#DealMonitor – Micropsi Industries sammelt 30 Millionen ein – PTC übernimmt Reflekt – D2C-Investor G-Fund geht an den Start

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Micropsi Industries, clare&me und Reflekt sowie den neuen Investor G-Fund.

Micropsi Industries sammelt 30 Millionen ein – PTC übernimmt Reflekt – D2C-Investor G-Fund geht an den Start

Freitag, 11. Februar 2022VonAlexander Hüsing

Im #DealMonitor für den 11. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Micropsi Industries


Jetzt offiziell: Metaplanet, VSquared und Ahren Innovation Capital investieren – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – gemeinsam mit Project A Ventures und M Ventures in Micropsi Industries. In der Investmentrunde fließen 30 Millionen US-Dollar. “Die neue Finanzierung wird für die Expansion in den USA, den Ausbau der Vertriebsaktivitäten und die Ausweitung auf weitere Roboterplattformen verwendet”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Startup, das 2014 von Ronnie Vuine, Priska Herger und Dominik Welland gegründet wurde, entwickelt eine auf KI-basierende Software für den Einsatz an Industrierobotern. “Wir machen Produktionsstätten produktiver, Arbeitsplätze ergonomischer und Lieferketten resilienter”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. Bis Ende 2020 flossen schon rund 12 Millionen Euro in Micropsi Industries. Metaplanet hält nun 13,6 % am Unternehmen. Mehr über Micropsi Industries

clare&me


Der Münchner E-Health-Investor YZR Capital, der Early-Stage-Risikokapitalgeber Antler und Business Angels wie Hans Raffauf (Clue,), Jenny Saft (Oviavo), Jan Wilmking, Heidrun Twesten (Impacct) sowie die Tomorrow Gründer Inas Nureldin und Michael Schweikart investieren 1 Million Euro in clare&me. Das Berliner Startup, das 2021 von Emilia Theye und Celina Messner gegründet wurde, setzt auf das Thema mentale Gesundheit. “Mit sprachbasierter Künstlicher Intelligenz entwickelt clare&me einen innovativen Ansatz für virtuelle Selbsthilfe”, heißt es zum Konzept. “Das Kapital wird in die Weiterentwicklung des Produkts sowie in den Ausbau des Teams investiert. Der Prototyp wird derzeit in Großbritannien getestet”, teilt das Startup mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Reflekt 


 Das amerikanische Unternehmen PTC übernimmt Reflekt, eine Augmented-Reality-Software und Fernwartungslösung für Unternehmen. “Die Transaktion umfasst den Erwerb des geistigen Eigentums von Reflekt und den Eintritt der Reflekt-Gründer sowie weiterer Mitarbeiter in den Geschäftsbereich Vuforia von PTC. Ähnlich wie PTC mit Vuforia, zielen Reflekts Lösungen auf die Enterprise- und Industrie-AR-Märkte ab und unterstütztenprimär in der Installation und Wartung beschäftigte Mitarbeiter”, teilt das Unternehmen mit. Das Münchner Startup, das 2012 von Wolfgang Stelzle gegründet wurde, erhielt in den vergangenen Jahren unter anderem von BASF Venture Capital, SHS Ventures Steel, Robert Bosch lnvestment und dem Sicherheitsdienstleister Prosegur Geld. Bis Ende 2020 flossen rund 12 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Reflekt

VENTURE CAPITAL

G-Fund


 Mit dem G-Fund entsteht derzeit in München ein neuer Kapitalgeber. Hinter dem Venture Capitalist für D2C-Firmen stecken Konstantin Urban, früher Holtzbrinck Ventures und windeln.de, sowie Executive Interim Partners-Macher Christof Wahl. Das G-Fund-Team möchte nach unseren Informationen im ersten Schritt 6 Millionen und final 10 Millionen Euro für Investments einsammeln In Everjump, einem “Peleton für das Thema Seilspringen” investierte der junge Venture Capitalist bereits. #EXKLUSIV Mehr im Insider-Podcast

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#Brandneu – 7 neue Startups: Rekursive, Mentor, Doctorflix, Justt, onelake, Mediorbis, neuroflash

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier wieder einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Startups vor: Rekursive, Mentor, Doctorflix, Justt, onelake, Mediorbis und neuroflash.

7 neue Startups: Rekursive, Mentor, Doctorflix, Justt, onelake, Mediorbis, neuroflash

Donnerstag, 23. Dezember 2021VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Rekursive


Rekursive, das von Sascha Kellert, ezeep-Gründer, ins Leben gerufen wurde, kann man als eine Art “ESOP as a Service” beschreiben. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We’re on a mission to increase employee ownership. We want to make setting up an employee owned business as easy as setting up a shopify store”. 

Mentor


Das junge Unternehmen Mentor bietet ein digitales Coaching für Führungs- und Fachkräfte in der Gesundheitsbranche an. Nutzer:innen werden via App gecoacht, dabei soll der “mentor-Coachfinder” dafür sorgen, dass man gleich den passenden Coach findet. 

Doctorflix


Doctorflix bringt sich als “multidisziplinäre Online-Bildungsplattform” in Stellung. Auf der Plattform des Startups aus Berlin, die vom Mediziner Hans Lennartz gegründet wuerde, können sich “Ärzte zu medizinischem Wissen digital, flexibel und effektiv in einer sicheren Online-Umgebung austauschen”.

Justt


Justt aus München bietet eine Plattform für das Erstellen, Veröffentlichen, Konsumieren und Teilen von Content in jeglichem Format. Dabei sollen Inhalte aus verifizierten Quellen mit einem personalisierten Nutzererlebnis verbunden werden. Die App ist kostenlos und aktuell nur im Apple-Appstore vertreten. 

onelake


Die Jungfirma onelake aus Dortmund, die von Dennis Mausbach und Thomas Ingenhorst gegründet wurde, möchte Unternehmen helfen, mehr aus ihren Daten zu machen. Auf der Website heißt es: Start analyzing your data in minutes without technical knowledge. The first AI driven datalake in the world”.

Mediorbis


Mediorbis bietet eine Plattform für die Medizinbranche: “Wir wollen ein Amazon des Gesundheitsbereichs werden“, so das Jungunternehmen aus München. Wir sind ein dynamisch wachsendes Health-Tech- Unternehmen und entwickeln Webtechnologie im Gesundheitssektor.

neuroflash


Das Hamburger Startup neuroflash positioniert sich als “KI-gesteuerte Software, die automatisch kurze Marketingtexte erstellt und optimiert”. Nutzer:innen können so quasi mit einem Klick “Social- und Such-Anzeigen, Website- und Blog-Texte, Betreffzeilen generieren”, die zu ihrer Zielgruppe passen. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 5 neue Startups: Vyoma, Wundergarten, pack&satt, Secfix, heyvie

#Brandneu

Es ist mal wieder Zeit für neue Startups! Hier wieder einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Startups vor: Vyoma, Wundergarten, pack&satt, Secfix und heyvie.

5 neue Startups: Vyoma, Wundergarten, pack&satt, Secfix, heyvie

Dienstag, 2. November 2021VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Vyoma


Vyoma, von Stefan Frey, Christoph Bamann und Luisa Buinhas gegründet wurde, kümmert sich um die satellitengestützte Beobachtung von Weltraumschrott. “Our ambition is to become a trusted partner in satellite operations, promote awareness in space and help mitigate the space debris problem”, teilt das Startup mit.

Wundergarten


Wundergarten möchte die Garten- und Pflanzenpflege klimafreundlicher und einfacher gestalten. Eines ihrer Produkte ist die Wundererde, eine torffreie Universalerde, die 3 % Pflanzenkohle aus Grünschnitt und Heilkräutern beinhaltet. Durch die Pflanzenkohle soll pro Sack etwa ein Kilogramm CO2 gebunden werden. 

pack&satt


Heißes Wasser, einen Löffel und fünf Minuten Zeit – mehr soll es nicht brauchen für die Einpott-Mahlzeit von pack&satt. Das Fertiggericht der Kölner kann direkt im eigenen Pfandglas zubereitet werden. Aktuell sind drei vegane Sorten geplant: Tomate-Linse, Rote Bete-Kartoffel und Spinat-Kartoffel.

Secfix


Secfix, das von Fabiola Munguia und Grigory Emelianov gegründet wurde, möchte “kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) helfen, ihre IT-Sicherheit und Compliance schnell und einfach zu automatisieren”. Dafür setzt das Startup unter anderem auf einen “Marktplatz für sicherheitstestende Hacker”

heyvie


heyvie möchte Menschen mit chronischen Schmerzen helfen. “Neurozentrisches Training” soll dabei via App für den langfristigen Aufbau von Resilienz bei Nutzer:innen sorgen. Dabei werden in der App Übungen vorgeschlagen, die Kompensationsmechanismen umgehen sollen um so Schmerzen zu reduzieren. 

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#Brandneu – 6 neue Startups: Meshmerize, Hintbox, Notch, Parahealth, Mixups, HealthCaters

#Brandneu

Es ist mal wieder Zeit für neue Startups! Hier wieder einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Startups vor: Meshmerize, Hintbox, Notch, Parahealth, Mixups und HealthCaters.

6 neue Startups: Meshmerize, Hintbox, Notch, Parahealth, Mixups, HealthCaters

Dienstag, 12. Oktober 2021VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Meshmerize


Mit Meshmerize aus Dresden können autonome Roboter miteinander kommunizieren. Auf der Website der Jungfirma heißt es dazu: “Meshmerize provides industry-grade reliable wireless mesh networking solutions for agile and dynamic systems”.

Hintbox


Bei Hintbox handelt es sich um ein Whistleblower-System. Das Startup aus Koblenz schreibt dazu: “Die Hintbox ermöglicht Unternehmen jeder Größenordnung sowie allen Behörden – mit einem Klick – ein EU-Whistleblower-Richtlinien konformes Hinweisgebersystem einzurichten”.

Notch


Notch aus Hamburg wandert auf den Spuren von bekannten Productivity-Tools wie Notion und Airtable. §At Notch, we’re rethinking buyer enablement for SaaS companies, helping SaaS teams to empower their buyer groups”, schreibt das Unternehmen in eigener Sache. 

Parahealth


Parahealth aus Osnabrück setzt auf “wirksame Produkte für Gesundheitsprobleme”. Dabei setzt das junge Unternehmen, das von Friedrich Valentin Kley und Fernando Di Matteo gegründet wurde, unter anderem auf ein produkt rund um das Thema  “Reizdarm und anderen Verdauungsbeschwerden”.

Mixups


Das Münchner Startup Mixups möchte sich als das “Pixar für Spielfiguren” etablieren. Kinder können beim Startup “auf spielerische Art und Weise individuelle Fantasiefiguren – mit Hilfe eines Konfigurators – erstellen”. So möchten die Gründer , “die Kreativität und Individualität” von Kindern fördern.

HealthCaters


Das Startup HealthCaters aus Berlin, das 2021 von Tatyana Eliseeva und Lilia Kruse gegründet wurde, entwickelt “eine Gesundheitsplattform für Unternehmen, die es Mitarbeitern ermöglicht, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen”. Die Jungfirma setzt dabei auf Medizingeräte für Büro und Homeoffice sowie eine App.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Interview – “Wir zielen nicht auf exponentielles Wachstum”

Das Berliner Startup froach, das 2011 von Thomas Reformat, Gunnar Reinhardt und Till Schrader gegründet wurde, kämpft für “die bewusste Pause” am Arbeitsplatz. “Unsere Minipausen sind kurze Übungspakete, die Mitarbeitende jederzeit in weniger als vier Minuten am Tag ausführen können – mal dynamisch, mal entspannend und manchmal einfach zum kurz Durchatmen”, heißt es auf der Website. Besonders im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen gut zulegen.

“Wir sind seit letztem Jahr stark gewachsen: Unser Team umfasst nun 13 Mitglieder, wir haben fast 160 Kunden – wir haben die Kundschaft seit letztem Jahr fast verdreifacht -, wir haben fast 90.000 Nutzerinnen und Nutzer, täglich werden über 5.000 Minuten an Minipausen geschaut, wir machen aktuell eine halbe Million Umsatz – bisher ohne Marketing- und Vertriebsaktivitäten – und 86 % unser Nutzerinnen und Nutzer froachen mindestens ein Mal die Woche”, sagt Geschäftsführerin Agnieszka Sarnecka, die das E-Health-Unternehmen seit 2020 führt.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht die froach-Macherin außerdem über Home-Office-Aktionen, Arbeitsflexibilität und sympathisches Lächeln.

Wie würdest Du Deiner Großmutter froach erklären?


Du arbeitest den ganzen Tag so hart, dass du dir auch mal eine Pause verdient hast! Weil ich weiß, dass du diese oft vergisst, möchte ich Dir gern dabei helfen oder besser – unser froach – der Gesundheitscoach für bewusste Pausen. Da du meist nur wenig Zeit hast, haben wir extra kurze Minipausen-Techniken für deinen Rücken, deine Augen, deine Koordination, dein Gedächtnis und natürlich für deine Entspannung entwickelt. Physiotherapeuten, Psychologen und Sportwissenschaftler haben darauf geachtet, dass alle Übungen für jedermann gut durchführbar sind und die Intensität leicht an deine Fähigkeiten angepasst werden kann. Du brauchst keine speziellen Geräte, nicht viel Platz und auch keine Fitness-Kleidung. Egal wo du gerade bist, du kannst einfach loslegen. Mit unserem kostenfreien 28-Tage-Angebot, kannst du froach jederzeit testen und gleich loslegen.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, in den vergangenen Jahren irgendwie verändert?


Ja, wir sind in unserer Organisationsform ähnlich wie der froach: schnell und beweglich. Wir haben gemerkt, wie wichtig stetige technische Anpassungen und Entwicklungen hinsichtlich IT und Datenschutz sind. Einmalig produzierter Content reicht nicht aus. Damit froach spannend bleibt, entwickeln wir stets neue Anregungen, nutzerfreundliche Bedienungstools und natürlich motivationale Bausteine. Das Nudging – das sanfte Anstupsen erfordert verschiedene Aktivierungsansätze. So bieten wir regelmäßige Newsletter für Nutzer und für BGM-Ansprechpartner, Blogposts auf unserem Blog, Printmedien wie Übungsposter, Kalender und Giveaways sowie trainerbasierte Module an. Bald gibt es auch zusätzlich zu unserer digitalen Anwendung, EduClips und EduPaper. Mit dem klaren Profil “bewusste Pausen in Home & Office” und dem methodisch integrativen Ansatz sind wir einzigartig und unterscheiden uns deutlich von Wettbewerbern. Wir verstehen froach als unterstützenden Gesundheitsprozess für bewusste Pausen im Arbeitskontext, die auch Spaß machen dürfen. Wir helfen somit den Organisationen sich noch besser um ihre Mitarbeitenden zu kümmern.

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?


Wir verkaufen Jahresabos für unsere Softwarelizenz. Dabei orientiert sich der Preis des Abos an der Größe des Unternehmens. Eine organisationsweite Einführung von froach ist unserer Meinung nach am erfolgreichsten, weil man nur so die aktiven und auch die bisher inaktiven Beschäftigten erreicht.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?


Wir haben ein sehr multikulturelles Team. Wir haben uns zu Beginn ausgetauscht, wie jeder an seinem Ort die Pandemie erlebt und uns gegenseitig aufgefangen und geholfen. Dann haben wir in einem zeitlichen Kraftakt bereits Anfang April 2020 eine kostenfreie Home-Office-Aktion gestartet und viel positiven Zuspruch erhalten. Größere Krankenkassen wurden Partner und haben froach als hilfreiches Angebot für ihre Gesundheitsförderung insbesondere für Mitarbeitende im Homeoffice genutzt. Wir haben unser Team sukzessive ausgebaut und die Entscheidung für unsere Geschäftsführerin Agnieszka Sarnecka getroffen. Seit November hat sich das Tempo gefühlt vervierfacht. Wir kooperieren im Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit einigen Firmen und Partnern aus dem klassischen trainerbasierten Betrieblichen Gesundheitsmanagement und haben hier natürlich die starken Einschränkungen erlebt. Als digitaler Gesundheitsanbieter unterstützen wir die neuen Anforderungen der wachsenden flexiblen Arbeitswelt.

Wie ist überhaupt die Idee zu froach entstanden?


Wir haben sehr früh gemerkt, wie gewinnbringend eine Zusammenarbeit zwischen IT- und Gesundheitsexperten ist. Unsere Gründer und Gesellschafter Gunnar Reinhardt und Thomas Reformat sind seit 20 mit ihrer Firma relax-Gesundheitsmanagement im Betrieblichen Gesundheitsmanagement unterwegs und Till Schrader bringt mit seiner Firma Chilicon IT das notwendige technische und konzeptionelle Know-how mit. Bereits 2003 wurde so eine CD-Rom für gesunde Pausen entwickelt, die die Inspiration für die spätere webbasierte froach Anwendung wurde. Durch den Anstieg der Arbeitsintensität und der Arbeitsflexibilität und der daraus resultierenden zunehmenden Arbeitsbelastung braucht es einfache niedrigschwellige Lösungen, um die Erholungsfähigkeit im Arbeitskontext zu verbessern. Nur fitte und zufriedene Mitarbeitende sind auf Dauer motiviert und leistungsstark. Eine gut skalierbare digitale Lösung für bewusste Pausen, die sich einfach und sicher in verschiedene Systeme integrieren lässt, wird nicht nur in Europa gebraucht.

Wie hat sich froach seit der Gründung entwickelt?


froach war lange Zeit ein spannender Innovationshub, der parallel zu den bisherigen Firmen der Gesellschafter entwickelt wurde. Die Entscheidung vor zwei Jahren in eine neue Mitarbeiterstruktur und damit verbunden in eine neue technische und inhaltliche Ausgestaltung Geld und Zeit zu investieren, hat sich ausgezahlt. Leider erschwert Corona das soziale Miteinander. Video Calls ersetzen eben nicht das Office-Leben und das Startup-Teamgefühl. Wir sind optimistisch, dass sich das in den nächsten Wochen ändert, denn so wie wir uns um das Wohlbefinden unserer Nutzer bemühen, möchten wir natürlich auch selbst eine gesunde Teamkultur leben.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist froach inzwischen?


Wir sind seit letztem Jahr stark gewachsen: Unser Team umfasst nun 13 Mitglieder, wir haben fast 160 Kunden – wir haben die Kundschaft seit letztem Jahr fast verdreifacht -, wir haben fast 90.000 Nutzerinnen und Nutzer, täglich werden über 5.000 Minuten an Minipausen geschaut, wir machen aktuell eine halbe Million Umsatz – bisher ohne Marketing- und Vertriebsaktivitäten – und 86 % unser Nutzerinnen und Nutzer froachen mindestens ein Mal die Woche.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?


Tatsächlich gab es auf dem Weg zum Ziel verschiedene Ansichten bezügliches des Weges. Wir haben im Team schnell gespürt, wie unterschiedlich die Perspektiven und Sichtweisen sind. Coaching und Beratung sowie neue Teamstrukturen haben uns aber sehr geholfen, den Weg gemeinsam zu gehen. Das große Ziel mit unserem Produkt die Arbeitswelt zu verbessern und die Menschen zufriedener und glücklicher zu machen, haben wir nie aus den Augen verloren.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?


Wir haben nicht aufgegeben! Wir haben die beschriebenen Hürden übersprungen, wir haben neben dem notwendigen Eigenkapital viel Zeit investiert und wir waren auch bereit, in entscheidenden Phasen Hilfe in Form von Coaching zuzulassen. Am meisten motiviert uns natürlich froach mit seinem sympathischen Lächeln. Vielleicht ist das der wichtigste Punkt, dass wir stets Spaß an dem Thema Gesundheit und Erholung haben.

Wo steht froach in einem Jahr?


In einem Jahr wird froach noch mehr Unternehmen gesünder und Menschen glücklicher machen. Wir zielen nicht auf exponentielles Wachstum. Wir wollen nach wie vor unser Unternehmen nachhaltig aufbauen und mit konstanter Weiterentwicklung und Expertise mehr und mehr Kunden für uns gewinnen. Nur so können wir unserer Mission treu bleiben und das Leben der Menschen verbessern.

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Foto (oben): froach

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