Wer seinen elektronischen Personalausweis für Online-Dienste nutzen will, aber die PIN nicht mehr weiß, muss bald nicht mehr zwingend zum Bürgeramt laufen. Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung holt den PIN-Rücksetzdienst zurück. Ein Sprecher hat gegenüber heise.de bestätigt, dass der Bund die Kosten für das Verfahren übergangsweise wieder übernimmt. Losgehen soll es in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Der Zeitpunkt passt wohl zum kommenden Start der deutschen EUDI-Wallet, bei der die digitale Identität eine zentrale Rolle spielen wird. Das Verfahren zur Rücksetzung bleibt wie gehabt. Man bestellt online einen Brief mit dem Aktivierungscode und der neuen PIN. Die Zustellung läuft per Postident, damit die Daten auch wirklich beim rechtmäßigen Inhaber landen. Der Postbote checkt also vor Ort kurz den Ausweis, bevor der Umschlag den Besitzer wechselt.
Eigentlich war der Dienst Ende 2023 aus Kostengründen eingestellt worden, doch für die Verbreitung der Online-Funktion ist der Briefweg wohl doch noch zu wichtig.
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Logitech tüftelt offenbar an einer neuen Maus für unterwegs, die sich zusammenfalten lässt. Erste Bilder sind bei WinFuture aufgetaucht und zeigen ein Design, das im aufgeklappten Zustand an die Microsoft Surface Arc erinnert. Das Teil soll die Muskelbelastung im Vergleich zum Notebook-Trackpad angeblich um 22 Prozent senken und lässt sich laut den Leaks extrem kompakt verstauen.
Statt eines klassischen Scrollrads verbaut Logitech wohl eine Touch-Fläche für das Scrollen, die sich zwischen den Maustasten befindet. Eine grüne LED signalisiert dort vermutlich die aktive Verbindung. Die Maus kommt anscheinend ohne feste Ausrichtung für eine Hand aus, kann also von Linkshändern und Rechtshändern gleichermaßen genutzt werden.
Via Bluetooth lässt sich der Nager mit bis zu drei Geräten koppeln. Optisch scheint das Zubehör auf die Keys-to-Go 2 Tastatur abgestimmt zu sein. Bisher ist nur eine graue Variante zu sehen, aber weitere Farben sind bei Logitech meistens gesetzt. Details zu Preisen, der Akkulaufzeit oder dem exakten Termin für den Marktstart stehen noch aus.
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#StartupTicker Startup der Woche: BidFix Helsing könnte bald 18 Milliarden wert sein Robotik-Startups, die alle kennen sollten Tether hält rund 4 % an Neura Robotics So investiert Ex-Tennisstar Dominic Thiem in Startups LocalSend sagt Millionenexit ab
Montag, 11. Mai 2026VonTeam
Was gibt’sNeues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 11. Mai).
#STARTUPLAND
STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
BidFix Die Jungfirma BidFixist unser Startup der Woche! Hinter dem Unternehmen, von Alexander Kohler und Jonas Matthaei in München gegründet, verbirgt sich ein „KI-Assistent für öffentliche Ausschreibungen“. „Unsere KI analysiert Vergabeunterlagen automatisch, erkennt Muss-Kriterien und Stolpersteine und ermöglicht fundierte Bid-Entscheidungen in Minuten statt Tagen“, so das GovTech. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar
Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, stellen wir einmal in der Woche spannende neue Startups vor. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!
Helsing Rasanter Höhenflug! Das umtriebige Münchner DefenseTech Helsing steht wohl vor einer Finanzierungsrunde über 1,2 Milliarden US-Dollar – wie Handelsblatt und Financial Times (FT) berichtet. Im Zuge der größten Investmentrunde aller Zeiten in Deutschland, bei der Dragoneer einsteigen könnte, soll Helsing mit 18 Milliarden Dollar bewertet werden. Damit wäre das DefenseTech zum wertvollsten deutschen Startup überhaupt aufsteigen. „Die Pläne seien fortgeschritten, aber noch nicht finalisiert, hieß es“, berichtet das Handelsblatt weiter. Im Sommer 2025 stieg Helsing zum seltenen Decacorn (Bewertung: 12 Milliarden Euro) auf. Das Grownup, 2021 gegründet, setzt auf „KI-Fähigkeiten für den Sicherheits- und Verteidigungsbereich“. (FT, Handelsblatt) Mehr über Helsing
Robotik Aufstrebende Robotik-Startups! Nicht nur alles rund um Themen wie KI, DefenseTech und HealthTech boomt derzeit, sondern auch alles rund um Robotik! Zu den aufstrebenden Robotik-Startups, die alle kennen sollten, gehören unter anderem Sereact, R3 Robotics, SEAL Robotics, eternal.ag, Nature Robots, Kewazo, Sitegeist, RobCo und NEOintralogistics sowie der Robotik-Überflieger Neura Robotics. Das Startup, 2019 von David Reger in Metzingen gegründet, setzt auf kognitive Roboter, die mittels KI quasi sehen, hören und lernen können. Zu den Investoren von Neura Robotics gehören unter anderem Tether, Qualcomm, Amazon, Lingotto, Vsquared Ventures und HV Capital. Wobei die letzte Investmentrunde (samt Unicorn-Bewertung) mit Tether und Co. bisher offiziell nicht verkündet wurde. Tether hält nun rund 4 % an Neura Robotics. RobCo aus München, sammelte zuletzt 100 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Lightspeed Venture Partners, Lingotto Innovation (Agnelli) und Sequoia Capital. Das Startup, 2020 gegründet, setzt auf einen modularen Industrieroboter. Sereact aus Stuttgart, 2021 gegründet, sammelte kürzlich 110 Millionen US-Dollar ein. Das Startup entwickelt eine „KI-gestützte Software, die den Pick-and-Pack-Prozess in Warehouses und in der Produktion vollständig automatisiert“. Weitere Startups, die uns zuletzt aufgefallen sind: Filics, byte robotics, Ubica Robotics, N Robotics, Nomadic Drones, Botfellows und HandsOn Robotics. Mehr über Robotik
Dominic Thiem Startups statt Tennis! Auch der ehemalige österreichische Tennisprofi Dominic Thiem investiert inzwischen in Startups. In seinem Portfolio des US Open-Siegers befinden sich derzeit Unternehmen wie Biogena, Fantium, Hut & Stiel, NEOH, Precision und Smash. „Ich habe aktuell neun Beteiligungen, und bei acht davon habe ich investiert, weil ich ein wirklich gutes Gefühl bei der Sache hatte. Ich kenne die Gründer persönlich, sie haben mir Vertrauen vermittelt, und ich verstehe, was sie tun. Manches ist sehr komplex, aber ein grundlegendes Verständnis ist mir immer wichtig“, sagt Thiem im Interview mit Brutkasten. Ein Fokus bei seinen Investments ist dabei insbesondere das Thema Ernährung. (Brutkasten) Mehr über Dominic Thiem
LocalSend Open Source statt Millionenexit! Die 2022 gestartet Berliner AirDrop-Alternative LocalSend (14 Millionen Downloads, 2 Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer pro Monat) schlug kürzlich nach eigenen Angaben ein möglichen Millionen-Exit aus. „Der potenzielle Käufer wollte die App künftig als geschlossenes, proprietäres Produkt weiterführen. Für die Gründer Tien Do Nam und Christopher Obereder war das keine Option“, heißt es bei Trending Topics. Respekt für diese Entscheidung! (Trending Topics)
Venture Capital Investment-Bilanz für den April: Im vergangenen Monat zählten wir 11 zweistellige bzw. dreistellige Millioneninvestments bei denen rund 400 Millionen Euro bewegt wurden. Darunter Sereact, CMBLU, Midas, Atmos, Patronus und Omegga. Mehr im Deal-Monitor
Kurzer Hinweis für alle, die gerne mal zum JDownloader greifen. Wer zwischen dem 6. und 7. Mai 2026 auf der offiziellen Webseite unterwegs war, sollte genau hinschauen. Angreifer haben es geschafft, über das Content-Management-System der Seite einige Download-Links zu verbiegen und so Malware auszuliefern.
Betroffen waren unter Windows ausschließlich die Links für den Alternative Installer sowie der Link für den Linux-Shell-Installer. Wer den regulären Windows-Installer, In-App-Updates oder bestehende Installationen nutzt, ist fein raus. Auch Installationen aus anderen Quellen sind nicht betroffen.
Das Team hinter JDownloader betont, dass die eigentlichen Installationspakete auf den externen Servern nicht angerührt wurden. Die Angreifer hatten lediglich die Verweise auf der Webseite manipuliert, um Nutzer auf fremde, schädliche Dateien umzuleiten.
Zugriff auf die tieferen Systemebenen oder das Dateisystem des Servers hatten die Unbekannten wohl nicht. Mittlerweile ist die Seite nach einer kurzen Downtime wieder am Netz. Die schädlichen Links wurden entfernt und durch die korrekten Ziele ersetzt. Wer im besagten Zeitraum einen der betroffenen Installer geladen hat, sollte sein System dringend prüfen.
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Die Sicherheitslage wird ungemütlicher, und das betrifft nicht nur digitale Netze, sondern auch ganz reale Standorte. Rheinmetall und die Deutsche Telekom haben sich zusammengetan, um kritische Infrastrukturen besser gegen Drohnen und Sabotage abzusichern. Das Ganze läuft unter dem Namen Multi-Threat-Protection und soll auf der Sicherheitsmesse AFCEA ab dem 12. Mai 2026 in Bonn gezeigt werden. Hier sollen die Expertise von Rheinmetall bei der Flugabwehr und das Know-how der Telekom im Bereich Konnektivität und Datenanalyse zusammenfließen.
Hybride Bedrohungen sind bekanntlich kein theoretisches Szenario mehr. Wer wichtige Anlagen schützen will, muss heute Cybersicherheit und physischen Schutz kombinieren. Die beiden Unternehmen wollen Lösungen schaffen, die Drohnen nicht nur erkennen, sondern auch wirksame Abwehrmöglichkeiten bieten.
Technisch gesehen ist die Erkennung von Drohnen kleinteilig. Da jedes Gelände andere Anforderungen stellt, nutzt die Telekom einen Mix aus Video, Audio und Radiofrequenz-Sensoren. Letztere machen aktuell über 90 Prozent der Drohnen im unteren Luftraum sichtbar. Da diese Sensoren passiv arbeiten, stören sie den restlichen Funkverkehr nicht und lassen sich gut an vorhandenen Mobilfunkmasten montieren. Das ist besonders in eng bebauten Städten ein Vorteil.
Rheinmetall bringt Erfahrung aus aktuellen Konfliktgebieten mit und entwickelt selbst autonome Systeme. In Hamburg testen die Düsseldorfer bereits Konzepte zum Schutz des Hafens, was aufgrund der maritimen Bedingungen und vieler Funkquellen als extrem schwierig gilt. Ein neuer Trend sind Drohnen, die über Mobilfunk gesteuert werden. Hier forscht die Telekom laut eigener Aussage mit der Bundeswehr-Uni in Hamburg daran, das Mobilfunknetz selbst als Radar zu nutzen. Veränderungen im Datenverkehr sollen verraten, wo sich eine Drohne in Verbotszonen aufhält.
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