Kaspersky will in Deutschland aktiv bleiben

Kaspersky Lab hat sich aus dem US-Markt zurückgezogen. Das war keine freiwillige Entscheidung, sondern vielmehr die Reaktion auf ein Verbot, das den weiteren Verbleib in den Vereinigten Staaten ohnehin sinnlos gemacht hätte. In Deutschland will das russische Unternehmen, das für seine Sicherheits- und Anti-Viren-Software bekannt ist, allerdings weiter aktiv werden.

In den USA vertritt man die Ansicht, dass die russische Regierung in der Lage sei, Einfluss auf den Anbieter auszuüben und somit Kaspersky zu lenken. Die weitere Verwendung der Software des russischen Unternehmens wäre damit zu einem Sicherheitsrisiko geworden. In Europa und Deutschland kann und will Kaspersky aber weiter seine Produkte und Dienste anbieten. Ändern dürfte sich das nur, sollte es z. B. auch hierzulande zu einem Verbot kommen.

Laut BR gibt das Bundesinnenministerium zu potenziellen Bedrohungen durch die Software von Kaspersky und möglichen Reaktionen keine klaren Antworten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hingegen rät schon seit etwa zwei Jahren von der Verwendung von Kasperskys Software ab. Auch dort hat man ernsthafte Sicherheitsbedenken. Warum ein Verbot nicht auch bei uns umgesetzt wird, konnte man aber auch dort nicht klar beantworten.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Calibre: E-Book-Verwaltung unterstützt neue Tolino-Geräte

Die kostenlose E-Book-Verwaltung Calibre ist in der Version 7.1.6 erschienen. Das plattformübergreifende Tool hat in den letzten Jahren immer wieder bei uns für Beiträge gesorgt. Nicht nur wegen seiner Fähigkeiten als Verwaltungstool unter macOS, Windows und Linux, sondern auch wegen der Konvertierungsmöglichkeiten und der Möglichkeit, E-Books z. B. auf einen Amazon Kindle zu übertragen (Mein Alternativtipp? Die Send-to-Kindle-Webseite). Nun gibt es mit der neuen Version 7.1.6 auch Unterstützung für die neuen Tolino-Reader des Jahres 2024, über die wir euch ja auch schon informiert haben. Die verwenden eine modifizierte Version der Kobo-Firmware, daher werden sie als Kobo-Geräte erkannt – also nicht wundern.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Chrome-Update 127.0.6533.88/89 schließt kritische Sicherheitslücke

Google hat den Browser Chrome in einer neuen Version veröffentlicht. Nutzer bekommen Version 127.0.6533.88/89 für Windows und macOS und 127.0.6533.88 für Linux. Laut der Entwickler habe man 3 Schwachstellen geschlossen, eine von ihnen wird mit der Schwerestufe „Kritisch“ bewertet. Details wurden noch nicht dazu offengelegt.

Normalerweise werden Updates im Hintergrund ausgeführt, wenn Nutzer den Browser ihres Computers schließen und wieder öffnen. Wenn Anwender ihren Browser allerdings schon längere Zeit nicht geschlossen haben, sehen sie möglicherweise ein ausstehendes Update.

  1. Öffnet Chrome auf dem Computer.
  2. Achtet rechts oben auf das Dreipunkt-Menü Dreipunkt-Menü.
  3. Wenn ein Update verfügbar ist, wird das Symbol farbig angezeigt:
    • Grün: Ein Update wurde vor weniger als zwei Tagen veröffentlicht.
    • Orange: Ein Update wurde von etwa vier Tagen veröffentlicht.
    • Rot: Ein Update wurde vor mindestens einer Woche veröffentlicht.

So aktualisiert ihr Google Chrome:

  1. Öffnet Chrome auf dem Computer.
  2. Klickt rechts oben auf das Dreipunkt-Menü Dreipunkt-Menü.
  3. Klickt auf Hilfe und dann Über Google Chrome.
  4. Klickt auf Google Chrome aktualisieren.
    • Wichtig: Wenn Nutzer diese Schaltfläche nicht sehen, haben sie bereits die neueste Version.
  5. Klickt auf Neu starten.

Angebot

Angebot

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Microsoft: Einnahmen aus Surface-Geräten und Xbox-Hardware rückläufig

Microsoft Gebäude

Microsoft hat die Ergebnisse des vierten und letzten Quartals seines Geschäftsjahres 2024 veröffentlicht. Das Unternehmen erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von 64,7 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von 22 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg um 15 Prozent, während der Nettogewinn um 10 Prozent zulegte.

Die Windows-OEM-Einnahmen, der Preis, den Hersteller zahlen, um Windows für ihre Rechner zu lizenzieren, sind im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent gestiegen. Einnahmen aus Microsofts Intelligent Cloud, die die Serverprodukte und Cloud-Dienste des Unternehmens umfassen, beliefen sich insgesamt auf 28,5 Milliarden Dollar und stiegen im Jahresvergleich um 19 Prozent. Die Einnahmen aus diesem Bereich machen nun fast satte 45 Prozent des gesamten Umsatzes aus.

Die Einnahmen aus Xbox-Inhalten und -Diensten, zu denen auch der Xbox Game Pass gehört, sind in diesem Quartal um 61 Prozent gestiegen, so Microsoft. Mal schauen, was das Folgequartal sagt, denn die Game-Pass-Preise steigen. Anders sieht es in anderen Bereichen aus. Die Umsätze mit Xbox-Hardware sind erneut gesunken, bei Surface-Produkten sind die Einnahmen schon in sieben Folgequartalen hintereinander rückläufig. -11 % steht der Bereich Geräte bei Microsoft in diesem Quartal da. Im Investoren-Gespräch gab man dann noch bekannt, dass alleine der Umsatz im Bereich Xbox-Hardware um 42 % gesunken ist.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

PayPal verbessert die zweistufige Verifizierung für Stammnutzer

PayPal - Logo des Unternehmens

PayPal – Logo des Unternehmens

PayPal benachrichtigt aktuell einige Nutzer per E-Mail mit einer recht vagen E-Mail, welche mehr Möglichkeiten für das sicher Einloggen verheißt. Der Hintergrund ist etwas komplizierter, denn es geht um Anpassungen bei der zweistufigen Verifizierung, welche aber nicht alle User betreffen. Denn ein großer Teil der Kunden kann die „neuen“ Optionen sowieso schon länger verwenden.

Hintergrund: Lange ist es bei PayPal optional gewesen, die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) zu verwenden. Das gilt aber seit Januar 2021 nicht mehr, weil die EU alle Zahlungsdienstleister, darunter eben auch PayPal, verpflichtet hat, bei jeder Transaktion 2FA einzusetzen. Das gilt also sowohl für einzelne Zahlungsaufträge als auch die generelle Anmeldung im Konto. Dies ist Teil der Zahlungsrichtlinie PSD2.

Freilich gibt es aber Nutzer von PayPal, die schon vor dem Januar 2021 die zweistufige Verifizierung aktiviert hatten. Jene wurden bislang separat behandelt und konnten einige 2FA-Optionen nicht verwenden, die anderen Nutzern zur Verfügung standen. So blieben für die 2FA-Altnutzer etwa zur Authentifizierung nur die Wege über Apps wie beispielsweise den Microsoft Authenticator oder per Passkey.

Ab August 2024 gleicht PayPal die Optionen an und auch Altnutzer können 2FA via WhatsApp oder über die PayPal-App durchführen. Ebenfalls könnt ihr Geräte bzw. Webbrowser als vertrauenswürdig speichern, was dann das Einloggen beschleunigt.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies