#Brandneu – 6 brandneue Kölner Startups, die mehr als einen Blick wert sind

#Brandneu

In Köln tummeln sich zahlreiche spannende Startups. Hier wieder einige – insbesondere noch frische – Kölner Startups, die wir ganz genau im Auge behalten. Dies wären Aeroc, Lucoyo, Intentify, xelper, HR-Autopilot und Relievr.

6 brandneue Kölner Startups, die mehr als einen Blick wert sind

Mittwoch, 21. August 2024VonTeam

In Köln und Umgebung lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Auch in den vergangenen Wochen und Monaten sind wieder spannende neue Startups in der Domstadt entstanden. Einige noch sehr frische Startups davon stellen wie an dieser Stelle einmal vor.

Aeroc


Das ClimateTech Aeroc aus Köln möchte nichts weniger als “das Klima schützen und die Landwirtschaft durch Enhanced Rock Weathering revolutionieren”. “Dabei wird Basaltgestein genutzt, um CO? dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen”, heißt es auf der Website des von Felix Noßke gegründeten Startups.

Lucoyo


Hinter dem jungen Unternehmen Lucoyo verbirgt sich eine Praxissoftware, die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bei der Organisation ihres Praxisalltags unterstützt. Das Team der Gründer:innen Maja Krishnabhakdi, Bastian Sudhoff und Robin Menzel nennt dabei das Schlagwort: “Digitale Sprechstundenhilfe.”

Intentify


Die Kölner Jungfirma Intentify möchte es Apps ermöglichen, Netzwerkkomplexitäten zu beseitigen. “Intentify enables Apps to abstract all cross-chain network complexities for their users and provide a web2-like UX by adding programmable intents into their application logic”, teilt das Team um die Gründer Daniel Voronov und Thomas Stefan Bauer mit.

xelper


xelper, von David Ranftler und Paul Wesendonk ins Leben gerufen, setzt auf “AI-moderierte User-Interviews”. Das Team teilt dazu mit: “xelper beschleunigt deinen User Interview-Prozess um ein Vielfaches. Generiere Insights aus Interviews mit echten Usern, extrem schnell und mit minimalem Aufwand.”

HR-Autopilot


Das Kölner HR-Startup HR-Autopilot, das von den fragPaul-Machern Marc Stratmann und Peter Praeder-Hinzpeter an den Start gebracht wurde, setzt auf die Vernetzung von HR-Systemen. “Mit unseren Workflows übernehmen wir 100 % der bisher manuellen Tätigkeiten”, verspricht das Team.

Relievr


Hinter Relievr steht “eine Plattform für psychologische Online-Beratung mit der Aufgabe, Menschen ortsunabhängig Zugang zu psychologischer Unterstützung zu ermöglichen”. Außerdem können Unternehmen “Relievr in ihr betriebliches Gesundheitsmanagement integrieren”, so das Team der Gründer Janek Thomaschewski, Lars Wessel und Jens Wessel.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#Interview – “Das Hiring des Teams ist richtig, richtig gut gewesen”

#Interview

Das junge Kölner EdTech DeepSkill möchte “Unternehmen helfen, ihre Mitarbeiter fit für die Zukunft zu machen”. Inzwischen arbeiten 15 Mitarbeitende für die Jungfirma, die zuletzt 1,5 Millionen Venture Capital einsammeln konnte.

“Das Hiring des Teams ist richtig, richtig gut gewesen”

Mittwoch, 14. August 2024VonAlexander Hüsing

Das Kölner EdTech-Unternehmen DeepSkill, 2020 von Miriam Mertens und Peter Goeke gegründet, kümmert sich um “emotionale Skills und ganzheitliche Personalentwicklung”. Angel-Investorinnen aus dem encourageventures-Netzwerk, Ex-Lufthansa-CHRO Bettina Volkens sowie die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Kienbaum investierten zuletzt 1,5 Millionen Euro in das aufstrebende Unternehmen aus dem Rheinland.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Gründerin Mertens ihr Startup einmal ganz ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter DeepSkill erklären?


Wir helfen Unternehmen, ihre Mitarbeiter fit für die Zukunft zu machen und stellen sicher, dass sie genau die Dinge können, die sie aktuell und zukünftig für ihren Job brauchen.

War dies von Anfang an euer Konzept?


Für uns war von Anfang an klar: We love People & Tech! Und wir fühlen uns im B2B sehr zu Hause. Das heißt, wir haben von Anfang an Blended Learning-Reisen angeboten, also eine Kombination aus selbstgesteuertem, technologiegestütztem Lernen in Verbindung mit echten menschlichen Sessions – und zwar für Unternehmen. Dabei sind wir geblieben. Was sich verändert hat, sind die Einsatzszenarien bei den Unternehmen. Während wir kurz nach Gründung Unternehmen dabei unterstützt haben, durch die schwierige Corona-Lock-Down-Zeit zu kommen, begleiten wir sie jetzt in großen Transformationsvorhaben.

Zuletzt konntet ihr 1,5 Millionen einsammeln. Wie seid ihr mit euren Investor:innen in Kontakt gekommen?


Über echte menschliche Beziehungen! Wir sind in verschiedenen starken Netzwerken aktiv, z.B. dem WHU-Netzwerk, dem Investorinnen-Netzwerk Encourage Ventures oder dem ScaleUp-NRW-Programm. Aber auch international haben wir Kontakte, z.B. in der European EdTech Alliance. All diese Kontakte pflegen wir intensiv und haben darüber auch den Großteil unserer Investoren kennengelernt.

Wie hat sich DeepSkill seit der Gründung entwickelt?


Wir sind mittlerweile 15 FTE und über 100 teilweise internationale Trainer und Coaches. Wir schulen über 50 verschiedene Module mit Lernenden auf allen Kontinenten.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen??


Ich hätte bei manchen Entscheidungen kompromissloser sein müssen. Ob bestimmte strategische Initiativen oder Personalentscheidungen – oft weiß man schon schnell, dass es nicht richtig passt. Ich habe mir zu viel Zeit mit einer konsequenten Entscheidung gelassen. Das hätte viel Zeit und Schmerz erspart.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht??


Wir sind ein sehr starkes Team mit einer hohen intrinsischen Motivation, die alle für die Sache, nämlich die Kraft der emotionalen Intelligenz & Tech brennen. Das Hiring des Teams ist richtig, richtig gut gewesen!

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer;innen mit auf den Weg?


Durchhalten, weitermachen, 1 % besser werden jeden Tag! Es gibt nicht die eine große Magic, die Deinem Startup zum Boost verhilft, sondern die Konsistenz und Kontinuität im Verbessern, weitermachen, optimieren. Und: Nehme Kritik, Fehler etc. ernst und versuche WIRKLICH daraus zu lernen, auch wenn es unangenehm ist.

Wo steht DeepSkill in einem Jahr?


Produktseitig bieten wir über AI-Features noch personalisierteren Content und Übungen an, die unserer Lernenden noch effektiver begleiten. Zudem haben wir unser Lernangebot weiter in Transformation in Richtung AI, sowie Nachhaltigkeit ausgebaut. Marktseitig sind wir weitergewachsen und haben eine Kundenbasis in mehreren internationalen Märkten.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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Foto (oben): Rheinproduktiv

#Interview – “Wir merken: Aktuell ist überall ‘viel Musik’ drin”

#Interview

Das junge FinTech bezahl.de ist auch in allgemein schwierigen Zeiten auf Kurs. “2024 war bisher ein top Jahr für uns: Wir haben unsere Series-B Finanzierungsrunde abgeschlossen. Zudem haben wir zusammen als Team neue Transaktionsrekorde aufgestellt”, sagt Gründer Lasse Diener.

“Wir merken: Aktuell ist überall ‘viel Musik’ drin”

Mittwoch, 7. August 2024VonAlexander Hüsing

Das Kölner FinTech bezahl.de, das 2018 von Lasse Diener und Ulrich Schmidt gegründet wurde, kümmert sich um Forderungs- und Zahlungsmanagement. PayPal Ventures, Seaya Ventures, Walter Ventures und Altinvestor Motive Ventures investierten zuletzt 22 Millionen Euro in das FinTech. Insgesamt sammelte das Unternehmen bislang 38 Millionen ein. Rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten derzeit für das Embedded Finance-Unternehmen.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründer Diener über den Stand der Dinge bei bezahl.de.

Wie würdest Du Deiner Großmutter bezahl.de erklären?


Wir vereinfachen den Prozess, wie Autos und Werkstattrechnungen bezahlt werden. Mühsame, händische Prozesse werden dabei vollständig automatisiert. So sorgen wir dafür, dass Autohändler ihr Geld schneller erhalten und der Zahlungsprozess für Käufer so einfach wie möglich ist. 

Was lief 2024 bei Euch bisher richtig gut und was lief gar nicht rund?


2024 war bisher ein top Jahr für uns: Wir haben unsere Series-B Finanzierungsrunde mit tollen neuen sowie bestehenden Investoren erfolgreich abgeschlossen. Zudem haben wir zusammen als Team regelmäßig neue Transaktionsrekorde aufgestellt und bedeutende internationale Partner für unsere Expansion gewonnen. Klar ist: Wir sind auf Wachstumskurs! Dennoch: In diesem Jahr sind gleich 2x Elektro-OEMs kurz vor Vertrag in Schieflage geraten, weshalb die Zusammenarbeit mit uns nicht zustande kommen konnte. Das ist natürlich ärgerlich – gehört aber auch dazu. Mund abwischen und weiter geht´s.

Welches Projekt steht in den kommenden Monaten ganz oben auf der Agenda bei Euch?


Oben auf der Agenda steht zunächst einmal die weitere Stärkung unserer Marktführerschaft und Vergrößerung der Kundenbasis in Deutschland. Außerdem starten wir in Südeuropa mit großen Partnern in Italien und Spanien sowie einer neuen internationalen Marke durch. Aber dazu bald mehr! Zudem stehen Kickoffs mit namhaften Autoherstellern an, die unsere Wachstums- und Expansionspläne unterstützen werden. Wir merken: Aktuell ist überall “viel Musik” drin und eine hochspannende Zeit für die weitere Reise von bezahl.de.

Wie hat sich bezahl.de seit der Gründung entwickelt?


Seit der Gründung sind wir von acht  auf heute knapp 150 Mitarbeitende aus über 10 Nationen gewachsen und kommen mittlerweile auf mehrere Tausende Fahrzeugtransaktionen pro Tag. Unser Plattformvolumen ist auf mehrere Hundert Millionen pro Monat gewachsen, da wir es geschafft haben, dass mittlerweile über 70 % der Top 100 Autohändler und über 1.000 Autohäuser in Deutschland auf bezahl.de setzen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?


Unsere Grundeinstellung ist: Wir fokussieren uns auf das Positive. Da wir unsere  Produkte immer eng mit Marktteilnehmern entwickelt haben, sind wir bisher glücklicherweise auch vor größeren Fehltritten verschont geblieben – das ist übrigens auch eine Vorgehensweise, die wir anderen B2B-Businesses ans Herz legen würden. Dennoch gab es natürlich auch größere Herausforderungen für uns, darunter zum Beispiel die Insolvenz unseres ersten Top-100-Partners kurz nach Gründung und gemeinsamen Projektstart, was natürlich erstmal ein Dämpfer ist. Am Ende hat das aber das Team nur mehr zusammengeschweißt und allen gezeigt: man kann alles gemeinsam schaffen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?


Was wir gut können, ist das Wesentliche im Blick zu behalten. Wir haben unseren Fokus zu 100% auf das Geschäft behalten – und das spiegelt sich kontinuierlich in guten Zahlen wider und wurde mit der erfolgreichen Series-B-Runde belohnt. Zudem legen wir großen Wert auf gutes Beziehungsmanagement – sowohl teamintern, mit Investoren, als auch auf dem Markt, mit unseren Partnern und potenziellen Multiplikatoren der Branche. Gerade in Hinblick auf das Team, ist es unabdinglich, die richtigen Menschen anzustellen. Wir haben immer einen wesentlichen Fokus darauf gelegt, sogenanntes Hiring for Attitude and Teamfit zu betreiben und gemerkt, wie sehr sich das lohnt.

Wo steht bezahl.de in einem Jahr?


In einem Jahr haben wir unsere Position als Marktführer in Deutschland weiter gefestigt. Nahezu alle Top-100-Autohandelsgruppen optimieren ihren Order-to-Cash Prozess mit bezahl.de und wir konnten uns in den ersten, weiteren europäischen Ländern mit tollen Partnern als Marktstandard etablieren. Außerdem werden wir weitere Produkt-Mehrwerte an der Transaktion geschaffen haben – mit klarem Fokus auf dem Angebot von Embedded Finance Produkten.

Reden wir über Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?


Auch wenn Köln als Startup-Hub noch nicht so etabliert ist  wie Berlin oder München, versuchen wir unseren Teil dazu beizutragen, genau das zu ändern. Als bei der Preisverleihung des FinTech Germany Awards vor einigen Jahren Startups aus nahezu allen NRW-Städten unter dem Begriff “Greater Cologne Area” zusammengefasst wurden, wussten wir: Hier müssen wir dringend etwas ändern. Erfolgreiche Stories wie z.B. Deepl helfen dafür natürlich, wir geben Alles die nächste große Erfolgsgeschichte aus Köln zu schreiben. Die offene und gastfreundliche Kultur der Kölner ist dabei sicher etwas, das vor allem im Business-Kontext besonders ist. Außerdem bietet die Anbindung an andere industriestarke Metropolen in NRW ein hervorragendes Netzwerk – das auch reich an Talenten ist! 

Was ist in Köln einfacher als in Berlin – und umgekehrt?


Es ist einfacher in Köln ein Local Hero zu sein, der sowohl für die Presse als auch potenzielle Talente sichtbar ist. Außerdem fällt es uns hier leichter, Geschäftsbeziehungen aufzubauen – das liegt wohl an der Rheinländischen, offenen Art. Das Netzwerk an Gründer:innen und Investor:innen sowie die Events sind aber natürlich bei weitem nicht mit denen in Berlin zu vergleichen. Der Mittelpunkt der Startup Welt ist weiterhin Berlin – auch wenn unser persönlicher Mittelpunkt Köln ist. 

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?


Drei weitere, richtig starke Erfolgsstories aus Köln, die es zu einem globalen Industry Leader schaffen. 

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 735 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.

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#Interview – “Als Gründer wird das Startup fast Teil der eigenen Persönlichkeit”

#Interview

Gründeralltag – gibt es das überhaupt? “Wir hätten früher akzeptieren müssen, dass wir nicht für jedes Problem eine eigene Lösung finden müssen”, resümiert Daniel Porzig vom Kölner Startup heygrün.

“Als Gründer wird das Startup fast Teil der eigenen Persönlichkeit”

Mittwoch, 31. Juli 2024VonTeam

Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Dieses Mal antwortet Daniel Porzig von heygrün. Das Kölner Startup hilft seiner Kundschaft bei der Planung und Umsetzung von Dachbegrünung.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?


Mit einer großen Kanne Früchtetee und einem Blick in die Mails. Anschließend folgt eine kleine Priorisierung der täglichen Aufgaben. Oft gibt es ein kurzes Team-Meeting, um den Tag zu planen und sicherzustellen, dass alle auf dem gleichen Stand sind.

Wie schaltest Du nach der Arbeit ab?


Körperliche Bewegung tut mir besonders gut, um abzuschalten. Egal ob Fitnessstudio, Tennis oder Spikeball – Hauptsache Bewegung.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest Du gerne vor der Gründung gewusst?


Gründen ist eine Achterbahn, und jedem geht es so. Es laufen immer Dinge nicht wie geplant. Vor allem als Gründer wird das Startup fast Teil der eigenen Persönlichkeit. Jeder Rückschlag trifft einen deutlich härter als in einem Angestelltenverhältnis. Jedoch ist es wichtig, einfach weiterzumachen. Wenn man hartnäckig dabei bleibt und sich kontinuierlich verbessert, kommt auch die nächste Auffahrt bei der Achterbahn.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?


Das richtige Gründungsteam zu finden. Am Ende ist es wie eine Heirat, die man in kurzer Zeit eingeht. Vor allem, wenn man ein Team mit verschiedenen Kompetenzen zusammenstellt und die Person vorher nicht kennt, ist es wirklich wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen. Man muss sich persönlich verstehen, von den Skills passen, von der Vision und auch von der notwendigen Risikobereitschaft stimmen.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?


Als Gründer muss man sich zwangsläufig in eine Menge verschiedener Themen einarbeiten. Teilweise ist es wichtig, damit man selbst versteht, wie die Dinge funktionieren und um sie später besser zu steuern. Teilweise hilft es aber auch früher mal andere zu fragen, wie sie es gelöst haben, oder mit Freelancer zusammenzuarbeiten. Das kostet teilweise Geld, erspart einem jedoch einiges an Zeit. Wir hätten früher akzeptieren müssen, dass wir nicht für jedes Problem eine eigene Lösung finden müssen.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?


Habe eine Vision, für die es sich lohnt zu arbeiten, und weiß ganz genau, was du wirklich brauchst. Ansonsten ziehst du nicht die richtigen Mitarbeiter an.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?


Validiere deine Idee möglichst schnell und gehe früh an den Markt. Sprich mit möglichst vielen über deine Idee und habe keine Angst, dass jemand diese klaut. Wir sind bereits verhältnismäßig früh gestartet mit einem MVP-Geschäftsmodell, bei dem wir den Kunden befähigen, die Dachbegrünung selbst durchzuführen. Im Nachhinein hätten wir noch radikaler Features entfernen können. Die Erkenntnisse, die man durch tatsächliche Kundeninteraktionen am Markt bekommt, sind immer aussagekräftiger als jedes vorherige Kundeninterview. Zudem zeigen diese die Schwachpunkte auf die es wirklich ankommt.

Ohne welches externes Tool würde Dein Startup quasi nicht mehr existieren?


Unser CRM-System, da unsere kompletten Prozesse über Automatisierungen und Schnitsstellen zu anderen Programmen gesteuert werden. Es ist das Herzstück von heygrün. Ohne die sauberen Prozesse hätte ich längst den Überblick über die Anfragen verloren.

Wie sorgt Ihr bei Eurem Team für gute Stimmung?


Es ist wichtig, über Stress und andere Verpflichtungen offen zu reden, damit das Team einen unterstützen kann. Zudem hilft es, alles nicht zu ernst zu nehmen, um den Spaß an der Arbeit nicht zu verlieren. Regelmäßige Team-Events schaffen auch einen Raum auch mal über nicht Business relevante Dinge zu sprechen und noch enger als Team zusammenzuwachsen.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?


Ganz zu Beginn, als ich die Idee mit der Plattform für Dachbegrünung hatte, habe ich es einfach auf LinkedIn gepostet und nach Leuten gesucht, die sich mit Dachbegrünung auskennen und mir weiterhelfen können. Am Ende hatten sich auf den LinkedIn-Beitrag über 50 Personen proaktiv bei mir gemeldet. Ich hätte niemals mit so einem Feedback gerechnet, da ich selbst kein großes Netzwerk hatte. Im Urlaub war ich dann jeden Tag drei Stunden damit beschäftigt, den ganzen Leuten zu antworten und Termine zu vereinbaren. Ich war überrascht, wie viele Leute einem helfen wollen und vor allem, wie viele echte Verbindungen man über LinkedIn knüpfen kann. Also früh nach Feedback fragen und auf LinkedIn aktiv zu sein hilft!

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#StartupsToWatch – 7 spannende Startups aus Köln, die derzeit abheben

#StartupsToWatch

In der Domstadt Köln gibt es auch in der zuletzt schwierigen Investmentlage Startups, die große Investments einsammeln. Zu den spannenden Startups, Scaleups und Grownups aus Köln, die auf dem Sprung nach ganz oben sind, gehören epilot, mogenius und DeepSkill.

7 spannende Startups aus Köln, die derzeit abheben

Mittwoch, 24. Juli 2024VonTeam

In Köln lässt es sich gut leben, feiern und vor allem gründen. Trotz Krisenstimmung in der deutschen Startup-Szene konnten in den vergangenen Wochen und Monaten auch wieder einige spannende Kölner Startups, Scaleups und Grownups durch millionenschwere Investmentrunden oder umfangreiche Seed-Investitionen auf sich aufmerksam machen. Hier einige spannende Kölner Startups, Scaleups und Grownups, die auf dem Sprung nach ganz oben sind.

epilot


Das Kölner Startup epilot, 2017 von Michel Nicolai, Szilard Toth und Rolf Benken gegründet, hilft Energieversorgern und Netzbetreibern bei der Vermarktung ihrer Produkte. Expedition Growth Capital investierte zuletzt 10 Millionen Euro in das Unternehmen. In den vergangenen Jahren sammelte das Team bereits rund 7 Millionen ein. Zu den Anteilseignern des Unternehmen gehören insbesondere die Essener Beteiligungsfirma ATV Energie und das Energieversorgungsunternehmen badenova. Mehr über epilot

Vytal


Das Kölner GreenTech Vytal, 2019 von Tim Breker und Sven Witthöft gegründet, setzt auf eine “software-basierte Lösung für Mehrwegverpackungen”. Zielgruppe waren zunächst  Take-away- und Delivery-Dienste. Inzwischen setzt das Team verstärkt auf “Flughäfen, Einkaufs- und Stadtzentren, Messen, Festivals und andere Veranstaltungs- und Unterhaltungsorte”. Emerald Technology Ventures, Ventis sowie Altinvestoren wie Grazia Equity, Kiko Ventures und Rubio investierten zuletzt 6 Millionen Euro in Vytal. Mehr über Vytal

mogenius


Das Kölner Startup mogenius, 2021 von Behrang Alavi, Benedikt Iltisberger, Herbert Möckel, Jan Lekspy und Gerrit Schumann gegründet, verspricht seinen Nutzer:innen ein “einfaches Setup und Management” der eigene Cloud-Infrastruktur. Conceptum, seed speed Ventures und Smart Infrastructure Ventures investierten zuletzt 2,5 Millionen in das Unternehmen. STS Ventures, Smart Infrastructure Ventures, Inovexus Ventures und mehrere Business Angels investierten zuvor bereits eine siebenstellige Summe in mogenius. Mehr über mogenius

DeepSkill


Das Kölner EdTech-Unternehmen DeepSkill, 2020 von Miriam Mertens und Peter Goeke gegründet, kümmert sich um “emotionale Skills und ganzheitliche Personalentwicklung”. Angel-Investorinnen aus dem encourageventures-Netzwerk, Ex-Lufthansa-CHRO Bettina Volkens sowie die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Kienbaum investierten zuletzt 1,5 Millionen Euro in DeepSkill. Mehr über DeepSkill

Jupus


Das Kölner LegalTech Jupus, von René Fergen, Tarek Stolz und Ralf Riesen gegründet. möchte “als juristisches KI-Sekretariat” die Mandatsaufnahme bei Rechtsanwälten automatisieren – “vom ersten Kontakt bis zur vollständigen Akte, ohne dabei die persönliche Betreuung durch den Rechtsanwalt zu ersetzen”. High Tech Gründerfonds (HTGF), Combination VC, Business Angels und Altinvestoren wie Foodpanda-Gründer Felix Plog investierten zuletzt 1,3 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Jupus

Hellgrün


Beim Kölner FinTech Hellgrün, von Lucas Josten, Wenzel Gerstner und Roman Steigertahl gegründet, dreht sich alles um Investments in Solarenergie. “Wir kümmern uns um alles: von der Objektsuche, über die Planung und Installation mit erfahrenen Fachbetrieben bis hin zur Vermarktung des Stroms und Betrieb der Anlage”, teilt das Team mit. Angel Investoren wie Joan Dyckhoff-Schlieker, Hans-Peter Villis, Florian Meyer-Delpho, Philipp Waldstein, Moritz Waldstein und Tobias Schütt investieren zuletzt in die Jungfirma. Mehr über Hellgrün

W1NNAS


W1NNAS aus Köln, 2022 von Pablo Klüppelberg und Ben Decker gegründet, setzt auf Sports-Nutrition. “Our performance pouches are designed for the champions of today and tomorrow, providing powerful support with zero nicotine or tobacco”, teilt das Team mit. Business Angels wie Willy Umland, Thomas Sailer, Lucas Teuchner, Arndt Wippert, Johannes Meyer, Christian Zott, Florian Hoffmann und Stefan Bauer investierten zuletzt in W1NNAS. Mehr über W1NNAS

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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