Xiaomi: Ärger um Update-Verzögerungen bei diversen Smartphones

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Xiaomi hat seinen Update-Support in den letzten Jahren deutlich verbessert. Modelle wie das von mir als Daily-Driver genutzte Xiaomi 15T Pro erhalten beispielsweise fünf Jahre große Android-Updates und sogar sechs Jahre Sicherheits-Updates. Doch genau an diesem Punkt haben einige User offensichtlich Probleme. Denn bei ihnen kommen Aktualisierungen nur stark verzögert an. Dahinter stecken offenbar kompliziertere Probleme mit einer Art versteckter Provider-Sperre.

Betroffen sind davon in erster Linie Smartphones von Xiaomi, welche direkt über Mobilfunkanbieter wie die Deutsche Telekom verkauft worden sind. Für Laien sind die betroffenen Modelle gar nicht ohne Weiteres zu erkennen, sodass auch beim Second-Hand-Kauf aufgepasst werden sollte. Allerdings berichten einige Nutzer im Forum von Android-Hilfe sogar, dass ihre Geräte an dem Problem leiden, obwohl sie nicht von einem Mobilfunkanbieter stammen sollen. Das ist also alles gar nicht so leicht zu durchschauen.

Betroffene Smartphones zeichnen sich dadurch aus, dass sie länger in der Verteilung befindliche Sicherheits-Updates nicht bzw. extrem verzögert erhalten. Teilweise dauerte es mehrere Monate, bis die Aktualisierungen bei ihnen ankamen. Dies liegt wohl in der Regel an den Mobilfunkanbietern, wie der Telekom, die Updates ungewöhnlich lange prüfen, bevor sie diese freigeben. Die Diskussionen drehen sich dabei vorwiegend um das erwähnte Xiaomi 15T Pro, es sind aber wohl auch andere Modellreihen betroffen. Zuletzt gab es zwar Besserung und ein aktuelles Update ist endlich in die Verteilung gegangen, doch es könnte in Zukunft wohl leider wieder zu Wartezeiten kommen.

Eigentlich sollte es dabei gar keinen Carrier-Lock mehr bei Smartphones geben. Allerdings scheint da im Hintergrund eben doch etwas bezüglich der Update-Freigaben zu laufen. Xiaomi hat sich zu der Thematik auch schon geäußert und die Verantwortung auf die Mobilfunkpartner geschoben (via China-Gadgets), welche das finale „Go“ geben müssen. Man arbeite jedoch gemeinsam mit jenen daran, das Verfahren zu beschleunigen.

Xiaomi hat da aber natürlich wenig Spielraum: Hat man eine Aktualisierung rausgehauen, hat man es dann ja nicht mehr in der Hand. Wer prüfen will, ob sein Modell potenziell betroffen ist: Ein betroffener Nutzer stellt dafür die App namens „MiCarrierCheck“ zur Verfügung. Die Nutzung erfolgt natürlich auf eigene Gefahr. Nun denn, zumindest seid ihr nun informiert, falls ihr euch über diese Umstände schon einmal gewundert habt.

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