Sony Bravia 6: Einstiegs-OLED-TV taucht erneut auf

Ich hatte schon einmal aufgegriffen, dass es so aussieht, als würde Sony für 2026 letzten Endes doch noch neue OLED-TVs planen. Es soll sich allerdings nicht um ein neues Flaggschiff handeln, das den Bravia 8 II beerben könnte, sondern um ein Einstiegsmodell. Inzwischen ist der potenzielle OLED-Fernseher der Japaner unter der Bezeichnung Bravia 6 in weiteren Datenbanken des Herstellers aufgetaucht. Das macht eine baldige Veröffentlichung immer wahrscheinlicher.

Fest war mit neuen OLED-TVs von Sony nicht mehr zu rechnen. Schließlich ziehen sich die Japaner im Grunde aus dem TV-Markt zurück. Ab April 2027 wird ein neues Joint-Venture, bei dem TCL das Sagen hat, den Vertrieb von Fernsehern unter den Marken Sony und Bravia übernehmen. Und in diesem Jahr rückt man eher seine neuen LCD-TVs mit RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen in den Fokus. Immerhin: Mit dem Sony Bravia 6 nahen nun aber offensichtlich neue Einstiegsmodelle.

So konnte man die Sony Bravia 6 bereits auf afrikanischen Websites des Unternehmens in Datenbanken sichten (via HDTVTest). Als Werbeslogan prangte dort auch schon „OLED essentials, now within reach“, was auf einen niedrigen Preis hindeutet. Ich habe ja schon gemutmaßt, dass wohl die OLED-SE-Panels von LG Display zum Einsatz kommen dürften. Diese Panels verzichten auf eine Polarisationsschicht und erreichen bis zu 1.000 Nits Helligkeit. Sie sind aber anfälliger für Reflexionen und Spiegelungen.

Die Sony Bravia 6 wird es wohl mit 48 bis 83 Zoll Diagonale geben. Google TV ist bereits als Plattform bestätigt. Zudem werden diese OLED-TVs fürs Bild neben HLG und HDR10 auch Dolby Vision beherrschen. Für den Ton bieten sie beispielsweise Dolby Atmos und DTS:X an. In Kürze dürfte Sony wohl mit einer offiziellen Ankündigung um die Ecke kommen. Dann werden wir auch den Erscheinungszeitraum und die Preise der einzelnen Modellvarianten erfahren.

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Deutsche Post: Briefzustellung kann wahrscheinlich erst ab 2028 wieder kontrolliert werden

Über die Deutsche Post, welche auch nach der Unternehmensumtaufe zu DHL weiter als Marke bzw. Tochter für das inländische Briefgeschäft erhalten bleibt, gehen viele Beschwerden ein. Eigentlich muss sich die Deutsche Post an staatliche Vorgaben halten und Briefe innerhalb von gewissen Laufzeiten zustellen. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) darf bzw. soll dies auch überprüfen. Zumindest gilt das in der Theorie. In der Praxis sind der Behörde wohl bis 2028 die Hände gebunden.

Eigentlich erteilt die BNetzA jährlich einen Auftrag für die sogenannte Laufzeiten-Überprüfung. Dabei werden dann 60.000 Testbriefe pro Jahr verschickt. Doch die Behörde hat nun einen Rechtsstreit vorm Oberlandesgericht Düsseldorf in letzter Instanz gegen ein Marktforschungsunternehmen verloren. Es ging um die Vergabeverfahren für den Auftrag. So wurde das klagende Unternehmen von der Vergabe ausgeschlossen, weil es auch andere Laufzeit-Überprüfungen direkt für die Deutsche Post selbst ausführt. Darin sah die Bundesnetzagentur einen Interessenkonflikt.

Das Unternehmen argumentierte, der sei nicht gegeben. Das Marktforschungsunternehmen hat Recht bekommen und deswegen muss alles nochmal von vorne aufgerollt werden. Denn das OLG Düsseldorf argumentiert, es könnten Informationsbarrieren genutzt werden, um Konflikte zu vermeiden. Der Ausschluss sei nicht verhältnismäßig gewesen.

Problem: Die Laufzeitüberprüfungen müssen für ihre Aussagekraft ein komplettes Kalenderjahr abdecken. Am Ende ist das jetzt weder 2026 noch wahrscheinlich 2027 möglich. Denn das Vergabeverfahren muss neu gestartet werden und dauert immer relativ lange. Als Folge wird die BNetzA wohl erst wieder ab frühestens 2028 die Briefzustellung überprüfen können. Auch 2025 konnte wegen des Rechtsstreits nicht abgedeckt werden.

Deutsche Post macht den Daumen nach oben

Von der Deutschen Post kommen entwarnende Signale. Man halte sich sowieso an die gesetzlichen Vorgaben bzw. übertreffe diese deutlich. Vorgabe ist, dass 95 % der Briefe nach maximal drei Werktagen den Empfänger erreichen müssen. Allerdings sind das eben unternehmenseigene Angaben der Deutschen Post zu ihrer eigenen Arbeit. Die Bundesnetzagentur bräuchte eigentlich unabhängige Daten. Diese wird sie aber erst einmal nicht mehr bekommen (via Heise).

Jetzt muss die BNetzA erst einmal ein neues, europaweites Vergabeverfahren einläuten. Der Deutschen Post dürfte die Lage unterdessen gar nicht so schlecht passen. Zuletzt gab es Beschwerden in Rekordhöhe. Mit Strafen muss das Unternehmen aber erst einmal nicht rechnen, bis wieder unabhängig kontrolliert werden kann.

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Synology DSM 7.4: Entwarnung für Besitzer älterer NAS-Modelle

Bei Synology steht das nächste größere Update für das DiskStation-Manager-Betriebssystem an, doch im Vorfeld gab es einige Verwirrungen um die Kompatibilität. Entgegen anderslautender Berichte im Netz (blackvoid, nascompares etc.), die auf falschen Informationen der Computex basierten, werden Besitzer einer DiskStation aus der 20er-Serie nicht aufs Abstellgleis geschoben. Das kommende DSM 7.4 wird definitiv auch für diese Geräte ausgerollt, wie uns Synology bestätigte.

Die Einschränkungen betreffen lediglich das neue Storage Efficiency Feature. Diese spezielle Funktion zur Speicheroptimierung bleibt bestimmten Modellen vorbehalten, während das eigentliche Betriebssystem-Update breiter verteilt wird.

Der Hersteller prüft derzeit noch, ob sogar noch ältere Jahrgänge in den Genuss der neuen Softwareversion kommen. Sobald feststeht, welche betagten Kisten noch offiziell versorgt werden, gibt es hier im Blog ein entsprechendes Update. Wer also ein Modell der 20er-Reihe im Keller oder auf dem Schreibtisch stehen hat, kann erst einmal durchatmen und muss nicht direkt über eine Neuanschaffung nachdenken. Wir haben unsere Berichterstattung demzufolge angepasst.

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Joybuy Summer Black Friday: Rabatte im Sommer ohne Abo-Zwang

Wer im Sommer den Geldbeutel lockerer sitzen hat, bekommt nun eine neue Anlaufstelle für Technik und anderen Kram. Die Shopping-Plattform Joybuy, die zum chinesischen Riesen JD.com gehört, bringt den Summer Black Friday nach Deutschland. Joybuy zieht das Ding vom 15. bis zum 30. Juni durch und haut Angebote von Marken wie Apple, Samsung, Sony oder Lego raus.

Das Ganze funktioniert ohne Prime-ähnliche Abos für die reinen Deals. Wer über 29 Euro bestellt, zahlt keine Versandkosten. Die Logistik dahinter ist ambitioniert. Im Rhein-Ruhr-Gebiet und in Teilen Ostwestfalens wird über den sogenannten Double 11 Service teilweise noch am selben Tag geliefert, wenn man bis 11 Uhr vormittags bestellt. Das betrifft Städte wie Köln, Düsseldorf, Dortmund oder Bielefeld. Wer bis 23 Uhr ordert, soll die Ware am nächsten Tag in den Händen halten.

Passend zur anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft schiebt der Händler verstärkt Fernseher und Soundbars ins Schaufenster. Für einige dieser Geräte gibt es bis Ende Juni sogar eine kostenlose Installation obendrauf. Wer vorab schon sparen möchte, kann sich bereits vor dem 15. Juni Gutscheine auf der Plattform sichern. Am offiziellen Starttag werden ab 20 Uhr zudem Bundles freigeschaltet, die teilweise um 50 Prozent reduziert sind. Neben Technik deckt das Sortiment auch Haushalt, Beauty und Lebensmittel ab. Es bleibt abzuwarten, ob sich das Event als feste Tradition etabliert, aber mehr Auswahl bei den Händlern hat noch nie geschadet.

Bestseller Nr. 2


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Firefox bekommt einen eigenen Werbeblocker

Mozilla baut den Firefox-Browser weiter um und bestätigt nun offiziell die Arbeit an einem nativen Werbeblocker. Ajit Varma, Manager bei Firefox, räumte in einem Interview ein, dass eine solche Funktion fest in die Software integriert werden soll. Das Vorhaben folgt dem Wunsch vieler Anwender, die Werbeblocker ohnehin als eine der am häufigsten genutzten Erweiterungen installieren. In der Vergangenheit gab es bereits Hinweise auf eine Kooperation mit Brave, deren Engine bereits im Code auftauchte.

Varma stellte allerdings im Video klar, dass diese Versuche nur als Experimente innerhalb von Testumgebungen dienen. Für das finale Produkt setzt Mozilla nicht auf die Technologie anderer Browser, sondern entwickelt eine eigene Lösung. Die bisherige Integration der Brave-Engine zielte laut Mozilla primär darauf ab, den Schutz vor Tracking zu verbessern, ohne den Mechanismus direkt als klassischen Werbeblocker für Nutzer freizuschalten. Details zur technischen Umsetzung oder ein konkreter Termin für die Veröffentlichung fehlen derzeit noch.

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