Facebook Messenger: Mehr Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Facebook stellt Neues für den Messenger vor. Man führt die Option ein, Sprach- und Videoanrufe im Messenger Ende-zu-Ende-verschlüsselt zu tätigen, sowie aktualisierte Steuerelemente für verschwindende Nachrichten.

Seit 2016 sind die Textnachrichten verschlüsselt, durch die Zunahme von Sprach- und Videoanrufen weite man das Ganze aber nun aus.

Man habe auch die Funktion für ablaufende Nachrichten in den verschlüsselten End-to-End-Chats aktualisiert. Die Nutzer wollen nicht immer, dass ihre Nachrichten für immer bestehen bleiben, und mit den Timer-Steuerungen können sie nun entscheiden, wann ihre Nachrichten im Chat ablaufen.

Man habe diese Einstellung aktualisiert, um den Chatteilnehmern mehr Möglichkeiten zu bieten, die Zeitspanne zu wählen, nach der alle neuen Nachrichten verschwinden, von 5 Sekunden bis zu 24 Stunden.

Möglich ist auch, dass ihr in den kommenden Wochen „Opfer“ von Testläufen von Facebook werdet. Man beginne mit dem Test der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Gruppenchats, einschließlich Sprach- und Videoanrufen, für Freunde und Familienmitglieder, die bereits einen bestehenden Chat-Thread haben oder bereits verbunden sind. Das Gleiche gilt auch für Instagram, da wolle man auch bald mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an den Start gehen.

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Twitter testet Up- und Downvotes

Das Social Network Twitter testet mal wieder. Ganz neu zeigt man Nutzern der Betaversionen die Möglichkeit an, einen Tweet nicht zu mögen. Da gibt’s derzeit den „Downvote“, den Daumen nach unten. Jenen hat nicht einmal Facebook aus irgendwelchen Gründen eingeführt, stattdessen nutzen da die ganzen freiwilligen Gehirnspender den „Debil grinsen“-Smiley bei ernsten Themen. Auch den Daumen nach oben testet Twitter. Doch Twitter entwarnt. Man testet nur, wie Nutzer reagieren – und die „Dislikes“, die sieht nur der ausführende Nutzer selbst, während Upvotes als Likes angezeigt werden.

Übrigens: Auch dem Autor dieses Beitrages kann man folgen. Downvotes können da auch in Textform erfolgen.

Some of you on iOS may see different options to up or down vote on replies. We’re testing this to understand the types of replies you find relevant in a convo, so we can work on ways to show more of them.

Your downvotes aren’t public, while your upvotes will be shown as likes. pic.twitter.com/hrBfrKQdcY

— Twitter Support (@TwitterSupport) July 21, 2021

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gematik: TI-Messenger setzt auf das Matrix-Protokoll als Basis

Der Digitalisierungsstand im Gesundheitssektor scheint sich langsam zu wandeln: Ab 2022 soll das E-Rezept zum Alltag gehören. Vorlage hierzu ist der Gesetzesentwurf zum Digital-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG), welcher Ende Mai vom Bundesrat angenommen wurde. In Entwicklung ist auch der „TI-Messenger“ der gematik, welcher die Kommunikation unter Ärzten vereinfachen und damit effizienter gestalten soll. Vor allem für kurze und schnelle Rückfragen soll dieser Instant-Messenger in der Telematikinfrastruktur fungieren.

Die gematik konkretisierte die Ziele, Anforderungen und Lösungen heute ganz konkret in einem ausführlichen Konzeptpapier. Schlüsselfunktionen für den Frühjahr 2022 startenden TI-Messengers sei eine Interoperabilität, die so von anderen Messenger-Anbietern nicht gegeben sei. Smartphone, Tablet und Desktop sollen sich gleichermaßen einsetzen lassen. Zudem hantiert man mit sensiblen Gesundheitsdaten, sodass auch Schutz, Zertifizierung sowie eine einheitliche Authentisierung ein Thema seien.

Geklärt ist nun außerdem die Basis des Messengers. Das Open-Messenger-Protokoll Matrix soll für die Echtzeitkommunikation verwendet werden. Es bietet neben Interoperabilität unter anderem auch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Künftig sollen dann rund 150.000 Organisationen aus dem Gesundheitswesen angebunden sein. Neben Nachrichten seien auch VoIP und Messaging für das Gesundheitswesen sowie der Austausch gesundheitsbezogener Daten wie Bilder oder Dateien möglich. Alle Matrix-basierten Server seien in Deutschland gehostet. Nächstes Zwischenziel sei der 1. Oktober. Bis dahin sollen alle Spezifikationen des TI-Messengers mitsamt Anbindung für genehmigte Apps stehen.

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VZ: Weiteres Aus für studiVZ und meinVZ

Ihr erinnert euch noch an studiVZ und meinVZ? 2005 von poolworks (Germany) Ltd. gegründet, gehörte das Konstrukt 2007 bis 2012 zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Im Juli 2010 erreichte man noch rund 17 Mio. Mitglieder, zwei Jahre später hatten die ganzen Netzwerke lediglich 2,8 Mio. Mitglieder. Poolworks meldete Ende 2017 Insolvenz an. Viele von euch kennen den Auf- und Niedergang. Im April 2020 meldeten sich studiVZ und meinVZ als VZ.net zurück. Man startete mit Gruppen, Kalender und Plauderkasten und wollte noch einmal auf Nutzerfang gehen. Hat offensichtlich nicht geklappt, wie man seinen Mitgliedern mitteilt. Jenen kündigt man den Account, da man sich nach reiflichen Überlegungen dazu entschlossen habe, VZ.net zu einer Spiele-Seite auszubauen – SpieleVZ. Die jetzige Variante wird geschlossen, die Daten gelöscht. Bis zum Launch von SpieleVZ Anfang 2022 wird MeinVZ weiter betrieben und alle Spielstände bleiben erhalten.

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Social Shopping: Facebook macht in E-Commerce

Facebook macht in E-Commerce

I Like Kaufen! Kaufen! Kaufen! Mutiert der Social-Network-King Facebook nun etwa auch noch zum globalen Online-Einkaufstempel? Die Silicon-Valley-Company experimentiert jedenfalls schon in den USA mit «Kaufen»-Buttons und virtuellen Schaufenstern. Die Zeit, die Menschen in Facebook-Apps verbringen, lockt Händler und Marken an.

 

Facebook will seinen Nutzern mehr Möglichkeiten geben, direkt auf der Plattform des weltgrößten Online-Netzwerks einzukaufen. Mit ersten Partnern wie der Modemarke Michael Kors und der Supermarkt-Kette Carrefour probiert der Social-Media-Riese Facebook ein neues Anzeigen-Format aus, bei dem man auf Smartphones und Tablets ein Produktangebot durchblättern kann.

Zudem wird Shopping als neue Kategorie zum Favoriten-Menü hinzugefügt. In den USA startete Facebook bereits einen «Kaufen»-Button.

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Die Marken hoffen mit Blick auf die gewaltige Nutzer-Basis von rund 1,5 Milliarden Mitgliedern, bei Facebook leichter Käufer für ihre Produkte zu finden. Außerdem stehen sie vor der Herausforderung, dass Menschen mehr Zeit in Apps wie Facebook verbringen – und damit weniger Zeit der Werbung etwa auf Websites ausgesetzt sind.

Auch Facebooks Foto-Plattform Instagram mit über 300 Millionen Nutzern testet bereits «Kaufen»-Buttons, ebenso wie andere Online-Netzwerke wie Twitter oder der Fotodienst Pinterest, bei dem Nutzer oft gezielt nach Modetrends oder Einrichtungsideen suchen. Die Innovationen werden aber zumeist im riesigen Heimatmarkt USA ausprobiert und kommen erst mit zum Teil deutlicher Verzögerung nach Europa.

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Bei Facebooks neuem Werbe-Format «Canvas» (Leinwand) sehen die Anzeigen im Nachrichtenstrom der Nutzer wie üblich aus. Tippt man sie jedoch an, füllt sie den ganzen Bildschirm aus und man kann sich durch seitliche Bewegungen verschiedene Produkte ansehen. Carrefour testet die Anzeigen zunächst in Spanien. Außerdem dabei sind der US-Einzelhändler Mr. Porter und die Getränkemarke Gatorade. Einen ersten Ausblick auf das Konzept hatte Facebook bereits im Juni gegeben, jetzt wird es im Alltag getestet.

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Die neue Shopping-Rubrik kommt ebenfalls zunächst nur in den USA neben andere Menüpunkte wie Veranstaltungen, Freunde oder Apps. Dort sollen Angebote von Händlern vorgestellt werden, die eine Einkaufsfunktion in ihren Facebook-Seiten aktiviert haben.

Als weiteren Kanal für E-Commerce will Facebook auch seinen Kurzmitteilungsdienst Messenger erschließen: Unternehmen sollen ihn zum Beispiel für Kundendienst-Kommunikation verwenden können.

 

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