Wholphin: Neuer Android-TV-Client für Jellyfin in Version 1.0.0 am Start




Wer Jellyfin als Medienserver nutzt, aber mit der Optik der offiziellen App fremdelt, bekommt mit Wholphin eine gute Alternative für Android TV und den Fire TV Stick (die Amazon-AppStore-Version scheint aktuell noch nicht in Deutschland freigeschaltet zu sein). Die Entwickler haben die Oberfläche komplett neu hochgezogen und diese orientiert sich beim Design eher an Plex, was vielen Umsteigern entgegenkommen dürfte.

Die App ist kein einfacher Abklatsch des Originals, sondern setzt auf eine eigene Steuerung und verschiedene Wiedergabe-Engines wie ExoPlayer oder MPV. Letzteres ist vor allem dann nützlich, wenn man Medien ohne Transkodierung direkt abspielen möchte oder Wert auf eine ordentliche Untertitel-Darstellung legt.

Die Startseite lässt sich weitreichend anpassen. Man kann Reihen sortieren, Sammlungen anheften oder die Ansichten für „Weiterschauen“ und „Nächste Folgen“ zusammenlegen. Auch Kleinigkeiten wie das Ein- und Ausblenden von Titeln über den Vorschaubildern oder das Ändern der Rastergröße sind machbar. Wer Seerr für Filmwünsche nutzt, findet hier ebenfalls eine Integration, sofern die App über GitHub oder den Play Store bezogen wurde. Unter der Haube steckt zudem Support für Live-TV, DVR und Kinomodus-Intros. Praktisch für Nutzer mit verschiedenen Profilen ist die Absicherung des Kontowechsels per PIN.

Wholphin setzt mindestens Android 6 beziehungsweise Fire OS 6 voraus und arbeitet am besten mit Jellyfin-Servern ab Version 10.10 zusammen. Updates werden innerhalb der App geprüft und lassen sich direkt in den Einstellungen anstoßen, falls man keinen App Store nutzt. Das Projekt ist Open Source.

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CapCut Pad startet auf Android-Tablets

CapCut Pad ist nun auch für Android-Tablets verfügbar. Die Zielgruppe sind Nutzer, die Videos nicht nur schnell am Smartphone zusammenschieben wollen, sondern auf dem größeren Display etwas mehr Platz für Timeline, Spuren und Bedienelemente brauchen.

Android Pad creators, good news!

CapCut Pad is now on Android, bringing desktop-level editing experience to a bigger screen.

With a larger workspace, easier controls, and more room for your timeline, you can shape your ideas more freely wherever you are. pic.twitter.com/lXfrKOslV7

— CapCut (@capcutapp) May 27, 2026

Mit an Bord sind laut Anbieter unter anderem Multi-Track-Bearbeitung, Werkzeuge für Video- und Foto-Editing, Schriften, Effekte sowie Funktionen wie Keyframe-Animation, Slow Motion, Chroma Key und Videostabilisierung. Exportiert werden kann bis zu 4K mit 60 fps und HDR.

Ganz ohne Haken ist das Ganze aber nicht. CapCut Pad ist grundsätzlich kostenlos nutzbar, einige Funktionen hängen jedoch am CapCut-Pro-Abo. Die Preise sind nicht sauber öffentlich einsehbar, sondern variieren je nach Region, Gerät und Aktionen. Genannt werden Preise ab rund 10 US-Dollar im Monat, verbindlich prüfen könnt ihr das aber nur in der App, am Desktop oder im Web nach dem Login.

Bestseller Nr. 1

Bestseller Nr. 2

Bestseller Nr. 3

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Fire TV: Amazon arbeitet bereits an der Umstellung auf Android 16

Bei Amazon wird es spannend. So hat der Hersteller bekanntermaßen für seine Streaming-Player die Umstellung auf Vega OS vollzogen. Zumindest neue Fire TV Sticks werden nur noch jene Plattform nutzen. Das hat Vor- und Nachteile. Gegenüber dem vorherigen Android-Fundament erhöht sich die Performance, dafür fallen aber viele Apps und auch das Sideloading weg. Doch für Smart-TVs bleibt Amazon bis auf Weiteres bei Android. Tatsächlich arbeitet man bereits am beschleunigten Wechsel auf Android 16.

Das ist durchaus überraschend, denn es ist nur rund zwei Monate her, dass Amazon die ersten Smart-TVs mit Fire TV bzw. Fire OS 14 auf Basis von Android 14 veröffentlicht hat. In der Vergangenheit hat Amazon in der Regel mehrere Jahre für einen Wechsel zu einer neueren Android-Version benötigt. In einem Dokument für Entwickler bereitet man diese jedoch schon auf die Umstellung auf Android 16 vor. Der Zeitplan scheint sich also zu verändern.

Interessant ist daran auch, dass Amazon offenbar dauerhaft zweigleisig fahren will. Fire TV für Streaming-Sticks wird nur noch auf Vega basieren, während die Version für Smart-TVs bis auf Weiteres bei Android verbleibt. Das ist eine eher ungewöhnliche Herangehensweise, die sowohl Amazon selbst als auch App-Entwicklern mehr Aufwand beschert. Dass der Hersteller dennoch diesen Kurs einschlägt, dürfte verschiedene Gründe haben.

Ich selbst nehme an, dass der Knackpunkt ist, dass nicht nur Amazon selbst für Smart-TVs seiner Reihe Ember einsetzt, sondern eben auch Partner wie Panasonic damit hantieren. Man kontrolliert hier also nicht die gesamte Hardware-Kette. Deswegen bleibt Android als Software-Fundament vermutlich die flexiblere Lösung. Die ersten Fernseher mit Fire TV auf Basis von Android 16 dürften aber so oder so noch etwas Zeit benötigen. Vor 2027 dürften wir da am Markt sicherlich nichts zu sehen bekommen.

Im Übrigen gibt es auch noch vage Hoffnungen auf einen neuen Streaming-Player mit Fire TV auf Android-Basis. Zwar sollen alle kommenden Fire TV Sticks Vega nutzen, offen ist aber noch, wie es um einen möglichen Fire TV Cube der nächsten Generation steht. Eventuell könnte Amazon für seinen Premium-Player doch bei Android bleiben.

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Google Health: Das sind die kommenden Funktionen

Google bringt bekanntlich Ordnung in seine Fitness-Bude. Nach der Testphase in der Public Preview landet die runderneuerte Google Health App in Version 5.0 jetzt offiziell auf den Smartphones unter Android und iOS. Wer monatlich für die Premium-Mitgliedschaft zahlt, bekommt ab sofort Zugriff auf den Google Health Coach. Passend dazu steht das neue Fitbit Air in den Regalen:

Die Entwickler haben laut eigenen Aussagen einen dicken Zettel an Korrekturen abgearbeitet. Beim Training fliegen Fehler raus, die Läufe fälschlicherweise als normales Workout markiert haben. Diese Woche kommen zudem die Zwischenzeiten in die Zusammenfassungen. Wer Karten in der App nutzt, soll diese schneller finden, während die Ladezeiten sinken. Exportiert man Daten als TCX-Datei, die von der Fitbit Air oder verschiedenen Apps stammen, fehlen künftig keine Infos mehr. Auch beim GPS-Verlust fängt sich die App nun angeblich schneller.

In der Küche sieht es ähnlich aus. Doppelte Einträge durch Health Connect gehören der Vergangenheit an. Daten von MyFitnessPal oder LoseIt landen jetzt in der richtigen Mahlzeit-Kategorie statt unter Sonstiges. Nutzer der Pixel Watch dürften sich über korrekte Kalorienwerte freuen, da hier bisher oft zu viel berechnet wurde. Neu ist die Möglichkeit, eigene Lebensmittel anzulegen und die Protokolle genauer zu bearbeiten. Im Tagebuch taucht nun auch die Quelle der Daten direkt beim Essen auf.

Schrittzähler-Fans bekommen neue Diagramme für ihre stündlichen Ziele spendiert. Wer gerne mal zwischendurch ein Nickerchen macht, sieht diese Nickerchen bald zusammen mit dem Hauptschlaf in einer 24-Stunden-Ansicht. Die Erkennung kurzer Wachphasen wurde geschärft und der Schlaf-Score soll nun überall zuverlässig auftauchen.

Der KI-Coach hält sich künftig etwas mehr zurück. Kurze Spaziergänge werden nicht mehr jedes Mal kommentiert und die Texte fallen kürzer aus, ohne wichtige Fakten wegzulassen. Dafür gibt es mehr Grafiken direkt in den Nachrichten. Wer den Coach direkt befragt, kann jetzt auch die Körpertemperatur loggen oder Details zu Fettarten und Natrium bei Lebensmitteln ergänzen. Im Hinblick auf Fitness-Pläne rudert Google ein Stück zurück. Da viele Nutzer feste Strukturen vermissen, kehren wöchentliche Zeitpläne im Laufe des Jahres zurück.

Die Startseite der App lässt sich bald einfacher nach dem eigenen Geschmack sortieren. Ein wichtiges Update betrifft die Datenhoheit: Google öffnet die Schnittstelle wieder Richtung Apple Health, damit die Daten in beide Richtungen fließen. Für Familien gibt es Erleichterungen beim Konten-Umzug. Ab Juni lassen sich Kinder-Accounts einfacher löschen, falls diese den Umzug des Haupt-Kontos blockiert haben.

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Thunderbird für Android: Version 19.0 bringt neue Funktionen

Das Team hinter Thunderbird für Android hat die Version 19.0 veröffentlicht. Nutzer können nun die Aktionen in den Benachrichtigungen für neue Nachrichten nach eigenen Vorlieben anpassen. Eine weitere Neuerung betrifft die Darstellung der Inhalte, denn die Schriftgröße in Nachrichten orientiert sich ab sofort an den globalen Einstellungen des Betriebssystems. Zudem wurde der irgendwann startende Dienst Thundermail tiefer in die Anwendung integriert, damit dieser leichter eingerichtet und genutzt werden kann.

Neben den Neuerungen flossen Korrekturen in die App ein. Ein Fehler, der unter Android 8 beim Laden von Bildern zu Abstürzen führte, wurde behoben. Auch das Problem mit versehentlichen Wischgesten in der Nachrichtenansicht gehört der Vergangenheit an, da diese zuvor ungelesene E-Mails fälschlicherweise als gelesen markierten. Die Aktualisierung steht über die üblichen Kanäle zur Verfügung.

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