Claude Guillemot, einer der fünf Brüder hinter dem Spiele-Riesen Ubisoft, ist bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich bereits am Freitagabend. Die Maschine schlug laut Bericht unweit der Landebahn in einem Feld ein, wobei bewohnte Häuser glücklicherweise nicht getroffen wurden.
Claude Guillemot galt als erfahrener Pilot und leidenschaftlicher Sammler älterer Flugzeugmodelle. Mit seinen Brüdern legte er Mitte der 80er den Grundstein für Ubisoft und prägte damit die Branche über Jahrzehnte.
Weiß sicherlich kaum einer: Das begann 1984, als man den Familienbetrieb für den landwirtschaftlichen Bedarf ausbaute – um Computer-Gedöns. Erst Hardware, dann machte man mit dem Import und Versand von Software weiter, bis man dann auf die Entwicklerseite ging. 1986 erschien mit Zombi das erste eigene entwickelte Spiel. Erschien für Atari ST, Commodore 64, Commodore Amiga, MS-DOS, Schneider CPC und den ZX Spectrum. Gibt viele Anspielungen auf den Film Dawn of the Dead von 1978, George A. Romeros Zombie-Kracher.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.
Nitro Gen Omega ist ein Spiel, das bereits im Mai 2026 erschienen ist, nachdem es eine ganze Zeit im Early-Access verbrachte. Hinter der Mischung aus Strategie- und Rollenspiel steckt das kleine, italienische Studio Destinybit. Das 13-köpfige Team hat hier einen Titel veröffentlicht, der mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Deswegen liefere ich euch auch einen kleinen Anspielbericht.
So dreht sich „Nitro Gen Omega“ um zwei der Steckenpferde von Anime- und Manga-Fans: Mechs und kuriose Charakterbeziehungen. Das Ganze garniert man mit taktischen, rundenbasierten Kämpfen, in denen die bemannten Roboter-Kolosse aufeinander eindreschen dürfen. In den Kämpfen wird das Spektakel visuell von Anime-artigen Sequenzen garniert, sodass hier wirklich viel Atmosphäre aufkommt. Ein wenig erinnert die Präsentation an die JRPGs der Reihe „Persona“, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau des großen Vorbilds.
So wird das begrenzte Budget z. B. auch am Fehlen von jeglicher Sprachausgabe deutlich. Und auch wenn „Nitro Gen Omega“ mit einem prägnanten, visuellen Stil punkten kann, solltet ihr hier keine High-End-Grafik erwarten. Das hat immerhin den Vorteil, dass auch ältere Rechner, z. B. mit einem Intel Core i5-8600K / AMD Ryzen 1300X, 8 GByte RAM und den betagten GeForce GTX 1650, 4 GB bzw. AMD Radeon R9 290X, 4 GB die empfohlenen Systemanforderungen erfüllen. Auch an einem Steam Deck oder anderweitigen PC-Gaming-Handheld werdet ihr daher keine Probleme haben, mit 60 fps zu zocken.
Externer Zusatzspeicher: SanDisk Extreme Portable SSD mit 8 TByte
Netzteil: be quiet! Power Zone 2 (1.000 Watt)
Tower: be quiet! Dark Base Pro 901 (White)
Viel Stimmung, aber maue Geschichte
Die Geschichte von „Nitro Gen Omega“ erinnert an Klassiker wie „Neon Genesis Evangelion“. Sie dreht sich grob um eine apokalyptische Science-Fiction-Welt, in welcher man als Spieler mit einem Squad versucht, die Herrschaft der Maschinen über die Erde zu brechen. So zieht man mit seiner Truppe gegen die Rogue AI ins Feld. Auf der verwüsteten Erdoberfläche sucht man nach kleinen Siedlungen oder zieht sich in fliegende Städte zurück, um Kräfte zu sammeln. Der Clou: Ihr kommandiert zwar eine mutige, junge Söldnereinheit, doch jederzeit können einzelne Mech-Piloten unwiderbringlich über den Jordan gehen.
Daher ist jeder übernommene Auftrag ein Risiko. Eine stringente Hauptgeschichte gibt es jedoch kaum. Stattdessen entfalten sich die Beziehungen eurer Crew durch zahlreiche Events und ihre Interaktionen bilden gewissermaßen den roten Faden. So werden die Mechs der Menschen jeweils von vier Piloten bedient, die verschiedene Funktionen übernehmen und aufeinander angewiesen sind. Etwa steuert ein Crewmitglied die Waffen, ein anderes die Bewegungen. Zwischen den Aufträgen und Kämpfen könnten die Piloten ihre Freizeit miteinander verbringen. Dass sie sich dabei anfreunden, ist allerdings keineswegs gesagt.
So können sich zwischen euren Teammitgliedern zwar in der Tat Freundschaften, aber auch Rivalitäten entwickeln. Beides kann sich in den taktischen Kämpfen auswirken. Stirbt dann einer eurer Piloten im Kampf, müssen die restlichen Crewmitglieder weitermachen und sich mit dem Ersatz vertraut machen – was wieder neue Chancen mit sich bringt, um im Ödland Taktiken zu entwickeln.
Ihr lest es heraus: „Nitro Gen Omega“ setzt also auch auf Roguelite-Elemente. Permadeath ist also ein Aspekt, der sich auf eure persönliche Geschichte auswirkt. Die Roguelite-Ausrichtung sorgt jedoch auch dafür, dass ihr im Wesentlichen viele Fetch-Quests erledigt. Ihr besorgt für Siedlungen bestimmte Ressourcen, besiegt spezifische Gegner und besucht bestimmte Orte. Aber narrative Twists oder Überraschungen sind nicht Teil dieser Aufgaben. Je länger ihr spielt und je mehr der sich irgendwann wiederholenden Charakter-Events ihr bereits gesehen habt, desto mehr zeigt sich hier eine gewisse Monotonie.
Der eigentliche Reiz geht vom Kampfsystem aus. So gibt es eine in sechs Unterbereiche aufgeteilte Timeline. Jede eurer, aber auch der gegnerischen Aktionen belegt einen Abschnitt. Hier geht es nicht nur darum, Attacken, Ausweichmanöver und Konter passend einzuplanen, sondern auch die Position eures Mechs zu orchestrieren. Etwa bringt ein Nahkampfangriff nichts, wenn euer Gegner am anderen Ende des Kampfschauplatzes vor sich hin grinst. Einige Aktionen könnt ihr zudem nicht direkt ausführen, sie benötigen erst zeitliche Vorbereitung. So wird jedes Gefecht zu einer Art taktischem Rangieren.
Dabei könnt ihr nur raten, was euer Gegner machen wird, sodass auch ein wenig Glück im Spiel ist. Zwar könnt ihr jede Runde einmal einen Scan durchführen und so Teile der Aktionen eurer Gegner erhaschen, aber eben nicht alle. Vielmehr gilt es diese Option für besonders wichtige Manöver aufzusparen, bei denen ihr unbedingt richtigliegen müsst. In den Kämpfen müsst ihr überdies eure Munition, Hitzestau eurer Mechs und begrenzte Fähigkeitsaktivierungen im Blick behalten. Mit etwas Übung macht das durchaus viel Spaß, auch wenn Niederlagen eben dazugehören.
Mit der Zeit rüstet ihr euren Mech auf und könnt so gegen zunehmend mächtigere Feinde erst bestehen. Dabei könnt ihr jederzeit in Siedlungen weitere Piloten anheuern – die aber je nach Grad ihrer Fähigkeiten ordentlich bei euren Kosten reinhauen. Hintergrundgeschichten haben all diese bunten Anime-Charaktere jedoch nicht. Ihr solltet ihnen also eigene Namen geben, um euch zu merken, wen ihr da ins Boot geholt habt.
Mein Fazit
„Nitro Gen Omega“ ist ein taktisch komplexes Mech-Spiel mit einer kultigen Anime-Ästhetik. Schade ist, dass man dem visuellen Stil keine ansprechende Geschichte oder einzigartige Charaktere zur Seite gestellt hat. So unterhält der Titel mit seinem strategischen Tiefgang in dem hervorragenden Kampfsystem, doch bei langen Sessions wird es irgendwann arg monoton. Besser, ihr genießt das Spiel mit Roguelite-Elementen demnach in kleinen Dosen.
Wer Manga, Anime und speziell Science-Fiction-Ableger und Mechs mag, der wird in „Nitro Gen Omega“ auf jeden Fall seinen Spaß haben. Das kleine Entwicklerstudio Destinybit zeigt hier, dass es wirklich etwas drauf hat. Mein Interesse an zukünftigen Titeln des Teams ist jedenfalls geweckt.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.
Im ersten Quartal 2026 haben zwar Dauerbrenner wie Roblox für die höchsten Einnahmen im Gaming-Markt gesorgt, dennoch hat sich deutlich gezeigt: Singleplayer-Spiele leben noch und es gibt auch einen Markt für hochkarätige Titel. Die Industrie hatte sie ja schon mehrfach totgesagt, doch Veröffentlichungen wie „Crimson Desert“ oder „Resident Evil Requiem“ haben bewiesen, dass viele Spieler zuschlagen, wenn man ihnen entsprechende Qualität liefert.
Das gilt ja auch für das kürzlich erschienene „007 First Light“, das sich ebenfalls bisher hervorragend verkauft hat. Die Marktforscher von S&P Global Market Intelligence (via GamesIndustry) vermerken aber erstmal im 1. Quartal 2026 in der Gaming-Branche eine Steigerung der Einnahmen durch Spiele um 3,6 % im direkten Vergleich mit dem 1. Quartal 2025. 54,14 Mrd. US-Dollar sind da geflossen. Hardware hat man nicht einbezogen, wohl aber neben den Spieleverkäufen auch In-Game-Transaktionen und Kosten für Abonnements.
Tencent ist dabei der größte Publisher geblieben und konnte 9,6 Mrd. US-Dollar einnehmen – eine Steigerung um 8,6 % im Jahresvergleich. NetEase, ebenfalls ein Anbieter aus China, steigerte sich sogar um 12,3 % – auf 3,62 Mrd. US-Dollar. Dagegen wirkt Capcom mit 451,8 Mio. US-Dollar zwar wie ein kleiner Player, konnte aber dafür seine Einnahmen um satte 89,8 % steigern. Das liegt am bereits erwähnten Erfolg von „Resident Evil Requiem“. Pearl Abyss steigerte seine Einnahmen gar um sagenhafte 468,6 % – auf 328,1 Mio. US-Dollar. So konnte man sein Singleplayer-RPG „Crimson Desert“ über 5 Mio. Mal absetzen.
Die Analysten verweisen darauf, dass die größten Stücke des Kuchens aber eben immer noch an eine kleine Riege von Publishern mit Live-Service-Dauerbrennern und einer starken Präsenz in China gehen. Mit Roblox etwa wurden 1,44 Mrd. US-Dollar eingenommen, was einer Steigerung um 39,3 % entspricht. Aber auch Nintendo konnte sich etwa aufrappeln und erreichte im 1. Quartal 2026 Einnahmen von 1,31 Mrd. US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg um 37,7 %. Verantwortlich war unter anderem der Überraschungshit „Pokémon Pokopia“.
Sony zum Beispiel wuchs nur um 6,3 % und nahm 2,87 Mrd. US-Dollar ein. Allerdings sah es da nicht alles rosig aus, denn man musste durch die Übernahme von Bungie inzwischen einen Verlust von 765 Mio. US-Dollar abschreiben. Eine Investition, die sich also nicht rentieren konnte. Ubisoft wiederum musste mit Einnahmeeinbußen von 48,7 % leben, was auch daran liegt, dass 2025 im 1. Quartal 2026 „Assassin’s Creed Shadows“ erschienen ist. Auch für die Embracer Group und Sega sah es mau aus, denn ihre Einnahmen sanken um jeweils 35 bzw. 16,7 %.
Spannenderweise ist vor allem der schon oft totgesagte PC als Plattform gewachsen – um 7,8 %. Der Marktanteil ist von 21,5 auf 22,4 % geklettert – bei 12,11 Mrd. US-Dollar Umsatz. Was manchen Leser überraschen wird: Spielekonsolen sind nicht nur deutlich weniger gewachsen, nur um 1,3 %, sondern erreichten auch geringere Umsätze mit Games – 9,81 Mrd. US-Dollar.
Der größte Gaming-Bereich bleibt jedoch Mobile. Hier wurden 30,53 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet und das Wachstum betrug 2,5 %.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.
SanDisk bringt mit der Optimus GX Pro 850P eine neue SSD für die PlayStation 5 und die PS5 Pro auf den Markt, die sich preislich gewaschen hat. Wer keine Lust auf ständiges Verschieben oder Löschen von Spielen hat, kann sich nun satte 8 Terabyte Speicher in die Konsole schrauben. Das Laufwerk ist offiziell von Sony lizenziert und kommt direkt mit einem passenden Kühlkörper daher, der unter die Abdeckung passt. Die Installation im M.2-Slot ist schnell erledigt, da die SSD dem gängigen 2280-Formfaktor entspricht und über PCIe 4.0 funkt. Das System erkennt den Speicher nach dem Einbau automatisch.
Bei der Geschwindigkeit liefert SanDisk ordentlich ab und gibt bis zu 7.200 MB/s beim Lesen sowie 6.600 MB/s beim Schreiben an. Die IOPS-Werte liegen bei 1,2 Millionen, was für flüssiges Laden bei großen Titeln sorgen dürfte. Rechnerisch passen auf den Speicher etwa 200 Spiele, wenn man von einer Durchschnittsgröße von 36 Gigabyte ausgeht. Falls man die Konsole irgendwann verkauft, lässt sich die SSD auch in einem normalen Windows-PC weiternutzen. Die Haltbarkeit wird mit 4.800 TBW angegeben, dazu gibt es fünf Jahre Garantie.
Der Haken an der Sache ist der Preis von 3033,99 Euro (nein, keine Zahl zu viel). Damit kostet der Speicher ein Vielfaches der eigentlichen Konsole, was vor allem an der hohen Kapazität und der offiziellen Lizenzierung liegt. Verrückte Zeiten.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.
NVIDIA poliert seinen Cloud-Streaming-Dienst GeForce NOW weiter auf und betonte bei der „Spiele-Bekanntgabe“ die plattformübergreifende Synchronisierung der Spielstände. Wer seine Titel bei Anbietern wie Steam, Epic Games Store, GOG oder Ubisoft besitzt, kann diese über die Cloud auf fast jedem Endgerät zocken. Da die Speicherstände online abgeglichen werden, lässt sich eine Session am PC beginnen und später am Smartphone oder Handheld fortsetzen, ohne dass lokale Installationen den Speicherplatz belegen.
In dieser Woche landen zudem wieder frische Titel im Katalog. Mit dabei sind die Simulationen Pro Cycling Manager 26 und Megastore Simulator sowie die Demo zu Embers of the Uncrowned. Ebenfalls neu in der Cloud sind Aphelion, OPERATOR und Super Meat Boy 3D über den Xbox Game Pass. Wer ein Konto im Epic Games Store besitzt, kann sich zudem Citizen Sleeper sichern, das dort aktuell kostenlos verteilt wird.
Diese neuen Titel bereichern diese Woche die Cloud:
Embers of the Uncrowned Demo (Neuerscheinung auf Steam, verfügbar am 13. Juni)
Pro Cycling Manager 26 (Neuerscheinung aufSteam, verfügbar am 15. Juni)
Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.