, positioniert sich als „europäische Plattform für digitale Rechts- und Notarinfrastruktur“. YouTube-Mitgründer Jawed Karim (Y Ventures), Moonfire Ventures (Mattias Ljungman), Zeno Ventures, Combination VC, Orange Collective und zahlreiche Business Angels investierten kürzlich 3,3 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen. Mehr über beglaubigt.de

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Foto (oben): azrael74

Leica SL3-P: Vollformatkamera für Foto- und Videografie mit 44 Megapixeln

Bild: Leica

Leica hat heute seine neue Kamera SL3-P vorgestellt. Dieses Vollformatmodell setzt auf einen Sensor mit 44 Megapixeln. Der deutsche Hersteller bewirbt die neue Cam explizit für die Foto- und Videografie, rückt also auch die Option ins Rampenlicht, mit der Kamera bis zu 8.1K-Videos (Open Gate) im Format 3:2 mit 24p bei voller Ausnutzung der Sensorfläche aufzuzeichnen.

Falls euch vielleicht 5.9K ausreichen, dann sind auch 60p drin. Zeitlupenaufnahmen sind z. B. in 4K bei 120 fps möglich. Dabei unterstützt die Leica SL3-P auch den Codec Apple ProRes mit bis zu 5.8K. Die Kamera bietet auch zudem die beiden neuen In-Camera-LUTs Leica Pure und Leica Cine für den L-Log-Farbraum an. Die Vollformatkamera setzt überdies auf ein neues Hybrid-Autofokussystem. Phasendetektion (PDAF), Tiefenkarte (Object Detention AF) und Kontrasterkennung (Kontrast Detention AF) werden dafür quasi kombiniert. Leica hebt hier eine verbesserte Tracking-Leistung mit 819 AF-Punkten und intelligenter Motiverkennung hervor.

Bild: Leica

Weitere Eckdaten: Die Leica SL3-P bietet bis zu 14 Blendenstufen Dynamikumfang, einen Multishot-Modus mit bis zu 176 Megapixeln und deckt einen ISO-Bereich von 50 bis 200.000 ab. Die Vollformatkamera verfügt zudem über ein Ganzmetallgehäuse, eine IP54-Zertifizierung, die Schutz vor Staub und Spritzwasser nachweist, und Kompatibilität zu L-Mount-Objektiven.

Als Begleit-App der Leica SL3-P fungiert die Anwendung Leica Fotos. Über die App könnt ihr einerseits Funktionen der Kamera fernsteuern oder andererseits Firmware-Updates anstoßen bzw. via Bluetooth, Wi-Fi und USB-C Downloads von DNG-, JPG- und Videodateien bewerkstelligen. Tethering-Unterstützung für Lightroom Classic und Capture One sorgt für eine Direktverbindung zwischen Kamera und Computer. Mit Camera-to-Cloud über Adobe frame.io können Foto- und Videodateien aus der Kamera in die Cloud übertragen werden.

Für Fotos nutzt die Leica SL3-P zudem die Content-Credentials-Technologie gemäß der Content Authenticity Initiative (CAI). Metadaten signieren die Fotos und sollen vor ungewollten Manipulationen bzw. dem Diebstahl geistigen Eigentums schützen.

Die Leica SL3-P wird ab dem 25. Juni 2026 weltweit in Leica Stores, im Leica Online Store und bei autorisierten Händlern erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 5.990,00 Euro inkl. MwSt. Zusätzlich bietet Leica zum Marktstart drei Kit-Angebote für die SL3-P an:

  • Das SL3-P Vario Kit 28-70 inklusive Vario-Elmarit-SL 1:2,8/28-70 ASPH. zum Preis von 6.990,00 inkl. MwSt.
  • Das SL3-P Vario Kit 24-70 inklusive Vario-Elmarit-SL 1:2,8/24-70 ASPH. zum Preis von 7.490,00 inkl. MwSt.
  • Das SL3-P Vario Kit 24-70 & 70-200 inklusive Vario-Elmarit-SL 1:2,8/24-70 ASPH. und dem Vario-Elmarit-SL 1:2,8/70-200 ASPH. zum Preis von 9.790,00 inkl. MwSt.

Später erscheinen auch noch zwei neue, passende Objektive: das Leica Summilux-SL 1:1,4/50 ASPH und das Leica APO-Macro-Elmarit-SL 1:2,8/100. Sie werden ab Ende 2026 erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung für das Summilux-SL 1:1,4/50 ASPH. beträgt 4.500,00 Euro inkl. MwSt. und für das Leica APO-Macro-Elmarit-SL 1:2,8/100 2.450,00 Euro inkl. MwSt.

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