ChatGPT weigert sich jetzt, bekannte Autoren zu imitieren

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KI-Tools konnten lange Zeit für euch auf Kommando auch Texte im Stil bekannter Autoren verfassen. Wie wäre es etwa mit dem Prolog eines Horrorromans im Stil von Stephen King? Konnte durchaus geliefert werden. Inzwischen jedoch geht man da eher auf Abstand, da man sich vor rechtlichen Konsequenzen fürchtet und auch bei direkter Nachahmung spannende Fragen zum Trainingsmaterial der LLMs eröffnet werden. OpenAI zieht die Daumenschrauben bei ChatGPT nun noch enger an.

ChatGPT verweigert dabei direkt die Imitation der Stile bekannter Autoren. Dies greift bereits, wie ich selbst ausprobiert habe. Rechtlich gewieft redet sich die KI heraus und erklärt, eher einen Text „mit ähnlichen Merkmalen“ verfassen zu können, ohne den jeweiligen Autor direkt zu kopieren.

Könnt ihr mit beliebigen Autoren austesten, die Antworten fallen im Grunde immer so aus, wie in meinem Beispiel oben. Spannend ist, dass dies sowohl für noch lebende als auch für verstorbene, klassische Autoren wie z. B. Ernest Hemingway gilt. Zufall ist die neue Vorgehensweise natürlich mitnichten, denn OpenAI ist ja auch schon von diversen Verlagen verklagt worden.

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