Steam Machine: Reservierungen für Valves Wohnzimmer-PC starten ab sofort

Valve schickt die Steam Machine ins Rennen und öffnet ab heute die Registrierung. Wer ein Gerät ergattern möchte, muss sich auf ein spezielles System einstellen. Die Hardware kommt in vier Varianten auf den Markt. Das Modell mit 512 GB Speicher kostet 1.039 Euro. Wer direkt den Steam Controller dazu haben möchte, zahlt im Paket 1.108 Euro. Die größere Version mit 2 TB schlägt mit 1.359 Euro zu Buche oder im Bundle mit Controller für 1.428 Euro,. Bei den 2-TB-Modellen legt Valve zudem zwei wechselbare Frontblenden aus Stoff und Walnussholz obendrauf.

Dass die Preise recht ordentlich ausfallen, liegt laut Valve an den gestiegenen Kosten für Bauteile. Vor allem Arbeitsspeicher und Flash-Speicher wurden im letzten Jahr teurer, was die ursprüngliche Kalkulation über den Haufen geworfen hat. Zudem gab es Probleme bei der Verfügbarkeit einiger Komponenten, weshalb die Stückzahlen zum Start begrenzt sind.

Um Bots und Wiederverkäufern das Leben schwer zu machen, setzt Valve auf ein Reservierungssystem mit Zufallsfaktor. Man kann sich bis zum 25. Juni um 19 Uhr für sein Wunschmodell eintragen. Danach entscheidet das Los über die Reihenfolge auf der Warteliste. Wer Glück hat, bekommt eine Mail und kann das Gerät kaufen, sobald es auf Lager ist. Die ersten Pakete gehen laut Plan am 29. Juni in den Versand. Ein Account darf nur einmal registriert werden und muss vor dem 27. April 2026 bereits einen Kauf auf Steam getätigt haben, um teilnehmen zu können. Wer sich erst nach der Frist anmeldet, landet automatisch am Ende der Schlange.

Valve betont, dass die Steam Machine keine klassische Konsole ist. Man wolle kein geschlossenes System, das durch Abos querfinanziert wird, sondern setzt weiterhin auf die Offenheit des PCs. Wer nicht auf die Hardware warten will, kann sich das neue SteamOS 3.8 auch auf den eigenen Rechner im Wohnzimmer bügeln. Aktuell unterstützt das System allerdings nur Grafikkarten von AMD, der Support für andere Hersteller soll später folgen.

Kategorie Komponente Spezifikation
Allgemein CPU Modifizierter AMD Zen 4 mit 6 Cores / 12 Threads, bis zu 4,8 GHz, 30 W TDP
GPU Modifizierte AMD RDNA 3 mit 28 CUs, bis zu 2,45 GHz, 110 W TDP
RAM 16 GB DDR5 8 GB GDDR6 VRAM
Stromversorgung Internes Netzteil, Wechselstrom 110–240 V
Speicher Zwei Modelle: 512 GB NVMe-SSD oder 2 TB NVMe-SSD


Beide Modelle verfügen über einen Hochgeschwindigkeits-microSD-Kartensteckplatz.
Verbindung WLAN 2×2 WLAN 6E
Bluetooth Dedizierte BT-Antenne
Steam Controller Integrierter 2,4-GHz-Funkadapter für den Steam Controller
Eingabe und Ausgabe DisplayPort 1.4 Bis zu 4K bei 240 Hz oder 8K bei 60 Hz, unterstützt HDR, FreeSync und Daisy Chain
HDMI 2.0 Bis zu 4K bei 120 Hz, unterstützt HDR, FreeSync und CEC
USB 2 × USB-A 3.2 Gen 1 (Vorderseite)


2 × USB-A 2.0 (Rückseite)


1 × USB-C 3.2 Gen 2 (Rückseite)
Netzwerk Gigabit Ethernet
LED-Leiste 17 individuell anpassbare RGB-LEDs zur Anzeige des Systemstatus und zur Personalisierung
Maße und Gewicht Maße 152 mm hoch (148 mm ohne Standfüße), 162,4 mm tief, 156 mm breit
Gewicht 2,6 kg
Software Betriebssystem SteamOS 3 (auf Basis von Arch)
Desktop KDE Plasma

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AYANEO zeigt Pocket Micro 2 Ende Juni mit größerem Akku und mehr Leistung

AYANEO hat die Vorstellung seines neuen Handhelds Pocket Micro 2 angekündigt. Das Gerät soll am 26. Juni 2026 offiziell enthüllt werden und bringt gegenüber dem bisherigen Pocket Micro beziehungsweise Pocket Micro Classic einige Änderungen mit. Laut den bislang bekannten Informationen verbaut AYANEO beim Pocket Micro 2 einen deutlich größeren Akku. Statt 2.600 mAh wie beim Vorgänger sollen nun 3.950 mAh zur Verfügung stehen. Das könnte sich positiv auf die Laufzeit auswirken, konkrete Angaben dazu gibt es bislang aber noch nicht.

Auch bei der Leistung legt der Hersteller nach. Im Inneren soll ein leistungsfähigerer Snapdragon-Prozessor arbeiten. Welche Variante konkret zum Einsatz kommt, wurde bisher allerdings noch nicht genannt. Entsprechend bleibt offen, welchen Leistungssprung Nutzer tatsächlich erwarten dürfen.

Spannend ist zudem, dass AYANEO wieder einen USB-C-Anschluss sowie einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss integriert. Darüber hinaus spricht das Unternehmen von einer verbesserten Ergonomie und einem höheren Bedienkomfort bei den Bedienelementen. Das deutet darauf hin, dass nicht nur die Technik unter der Haube überarbeitet wurde, sondern auch das Gehäusedesign angepasst worden sein könnte.

Weitere technische Details, Preise oder Informationen zur Verfügbarkeit stehen aktuell noch aus. Diese dürfte AYANEO im Rahmen der offiziellen Präsentation am 26. Juni nachreichen.

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Steam Controller: Valve schafft Klarheit bei den Lieferzeiten




Valve hat beim Steam Controller angeblich unterschätzt, wie viele Leute das Teil eigentlich haben wollen. Die Nachfrage liegt weit über den Erwartungen, weshalb das Reservierungssystem nun für mehr Durchblick sorgen soll. Die Produktion läuft zwar auf Hochtouren, aber die Mengen für dieses Jahr sind begrenzt. Damit niemand im Dunkeln tappt, gibt es auf der Produktseite jetzt konkrete Zeitfenster für die Auslieferung. Wer angemeldet ist, sieht dort direkt, ob die Bestellung bis September 2026, bis Dezember 2026 oder erst im Laufe des Jahres 2027 an der Reihe ist. Nach aktuellem Stand ist es wohl so, dass jetzt Interessierte bis zum nächsten Jahr warten müssen.

Diese Angaben basieren auf dem Zeitpunkt der Reservierung und werden ständig aktualisiert. Wer noch nicht reserviert hat, kann das weiterhin tun, landet aber eben voraussichtlich erst im nächsten Jahr auf der Liste. Sobald das Gerät bereitsteht, verschickt Valve eine E-Mail. Ab diesem Moment bleiben genau 72 Stunden Zeit, um den Kauf abzuschließen, sonst rückt der Nächste in der Schlange nach.

Das System soll dabei helfen, die Hardware so schnell wie möglich an die Kunden zu bringen und die Planung für die kommenden Monate abzusichern. Das Unternehmen betont dabei, dass keine Drosselung der Produktion geplant ist, man aber angesichts der Zahlen einfach ehrlich kommunizieren möchte. Wer also auf seinen Controller wartet, sollte ab und zu einen Blick in seinen Account oder das Postfach werfen.

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CrossOver 27: CodeWeavers streicht Funktionen




CodeWeavers hat das Update auf CrossOver 26.2 veröffentlicht und gibt gleichzeitig einen Ausblick auf die kommende Version 27, die einige alte Zöpfe abschneidet. Die Macher hinter der Wine-basierten Software zur Ausführung von Windows-Programmen auf Mac und Linux schrauben nämlich an den Systemanforderungen.

Mit CrossOver v27 wird die Unterstützung für Intel-Macs komplett eingestellt. Wer die Software künftig nutzen möchte, benötigt zwingend einen Rechner mit Apple-Chip und mindestens macOS 14 Sonoma. Bisher reichte macOS 10.15 Catalina aus. Dieser Schritt kommt wenig überraschend, da Apple selbst die Ressourcen für Intel-Geräte abzieht und der Anteil dieser Nutzer laut CodeWeavers stark rückläufig ist.

Ebenfalls Geschichte sind die 32-Bit-Bottles. Nutzer müssen für CrossOver v27 neue 64-Bit-Bottles anlegen. Zwar sollen die meisten 32-Bit-Anwendungen darin weiterhin funktionieren, doch die alten Container haben ausgedient. Auf der Habenseite steht eine überarbeitete Benutzeroberfläche für Spiele. Statt einfacher Icons setzt die Software künftig auf Paket- und Headerbilder, was die eigene Spielesammlung übersichtlicher machen soll.

Zudem bringt das Update native ARM64-Versionen für Mac und Linux mit. Das sorgt unter der Haube für eine bessere Performance auf aktueller Hardware, so die Entwickler. Wer noch auf einem alten Intel-Hobel unterwegs ist oder zwingend auf 32-Bit-Bottles angewiesen bleibt, muss vorerst bei der Version 26.2 verweilen.

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Epic Games: Neuer Launcher soll deutlich flotter werden




Der Epic Games Launcher hat nicht unbedingt den Ruf, eine Rakete zu sein. Auf dem Unreal Fest gab es nun einen Ausblick auf die Zukunft. Das Unternehmen arbeitet an einer komplett neuen Version des Launchers, die von Grund auf neu entwickelt wird. Laut einer Präsentation soll der Launcher V2 beim Kaltstart fünfmal schneller reagieren als die bisherige Version.

Bisher weichen viele Nutzer auf alternative Lösungen aus oder binden ihre Spiele in Steam ein, um dem langsamen Programm zu entgehen. Neben der Performance stehen weitere Neuerungen auf dem Plan. In der Präsentation wurden Funktionen wie Patchnotizen direkt im Store, Nutzerbewertungen, Kategorien für den Schnellzugriff und eine personalisierte Startseite genannt. Ein konkretes Datum für die Veröffentlichung gibt es noch nicht. Zunächst durchläuft die neue Software eine private Beta, bevor sie für die Allgemeinheit freigegeben wird. Das Übliche also.

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