Beats Music: Neuer Musik-Streamingdienst startet nächste Woche

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Spotify, Rdio, Play Music All-Inclusive, Simfy, Xbox Music, Napster, Rhapsody – Streaming-Dienste für Musik gibt es wie Sand am Meer. Das hält Beats Electronics offenbar nicht davon ab, noch eine Schippe drauflegen zu wollen. Mit Beats Music bietet das US-Unternehmen ab dem 21. Januar eine weitere Alternative an – jedoch fürs erste nur auf dem Heimatmarkt.

Der Markt der Streaming-Dienste ist hart umkämpft, dessen ist sich Beats Electronics bewusst. Trotz des späten Einstiegs versucht das Unternehmen mit dem Dienst Beats Music mit speziellen Angeboten die Kundschaft zu locken. Um trotz des späten Einstiegs doch noch Erfolg zu haben, bietet Beats Music ein Familien-Paket an. Für 15 US-Dollar im Monat können bis zu fünf Familienmitglieder ihre Musik auf bis zu zehn verschiedenen Geräten streamen – und das sogar gleichzeitig. Um die Kundschaft zu ködern entscheiden zu lassen, sind die ersten 90 Tage hierbei kostenlos.

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Dieses Angebot gilt allerdings exklusiv für Kunden des US-Mobilfunkanbieters AT&T. Ein prestigeträchtiger Deal für den Mobilfunk-Platzhirsch in den USA, denn vor allem bei jungen Leuten genießt Beats als Marke – vor allem für die ikonische Kopfhörer-Serie – nach wie vor große Beliebtheit.

Neben diesem Paket bietet Beats Music branchenübliche Standardkost. Für regulär 10 US-Dollar im Monat erhält man unbegrenzten Zugriff auf die Musik-Datenbank. Diese umfasst immerhin 20 Millionen Songs. Auch hier gibt es zuerst eine Schnupperzeit, welche jedoch mit lediglich 30 Tagen deutlich kürzer ist als das Familien-Paket. Die Nutzung ist auf maximal drei verschiedenen Geräten möglich, wobei neben einer Android-App noch iOS, Windows Phone und ein Web-Client angeboten werden. Sollte man unterwegs mal kein Internet oder ein zu geringes Datenvolumen haben, lassen sich Songs in der Android-App auch zuvor offline im Speicher ablegen.

Des Weiteren kann nach Wunsch eine kontinuierlich spielende Playlist erstellt werden, welche sich den eigenen Vorlieben anpasset. In Anlehnung an ähnliche Funktionen bei den Mitbewerben wird es eine personalisierte Auswahl an Alben und Playlisten geben. Auch hier soll sich das Angebot dem User anpassen und immer die passende Musik anbieten.

Mit Beats Music reiht sich lediglich ein weiterer Anbieter in die lange Reihe der Streaming-Dienste ein, ohne besondere Akzente setzen zu können – zumindest so weit wir das von hier aus beurteilen können. Das Familien-Paket könnte sich in einigen Fällen preislich lohnen, ist jedoch wieder auf einen Mobilfunkanbieter beschränkt und deswegen vermutlich für viele nur bedingt geeignet. Um ein ordentliches Stück des Kuchens abzubekommen, fehlt es Beats (bislang) an Einzigartigkeit. Ob die Firma ihr neues Angebot auch in Europa überhaupt anbieten wird, bleibt abzuwarten.

Wie seht ihr das – sehnt ihr einen Europa-Launch von Beats Music herbei? Würde euch ein vergleichbarer Familien-Tarif für Spotify und Co. interessieren? Meinungen in die Kommentare

Quelle: Beats-Pressemitteilung via Android Police

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Beats Music: Streaming-Service startet am 21. Januar in den USA

Filed under: Streaming

Für die handelsüblichen 10 US-Dollar pro Monat will Beats Music ab nächster Woche in den USA Spotify, Pandora, Rdio und Co. die Kunden abspenstig machen. Der 21. Januar ist der Starttermin des Streaming-Dienstes, bei dem man sich bereits Anfang Dezember seinen User-Namen reservieren konnte. Beats Music startet mit einem Katalog aus rund 20 Millionen Songs und soll für iOS, Android, Windows Phone und auch im Netz erreichbar sein.

Als Alleinstellungsmerkmal kolportiert der Neuling im hart umkämpften Streaming-Markt die Empfehlungen und persönlichen Kanäle. So informieren User die Datenbank zunächst über generelle Vorlieben, danach wird der jeweilige Lieblings-Sound immer enger eingegrenzt. Bei Beats Audio arbeitet außerdem eine ausgewiesene Musikredaktion, die thematische Playlisten zusammenstellt. Natürlich können auch “reguläre” Formate wie Alben und Singles gestreamt werden. Abonennten können die Musik außerdem für die Offline-Verwendung auf ihren Geräten speichern.

Über einen Start des Dienstes außerhalb der USA ist weiterhin nichts bekannt.

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200 Watt Bluetooth: Road Warrior ist der etwas andere Streaming-Lautsprecher

Filed under: Lautsprecher

An Fans der etwas anderen Outdoor-Party richtet sich dieses Bass-Monster. Mit zwei 10″-Tief- und zwei 1″-Hochtönern ist musikalischer Krawall vorprogrammiert. Zumal sich die ganze Feiergesellschaft via Bluetooth in den Lautsprecher einklinken kann. Einzig für den Wetterbericht muss kein Smartphone bemüht werden: das UKW-Radio ist eingebaut. Betrieben wird Road Warrior mit einer integrierten Batterie, über die Steckdose oder dem 12V-Anschluss eures Autos. Und wo wir doch jetzt schon so oldschoolig schwelgen: Alte Kassettenrecorder können über den Line-Eingang angeschlossen werden. Preis und Verfügbarkeit gibt es in den kommenden Tagen auf der CES.

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Digitale Musikverkäufe in den USA schrumpfen erstmals, Vinyl auf dem Vormarsch

Filed under: Companies

Es war fast zu erwarten, trotz Beoncé. Im letzten Jahr sind in den USA zum ersten Mal die digitalen Musikverkäufe geschrumpft. Alben haben sich so gut wie stabil bei 117,6 Millionen verkauften gehalten, aber einzelne Tracks sind um 5,7% abgerutscht. Diesmal halfen da auch keine Millionseller, obwohl es davon zumindest unter den Tracks mehr gab. Einziges Album darunter übrigens Justin Timberlakes “20/20 Experience”. Der iTunes Store hat übrigens in den USA einen Marktanteil von 40,6%. CDs schrumpfen in dem Markt nach wie vor und sind wieder um 14,5% gesunken. Vinyl stemmt sich derweil weiter gegen den Trend und ist um 31,9 Prozent gestiegen. Was aber auch nur magere 6 Millionen Verkäufe insgesamt sind. Der Streaming-Bericht von Nielsen Soundscan steht noch aus, aber sicherlich dürften wir genau dort (nicht bei Vinyl) die Gründe für den Download-Peak finden und mittlerweile auch ca. ein drittel der digitalen Einnahmen der Musikfirmen.

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Rdios Vdio schon wieder dicht

Filed under: Software

Das ging schnell. Vdio war der große Plan von Rdio auch jenseits des Musikstreamings einen Platz zwischen den Netflixen dieser Welt zu finden. Daraus wurde wohl nichts, denn die drei Länder in denen Vdio bislang verfügbar war, verabschieden sich jetzt vom Service. Mehr als Beta war wohl nicht drin und es ist vermutlich auch besser alle Stärken auf den Ausbau von Rdio zu legen.

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