Turtle Beach Stealth 700 Gen 3: Neues Gaming-Headset angehört

Turtle Beach hat mit dem Stealth 700 Gen 3 den Nachfolger seines beliebten kabellosen Gaming-Headsets auf den Markt gebracht. Als Fan der Vorgängermodelle war ich natürlich gespannt, was die neue Generation zu bieten hat. Ich habe mir das Headset für euch genauer angeschaut.

Design und Verarbeitung

Das Stealth 700 Gen 3 präsentiert sich in einem eleganten Dreiklang aus Schwarz, Marineblau und Kupfer. Die Farbkombination verleiht dem Headset einen edlen Look, der sich von der oft grellen Gaming-Ästhetik abhebt. Der Polster sind in mattem Schwarz gehalten, während die Ohrmuscheln in einem satten Marineblau erstrahlen. Ein kupferfarbener Akzentstreifen zieht sich um die Ohrmuscheln und setzt einen stylischen Kontrast. Die Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck. Der Kopfbügel besteht aus robustem Kunststoff mit einer leichten Polsterung an der Unterseite. Die Ohrmuscheln sind drehbar gelagert und lassen sich für den Transport flach zusammenklappen.

Die Ohrpolster bestehen aus einem Hybrid-Material: außen Kunstleder für Langlebigkeit, innen ein atmungsaktiver Stoff für Komfort bei langen Sessions. Der Memory-Schaum passt sich gut der Kopfform an. Interessant ist der Blick unter die Polster: Hier zeigt sich ein kupferfarbenes Gitter, das die 60-mm-Treiber schützt und gleichzeitig einen coolen Look verleiht.

Alle Bedienelemente sind an den Ohrmuscheln platziert. Links finden wir den An/Aus-Knopf, den USB-C-Anschluss, die Drehräder für Chat- und generelle Lautstärke und einen Button, der sich über die App anpassen lässt. Auch ein Rad kann anders belegt werden. Rechts sitzt der Button zum Bluetooth-Koppeln, der Crossplay-Button (damit kann man zwischen den USB-Transmittern schnell wechseln), eine Status-LED und ein Rad für die Bluetooth-Lautstärke. Das Mikrofon ist nicht direkt sichtbar – es handelt sich um ein „Flip-to-Mute“-Design, das sich nahtlos in die Ohrmuschel einfügt, wenn es nicht gebraucht wird.

Insgesamt macht das Stealth 700 Gen 3 einen durchdachten und hochwertigen Eindruck. Die Materialwahl und das Design zeugen von Turtle Beachs Erfahrung im Gaming-Audio-Segment. Die Kombination aus robuster Konstruktion und edlem Look dürfte Gamer ansprechen. Ein Highlight des Stealth 700 Gen 3 ist das kabellose CrossPlay-Multiplattform-Audiosystem. Mit zwei kabellosen USB-Sendern und einer einzigen Taste am Headset kann man schnell zwischen Konsole und PC wechseln, ohne Kabel umstecken zu müssen. Das ist besonders praktisch für Gamer, die auf mehreren Plattformen spielen. Die gleichzeitige kabellose Übertragung via 2,4-GHz-Funk und Bluetooth 5.2 ist ein echter Mehrwert. So kann man beispielsweise den Spielsound von der Konsole hören und gleichzeitig über Discord auf dem Smartphone chatten. Die unabhängigen Lautstärkeregler für beide Quellen sind dabei sehr nützlich.

Technische Daten im Überblick:

  • 60-mm-Eclipse-Dualtreiber
  • Frequenzbereich: 20 Hz – 20 kHz
  • Kabelloses CrossPlay-Multiplattform-Audiosystem
  • Bluetooth 5.2
  • Unidirektionales, „Flip-to-mute“ Mikrofon
  • Bis zu 80 Stunden Akkulaufzeit
  • Hybrid-Kunstleder, atmungsaktives Bezugsmaterial, Memory Foam Ohrpolster

Lieferumfang:

  • Turtle Beach Stealth 700 Kabelloses Gaming-Headset
  • 2 kabellose CrossPlay USB-Sender
  • 0,7-m-Ladekabel (USB-A zu USB-C)
  • Schnellstart-Anleitung

Klangqualität und Gaming-Performance

Die 60-mm-Eclipse-Dualtreiber des Stealth 700 Gen 3 liefern einen beeindruckenden Klang, der über das gesamte Frequenzspektrum überzeugt. In den Tiefen präsentiert sich das Headset mit einem satten, aber nicht übertriebenen Bass. Explosionen in Actionspielen haben ordentlich Wumms, ohne zu dröhnen oder die anderen Frequenzbereiche zu überdecken. Die Mitten sind ausgewogen und detailreich, was besonders Dialogen und Umgebungsgeräuschen zugutekommt. Schritte und Waffenwechsel in Shootern sind präzise zu orten. In den Höhen zeigt das Stealth 700 Gen 3 eine angenehme Präsenz, die für Klarheit und Detailreichtum sorgt, ohne schrill zu wirken. Glasbruch oder andere schrille Geräusche kommen sauber rüber.

Insgesamt bietet das Headset einen ausgewogenen Klang, der sich sowohl für Gaming als auch für Musik und Filme eignet. Wer möchte, kann über den EQ in der App noch nachjustieren, aber schon die Werkseinstellung überzeugt auf ganzer Linie. Das erweiterte Superhuman Hearing ist vorrangig für Sessions gegen andere nützlich. Mit der Swarm II App lässt sich die Intensität in drei Stufen anpassen. Durch Superhuman Hearing könnt ihr bestimmte Geräusche hervorheben lassen. Dadurch hört ihr unter anderem die Schritte eurer Gegner besser oder auch Dinge wie Nachladen etc. Das macht die Ortung eurer Gegner noch einfacher und ist ein kleiner Wettbewerbsvorteil. Die Turtle Beach Swarm II App bietet umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. Der 10-Band-EQ mit fünf benutzerdefinierten Voreinstellungen erlaubt eine präzise Klanganpassung. Besonders praktisch für Vielspieler ist die Möglichkeit, das zuweisbare Rad und die Modustaste nach eigenen Vorlieben zu konfigurieren.

Ein paar Worte zum Komfort. Das Headset umschließt meine Ohren wirklich gut, was für eine saubere und wirklich gute passive Geräuschunterdrückung sorgt. Der Druck des Kopfbands ist ordentlich, aber nicht zu straff. Brillenträger sollten damit auch bei längeren Sessions keine Probleme haben. War zumindest bei mir so. Ich hatte das Headset teilweise mehrere Stunden auf, da ich es nicht nur zum Spielen, sondern auch im Homeoffice verwendet habe.

Das überarbeitete unidirektionale „Flip-to-Mute“-Mikrofon ist eine deutliche Verbesserung. Die KI-basierte Geräuschunterdrückung funktioniert hervorragend und filtert Hintergrundgeräusche effektiv heraus. Während Meetings und Co. hat sich niemand negativ zur Übertragungsqualität geäußert.

Die Akkulaufzeit gibt Turtle Beach mit 80 Stunden an. Hier kommt es natürlich massiv darauf an, mit welcher Lautstärke man unterwegs ist und mehr. In meinem Test kam ich ungefähr an den angegebenen Wert heran. Die Schnellladefunktion (3 Stunden Spielzeit nach 15 Minuten Laden) ist ein praktisches Extra.

Mein Fazit

Alles in allem ist das Turtle Beach Stealth 700 Gen 3 ein richtig gutes Gaming-Headset, das in fast allen Bereichen überzeugt. Es bietet exzellenten Klang, eine sehr gute Mikrofonqualität und eine ausdauernde Akkulaufzeit. Die Vielseitigkeit durch Crossplay und Dual-Wireless-Funktionalität ist ein echter Mehrwert. Mit einem Preis von 199,99 € ist es zwar kein Schnäppchen, aber man bekommt dafür auch einiges. Wer ein vielseitiges, kabelloses Gaming-Headset für mehrere Plattformen sucht, macht mit dem Stealth 700 Gen 3 definitiv nichts falsch.

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Die neuen Google Pixel Buds Pro 2 im Ersteindruck

Nach den Pixel Buds Series A hatte ich lange keine TWS-Ohrhörer von Google mehr im Ohr. Den Test der großartigen Pixel Buds Pro, den Gastautor Christian hier seinerzeit verfasst hat, könnt ihr hier nachlesen. Ich habe dieses Jahr nun die Chance erhalten, mir die neuen Pixel Buds Pro 2 über einen längeren Zeitraum anzuhören und möchte euch hier meine Eindrücke schildern.

Mit einem Verkaufspreis von 249 Euro ruft Google hier erneut einen Preis aus, der sich erst einmal durch Qualität und Features rechtfertigen lassen muss. Als Argumente wirft Google hier unter anderem den neuen Tensor A1 als Chip ins Rennen, noch dazu soll die Geräuschunterdrückung verbessert worden sein, man bekommt eine Gesprächserkennung und die Google Pixel Buds Pro 2 sind nach IP5 gegen Staub und Wasser geschützt – das Case allerdings nur nach IPX4. Als Basis für Verbindungen dient Bluetooth 5.4.

Bei der Laufzeit sind jeweils noch einmal eine Stunde mehr drin als noch bei den ersten Pixel Buds Pro. So verspricht Google bis zu 8 Stunden Laufzeit mit aktiviertem ANC, bis zu 12 sollen es ohne sein. Rechnet ihr das Ladecase ein, dann dauert es jeweils 48 bzw. 30 Stunden, bevor ihr wieder eine Steckdose benötigt.

Google hat mir hier ein Sample in der schicken Farbe Wintergreen zukommen lassen, welche einem dezenten Mintgrün entspricht und wirklich gut aussieht. Als weitere Optionen stehen noch Hazel, Porcelain und Peony zur Verfügung. Laut Google fallen die neuen Buds noch einmal 27 % kleiner als die vorherigen Geräte aus und wirken bei der ersten Betrachtung echt winzig. Fast hatte ich befürchtet, dass darunter in meinem gar nicht mal so kleinen Ohr vielleicht der Klang oder noch eher das ANC leiden könnte. Doch dazu später mehr.

Angebot


Google Pixel Buds Pro 2 - Wireless Earbuds with Active Noise Cancellation – Bluetooth Headphones - Porcelain

Das Ladecase verfügt über einen kleinen, zusätzlichen Lautsprecher, da sich das Case nun auch via „Mein Gerät finden“ orten und anpingen lässt. Ansonsten hat sich am Case-Design im Grunde nichts getan. Klappt man jenes auf, ploppt auf dem naheliegenden Phone auch direkt die Meldung auf, dass ihr euch mit den Pixel Buds Pro 2 verbinden könnt. Das geht flott von der Hand, ein kurzes Setup führt euch dann in Kürze durch die Bedienung der Buds.

Noch immer wird hier durch Wischgesten und Antippen der Buds bedient, das kennen Besitzer der Vorgängermodelle alles schon. Den ersten richtigen Unterschied bemerkt man dann beim Herausholen der kleinen Buds. Jene verfügen über einen kleinen Stabilisator, der als zusätzliche Halterung im Ohr dient. Ihr setzt die Buds einfach ins Ohr, dreht so lange, bis ihr den sichersten Halt verspürt und könnt die Buds dann verwenden. Das klappt in der Tat genauso simpel, wie es sich liest. Und zugegeben: Der Halt der Pixel Buds Pro 2 ist im Vergleich zu Buds anderer Hersteller, die ich hier noch liegen habe, noch einmal deutlich stabiler. Da sich der wuchtige Kerl hinter diesen Zeilen mittlerweile auch hin und wieder zum Joggen auf die Piste bewegt, ist das auch enorm viel wert.

Google nennt sein ANC, also die aktive Geräuschunterdrückung der Pixel Buds Pro 2, stilvoll „Silent Seal 2.0“ und verspricht, dass hier noch einmal doppelt so viele Geräusche wie bisher unterdrückt werden und durch die Erweiterung des Frequenzbereichs noch mehr Geräuscharten erkannt und unterdrückt werden können. Jetzt fehlt mir – und das wäre mit Sicherheit für viele Besitzer des direkten Vorgängermodells – leider der direkte Vergleich mit den Google Pixel Buds Pro. Doch ich versuche es mal so zu beschreiben: Aus den mitgelieferten Ear-Tips-Größen (XS/S/L gibt’s, Größe M ist vormontiert) hatte ich mich nach ein wenig Ausprobieren für Größe L entschieden. Damit und mit den Stabilisatoren sitzen die Pixel Buds Pro 2 schon einmal so abdichtend in meinen Ohren, dass ich erst angenommen hatte, ANC sei bereits aktiv.

Doch das änderte sich dann mit der Geste „Länger Gedrückthalten“ an einem der beiden Buds, welche dann tatsächlich mal ANC aktiviert hat. Von jetzt auf gleich Ruhe, Sohnemann musste schon ordentlich schreien, damit ich ihn registriere. Minimal lassen sich besonders hohe Töne noch leise im Ohr ausmachen, wenn man mit aktivierter Geräuschunterdrückung besonders darauf achtet. Dann darf aber parallel keine Musik laufen. Denn sobald jene auf „normalen“ Lautstärken eingeschaltet ist, höre ich solche Geräusche nicht mehr heraus. Mein Eindruck vom optimierten ANC ist also durchaus ein sehr guter.

Nach ausgiebigem Testen der neuen Buds Pro 2 kann ich sagen, dass ihr Klang mich persönlich in vielerlei Hinsicht überzeugen kann. Besonders hervorzuheben ist der Bass, der sich als angenehm kräftig erweist. Er bringt eine Tiefe und Intensität mit sich, die vor allem bei basslastigen Musikgenres wie EDM, Dubstep und Co. zur Geltung kommt. Doch auch Tracks wie „Blinding Lights“ von The Weeknd oder „Bad Guy“ von Billie Eilish entfalten mit den Buds Pro 2 eine gute Dynamik.

Die Mitten und Höhen kommen ebenfalls größtenteils klar und präzise zum Vorschein. Vocals und Instrumente werden dabei aber nicht immer einwandfrei getrennt, was mir unter anderem bei „Bohemian Rhapsody“ von Queen aufgefallen war, was ich grundsätzlich laut hören muss. Der Klang bleibt dennoch recht klar und ausgewogen, ohne dass einzelne Frequenzbereiche überbetont wirken. Es wäre jedoch nicht fair, die neuen Buds nun als die besten Ohrhörer auf dem Markt zu bezeichnen. Es gibt sicherlich Modelle, die in puncto Klangqualität noch einen Schritt weitergehen und vielleicht noch mehr Feinheiten und Nuancen herausarbeiten. Dennoch bieten die Buds Pro 2 ein sehr gutes Hörerlebnis, das die meisten Nutzer zufriedenstellen wird – vor allem in Kombination mit dem wirklich guten ANC.

Wie schon erwähnt, verfügen die neuen Buds Pro 2 auch über einen Konversationsmodus. Die Geräte erkennen also, wenn ihr euch mit anderen Personen unterhalten möchtet, schalten entsprechend in den Transparenzmodus und pausieren die Musikwiedergabe. Das benötigt so etwa 1 bis 2 Sekunden eurer Stimme und wird bei Erkennung mit einem kurzen Signaltönchen im Ohr bestätigt. Im Test probierte ich auch aus, ob mein Gegenüber die Konversation „erzwingen“ kann. Dazu musste mein Sohn schon sehr klar und deutlich aus kürzester Distanz mit mir sprechen, damit die Geräte quasi von ihm ausgelöst wurden. Im Normalfall benötigt es also den Träger der Buds, um den Konversationsmodus zu initialisieren. Sorgt dann aber eben auch dafür, dass Gespräche im TV oder vor euch im Bus sitzend nicht andauernd eure Wiedergabe pausieren. Was ich gern variieren können möchte, wäre die Dauer, die es benötigt, dass die Wiedergabe nach dem Beenden der Unterhaltung wieder von selbst startet. Das dauert mir hin und wieder noch zu lange, räumt im Umkehrschluss aber natürlich auch genügend Zeit ein, falls es noch Weiteres zu besprechen gibt.

Ich trage die Buds Pro 2 nicht nur abends beim Bloggen und wenn ich mich zum Laufen raus begebe, sondern hin und wieder auch auf dem Weg zur Arbeit. Da ich das mit dem Rad erledige, wird hier natürlich nicht im ANC-, sondern im Transparenzmodus gefahren. Die restliche Wiedergabe nehme ich aber im Grunde ausschließlich mit aktiviertem ANC vor und würde darum auch behaupten wollen, dass Google mit den „bis zu 8 Stunden“ Laufzeit nicht zu viel versprochen hat. Zehn Stunden waren hier mehrmals möglich, dabei aber eben auch die Zeiten im Transparenzmodus.

Die Möglichkeit, Multipoint-Verbindungen mit den Pixel Buds Pro 2 aufzubauen, schätze ich mittlerweile enorm. Vor allem am Abend, wenn ich erst noch Musik über das Pixel-Phone höre, dann aber auch schnell auf das MacBook wechseln kann, um dort einfach weiterzuhören. Die Wiedergabe der Musik muss dazu auf dem ersten Gerät dann aber gestoppt werden. Werde ich angerufen, kann ich schnell das Telefonat über die Buds entgegennehmen, obwohl ich doch gerade noch mit dem MacBook verbunden war. Zudem sind die Wisch- und Tippgesten recht schnell ins Blut übergegangen, die Aktion für das Gedrückthalten der Touchoberfläche der beiden Buds kann optional individualisiert werden.

Wer suchet, der findet. Auch das Case der Pixel Buds Pro 2 kann via „Mein Gerät finden“ wiedergefunden werden.

Google Gemini lässt sich mit den Pixel Buds Pro 2 nun außerdem erstmals direkt über Ohrhörer auslösen. Genau wie schon beim Google Assistant bekommt ihr hier erstmal „intelligente“ Unterstützung auf allgemeine Fragen und mehr. Aber mit Gemini geht nun natürlich auch deutlich mehr und das kann unter Umständen hier und da auch vorteilhaft sein, wenn man den Dienst dann direkt im Ohr hat. So lassen sich – nur als Beispiel – unterwegs schnell Informationen zu Denkmälern abrufen, falls man da mal mehr Informationen braucht. Ich denke mal, der größte Nutzen zeigt sich wahrscheinlich dann, wenn man ihn benötigt und Gemini dann schnell hilfreiche Infos ins Ohr säuseln kann.

Bei mir haben sich die neuen Pixel Buds Pro 2 jedenfalls zu den neuen Lieblings-In-Ears hochgemausert. Das liegt vor allem am wirklich guten Klang, dem großartigen ANC und dem einwandfreien Halt, den ich bei so kleinen Buds absolut nicht erwartet hätte. Fraglich bleibt, ob euch das alles dann auch 249 Euro wert ist? Zumal das Vorgängermodell zum Teil schon für unter 150 Euro zu bekommen ist. Ich behaupte aber dennoch, dass Testhörer, die im Fachmarkt ihres Vertrauens oder bei Bekannten mal für eine Weile mit den neuen Buds Pro 2 hantieren durften, meinem am Ende doch größtenteils positiven Fazit zustimmen werden. Am Tag habe ich schon echt ausgesprochen oft Musik auf dem Ohr und mit den neuen Buds macht das schlicht noch mehr Laune als bisher.

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AirPods 4 mit ANC im Test

Ich habe ein paar Tage die Möglichkeit gehabt, die neuen AirPods 4 auszuprobieren. Zeit für ein paar Worte. Vorab, um Verwirrung zu vermeiden: Es gibt zwei Modelle, einmal die AirPods 4 und einmal die AirPods 4 mit aktiver Geräuschunterdrückung. Bedeutet: Apple wird die beiden Modelle unterscheiden, indem das neue Mittelklassemodell ein hochwertigeres Gehäuse mit einem Lautsprecher erhält, was die Ortung mit der „Find My“-Funktion erleichtert, sowie eine Geräuschunterdrückung, um mit den AirPods Pro gleichzuziehen. Beide neuen AirPods haben nun ein Gehäuse mit USB-C-Anschluss, das günstigere Modell (149 Euro) kann nicht drahtlos geladen werden, das andere (199 Euro) schon. Hier einmal die Übersicht der Funktionen:

Die AirPods 4 orientieren sich im Design an den AirPods Pro, verzichten jedoch auf separate Silikontips. Apple verspricht, dass sie bequemer sind. Das ist immer Ansichtssache. Ich kenne Leute, die Tips nicht mögen, andere schon. Ich komme mit beidem klar, ziehe aber zur Abdichtung Produkte mit Tips vor. Da habe ich dann auch immer ein sicheres Gefühl, dass die Hörer mir nicht aus den Ohren fallen.

Die AirPods 4 fühlen sich anders an als die Pro, saßen aber zumindest in meinen Ohren während meiner Arbeits- und Sport-Sessions recht sicher, wobei zu erwähnen ist, dass ich lediglich jogge – und selbst da muss ich ab und an die AirPods Pro nachjustieren. Für den generellen Sport mit viel Bewegung würde ich die Beats Fit Pro oder die Powerbeats empfehlen.

Ausgestattet sind die neuen AirPods mit dem neuen H2-Chip, der eine verbesserte Klangqualität liefern soll. Das stimmt, wenn man mit den Erstlingen vergleicht. Zudem bieten sie personalisiertes Spatial Audio und Gestensteuerung, wie das Nicken oder Schütteln des Kopfes. Durch die Aktivierung dieser Funktion ist es möglich, durch Kopfnicken nach oben und unten Benachrichtigungen zu aktivieren oder Anrufe anzunehmen, während ein Kopfschütteln von links nach rechts diese ablehnt. Obwohl ich es normalerweise bevorzuge, nicht ständig durch meine Kopfhörer mit Benachrichtigungen gestört zu werden (nervt beim Joggen), habe ich festgestellt, dass selbst feine Kopfbewegungen während meiner Tests präzise erkannt wurden.

Bei Telefonaten werden Hintergrundgeräusche herausgefiltert, das funktionierte im Test tatsächlich ganz gut, für hauptberuflich Telefonierende mag es professionellere Lösungen geben.

Das Case ist kompakter geworden und verfügt über einen USB-C-Anschluss. Grundsätzlich werden bis zu 5 Stunden Laufzeit geboten, im Case sind noch mal bis zu 25 Stunden drin. Das allerdings nur ohne ANC, dann sind es 4 / 16 Stunden.

Wer die AirPods Pro 2 kennt, wird sicherlich nicht wechseln, aber es sei erwähnt: Die AirPods 4 können nicht die Lautstärke über den Steg regeln, das ist schade. Aber es sind halt keine Pro, die auch eine bessere Geräuschunterdrückung bieten. Dennoch ist das ANC brauchbar, wie ich finde. Was man bemerkt: Durch die fehlenden Tips werden die Ohren weniger abgedichtet, was, je nach Kopfbewegung, das ANC etwas weniger effektiv machen kann.

Richtig gut ist weiterhin der Transparenzmodus, das bekommen viele Hersteller nicht so gut hin wie Apple. Der Transparenzmodus bei den AirPods ist eine Funktion, die es dem Träger ermöglicht, die Umgebungsgeräusche und Gespräche zu hören, während er die Hörer trägt. Dies wird durch die nach außen gerichteten Mikrofone erreicht, die die Geräusche aus der Umgebung aufnehmen und durch die Lautsprecher der AirPods abspielen. Dadurch kann der Benutzer gleichzeitig Musik oder andere Audioinhalte hören und dennoch seine Umgebung wahrnehmen, was besonders nützlich in Situationen ist, in denen man aufmerksam bleiben muss, wie zum Beispiel beim Überqueren einer Straße oder bei Gesprächen.

Benutzer können zwischen den Modi wechseln, indem sie auf den Stiel der AirPods drücken oder über die Einstellungen auf ihrem gekoppelten Gerät. Wer mag, der kann auch eine automatische Konversationserkennung anschalten. Ist praktisch: Wird ein Gespräch erkannt, springt der Transparenzmodus an. Funktioniert bei mir gut, manchmal ist beim Joggen ein Keuchen oder Husten als Gespräch gewertet worden, dann wird für kurze Zeit der Modus aktiviert. Vielleicht sollte ich einfach fitter werden.

Die neuen AirPods 4 von Apple bieten klanglich die besten Ergebnisse unter den regulären AirPods. Grundsätzlich hat sich laut meiner Ohren nicht viel geändert, aber ich meine zu erkennen, dass Bass etwas mehr „punchy“ ist, die Höhen zudem etwas feiner sind. Die übliche Erwähnung: Ja, die AirPods Pro sind besser, aber ich bin super schmerzfrei und zufrieden mit dem AirPods 4 in der Testphase gewesen.

Und sonst so? Sicherlich muss ich nicht erwähnen, dass die AirPods am besten im Apple-Ökosystem funktionieren. Es gibt auf Wunsch schnelles und automatisches Umschalten zwischen euren Geräten, aber kein echtes Multipoint. Die neuen AirPods 4 mit ANC sind sehr solide und ideal für Einsteiger, die unbedingt AirPods möchten – oder Personen, die von den ersten Generationen umsteigen. Dennoch muss ich bei meiner Aussage bleiben: 199 Euro kosten die AirPods 4, oft bekommt man die AirPods Pro 2 für unter 240 Euro. Die finde ich klar besser, wobei es prozentual natürlich ein irrer Aufpreis ist.

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soundcore Space One Pro im Test

Anker hat unter seiner Marke soundcore einen neuen Kopfhörer vorgestellt, den 287 Gramm leichten Space One Pro mit seinen 40-mm-Treibern. Hierbei handelt es sich um einen Over-Ear-Kopfhörer, den man flugs zusammenfalten und im mitgelieferten Beutel verstecken kann. Beim soundcore Space One Pro setzt Anker auf Bluetooth 5.3, Multipoint-Verbindungen sind möglich und selbstverständlich ist auch ANC an Bord.

Über die soundcore-App haben Nutzer des Hörers die Möglichkeit, das ANC adaptiv zu nutzen. Hierbei werden die Umgebungsgeräusche analysiert und das System versucht, euch die beste Geräuschunterdrückung zu liefern.

Alternativ könnt ihr das Ganze fünfstufig in der App einstellen, wobei Anker selbst nur von einem 4-Stufen-System spricht. Ebenso wird dort justiert, was passiert, wenn ihr die Außentaste drückt. Da geht es dann um die Wechselreihenfolge des ANC, das könnt ihr natürlich per Tipp deaktivieren oder aber auch den Transparenzmodus anschalten. Der Modus sorgt dafür, dass ihr Musik hören könnt, aber noch bestenfalls mitbekommt, was um euch herum abgeht.

Der soundcore Space One Pro bietet aber auch eine Smart-Chat-Funktion an. Erkennt das System, dass ihr eine Unterhaltung beginnt, wird die Musik sehr leise geschaltet und über die 4 Mikrofone wird das gesprochene Wort eures Gegenübers an euer Ohr geleitet.

Grundsätzlich setzt Anker auf viel Kunststoff beim soundcore Space One Pro, vermutlich auch, um das geringe Gewicht zu gewährleisten. Als Mensch, der nur schwer ohne Musik kann, habe ich die soundcore Space One Pro in den letzten Wochen sehr viel getragen. Mein Musikgeschmack ist breit gefächert, da habe ich mich dann mal durchgeackert.

Es gibt so einige Lieder, da weiß man schon so halbwegs, wohin die Reise mit einem Hörer geht. Bei Elektro hat sich der soundcore Space One Pro absolut keine Blöße gegeben, die Höhen kommen gut und auch die Bässe klingen für mich sehr platziert. Da wäre mal generell ein Anspieltipp „What Wlse Is There“ von Röyksopp im ARTBEAT Remix oder „Instance of Time“ von Mark Dekoda.

Aber auch andere Genres werden klanglich gut dargestellt, wobei das bei allen Kopfhörern in bestimmten Preisregionen mittlerweile schon sehr eng ist. Grundsätzlich müssen Kunden meines Erachtens beim soundcore Space One Pro auch mal schauen, welchen Sound sie präferieren. Die Standardeinstellung passt gut, doch vielleicht mag der eine mehr oder weniger Bass – dann geht es in den Equalizer. Ich sage mal so: Der Sound passt mir, ich habe keine eklatanten Schwächen im Klangbild wahrgenommen und habe mich bei meinen Musik-Trips gut unterhalten gefühlt.

Das traf übrigens auch beim ANC zu. Das funktionierte außerhalb meiner vier Wände doch recht gut, liegt aber – Achtung, subjektives Feeling – nicht ganz gleichauf mit Produkten wie den AirPods Max oder den Beats Studio Pro. Allerdings startet der soundcore Space One Pro auch für einen Preis von 199 Euro und dafür bekommt man eine Menge geboten, so meine Meinung. Der Tragekomfort ist ausgezeichnet, auch nach vielen Stunden, mit dem soundcore Space One Pro kann man es drinnen sowie draußen gut aushalten. Dennoch gilt mein Rat, wie immer: Checkt eure Prioritäten bei Kopfhörern gut ab, das ist echt eine krude Hardware-Ecke, in der man viele Euro sparen kann.

Kurzfakten: Unterstützt werden die Profile AVRCP1.6, A2DP1.3, HFP1.7 sowie die Codes AAC, SBC und LDAC. Im Lieferumfang ist das USB-C-Ladekabel und ein Klinkenstecker, letzteres könnt ihr nutzen, wenn der Hörer keinen Saft mehr hat, dann allerdings ohne ANC und mit klanglichen Einschränkungen. Ein paralleles Nutzen wird aber auch unterstützt (BT 3,5 mm).

Ohne ANC sind bis zu 60 Stunden drin, ANC bei halber Lautstärke bietet zu 25 Stunden (990 Kbps Streaming), LDAC ohne ANC bis zu 50 Stunden, LDAC mit ANC lediglich 25 Stunden und adaptives ANC bis zu 30 Stunden Akkulaufzeit. Ein Fast Charging von rund 5 Minuten verspricht bis zu 8 Stunden Musik, grundsätzlich lädt der Hörer in 2 Stunden voll, beim Laden kann aber nicht gehört werden.

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Shokz OpenRun Pro 2 im Test: Einer der besten Sportkopfhörer

Shokz hat in dieser Woche die neuen Knochenschall-Kopfhörer OpenRun Pro 2 vorgestellt. Ich hatte das Glück vorab in den Genuss eines Musters zu kommen, sodass ich schon einige Zeit mit diesem Modell verbringen konnte. Mir gefiel schon das Vorgängermodell sehr gut, sodass ich im Rahmen des Tests genauer hingeschaut bzw. hingehört habe, was der Nachfolger an Mehrwerten bietet.

Vorab: Auch die OpenRun Pro 2 gibt es als Standard- und als Mini-Variante, genau wie beim Vorgänger. Für den Test hat mir die Standard-Ausführung in der Farbe Schwarz vorgelegen, die einen etwas größeren Bügel bietet. Eigentlich bin ich aber eher beim Team Mini zu finden, weil der eng anliegende Sitz mir noch etwas besser gefällt. Ansonsten sind beide Ausführungen des Kopfhörers technisch identisch.

Technische Eckdaten des Shokz OpenRun Pro 2

  • Knochenschall-Kopfhörer
  • Bluetooth 5.3
  • Codecs: SBC
  • Bluetooth Multipoint
  • Frequenzbereich: 20 Hz – 20.000 kHz
  • Mikrofone: 2 windresistente Mikrofone mit Geräuschunterdrückung
  • Akkulaufzeit: bis zu 12 Stunden
  • Ladedauer: ca. 1 Stunde
  • Schnellladung: 5 Minuten laden für 2,5 Stunden Wiedergabe
  • Ladeanschluss: USB-C
  • IP55 für Schutz gegen Staub, Wasser und Schweiß
  • Gewicht: 30,3 g
  • Besonderheiten: Luftschall-Speaker für mehr Bass, Begleit-App Shokz
  • Preis: 199 Euro

Dabei kombiniert der Shokz OpenRun Pro 2 jetzt Knochen- und Luftschall. Durch einen zusätzlichen Luftschall-Treiber will man nämlich eine bessere Tiefton-Performance bieten. Genau diese ist üblicherweise die große Schwäche von Bone-Conducting-Modellen.

Ausstattung und Verarbeitung der Shokz OpenRun Pro 2

Im Vergleich mit dem OpenRun Pro fühlt sich das Nachfolgemodell subjektiv, trotz des nur marginal höheren Gewichts, dennoch etwas wuchtiger an. Vielleicht liegt das an der vorderen „Box“, die minimal größer geworden ist und nun statt des proprietären Ladeanschlusses einen USB-C-Port beherbergt. Im Lieferumfang erhaltet ihr im Übrigen auch ein passendes Ladekabel sowie ein Tragecase. Bestand die Tasche bei der ersten Generation noch aus leicht angerautem Material, so ist es jetzt matter, glatter Kunststoff.

Zurück zu den Kopfhörern: Diese sind mit Silikon beschichtet und tragen sich angenehm locker auf den Ohren. An dem erwähnten „Kasten“ sitzen unten die Lautstärketasten. Die Plus-Taste ist doppelt belegt, da ein langer Druck sie als Powerbutton fungieren lässt. Nach IP55 sind die OpenRun Pro 2 also gegen Staub, Wasser und Schweiß geschützt. Im Klartext vertragen sie damit einen Regenschauer, sind aber zum Schwimmen nicht geeignet.

Am linken Ohrhörer sitzt noch eine Multifunktionstaste, deren Position im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell nach oben und in die horizontale verlagert worden ist. Damit ist der Button jetzt breiter, statt länger, geformt. Insgesamt ähnelt die Ergonomie dabei in meinen Augen bzw. auf meinen Ohren stark dem Vorgängermodell. Die Silikonbeschichtung fühlt sich aber noch eine Ecke weicher an, was vielleicht bei besonders langen Sessions ein Quäntchen Unterschied macht. Die Herstellerangaben zur Akkulaufzeit kamen in meinem Test ziemlich exakt hin – hängt aber natürlich auch stark von eurer Hörlautstärke ab.

Praxistest der Shokz OpenRun Pro 2

In der App von Shokz könnt ihr Firmware-Updates durchführen sowie einen Equalizer bemühen. Entweder ihr wählt aus vier Voreinstellungen oder legt selbst auf 5 Bändern Hand an. Beispielsweise war mir der Standard-Modus noch etwas zu blechern, im Bass-Modus wurde mit der Tieftonbereich dann aber zu dominant. Ein eigenes Preset schuf dann Abhilfe. Zu bedenken ist: Da die OpenRun Pro 2 eben komplett offen sind, hört ihr in lauteren Umgebungen naturgemäß weniger von Musik, Podcasts und Telefonaten und gegebenenfalls mehr von eurer direkten Umwelt. Das ist zugleich Stärke und Schwäche aller Knochenschall-Kopfhörer.

Dabei sind die Bässe in der Tat ungleich mächtiger als bei der 1. Generation, wummern euch aber natürlich nicht um die Ohren wie bei klassischen TWS-Kopfhörern. Den Fortschritt finde ich dennoch beeindruckend. Meiner Ansicht nach sind die OpenRun Pro 2 im Sound ein extremer Sprung nach vorne. Zumindest schweben sie um Welten über allen bisherigen Modellen des Anbieters. Mein Musikgeschmack mit eher Melodie-betonten Midtempo-Tracks passt allerdings auch gut zu den Kopfhörern.

Auch Podcasts kann man gut mit den OpenRun Pro 2 hören und dafür z. B. auch den Gesprächsmodus nutzen. Beim Joggen saßen die Kopfhörer dabei bei mir bombenfest und bereiteten auch in Kombination mit meiner Brille keinerlei Probleme. Was wiederum Shokz Behauptungen zur Geräuschunterdrückung bei Telefonaten betrifft, so bin ich etwas gespaltener.

Ja, man kann mit den OpenRun Pro 2 sehr gut telefonieren und z. B. Windgeräusche werden auch besser unterdrückt als beim direkten Vorgängermodell. Allerdings liegt man hier dennoch hinter hochwertigen In-Ear-Modellen und beim Laufen an der Küste oder temporeichem Radfahren wird euer Gegenüber dann doch Probleme haben euch gut zu verstehen. Hier hat Shokz dann nur eine Evolution, aber keine Revolution, bewältigt.

Mein Fazit

Die Shokz OpenRun Pro 2 sind zum Laufen und Radfahren einfach tolle Kopfhörer. Gegenüber dem Vorgängermodell hat sich der Klang durch den neuen Luftschall-Treiber erheblich verbessert. Somit ist der Sound weniger blechern und erhält wirklich ein merklich kräftigeres Bassfundament. Die neue Herangehensweise hat aber auch Nachteile, denn wenn ihr auf höheren Lautstärken Musik hört, dringt mehr Klang an eure Umwelt heraus. Das ist immer noch weniger als bei den meisten In-Ear-Modellen, ist aber zu beachten.

Den Tragekomfort der OpenRun Pro 2 sehe ich mit dem Vorgängermodell auf Augenhöhe, dass nun mit USB-C geladen wird, ist natürlich ein Mehrwert. Die Vorzüge der beworbenen KI-Rauschunterdrückung bei Telefonaten empfinde ich als nicht so bahnbrechend wie von Shokz beworben, man kann aber wirklich gut mit den Kopfhörern telefonieren. Erwartet aber keinen Quantensprung im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell, sondern eher eine Evolution.

Für mich bleiben zwar im Gesamtbild die Shokz OpenFit meine Lieblingskopfhörer des Unternehmens, die OpenRun Pro 2 belegen aber nur ganz knapp dahinter Rang 2. Der Klang hat sich wirklich ganz erheblich verbessert und kommt zwar weiterhin nicht an hochwertige TWS-Earbuds heran, naturgemäß gerade in lauten Umgebungen, rückt aber gefährlich nahe heran. Um also beim Sport voll die Umgebung wahrzunehmen und dennoch Musik oder Podcasts lauschen zu können, kann ich die OpenRun Pro 2 auf jeden Fall wärmstens empfehlen.

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