Anycubic Kobra Go: 3D-Drucker-Bausatz für 209 Euro getestet

Anycubic baut seine Kobra-Serie weiter aus und hat kürzlich den Kobra Go vorgestellt. Dieser besticht zunächst mit seinem sehr geringen Preis von etwas über 200 Euro und Features, die andere Hersteller in diesem Preissegment nicht bieten (Auto-Level, PEI-Platte). Der geringe Preis hat aber auch einen kleinen Haken: Der Kobra Go kommt nicht vormontiert zu euch, ihr müsst den Drucker selbst zusammenbauen. Ob und wie gut das klappt und wie das Ergebnis dann druckt, habe ich mir in diesem Test einmal angeschaut.

Der Drucker kommt wie alle Drucker von Anycubic in einem schlichten, braunen, schnörkellosen Karton zu euch, darin findet ihr die Einzelteile. Wer bei „Einzelteilen“ jetzt an 1.000 Schrauben, Schienen, Platinen und Kabel denkt, kann sich beruhigen. Der Drucker ist teilweise vormontiert, ihr müsst nichts löten, keine Platinen einsetzen oder Kabel ziehen. Lediglich die einzelnen Elemente zu einem Drucker zusammensetzen.

Kobra Go Aufbau: Schritt-für-Schritt erklärt

Die beiliegende Anleitung ist zwar in englischer Sprache, aber so gut bebildert, dass man auch mit minimalen Sprachkenntnissen zu einem Ergebnis kommen sollte. Für alle, die eher auf Erklärbär-Videos stehen, hat Anycubic auch ein Video erstellt, in dem Schritt für Schritt gezeigt wird, wie der Kobra Go zusammengebaut wird:

Das Ganze ist wirklich kinderleicht und so ist man bei gemütlicher Arbeit nach ca. einer Stunde fertig und der Drucker ist einsatzbereit. Tipp: Achtet unbedingt beim Einbau der Querstrebe und dem nachfolgenden Ausrichten unbedingt darauf, diese waagrecht zu halten und nutzt lieber ein stabiles Buch, nicht wie in der Anleitung beschrieben den Zubehörkarton. Jetzt, da der Drucker bereit für seinen ersten Druck ist, schauen wir uns diesen einmal etwas genauer an.

Technische Daten Anycubic Kobra Go

  • Nivellierung: 25-point automatische Nivellierung
  • Druckplattform: 8,7 x 8,7 Zoll / 22 x 22 cm
  • Erkennung des Fadenauslaufs: optional
  • Druckmaterial: PLA / ABS / PETG & TPU
  • Größe der Düse: Durchmesser 0,4 mm (austauschbar)
  • Düsentemperatur: ? 260 °C
  • Temperatur des heißen Bettes: ? 110 °C
  • Druckgeschwindigkeit: ?10 cm/s (maximal)
  • Bedienfeld: 2,4″ LCD Bildschirm mit Drehregler
  • z-Achse: single threaded rod
  • Abmessungen des Drucks: 25 x 22 x 22 cm (HWD)
  • Abmessungen der Maschine: 49,0 x 44,5 x 44,3 cm
  • UVP: 209 Euro

Zunächst fällt einem auf, dass der Kobra Go nicht über das von der Kobra-Serie ansonsten bekannte Touch-Display verfügt, sondern mit einem 2,4 Zoll großen Display mit Drehregler ausgestattet ist. Damit navigiert und klickt ihr euch durch die einzelnen Elemente des Menüs.

Der Drucker ist mit einem 32-bit-Mainboard inkl. Silent-Treibern ausgestattet und den Riemenspannern für x- und y-Achse. Dazu kommt für mich das wichtigste für Einsteiger: Der Anycubic Kobra Go bietet ein 25 Punkte abfahrendes Auto-Leveling („LeviQ“) und dazu eine PEI-Federstahlplatte serienmäßig. Die z-Achse wird einseitig angetrieben. Die Schleppausführung ist jedoch stabil. Einige Plastikteile schützen Teile wie Umlenkrollen oder Motoren. Das magnetisch befestigte Druckbett besteht aus einer PEI-beschichteten Federstahlplatte an der andere Kunststoffe im warmen Zustand besonders gut haften. Das Druckbett ist beim Anycubic Kobra fest auf der einfachen Laufschiene verbaut. Manuelles Einstellen des Druckbetts entfällt hier also. Dafür wird bei dem 3D-Drucker ausschließlich Mesh-Bed-Leveling per induktivem Sensor eingesetzt. Das sollte auch unerfahrenen Nutzern schnell von der Hand gehen.


Nach ca. 2 bis 3 Minuten ist das Druckbett auf Betriebstemperatur, auf den ersten Druck muss man nach dem Leveln also nicht warten.

Ich will euch hier ersparen, wie ihr den Drucker für den ersten Druck vorbereitet. Das Leveln und Filament einlegen funktioniert fast identisch wie beim Anycubic Kobra Plus / Max oder Vyper. Ihr könnt es in diesen Testberichten nachlesen.

Druckqualität

Der Anycubic Kobra GO liefert eine gute Druckqualität und muss sich nicht hinter den „Vollpreis“-Modellen verstecken. Gespart wurde von Seiten Anycubic dann doch eher an anderer Stelle. Das auf der beiliegenden microSD-Karte mitgelieferte Cura-Profil reicht für den Anfang komplett aus, hat aber auch Potenzial für Verbesserungen. Bei meinen Testdrucken kam es vereinzelt zu etwas Stringing. Auch riss mir das Modell einmal von der Druckplatte, da ich das z-Offset falsch eingestellt hatte. Trotzt der maximalen Druckgeschwindigkeit von 100 mm/s kommt der verbaute Bauteillüfter noch sehr gut mit der Kühlung des abgegebene Filaments zurecht. Der aus anderen Anycubic Druckern verwendete Filamentsensor verrichtet seine Arbeit zuverlässig. Am Druckbild gibt es eigentlich nichts auszusetzen.

Mein Fazit zum Anycubic Kobra GO

Der Anycubic Kobra GO ist ein von Grund auf solider 3D-Drucker, der für einen sehr geringen Preis etwas mehr bietet als z.B. der Creality Ender 3, der ohne PEI-Platte und Auto-Leweling ausgeliefert wird. Man kann aber auch sehen, wo Anycubic gespart hat: Beim Kobra Go wird viel Plastik verwendet, wo bei anderen Druckern der Kobra-Reihe noch aus Metall sind, dazu kommt das abgespeckte Bedienelement. Davon abgesehen ist der Kobra GO ein preiswerter, leistungsfähiger Drucker, bei dem an den richtigen Ecken gespart wurde. Anycubic zeigt hier wieder einmal, was machbar ist. Der aktuelle UVP von 209 Euro wird immer wieder durch verschiedene Aktionen reduziert. Schaut einfach einmal auf der Anycubic-Homepage vorbei, da gibt es eigentlich immer einen Coupon oder eine Aktion.

Über unseren Gastautor:

Torsten Schmitt

Baujahr 1976 – Früh im Internet, nie herausgekommen. Ein Ge.erd: Halb Geek, halb Nerd // Schreibt ziemlich viele Dinge ins Netz // Chefpilot bei techkrams.de // Freelancer für alles Digitales.

Twitter: @Pixelaffe

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Turtle Beach Recon Cloud Hybrid Game Controller im Kurztest

Turtle Beach hat vor kurzem eine neue Version seines Recon-Controllers vorgestellt, die auf den Beinamen Cloud hört. Im Gegensatz zu seinem Namensvetter kommt der Recon Cloud nicht mit einer kabelgebundenen Verbindung aus, sondern kann sich auch per Bluetooth mit Android-Geräten verbinden. Leider nur mit Android und nicht mit iOS-Smartphones oder -Tablets. Ich habe eine Weile mit dem guten Stück gedaddelt und bin ziemlich zufrieden.

Der Recon Cloud liegt nebst einem geflochtenen 3 Meter langem USB-C-auf-USB-A-Kabel und etwas Papierkram in der Box. Auch ein Sticker von Turtle Beach und ein Monat Xbox Game Pass Ultimate sind mit dabei. Damit das Smartphone an dem Controller befestigt werden kann, legt Turtle Beach die Halterung auch direkt mit in den Karton.

Nun kommt es darauf an, wie ihr mit dem Controller spielen möchtet. Der Recon Cloud unterstützt zwei Szenarien: Entweder ihr spielt mit einem Kabel an einer Xbox oder einem Windows-PC oder ihr verbindet das Gamepad kabellos per Bluetooth mit einem Android-Smartphone, auf dem mindestens Android 8.0 installiert ist, oder einem Windows-PC. Die Xbox unterstützt also kein kabelloses Spielen mit dem Gerät und auch die iOS-Geräte fallen wie bereits erwähnt heraus.

Im Großen und Ganzen handelt es sich um einen normalen Turtle Beach Recon, den ich bereits für euch hier im Blog ausprobierte und der mir besonders gut gefiel.

Von daher möchte ich hier nicht zu weit ausholen. Die neue Farbkombination gefällt mir persönlich ziemlich gut. Beim Recon handelt es sich um ein Xbox-Gamepad mit einer separaten Einheit für diverse Zusatzfunktionen. Da liegt ganz links beispielsweise die Wippe für die Lautstärke, rechts die für die Einstellung der Chat-Lautstärke und man kann durch weitere Funktionen wie Superhuman-Hearing von Turtle Beach, einer Einstellung für die Mikrofon-Empfindlichkeit, vordefinierte EQ-Profile, einer Programmierfunktion für die am Rücken angebrachten zusätzlichen Trigger und dem Modus zum besseren Zielen (Pro-Aim) wechseln.

Das Superhuman-Hearing verbessert im Spiel (nur im kabelgebundenen Modus) Geräusche wie das Nachladen oder die Schritte des Gegners. Dadurch soll euch ein Vorteil verschafft werden. Das funktioniert zwar, aber verfremdet hier und da das Klangbild. Die anderen Modi sind auch ziemlich sinnvoll und schnell zugreifbar. Ein Turtle-Beach-Headset ist nicht vonnöten, ein beliebiges Klinken-Modell genügt.

Möchtet ihr mit dem Smartphone Stadia (noch) oder per Xbox Game Pass über die Cloud spielen, schraubt ihr einfach die Halterung an dem Controller fest. Da gibt es eine vordefinierte Haltestelle mit einem Gewinde für die Schraube und innerhalb von 10 Sekunden seid ihr einsatzbereit.

Die Halterung sitzt dabei bombenfest und kann im Winkel justiert werden. Auch schwere Smartphones machen der Halterung, die ziemlich gut verarbeitet ist, nichts aus. Das Gerät als solches klickt ihr ein, indem ihr die eine Seite des Halters einfach nach oben zieht. Eine starke Feder sorgt für einen sicheren Sitz. Nun noch den Modus mit einem Schiebeschalter umschalten, das Smartphone per Bluetooth verbinden und los. Der Akku reicht laut Turtle Beach über 30 Stunden, bisher konnte ich das Ding noch nicht totkriegen, der Wert sollte also passen.

Gerade das Cloud-Streaming über Xbox Cloud Gaming macht viel Spaß, weil die Buttons wie der Xbox-Button genau das machen, was sie auch auf der Xbox tun. Generell muss man sagen, dass der Controller sehr gut verarbeitet ist und keinesfalls billig wirkt. Der Druckpunkt der Tasten und der gute Widerstand dieser und der Sticks kommt bei mir gut an.

Alles in allem setzt Turtle Beach mit dem Recon Cloud noch einmal eins drauf. Die flexiblen Einsatzmöglichkeiten machen ihn zu einem echten Allrounder, der zu einem Preis von 99 Euro aber nicht so preiswert ist, wie sein Schwestermodell. Dennoch meiner Meinung eine gute Wahl, solltet ihr gerade auf der Suche sein.

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NIU KQi3 Pro: Der E-Scooter im Test

Ich bin seltenst am Steuer eines Autos zu finden. Meistens trifft man mich laufend an – oder auf dem Fahrrad, ab und an aber auch auf dem E-Scooter. In der letzten Zeit bin ich ein wenig mit dem NIU KQi3 Pro E-Scooter durch unsere Gegend gefahren und kann aus diesem Grunde schon ein paar Worte zu dem E-Scooter verlieren. NIU stellt nicht nur E-Scooter her, sondern auch Roller und auch ein E-Bike findet sich im Programm.

Aufgrund der gesetzlichen Regelungen sind die Scooter hierzulande eh alle mit maximal 20 km/h unterwegs, von daher lasse ich das „Drum herum“ mal aus – sprich: die Geschichte mit ab 14, nur inklusive Versicherung etc. kennt ihr sicher. Grundsätzlich gibt es den E-Scooter von NIU in 3 Ausführungen, denn es gibt das Modell Sport, den Pro sowie den Max. Die unterscheiden sich bezüglich Gewicht, Akku und Bremse.

Mein Pro-Modell soll bis zu 50 Kilometer weit kommen und dabei Fahrer bis zu 120 Kilo aufnehmen. Der NIU KQi3 Pro E-Scooter ist klappbar, ist aber nicht wirklich etwas für den längeren Handtransport – 20,3 Kilo stehen auf der Uhr. Beim NIU KQi3 Pro E-Scooter setzt man auf 350 Watt Nennleistung, der Akku ist 486 Wattstunden stark und war bei mir nach nicht ganz 6 Stunden wieder vollgeladen. Im Gegensatz zum Sportmodell hat man hier Dual-Bremsen vorne und hinten verbaut. Ansonsten ist alles dran, was man in Deutschland braucht, ein Vorder- ein Rücklicht und eine klassische Klingel. Grundsätzlich ist der Markt da ja recht ähnlich.

Dennoch fiel der NIU KQi3 Pro E-Scooter beim Auspacken gleich auf. Klar, auf der einen Seite ist es das Gewicht, auf der anderen Seite empfinde ich das breite Trittbrett als eine feine Sache. Wer mag, kann auch die Füße nebeneinander bequem platzieren. Ebenfalls fiel mir das wertige Erscheinungsbild auf, da hatte ich nichts zu meckern.

Während der ersten Ausfahrt merkte ich, dass zumindest die Bremsen meines Modells etwas scharf eingestellt waren. Aber als Besitzer eines solchen Scooters kennst du nach ein paar Fahrten dein Gerät. Nicht wundern: Wer direkt losfährt, ist mit maximal 15 km/h unterwegs, den normalen Modus muss man in der App freischalten, vorher gibt’s den Idioten- Einsteiger-Modus für 200 Meter Fahrt.

Erwähnenswert ist sicher auch die App, da kann man beispielsweise das Sperren des Scooters justieren. Ebenfalls können Fahrten auch aufgezeichnet werden, sodass ihr eure Trips in einer Reiseübersicht sehen könnt. Hier wird dann auch angezeigt, wie viel Akkukapazität ihr für den jeweiligen Trip verbraucht habt.

Zur Leistung des Akkus. Rein technisch soll der Akku bis zu 50 Kilometer Reichweite haben. Das deckt sicherlich die Idealbedingungen ab, nicht aber die Reichweite eines Menschen, der, wie ich, um bis zu 95 Kilo wiegt. Doch nicht nur das Gewicht ist so eine Sache, auch die Temperatur spielt mit rein, Steigungen, Bodenuntergrund, rekuperieren und, und, und. Niemals habe ich 50 Kilometer erreicht. Im Schnitt hatte ich bei 30 Kilometer das Ende der Fahnenstange in Sichtweite.

Das ist natürlich eine ordentliche Abstufung zur ausgerufenen Bis-Leistung. Allerdings machen es alle Hersteller so. Es wird eine Bis-Leistung angegeben, die sich meistens auf Menschen beruft, die um 75 Kilo wiegen, null Gegenwind haben, den Standardmodus nutzen und auf ebener Strecke unterwegs sind. Ist natürlich völliger Quatsch.

Kleines Beispiel: Ich fahre zum Test E-Bikes und Scooter immer auf der Strecke, auf der ich auch meine Halbmarathons laufe. Ich starte daheim und habe dabei meist Asphalt und eine relativ ebene Betonstrecke bis an den Deich, wo es dann zwei starke Steigungen gibt. Den Gegenwind bei meiner Referenzfahrt würde ich einmal als durchaus spürbar für ca. 30 % der Strecke nennen, unterwegs war ich immer „volle Pulle“.

Das Ende vom Lied? 17,5 Kilometer gefahren und daheim eine Restkapazität von 45 % gehabt. Da muss man nicht ganz lange rechnen, um auf knapp 30 Kilometer bei identischen Voraussetzungen zu kommen. Ich selbst finde es immer schade, wenn ich das in anderen Tests nicht erfahre, da wird ganz oft nur von der theoretischen, nicht aber der praktischen Reichweite gesprochen.

Fahrgefühl und Federung gehen mit den 9,5-Zoll-Luftreifen völlig in Ordnung. Habe mich jedes Mal sicher gefühlt. Was auffällt: Bei Fahrten bergab wird schon merklich eingebremst, das könnte den einen oder anderen unter Umständen stören.

Dafür geht’s aber volle Pulle bergauf, da zieht der Motor richtig an, das fand ich klasse und teilweise auch überraschend. Das Display kann nicht nur die Geschwindigkeit anzeigen, hier wird auch über die Akkukapazität informiert. Leider mit ein paar Balken, prozentual wird es zumindest in der App visualisiert. Ebenfalls lassen sich hier die Modi einstellen, vom unterstützten Schiebemodus über den Energiesparmodus sowie den normalen 20-km/h-Modus ist da alles dabei. Die Rekuperation lässt sich auch justieren.

Was bleibt am Ende denn übrig nach meinen Fahrten?

  • Hervorragende Verarbeitung
  • Diebstahlschutz zuschaltbar
  • Gute Performance
  • Hoher Spaßfaktor
  • klappbar, doch 20 Kilo sind nur bedingt dauerhaft tragbar
  • Gut gestaltete, übersichtliche App
  • People of Kilo sind kürzer unterwegs
  • Das Ganze hat seinen Preis, 799 Euro werden für das Pro-Modell fällig

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Asus ROG Phone 6 Pro im Test

Es gibt da eine Sparte von Smartphones, die fällt schon äußerst nischig aus: die Gaming-Smartphones. Neben Herstellern wie Black Shark (André hatte zuletzt das Black Shark 5 Pro im Test) gibt es da beispielsweise auch Asus, wo man aus seiner Gaming-Sparte „Republic of Gamers“ heraus die sogenannten ROG-Phones veröffentlicht. In meinem Test des ROG Phone 5 konnte ich feststellen, dass das Unternehmen seinen Job dahingehend auf jeden Fall sehr gut verstanden hat. Nun liegt mir seit einigen Tagen der Nachfolger vor, in dem Fall gar das ROG Phone 6 Pro mitsamt 18 GB RAM, 512 GB UFS-3.1-Speicher (nicht erweiterbar) und einem ordentlichen Zubehörpaket bestehend aus dem Kunai-3.0-Controller – speziell für das ROG Phone 6 konzipiert, aber auch einem stabilen Case, einem Tempered Glass für das Display und natürlich dem neuen AeroActive Cooler 6. Das einfache ROG Phone 6 startet bei 999 Euro, das Pro-Modell soll dann allerdings schon 1.299 Euro kosten. Vorgestellt worden sind die Geräte offiziell am 5. Juli dieses Jahres.

Ihr konntet schon der Einleitung entnehmen, dass sich Asus auch beim neuen 6er nicht lumpen lässt und mal ordentlich die Hardware-Keule schwingt. Bis zu 18 GB RAM (beim 6 Pro, maximal 16 beim 6) und dann auch noch der aktuelle Snapdragon 8.1 als SoC, für reichlich Speicherplatz für Spiele und Co. winken zudem bis zu 512 GB interner Speicher. Das alles ist verpackt in einem enorm großen Gerät, immerhin mit einem 6,78 Zoll großen AMOLED-Display von Samsung. 239 Gramm bringt das Gerät auf die Waage und ist darum auch wirklich nichts, was man mal eben schnell in der kurzen Hosentasche am Gesäß verstaut und dann flugs hervorholt, um damit schnell eine Nachricht zu verfassen. Ich meine, ich habe schon recht große Hände und habe beim Asus ROG Phone 6 Pro erstmals den Einhandmodus von Android 12 häufiger bewusst genutzt. In Verbindung mit dem ziemlich robust wirkendem Case wird das Ganze dann richtig „bulky“, also tatsächlich so wuchtig, dass man es nicht mehr als „elegantes Design“ oder dergleichen abtun kann.

ABER: Das soll es ja alles auch gar nicht. Das ROG Phone 6 und 6 Pro sind Gaming-Smartphones, das spürt man so schon schnell daran, dass es sich eben im Querformat schon fast wie eine Handheld-Konsole greift. Wenn man nun noch den separaten Lüfter und den Kunai 3 anlegt, dann ist der Zweck des Geräts auch auf gar keinen Fall mehr zu verbergen. Und genau hier kann ich damit dann auch meinen Frieden finden: Das Asus ROG Phone 6 macht von Anfang an alles richtig, als Gaming-Smartphone ernstgenommen zu werden. Das Design der Rückseite kommt hier ja noch hinzu. Neben zwei Varianten von Zusatzdisplays (beim 6er wird hier das Logo farbig dargestellt, beim 6 Pro sind dann diverse Animationen über das Display abspielbar) ist vor allem die Rückseite auch wieder mit diversen Beschriftungen und Markierungen versehen, die das Gerät schon damit allein von der Masse abheben. Das muss einem allerdings auch erst einmal gefallen – bei mir hat’s geklappt.

Als zweites Merkmal fällt auch hier schnell wieder der zweite Ladeport an der linken Seite des Geräts auf. Jener ist dazu gedacht, dass man auch beim Zocken noch in der Lage sein soll, das Smartphone laden zu können. Bliebe es nur beim unteren Port, dann würde das dortige Kabel ja beim Halten des Smartphones stören. Das umgeht Asus damit geschickt. Btw: Die 6.000 mAh der integrierten Akkus (zweimal 3.000 mAh) sind dank 65 W Ladeleistung dann auch wirklich ziemlich schnell wieder aufgeladen – von 0 bis 100 gibt Asus hier rund 42 Minuten an. Das kann ich aus meinem Test in der Tat auch so bestätigen. Klemmt man den dedizierten Lüfter AeroActive Cooler 6 an, dann kann man noch immer laden, da auch hier der Ladeport über den Lüfter wieder freigegeben wird, während sich jener seine Leistung zum Kühlen des Smartphones aus selbigem bezieht. Asus zeigt tatsächlich an jeder Ecke, dass dem reibungslosen Spielerlebnis nichts im Wege stehen soll.

Verglichen mit dem eh schon großen Pixel 6 Pro…

Das Display bietet eine Abtastrate von 720 Hz mit einer Verzögerung von 23 ms, was sehr gut ist und dem störungsfreien Spielen zugute kommt. Zudem bietet das Gerät eine maximale Bildwiederholfrequenz von 165 Hz an, automatisch und manuell schaltbar zwischen 165, 144, 120, 90 und 60 Hz. Ich behaupte, dass niemand wirklich einen Unterschied zwischen 120 und den hier gebotenen 165 Hz feststellen wird – das Ganze lässt die Bedienung natürlich butterweich wirken. Dennoch halte ich 165 Hz hier eher für Zahlenprotzerei, die am Ende vor allem den Akku belastet – wobei ich mit durchgehend maximaler Frequenz dennoch sehr gut durch den Tag gekommen bin. Die Farbdarstellung des Displays ist sehr gut – auch die Kontraste, wer möchte, kann in den Einstellungen natürlich auch wieder auf diverse Farbprofile zurückgreifen.

Mittlerweile sollte hinlänglich bekannt sein, dass Gaming-Smartphones nicht unbedingt bekannt dafür sind, die besten Kameras verbaut zu haben, weil ich Hauptfokus eigentlich woanders liegt. Da bildet auch das ROG Phone 6 endlich eine kleine Ausnahme. Die Hauptkamera setzt auf einen Sony-Sensor und macht 50 MP große Aufnahmen, die dann dank Pixel-Binning zu 12,5 MP verarbeitet werden. Der Autofokus reagiert angenehm flott, schneller als beim ROG 5, die Aufnahmen wirken aber deutlich schärfer und detaillierter, auch beim Hereinzoomen am Rechner später. Woran es den Bildern vielleicht etwas fehlt, ist Dynamik in den Fotos, die Farben wirken hin und wieder etwas blass. Das ist meiner Meinung aber hier echt zu verkraften – eben immer mit dem Vermerk, dass es sich nicht um ein „normales“ Smartphone für den Alltag handelt. Im Porträtmodus arbeitet die Kamera des ROG Phone 6 sehr zuverlässig, die Software sorgt hier für meist einwandfreie Übergänge zwischen Blur und Motiv. Auch der 13 MP Ultraweitwinkelsensor erzielt gute Ergebnisse, hier verzerren die Aufnahmen am Rand dann aber doch mehr als bei anderen Premiumgeräten.

Vergessen wir die Makrokamera – ganz ehrlich: Das sollten die Hersteller meiner Meinung nach lieber weglassen, den Platz dafür sinnvoller nutzen. Die Aufnahmen damit gelingen nur selten wirklich scharf, es fehlt an Farbe und wirklich richtig viele Details sind auch nicht zu erkennen. Video kann das Gerät natürlich auch, hier sogar bis zu 8K, dann allerdings nur mit maximal 24 Bildern pro Sekunde. Wer auf 4K wechselt, kann dann aber auch mit 60 fps aufnehmen. Time Lapse und auch Slowmotion-Aufnahmen sind in 4K möglich, bei letzteren dann mit maximal 120 fps, bei 1.080p sind es dann maximal 240, bei 720p gar 480 fps. Die Videostabilisierung (EIS) macht meiner Meinung nach eine absolut gute Arbeit, einfache Ruckler und Stöße werden hier schon wirklich überzeugend ausgeglichen, ohne das Video unnatürlich geschönt wirken zu lassen. Ich habe euch im Übrigen noch ein Zip-File hier hinterlegt, wo ihr einige unbearbeitete und vor allem unkomprimierte Aufnahmen aus meinem Test einsehen und vergleichen könnt.

Der Klang des Asus ROG Phone 6 Pro ist meiner Meinung nach noch einmal ordentlich verbessert worden im Vergleich zum Vorgänger. Selbst auf hohen Lautstärken bleibt alles klar hörbar, kein Knistern oder Krächzen der Lautsprecher. Die Bässe sind ebenfalls kräftiger, aber bleiben natürlich klar hinter dem Sound, den man per Kopfhörer erlebt. Auch wurden die Lautsprecher wieder nach vorne ausgerichtet, sodass man beim Spielen auch wirklich nicht in Gefahr kommt, durch das Halten des Smartphones einen der Lautsprechergrills zuzuhalten. Wi-Fi 6E beherrscht das Gerät auch, wobei da natürlich daheim auch das entsprechend sendende Gerät verfügbar sein muss.

Der Fingerabdruckleser sitzt beim ROG Phone 6 und 6 Pro direkt unter dem Display, leuchtet auch beim Berühren des Displays leicht auf und reagiert einigermaßen schnell, dafür aber zumindest deutlich zuverlässiger als beim Pixel 6 Pro von Google. Hier ist es egal, aus welcher Richtung ich den Finger auflege, das Scannen scheint dann aber einfach länger zu brauchen. So sind es schon ein bis zwei Sekunden, bis das Display entsperrt nach dem Auflegen des Fingers. Viel schneller reagiert hier die Gesichtserkennung, die mich selbst bei wenig Licht recht zuverlässig erkennen konnte und dann deutlich unter einer Sekunde den Startbildschirm anzeigt.

Als System ist von Werk aus Android 12 vorinstalliert, zwei weitere OS-Updates werden vom Hersteller versprochen, so auch zwei Jahre Sicherheitsupdates. Darüber hinaus würde ich nach bisherigen Erfahrungen von Asus aber nicht unbedingt viel erwarten. Direkt nach der Einrichtung des Geräts werdet ihr gefragt, ob ihr lieber Android mit ROG UI, also dem Gaming-Design, oder doch eher das einfache Android mit dem wenig vom Original verändernden Zen UI nutzen möchtet. Beides ist natürlich auch im Nachhinein noch jederzeit umstellbar. Vorinstallierte Drittanbieter-Apps gibt’s hier zwar schon, die sind aber allesamt deinstallierbar und mit Netflix, Facebook und Co. auch teils durchaus nützlich.

Ich mag das Design des ROG Phone 6 Pro schon sehr, sehe aber jetzt rein beim RAM zwischen 16 und 18 GB kaum einen Unterschied, der den Aufpreis rechtfertigen würde und auch das Zusatzdisplay auf der Rückseite ist mehr Spielerei denn sinnvoll nutzbares Gimmick. Als Gaming-Maschine macht das Phone aber echt alles richtig. Dank Armory-Crate-App, dem aktivierbaren X-Boost für noch mehr Leistung, zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten und vor allem dem ganzen Zubehör (siehe AeroActive Cooler 6 oder auch der Kunai-3-Gamingcontroller) kommt dann aber auch ein richtig gutes Gaming-Gefühl rüber. Ich habe Diablo Immortals (interessanterweise trotz dem rasend schnellen Snapdragon 8.1 NICHT in der Einstellung „Ultra“ spielbar), PUBG, Fortnite und diverse aktuelle Rennspiele ausprobiert, mal mit Controller, mal ohne, hin und wieder sogar die Schultertasten des Geräts mit eingebunden und konnte im Grunde kein einziges Mal feststellen, dass ein Spiel seine Zusammenarbeit verweigert hätte. Die Software des Geräts sorgt dafür, dass sich jeder Button sinnvoll belegen lässt, auch wenn das Spiel selbst vielleicht nicht direkt auf die Zusammenarbeit ausgelegt ist. Darum behaupte ich auch mal, dass vor allem die Zielgruppe „Mobile Gamer“ mit dem ROG Phone 6 richtig glücklich werden kann. Man sollte dabei aber auch wirklich im Blick haben, dass das Gerät rein theoretisch hervorragend als Daily Driver agieren kann. Wäre es nicht für den einen oder anderen so klobig.

Aus meiner Sicht bleibt das ROG Phone 6 zwar ein „Nischen-Produkt“, das seine Zielgruppe dann aber auch perfekt abholen kann – es ist aber das erste Gaming-Smartphone, das ich auch tatsächlich so im Alltag verwenden wollen würde. Selbst die Kamera ist kein Grund mehr, die Nase zu rümpfen. Klar: Mit einem Pixel oder aktuellen Samsung-Smartphone (und vergleichbar) kann die Kamera hier noch lange nicht mithalten, ist aber eben auch nicht mehr nur noch die nette Dreingabe. Der Sound ist mittlerweile auch richtig gut – selbstredend auch beim Telefonieren. Aktuelle Standards wie 5G und Wi-Fi 6E halten das Gerät zukunftstauglich. Zudem verspricht Asus, dass die neue Anordnung der Antennen rund ums Gerät dafür sorgen soll, dass zu keiner zeit Verbindungsabbrüche feststellbar sein sollten. Konnte ich in meinem Test auch nicht feststellen, das hätte ich von einem solchen Smartphone heutzutage aber auch ehrlich gesagt nicht erleben wollen. Gemeint ist aber natürlich, dass das ROG Phone 6 ja zwangsläufig in unterschiedlichen Ausrichtungen gehalten werden muss und zu jeder Zeit die beste Verbindung da sein soll. Klappt meiner Meinung nach soweit auch zuverlässig. Gegen das nötige Kleingeld bekommt der geneigte Käufer auf jeden Fall ein sehr potentes Smartphone an die Hand, das auch noch um richtig gutes Zubehör erweitert werden kann.

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Com4Gaming Argon: Gaming-Stuhl mit integrierter Kühlung ausprobiert

Egal ob im Büro oder im Home-Office, die meisten von euch werden höchstwahrscheinlich entweder ununterbrochen oder zumindest einen Teil der Arbeitszeit sitzend verbringen. Gerade deshalb sollte man darauf achten, dass man sich nicht unbedingt einen 0815-Schemel als Bürostuhl zulegt. Auswahl gibt es da zuhauf, die Preisspanne ist dabei gewissermaßen nach oben offen. André hat sich ein hochpreisiges Modell von Herman Miller – den Embody – zugelegt und ist damit sehr zufrieden. Den Test dazu könnt ihr bei uns nachlesen. Ich bin bisher mit einem Stuhl von IKEA unterwegs und bis dato eigentlich nicht unzufrieden. Da ich täglich Sport treibe, haben mich auch noch keine Rückenbeschwerden ereilt. Dennoch bekam ich nun die Chance, einen Blick auf den Gaming-Stuhl Argon von Com4Gaming zu werfen, der sich auch hervorragend als Bürostuhl eignet und mit einer speziellen Kühlung der Sitzfläche und Rückenlehne ausgestattet ist.

Com4Gaming gehört im Übrigen zu der deutschen Firma Mahle GmbH, die ein großer Autozulieferer ist.

Der Stuhl kommt zerlegt zu euch und muss erst zusammengebaut werden, was aber leicht von der Hand geht. Folgt ihr der leicht verständlichen Anleitung, ist das gute Stück innerhalb von 10 Minuten zusammengesetzt. Die Verarbeitung ist in Summe positiv, obwohl man hier und da kleinere Verarbeitungsmängel bei den Nähten feststellen kann, was aber kein Beinbruch ist. Als Bezugsmaterial wurde Kunstleder gewählt, das an Lehne und Sitzfläche perforiert ist.

Der Stuhl an sich besitzt die typische Gaming-Chair/Racing-Stuhl-Optik mit hohen Seitenwangen an Lehne und Sitzfläche. Diese sind relativ steil, lassen aber meiner Meinung nach zumindest an der Lehne auch genug Raum, um auch fülligere Personen fassen zu können. Lediglich die Sitzfläche könnte für gewichtigeres Gaming problematisch werden, die ist doch etwas schmal.

Die verbauten Armlehnen sind sogenannte 4D-Armlehnen, was einfach bedeutet, dass ihr diese in vier verschiedene Richtungen einstellen könnt. Dazu betätigt ihr jeweils immer einen Knopf und schiebt die Lehnen dann entweder vor oder zurück, hoch oder runter oder rotiert sie entsprechend. Eine Polsterung hat Com4Gaming hier nicht angebracht, sondern sich für einen weichen Kunststoff entschieden, der nicht zu weich, aber auch nicht zu fest ist. Das gefällt mir gut.

Am oberen Ende der Lehne hängt noch ein Nackenkissen, das ebenfalls mit Kunstleder bezogen ist. Wenn man sich zum ersten Mal zurücklehnt, ist das ein wenig kalt und ungemütlich im Nacken. Hätte man eventuell auch ein anderes Material nehmen können. Außerdem hängt das Kissen für mich (183 cm) permanent zu niedrig, es will auch nicht in der Position verharren, sodass immer etwas Justierung vonnöten ist.

Unterhalb des Stuhls befinden sich zwei verschiedene Hebel. Der eine reguliert die Sitzhöhe auf die von euch gewünschte Position. Der andere stellt die Wippmechanik fest oder lose. In der losen Position könnt ihr Hin und Her wippen und seid ziemlich frei in eurer Sitzposition. Ihr könnt aber jederzeit an der von euch gewünschten Stelle feststellen. Ein Rad unter dem Stuhl ermöglicht euch, den Widerstand der Wippmechanik einzustellen, sodass ihr euch mehr oder weniger zum Wippen anstrengen müsst.

Generell ist das Sitzen auf dem Argon angenehm, da auch die Polsterung nicht zu weich, sondern angenehm straff gewählt wurde. Verbesserungswürdig ist meiner Meinung nach die Lordosenstütze. Die ist mir zu stark eingestellt und kann leider nicht in Höhe und Stärke verstellt werden. Hier muss jeder für sich mal probieren, ob das stört oder nicht.

Kommen wir nun noch zur Klimatisierung, die der Stuhl mitbringt und die sich selbst reguliert. In Sitzfläche und Lehne verbirgt sich eine Lüftung, die per USB angetrieben wird. Ihr könnt entweder das lange mitgelieferte USB-Kabel nutzen und dieses in euren Schreibtisch stecken oder ihr macht es wie ich und versteckt im Reißverschluss unter der Sitzfläche eine Powerbank.

Bringt das was? Die richtig heißen Tage fehlten bisher in meinem Test und wirklich ins Schwitzen gekommen bin ich noch nicht. Ich habe testweise die Heizung direkt neben mir mal auf höchste Stufe gestellt und die Lüftung angestellt. Ich würde nicht sagen, dass euch die Kühlung das Schwitzen erspart, bin aber der Meinung, dass man schon merkt, dass Fläche und Lehne angenehm kühl sind. Wird sicher effektiver, wenn man luftiger angezogen ist und die Temperaturen entsprechend liegen. Gerade starke Schwitzer können profitieren. Die Lüftung ist auch dann zu hören, wenn der Laptop oder PC neben euch schon vor sich hin lüften. Ist aber nicht auf einem störenden Level, schon gar nicht mit Soundkulisse oder Headset.

Abschließend kann man dem Com4Gaming Argon ein gutes Zeugnis ausstellen. Der Stuhl bringt alle Features mit, die man erwarten kann. Lediglich die Lordosenstütze ist meiner Meinung nach verbesserungswürdig. Auch preislich liegt man in einem noch erschwinglichen Segment, 431 Euro werden fällig. Sollte das interessant für euch sein, dann nutzt die Möglichkeit, den Stuhl zwei Wochen lang auszuprobieren. Danach gibt es zwei Jahre lang Garantie auf das gute Stück.

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