Reform der Stromnetze: Gute und schlechte Nachrichten für PV-Besitzer

Der kleine Beitrag für alle, die eine Solaranlage auf dem Dach oder ein Balkonkraftwerk am Geländer hängen haben. Die Bundesnetzagentur hat gestern unter dem Projektnamen „AgNes“ (kurz für: Agenda für eine Neugestaltung der Netzentgeltsystematik Strom) Eckpunkte für eine umfassende Reform vorgelegt. Da geht es darum, wer künftig wie viel für die Stromnetze bezahlt. Weil da direkt wieder die Alarmglocken schrillen, dröseln wir das Ganze mal fix auf. Was kommt da konkret auf Privatnutzer zu? Schauen wir uns die guten und die weniger guten Nachrichten an.

Die größte Sorge war ja vorab, dass private Erzeuger künftig saftig dafür blechen müssen, wenn sie ihren überschüssigen Strom ins Netz jagen. Da gibt es aber weitestgehend Entwarnung für den Ottonormalverbraucher:

  • Balkonkraftwerke und klassische Prosumer sind raus: Wer als privater Haushalt den Strom vorrangig selbst verbraucht und den Rest einspeist, ist von dem neuen, kapazitätsbasierten Einspeiseentgelt (geplant sind wohl 4 bis 7 Euro pro kW und Jahr) ausdrücklich befreit. Das gilt auch für Steckersolargeräte.
  • 20 Jahre Vertrauensschutz: Selbst wenn eure Anlage unter irgendwelche neuen Gebührenregelungen fallen sollte, die Bundesnetzagentur gewährt einen Bestandsschutz von satten 20 Jahren ab Inbetriebnahme. Wer also schon eine Anlage hat, kann sich erst einmal entspannt zurücklehnen.

Wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Die Bundesnetzagentur will eine sogenannte „Gerechtigkeitslücke“ schließen. Denn: Wer eine Solaranlage und einen Speicher hat, kauft logischerweise weniger Strom aus dem Netz. Da sich die Netzentgelte bisher vor allem nach den verbrauchten Kilowattstunden richten, zahlen PV-Besitzer aktuell weniger für das Netz, nutzen es aber trotzdem als Backup, wenn die Sonne mal nicht scheint.

  • Höhere Grundgebühr im Gespräch: Um das auszugleichen, sollen Prosumer beim reinen Strombezug über die Netzentgelte stärker beteiligt werden. Das bedeutet im Klartext: Es könnte für Besitzer von Solaranlagen auf eine höhere monatliche Grundgebühr (Fixpreis) beim Stromtarif hinauslaufen. Der höhere Preis könnte um 100 Euro jährlich betragen.
  • Längere Amortisation: Durch die potenziell höheren Fixkosten schrumpft die Ersparnis durch den selbst erzeugten Strom ein kleines bisschen. Die Anlage rechnet sich also im Zweifel minimal später als ursprünglich kalkuliert.

…keine Panik. Es ist der klassische Spagat. Auf der einen Seite wird der Einstieg in die private Solarnutzung und Balkonkraftwerke vermutlich nicht durch neue Einspeisegebühren abgewürgt. Auf der anderen Seite will der Staat sicherstellen, dass die Netzkosten nicht komplett an den Mietern und Haushalten ohne PV-Anlage hängenbleiben. Das Ganze ist aktuell noch ein Eckpunktepapier, konkrete Entwürfe folgen im Sommer.

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Home Assistant 2026.6: Dashboards, IR und Z-Wave-Schlösser werden nützlicher

Home Assistant 2026.6 ist da, zumindest als Beta. Das Update bringt vor allem viele Verbesserungen an Stellen, die man im Alltag wirklich merkt. Dazu gehören Dashboards, Automationen, Infrarot und smarte Schlösser.

Beim Hinzufügen neuer Dashboard-Karten startet Home Assistant nun stärker bei euren Geräten und Entitäten statt bei Kartentypen. Ihr wählt also etwa eine Lampe aus und bekommt passende Karten mit Live-Vorschau vorgeschlagen, inklusive Slider, Toggle oder Farbtemperatur. Das dürfte gerade Einsteigern einiges an Ausprobieren ersparen.

Infrarot kann nun nicht nur senden, sondern auch empfangen. Unterstützte Sender-Integrationen, zuerst ESPHome, können empfangene IR-Befehle als Events bereitstellen. Praktisch, um originale Fernbedienungen weiter zu nutzen oder alte IR-Remotes für Automationen zu recyceln.

Der Automationseditor bekommt Zähler für betroffene Entitäten und Notizen pro Schritt. Tile-Karten zeigen Wettervorhersagen und bieten mehr Mediensteuerung. Z-Wave-Schlösser erhalten zudem eine Verwaltung für Nutzer, PINs und Passwörter direkt in Home Assistant.

Dazu kommen neue Integrationen, eine überarbeitete Apps-Seite, bessere Energieanzeigen, YAML-Linting in UI-Editoren und Matter-Onboarding über Bluetooth-Proxies. Konnected wurde entfernt, hier ist ESPHome die empfohlene Migrationsrichtung. Die kompletten Details zu allen kommenden Änderungen findet ihr wie üblich direkt im Home Assistant Blog.

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Google Home mit vielen Neuerungen

Google schraubt weiter kräftig am Smart Home und bringt neue Funktionen für Gemini in den Early Access. Noch immer ist Deutschland nicht auf der Liste. Dennoch halten wir mal fest, was neu ist, irgendwann rollen die Features vermutlich auch hier komplett aus, Österreich ist ja beispielsweise am Start und grundsätzlich wird Deutsch unterstützt.

Der Assistent soll jedenfalls deutlich natürlicher reagieren und mehrere Befehle in einem Rutsch verarbeiten. Man kann also in einem Satz die Rollos schließen, das Licht dimmen und einen Timer starten. Auch bei unpräzisen Ansagen wie dem Wunsch nach etwas mehr Wärme im Wohnzimmer versteht das System jetzt besser, was gemeint ist. Technisch hat Google unter der Haube an der Geschwindigkeit gefeilt, damit alltägliche Kommandos flüssiger ablaufen.

Bei der Mediensteuerung gibt es ebenfalls Fortschritte. Wenn Musik läuft und man Gemini eine Frage stellt, lässt sich die Antwort mit einem einfachen Stopp unterbrechen, ohne dass die Musikwiedergabe komplett aufhört. Nutzer von Apple Music dürften sich freuen, dass ein Fehler behoben wurde und der Dienst wieder auf den Lautsprechern läuft. Die Bluetooth-Kopplung wurde zudem stabiler gestaltet. Wer seine Lautsprecher oder Displays als Abspielgerät nutzen möchte, aktiviert diese einfach per Sprachbefehl.

Die Zuverlässigkeit stand bei diesem Update weit oben auf der Liste, so Google. Gemini behauptet seltener, eine Aufgabe nicht ausführen zu können, obwohl sie eigentlich unterstützt wird. Das betrifft vor allem die Lichtsteuerung und Musik. Auch Wecker und Timer reagieren schneller auf Abbruchbefehle. In Gesprächen behält der Assistent nun besser den Überblick über aktive Timer, selbst wenn man sich nur vage darauf bezieht. Wissensfragen zu Wetter oder Sport sollen jetzt umfangreichere Antworten liefern, damit man direkt alle wichtigen Infos parat hat.

Spannend wird es bei der Kamera-KI. Google nutzt die Bilderkennung von Nest-Kameras und kompatiblen Geräten jetzt als Auslöser für Automatisierungen. Statt starrer Regeln erkennt das System Szenen und reagiert darauf. Man beschreibt in einfacher Sprache, was passieren soll. Wenn die Kamera etwa ein Paket von Amazon, ein spezielles Auto in der Einfahrt oder ein Tier am Mülleimer sieht, wird die entsprechende Aktion ausgelöst. Das funktioniert über eine neue Startbedingung in der Google Home App, bei der man das Ereignis einfach eintippt.

Die Google Home App selbst erhält mit der Version 4.17 einige optische und funktionale Korrekturmaßnahmen. Die Verwaltung bekannter Gesichter sieht ordentlicher aus und die Widgets auf dem Smartphone reagieren jetzt sofort beim ersten Tippen auf Lampen oder Steckdosen. Wer eine Pixel Watch nutzt, kann seine Favoriten nun wieder problemlos direkt am Handgelenk sortieren. Der Rollout für den Early Access startet ab sofort in den unterstützten Regionen, wobei Konten für Kinder oder Enterprise-Nutzer vorerst noch außen vor bleiben.

tl;dr

* Verarbeitung mehrerer Sprachbefehle in einem Satz.


* Verständnis für umgangssprachliche Anpassungen wie „ein bisschen wärmer“.


* Optimierte Geschwindigkeit und geringere Latenz bei Standardbefehlen.


* Antworten von Gemini können gestoppt werden, ohne die Musikwiedergabe zu unterbrechen.


* Fehlerbehebung für Apple Music auf Google-Lautsprechern.


* Höhere Zuverlässigkeit bei der Bluetooth-Kopplung.


* Reduzierung von Fehlermeldungen bei der Steuerung von Licht und Medien.


* Schnellere Reaktionszeit beim Beenden oder Schlummern von Weckern.


* Besseres Kontextverständnis für aktive Timer innerhalb von Gesprächen.


* Ausführlichere Informationen bei Fragen zu Wetter, Sport und Allgemeinwissen.


* Nest-Kameras können Ereignisse wie Paketlieferungen oder Tiere als Auslöser für komplexe Automatisierungen nutzen.


* Erstellung von Automatisierungen durch einfache Textbeschreibungen statt starrer Regeln.


* Optische Überarbeitung der Benutzeroberfläche für die Gesichtserkennung.


* Schnellere Reaktion der Smart-Home-Widgets auf dem Smartphone-Startbildschirm.


* Korrektur der Favoriten-Verwaltung auf Wear OS-Smartwatches.

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Anker bringt Anka an den Start




Anker hat seiner App ein Update auf Version 3.20.0 verpasst. Der Download wiegt 636,4 MB und bringt vor allem eine Neuerung mit, die auf den Namen Anka hört. Dabei handelt es sich um einen Assistenten auf Basis von künstlicher Intelligenz, der sich um die eigenen Energiedaten kümmert. Nutzer können per Chat Informationen zum aktuellen Status abfragen oder sich Analysen zur Effizienz der Anlage erstellen lassen. Auch Empfehlungen für eine bessere Nutzung sind Teil des Pakets.

Derzeit funktioniert das Ganze nur mit bestimmten Solarbank-Modellen, wobei der Hersteller bereits verspricht, die Unterstützung bald auf weitere Geräte auszuweiten. Muss man mal schauen, was da noch passiert. Bislang gibt es ein paar Einblicke und Empfehlungen. Wie gesagt, nur für ausgewählte Solarbank-Kisten und nicht für das große X1-System. Abseits der neuen KI-Funktionen hat Anker an der Performance geschraubt und bestehende Features optimiert, damit die Anwendung insgesamt runder läuft. Wer die entsprechenden Solarkomponenten im Einsatz hat, findet das Update ab sofort im App Store.

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Neuer Amazon Fire TV Stick HD startet zum Aktionspreis

Amazon hat den neuen Fire TV Stick HD in den Verkauf gebracht. Der Streaming-Stick kommt kompakter daher als sein Vorgänger und soll im Schnitt 30 Prozent flotter arbeiten. Auch dieses Gerät bezieht seinen Strom direkt über ein mitgeliefertes USB-C-Kabel vom Fernseher. Ein separates Netzteil ist nicht an Bord.

Die Abmessungen hat Amazon ebenfalls geschrumpft. Der Stick ist 30 Prozent schmaler geworden, was zwei Vorteile bringt. Erstens passt er leichter ins Handgepäck, zweitens lässt er sich einfacher in HDMI-Buchsen stecken, wenn dort schon andere Kabel und Stecker im Weg sind. Wer schon mal versucht hat, mehrere Geräte an einem Fernseher anzuschließen, kennt das Problem.


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Auf dem neuen Fire TV Stick läuft direkt die überarbeitete Fire-TV-Oberfläche unter VegaOS. Amazon verspricht eine übersichtlichere Oberfläche mit modernem Design, die ebenfalls bis zu 30 Prozent schneller reagieren soll. Passend zur Fußball-Saison hat Amazon einen speziellen Fußball-Hub integriert. Dort sieht man auf einen Blick, wo das nächste Spiel läuft, und kann direkt zur Live-Übertragung beim jeweiligen Anbieter wechseln.

Käufer des neuen Fire TV Stick HD können außerdem am Alexa Early Access teilnehmen. Damit lässt sich die Sprachassistentin in natürlicher Sprache ansprechen. Man drückt die Sprechtaste auf der Fernbedienung und sagt einfach, was man sehen möchte, kann Fragen zu beliebigen Themen stellen oder das Smart Home steuern.

Preislich liegt der Fire TV Stick HD bis zum 4. Juni bei 29,99 Euro. Danach soll er regulär 44,99 Euro kosten. Wer also Interesse hat, sollte sich mit dem Kauf nicht zu lange Zeit lassen.

Angaben Amazon:

Abmessungen

91,5 mm x 21,1 mm x 14,5 mm*

Gewicht

35,8 g

Prozessor

Quad-Core, 1,7 GHz

Speicherplatz

8 GB interner Speicher

WLAN

Wi-Fi 6 (Dualband): 802.11a/b/g/n/ac/ax (2,4 GHz und 5 GHz)

Bluetooth

Bluetooth 5.3 und Bluetooth Low Energy. Kopplung mit kompatiblen Bluetooth-Lautsprechern, -Kopfhörern, -Gamecontrollern und mehr.

Sprachunterstützung

Ja, mit der Alexa-Sprachfernbedienung (im Lieferumfang enthalten) oder der kostenlosen Fire TV-App (für Fire OS, Android und iOS zum Download verfügbar).

Infrarot-Gerätesteuerung mit der mitgelieferten Alexa-Sprachfernbedienung

Die im Lieferumfang enthaltene Alexa-Sprachfernbedienung kann zur Steuerung des Fire TV Stick HD und bestimmter Funktionen (beispielsweise An/Aus und Lautstärke) sowie einer Vielzahl von kompatiblen infrarotgesteuerten Geräten verwendet werden, darunter Fernseher, Soundbars und AV-Receiver. Hinweis: Bestimmte Funktionen sind bei einigen infrarotgesteuerten Geräten eventuell nicht verfügbar.

Cloud-Speicher

Alle bei Amazon gekauften digitalen Inhalte werden kostenlos in der Cloud gespeichert.

Anschlüsse

HDMI-Ausgang, USB-C nur zur Stromversorgung.

Audiounterstützung

HDMI-Passthrough für Dolby-codiertes Audio (AC-3, E-AC-3 und E-AC3_JOC).

Unterstützte Videoformate

HDR10, HDR10 , HLG, H.265, H.264, VP9, AV1

Unterstützte Ausgabeauflösung

1080p und 720p bis zu 60 BpS

Systemanforderungen

HD-Fernseher mit verfügbarem Highspeed-HDMI-Eingang, Internetverbindung per WLAN.

Fernseherkompatibilität

HD-Fernseher mit HDMI, die bei 50/60 Hz 1080p- oder 720p-fähig sind.

Garantie und Service

Fire TV Stick HD wird mit einer beschränkten einjährigen Herstellergarantie verkauft. Die beschränkte Herstellergarantie besteht zusätzlich zu allen jeweils anwendbaren gesetzlichen Gewährleistungsansprüchen für Verbrauchsgüter und beeinträchtigt diese in keiner Weise. Das bedeutet, dass dir auch nach Ablauf der beschränkten Herstellergarantie immer noch gesetzliche Ansprüche zustehen können (weitere Informationen zu deinen Verbraucherrechten findest du hier). Die Benutzung von Fire TV Stick HD unterliegt den hier aufgeführten Bedingungen.

Verfügbarkeit von Inhalten

Bestimmte Apps und Dienste können jederzeit geändert oder entfernt werden, sind eventuell nicht in allen Ländern, Regionen und Sprachen verfügbar und erfordern möglicherweise separate Abonnements.

Barrierefreiheit

Der VoiceView-Screenreader ermöglicht Zugang zu den meisten Fire TV-Funktionen für Blinde oder Personen mit Sehschwäche. Mit dem Bildschirmvergrößerer kann die Ansicht verkleinert, vergrößert oder verschoben werden. Das Textbanner fasst den auf dem Bildschirm angezeigten Text in einem kompakten, anpassbaren Banner zusammen, das auf dem Display angezeigt wird. Zudem kannst du für Videos und Serien Untertitel anzeigen lassen. Durch Aktivierung der Audiobeschreibung erhältst du akustische Beschreibungen der Vorgänge auf dem Bildschirm, einschließlich Bewegungen, Gesichtsausdrücke und Szenenwechsel. Untertitel sowie Audiobeschreibungen sind nicht für alle Inhalte verfügbar. Du kannst Fire TV auch mit kompatiblen Bluetooth-Kopfhörern hören. Mehr Informationen zu Barrierefreiheit auf Fire TV.

Lieferumfang

Fire TV Stick HD, Alexa-Sprachfernbedienung, Stromkabel, 2 AAA-Batterien, Kurzanleitung. HDMI-Verlängerungskabel separat erhältlich.

Software-Sicherheitsupdates

Dieses Gerät erhält garantierte Software-Sicherheitsupdates für mindestens vier Jahre, nachdem es zuletzt als Neugerät auf unseren Websites zum Kauf verfügbar war. Mehr über Software-Sicherheitsupdates erfahren. Wenn du bereits ein Fire TV-Gerät besitzt, findest du auf der Seite „Meine Inhalte und Geräte“ Informationen speziell für dein Gerät.

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