Google Play System Update Juni 2026: Passwort-Export und neues Store-Design




Google schraubt pünktlich zum Monatsanfang wieder an den Play Services und dem Play Store. Die Version 26.21 der Play Dienste bringt eine nützliche Neuerung für den Google Passwortmanager. Nutzer können nun Passwörter und Passkeys über den sogenannten Credential Exchange Standard direkt zwischen Google und Drittanbietern im- oder exportieren. Das erleichtert den Wechsel zwischen verschiedenen Diensten natürlich. Für Entwickler gibt es zudem frische Schnittstellen, um Maps-Funktionen besser in eigene Apps einzubinden.

Auch der Google Play Store bekommt mit der Version 51.7 einen neuen Anstrich. Google hat an der Optik der Kauf-Dialoge auf Smartphones, Fernsehern und im Auto gefeilt. Wer im Store nach Schnäppchen sucht, findet Streichpreise und Rabattzeiträume nun deutlicher hervorgehoben. Der Prozess für Vorregistrierungen wurde mit der automatischen Installation zusammengelegt, was Klicks sparen soll.

In Sachen Gaming und Kundenbindung setzt Google verstärkt auf Pop-up-Banner, die über monatliche Herausforderungen oder Loyalty MAX Aktionen informieren. Finde ich schon arg nervig. Wer eine App bereits installiert hat, sieht auf der jeweiligen Store-Seite direkt relevante Inhalte aus der Anwendung und kann über die Play Collections nach ähnlichem Content stöbern. Das Update verteilt sich wie üblich automatisch im Hintergrund auf die Geräte.

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Android Sicherheitsupdate Juni 2026: Google schließt kritische Lücken




Google hat das Sicherheitsbulletin für Juni 2026 veröffentlicht. Wer ein Android-Smartphone oder ein Tablet besitzt, sollte bestenfalls in den kommenden Wochen die Augen nach Systemaktualisierungen offenhalten. Die Entwickler haben diverse Schwachstellen im Framework, System und in verschiedenen Kernel-Komponenten gestopft.

Das größte Problem stellt in diesem Monat eine kritische Lücke im Framework dar. Angreifer könnten sich theoretisch aus der Ferne höhere Berechtigungen erschleichen, ohne dass der Besitzer des Geräts etwas davon mitbekommt oder aktiv zustimmen muss. Google verteilt die Korrekturen wie gewohnt in zwei Wellen. Der Patch-Level vom 01.06.2026 kümmert sich um die Kernkomponenten von Android, während der Stand vom 05.06.2026 zusätzlich herstellerspezifische Treiber und Kernel-Lücken abdeckt.

Ein wichtiger Punkt im aktuellen Bericht betrifft die Kennung CVE-2025-48595. Hier liegen laut Google Hinweise vor, dass diese Schwachstelle bereits gezielt für Angriffe ausgenutzt wird. Das betrifft zwar meist nur einen kleinen Kreis, mahnt aber zur Vorsicht. Google Play Protect scannt im Hintergrund Apps auf schädliches Verhalten und schützt vor allem Nutzer, die Anwendungen manuell per APK aus Drittquellen installieren.

Die Partner wurden bereits vor vier Wochen informiert, damit sie die Updates für ihre eigenen Benutzeroberflächen vorbereiten können. Besitzer von Google-Pixel-Geräten oder modernen Modellen von Samsung dürften die Aktualisierung recht zeitnah erhalten, wobei ich eben geschaut habe und sah, dass das dedizierte Pixel Bulletin noch nicht online gestellt wurde.. Wer wissen möchte, welcher Stand auf dem eigenen Gerät installiert ist, schaut einfach in den Systemeinstellungen unter dem Punkt Über das Telefon nach der Android-Version. Gepatcht wurden insgesamt sehr viele Schwachstellen, von Android 14 bis zur aktuellen Version.

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Android 17 Beta 4.1 für Pixel-Geräte ist da




Google schiebt ein kleineres Update für die aktuelle Android 17 Beta nach. Die Version 4.1 konzentriert sich rein auf Fehlerbehebungen, damit die Testphase kurz vor dem finalen Release stabil läuft. Was so behoben wurde? Unter anderem gehört ein Fehler bei der Netzanzeige in der Statusleiste der Vergangenheit an, da dort zuvor fälschlicherweise kein Empfang signalisiert wurde, obwohl eine Verbindung bestand.

Ebenso wurde ein Synchronisationsfehler in den Schnelleinstellungen behoben, durch den das mobile Datensymbol im Flugmodus fälschlicherweise aktiv blieb. Nutzer, die ihr Smartphone an externe Bildschirme anschließen, sollten nun keine Probleme mehr mit schwarzen Displays bei hohen Auflösungen haben. Auch beim Thema Audio wurde nachgebessert, da Bluetooth-Verbindungen nach Systemunterbrechungen wie Weckern oder Timern teilweise stumm blieben.

Hörgerätenutzer profitieren ebenfalls, da die Geräte nun nicht mehr nach dem Laden oder bei Inaktivität aus der Liste der gekoppelten Hardware verschwinden. Das Update wird ab sofort als Over-the-Air-Aktualisierung für alle berechtigten Pixel-Smartphones verteilt, die im Beta-Programm angemeldet sind.

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Telefon-App für das Pixel erhält in Deutschland einen Anrufbeantworter

Google verteilt eine neue Funktion für die Telefon-App, die nun auch hierzulande auf ersten Geräten auftaucht. Unter dem Namen Nachricht aufzeichnen findet sich in meinen Einstellungen der Beta-Version mit der Endung 792 ein lokaler Anrufbeantworter. Das Feature wurde ursprünglich im Oktober 2025 für das Pixel 10 vorgestellt und setzt mindestens Android 11 sowie ein Pixel 6 oder neuer voraus. Die Funktion agiert quasi digitaler Sekretär, der verpasste oder abgelehnte Anrufe entgegennimmt, aufzeichnet und direkt transkribiert.

Technisch nutzt Google ein Gemini-Modell, das komplett auf dem Smartphone läuft. Die Daten landen nicht in der Cloud. Parallel dazu erkennt das System Spam-Nachrichten von unbekannten Nummern über dieselbe Logik wie der bekannte Call Screen. In den Optionen lässt sich ein eigener Begrüßungstext einsprechen oder das gesamte Modul abschalten. Da die Verarbeitung lokal erfolgt, greift bei ausgeschaltetem Gerät oder fehlendem Netz weiterhin die klassische Mailbox des Mobilfunkanbieters.

Offiziell listet Google Deutschland noch nicht in seinen Support-Dokumenten, dort werden bisher nur die USA, das Vereinigte Königreich, Australien, Kanada und Irland geführt. Die Freischaltung in der deutschen Beta spricht jedoch für einen baldigen Rollout. (via smartdroid & heise)

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Google spendiert dem Dokumentenscanner unter Android eine Frischzellenkur




Das Einlesen von Papierkram mit dem Smartphone nervt oft gewaltig, doch Google schraubt nun an der Benutzerfreundlichkeit innerhalb der Drive-App. Da habt ihr natürlich nur etwas davon, wenn ihr die auch zum Scannen nutzt, logo.

Der Rollout für eine überarbeitete Scanner-Erfahrung ist gestartet und bringt Funktionen mit, die den Prozess beschleunigen sollen. Ein intelligentes Stapelscannen ermöglicht das Erfassen mehrerer Seiten in einem Rutsch, wobei die Software diese automatisch in einzelne Dokumente aufteilt. Wer versehentlich eine Seite doppelt vor die Linse hält, profitiert von der neuen Duplikaterkennung, die sofort Alarm schlägt.

Scanning documents from a phone is a pain!

Glad to see the new document scanning experience in Google Drive on Android is rolling out now.

? Smart Batch Scanning: Scan multiple pages at once, automatically splits them into separate docs.

? Duplicate Detection: Hovering… pic.twitter.com/Uqh2Zf2NMY

— Sameer Samat (@ssamat) May 29, 2026

Um verwackelte Ergebnisse zu vermeiden, nutzt das System eine automatische Bestframe-Auswahl, die unscharfe Aufnahmen durch den qualitativ hochwertigsten Bildausschnitt ersetzt. Die gesamte Verarbeitung geschieht direkt auf dem Gerät, was nicht nur für ordentliches Tempo sorgen sollte, sondern auch die Nutzung ohne Internetverbindung erlaubt. Der Zugriff auf diese Funktionen setzt allerdings ein Smartphone mit mindestens 8 GB Arbeitsspeicher voraus. Getestet werden diese Funktionen bereits seit März, aktuell geht die neue Version für alle live.

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