#DealMonitor – Delivery Hero setzt auf Gorillas (Bewertung: 3 Milliarden) – E.ON kauft gridX – UNIQA Ventures verdoppelt Investitionsvolumen

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Gorillas, Ride, E.ON und gridX sowie Notprofi und mellon. Zudem erweitert UNIQA Ventures sein Investitionsvolumen auf 150 Millionen Euro.

Delivery Hero setzt auf Gorillas (Bewertung: 3 Milliarden) – E.ON kauft gridX – UNIQA Ventures verdoppelt Investitionsvolumen

Freitag, 24. September 2021VonTeam

Im aktuellen #DealMonitor für den 24. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Gorillas


Der Berliner Lieferdienstvermittler und Food-Investor Delivery Hero investiert gemeinsam mit den Altinvestoren zwischen 900 Millionen und 1 Milliarde US-Dollar in den Quick Commerce-Dienst Gorillas – siehe The Information bzw. Bloomberg. Die Bewertung der Jungfirma, die Lebensmittel in 10 Minuten liefert, liegt bei rund 3 Milliarden Dollar.  “The new funding will be used by the company to continue expanding in its major European markets, including Germany, U.K, Spain and France, according to those involved in the deal”, heißt es im Bericht von The Information. Bereits im August hatte das manager magazin berichtet, dass Delivery Hero zunächst rund 200 Millionen Euro in Gorillas investieren wolle und später weitere 200 bis 400 Millionen Euro. Erst im März investierten Tencent, Coatue, DST Global und Co. 244 Millionen Euro in den jungen Flash-Supermarkt, der im März 2020 von Kagan Sümer und Jörg Kattner (nicht mehr an Bord) gegründet wurde. Zuletzt peilt das junge Unicorn eine Pre-Money-Bewertung von 6 Milliarden an, konnte diese im Markt aber nicht durchsetzen. In den vergangenen Wochen verhandelte das Gorillas-Team auch mit dem US-Unternehmen DoorDash. Der Deal kam aber nicht zustande, stattdessen investierte DoorDash nun in FlinkMehr über Gorillas

Ride 


Der amerikanische Geldgeber Social Starts und Business Angels wie Norbert Neef sowie das Family Office von Raoul Heraeus investieren 1,5 Millionen Euro in Ride – siehe payment & banking. Das Berliner FinTech, das von Christine Kiefer (BillPay, Pair Finance) und Felix Schulte gegründet wurde, möchte “Finanzprodukte und die Vermögensstrukturierung demokratisieren”. Ride sieht sich dabei das “das erste Fintech, das sich auf die echte Rendite, nach Steuern und Kosten, konzentriert”.

MERGERS & ACQUISITIONS

gridX


Das Essener Energieunternehmen E.ON übernimmt die Mehrhei an gridX. Das Energie-Startup aus Aachen, das 2016 von David Balensiefen und Andreas Booke gegründet wurde, entwickelt eine skalierbare IoT-Energieplattform, die die digitale Transformation des Energiesektors ermöglicht. Basierend auf dieser Plattform bietet gridX seinen B2B-Kunden White-Label-Lösungen für Smart Homes, Smart Charging oder Microgrids an. innogy Ventures und coparion investierten gemeinsam mit Vito One und Gabor Cselle 2018 einen siebenstelligen Betrag in gridX. Bis Ende 2019 dürften rund 4 Millionen in gridX geflossen sein. Im Frühjahr des vergangenen Jahres zeigte auch amazon Interesse am Unternehmen. “gridX bleibt als eigenständiges Unternehmen bestehen – die beiden Gründer werden weiterhin als geschäftsführende Gesellschafter tätig sein”, teilt das Unternehmen mit. E.ON und gridX arbeiten bereits seit 2017 zusammen. Mehr über gridX

mellon


Das Bremer Unternehmen Notprofi, ein Dienst für Not-, Reparatur- und Hilfsdienste aller Art, übernimmt mellon – siehe Linkedin. Das Bochumer Startup, das 2019 von Philip Schur gegründet wurde, positioniert sich als digitaler Schlüsseldienst und bietet Türöffnungen dabei zum Festpreis an. “Durch die Übernahme des Bremer Startups vor wenigen Wochen, werden wir in Zukunft gemeinsam noch mehr Menschen vor Abzocke im Notfallhandwerk beschützen können”, teilt mellon zur Übernahme mit.

VENTURE CAPITAL

UNIQA Ventures 


Der 2016 gegründete Venture Capital-Geber UNIQA Ventures, das Investment-Vehikel der UNIQA Insurance Group, “verdoppelt Wachstumskapital für mutige Zukunftsinvestments” von 75 auf 150 Millionen Euro. UNIQA Ventures aus Wien investiert in Startups aus den Segmenten FinTech, InsurTech und E-Health. “Das durchschnittliche Investitionsvolumen bewegt sich dabei üblicherweise im Bereich von 0,5 Millionen bis 5 Millionen Euro und wird vor allem zukunftsträchtigen Unternehmen in der frühen Wachstumsphase (Series A/B) mit einem bewiesenen Produkt-Markt-Fit und bereits vorhandenen, relevanten Umsätzen zur Verfügung gestellt”, teilt der Geldgeber mit.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Interview – Ein Startup, das Altersvorsorge ernst nimmt

#Interview

Mit Degura aus Berlin finden Mitarbeiter:innen die passende betriebliche Altersvorsorge (bAV). “Am besten kann man sich unser Geschäftsmodell als eine Hybridlösung aus B2B-Saas-Software und einem unabhängigen digitalen B2C-Versicherungsmakler vorstellen”, sagt Degura-Macher Christian Witte.

Ein Startup, das Altersvorsorge ernst nimmt

Freitag, 24. September 2021VonAlexander Hüsing

Bei Degura, das 2018 gegründet wurde, dreht sich alles um betriebliche Altersvorsorge (bAV). “Am besten kann man sich unser Geschäftsmodell als eine Hybridlösung aus B2B-Saas-Software und einem unabhängigen digitalen B2C-Versicherungsmakler für die bAV vorstellen: Wir digitalisieren alle Prozesse der betrieblichen Altersvorsorge, einschließlich der Beratung von Mitarbeitern und bauen so ein standardisiertes und effizientes Versorgungssystem”, sagt Christian Witte, der das Unternehmen gemeinsam mit Stephan Hille und Jannik Schmid führt.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Degura-Macher Witte das Unternehmen einmal ganz ausführlich vor.

Welches Problem wollt Ihr mit Degura lösen?


Wir bauen mit einem SaaS-Plattform-Ansatz ein digitales Ökosystem rund um das Thema betriebliche Altersvorsorge (bAV). Dabei lösen wir für Unternehmen und ihre Mitarbeiter eine ganze Reihe von Problemen. Mit zunehmender Alterung der Gesellschaft gewährleistet das gesetzliche Rentensystem immer weniger finanzielle Absicherung von Arbeitnehmern im Alter und Altersarmut wird in Deutschland zunehmend zum Problem. Damit wird die private zusätzliche Altersvorsorge immer wichtiger, zum Beispiel durch die bAV. Mit einer neuen Gesetzgebung seit 2019 sind Unternehmen verpflichtet ihren Mitarbeitern eine bAV anzubieten, und müssen neue bAV-Verträge sogar mit mindestens 15 % bezuschussen. Das stellt vor allem kleine Unternehmen und Mittelständler vor große Herausforderungen, denn sie verfügen oftmals weder über das Know-How, noch über die nötigen Ressourcen und internen Prozesse, um das Thema bAV selbst abzubilden.

Wie genau geht ihr das Thema denn nun an?


Um ihren Mitarbeitern dennoch die geforderte Möglichkeit bAV anbieten zu können, beauftragen sie oft einen Versicherungsmakler “ihres Vertrauens”. Dieser kommt zum Beispiel quartalsweise ins Unternehmen, hält vor der Belegschaft Vorträge zu den Vorteilen der bAV und versucht in Beratungsterminen unter Hochdruck lebensversicherungs-gebundene Altersvorsorgen zu verkaufen. Ob die Beratung und die vermittelte Lösung dann auch zum Vorteil des Unternehmens und des jeweiligen Mitarbeiters sind, oder ob der größte Vorteil beim Makler selbst liegt, ist dabei oft komplett intransparent. Hierbei ist der Koordinations- und Verwaltungsaufwand für die HR- Abteilungen von Unternehmen sehr hoch. Von der Information der Mitarbeiter, über die Terminkoordination mit dem Makler bis hin zur Verwaltung der individuellen Vorsorgeverträge wird das Meiste manuell abgebildet. Unser Ziel ist es Unternehmen, ihre Mitarbeiter und Versicherungen digital zu vernetzen, das bAV-Angebot effizient und rechtssicher abzubilden und letztendlich den traditionellen “Offline-Makler” überflüssig zu machen. So ersparen wir Mitarbeitern intransparente Verkaufsgespräche mit Maklern, bei denen sich oftmals Grundmisstrauen von der einen Seite und Verkaufsdruck von der anderen Seite begegnen. Denn über unsere Plattform können sich Mitarbeiter einfach und komfortabel über ihre persönlichen Vorsorgemöglichkeiten informieren und bei Interesse eine bAV beantragen – ganz transparent, ohne Zeitdruck

Wie ist die Idee zu Degura entstanden?


Die Idee zu Degura ist von Stephan Hille. Stephan war vor Gründung von Degura selbst bAV-Makler und -Berater und hat dabei schnell gesehen, dass dieser Bereich kaum digitalisiert ist. Im Kontakt mit Unternehmen, deren Mitarbeitern und mit Versicherungspartnern hat er sich jeden Tag aufs Neue darüber geärgert, wie manuell und ineffizient und vor allem intransparent das Angebot und die Verwaltungsprozesse zur bAV in Deutschland laufen. So kam ihm die Idee zu einer bAV-Plattformlösung, die durch digitale Services den Zugang zur bAV und deren Management in Unternehmen vereinfacht.

Wie wollt Ihr Geld verdienen, also wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?


Am besten kann man sich unser Geschäftsmodell als eine Hybridlösung aus B2B-Saas-Software und einem unabhängigen digitalen B2C-Versicherungsmakler für die bAV vorstellen: Wir digitalisieren alle Prozesse der betrieblichen Altersvorsorge, einschließlich der Beratung von Mitarbeitern und bauen so ein standardisiertes und effizientes Versorgungssystem. Unsere Kunden zahlen dafür eine Nutzungsgebühr, und sparen auf der anderen Seite viel Arbeit und Zeit bei der bAV-Verwaltung. Zudem erhalten wir von dem gewählten Versicherungspartner eine Courtage für die Vermittlung und kleinere laufende Courtagezahlungen für die Verwaltung der bAV-Verträge. Hierbei sind wir allerdings komplett unabhängig und die Versicherungspartner werden von unseren Unternehmenskunden ausgewählt.

Wo steht Degura in einem Jahr?


Unsere klare Ambition ist es, in den kommenden zwei bis drei Jahren der führende bAV-Serviceanbieter in Deutschland zu sein, und auch benachbarte Märkte erfolgreich zu erschließen.


Das Feedback, das wir aus dem Markt bekommen und die Traction die wir bisher auch ohne großes VC-Investment aufbauen konnten zeigen uns, dass unsere Lösung sehr relevant ist. Im kommenden Jahr wollen wir unser bereits sehr gutes Wachstum noch deutlich beschleunigen. Dafür wollen wir vor allem unser Vertriebs- und Marketing-Team weiter ausbauen.


Bei allen Wachstumsambitionen ist uns wichtig, weiterhin nachhaltig zu wachsen.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV General Atlantic steht vor Investment in AnyDesk – Project A investiert in Meine Erde – Szenegrößen legen AlphaQ auf

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um AnyDesk, Floy, Meine Erde, Rekursive, Superbryte, Trailer1, tucan, Gaming Star, Deutsche Bank und better payment. Zudem gehen AlphaQ Venture Capital und der dritte Fonds von Discovery Ventures an den Start.

#EXKLUSIV General Atlantic steht vor Investment in AnyDesk – Project A investiert in Meine Erde – Szenegrößen legen AlphaQ auf

Montag, 20. September 2021VonTeam

Im aktuellen #DealMonitor für den 20. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

AnyDesk


Der amerikanische Finanzinvestor General Atlantic steht nach unseren Informationen vor einem Investment in AnyDesk. Angedacht ist eine 50 Millionen-Investmentrunde, die aber zum Großteil aus Secondaries besteht. Das junge Unternehmen AnyDesk möchte quasi TeamViewer als erste Adresse für den Fernzugriff auf Rechner ablösen. Insight Partners, EQT Ventures sowie Business Angels wie Chris Hitchen und Andreas Burike investierten in den vergangenen Jahren bereits in AnyDesk. General Atlantic hatte sich schon vor etlichen Monaten für einen Einstieg bei AnyDesk interessiert. Die Bewertung soll nun bei rund 700 Millionen Euro liegen Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Floy


Der Münchner Geldgeber 10x Founders, xdeck aus Köln sowie Business Angels wie Christian Vollmann, Oliver Zirwes, Robert Maier und Oliver Roskopf investieren nach unseren Informationen in Floy. Das Münchner Startup, das 2021 von Leander Märkisch und Benedikt Schneider gegründet wurde, entwickelt “medizinische Softwarelösungen”. 10X hält nun rund 16 % am Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Meine Erde


Der Berliner Geldgeber Project A Ventures investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit Fußballweltmeister Mario Götze sowie zahlreichen Business Angels – darunter Tim Schumacher, Christian Vollmann, Lukas Brosseder, Johannes Kreibohm, Johannes Schaback sowie Just Beyer in Meine Erde. Das Berliner Startup, das 2021 von mbr targeting-Gründer Pablo Metz und Max Hüsch gegründet wurde, setzt auf “Organisation, Vermittlung und Durchführung von Bestattungen”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Rekursive


Der Berliner Kapitalgeber Atlantic Labs investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit Factory-Macher Udo Schloemer in Rekursive. Das Berliner Startup, das 2020 von Sascha Kellert, ezeep-Gründer, ins Leben gerufen wurde, kann man als eine Art “ESOP as a Service” beschreiben. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We’re on a mission to increase employee ownership. We want to make setting up an employee owned business as easy as setting up a shopify store”. Atlantic Labs hält nun 20 % an Rekursive. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Superbryte


Der Berliner Kapitalgeber Atlantic Labs investiert nach unseren Informationen  in Superbryte. Die Berliner Jungfirma, die 2021 von Hicham Ratnani und Daniel von Waldthausen gegründet wurde, setzt auf das Trendthema Lernen in der Remote World. “At Bryte, we help trainers, coaches and instructors to prepare, run and follow-up remote corporate trainings. We provide a holistic, intuitive and engaging all-in-one platform”, schreiben die Hauptstädter. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Trailer1


Der Berliner Kapitalgeber Atlantic Labs investiert nach unseren Informationen in Trailer1. Das Kölner Startup, das 2021 von Kaspar Filipp und Jakob Sadoun gegründet wurde, kümmert sich um “Vermietung, Leasing und Handel mit Transportmitteln”. Konkret geht es um LKW-Auflieger. Auf der Website heißt es: “Schluss mit teurer Anschaffung und langen Standzeiten. Buchen Sie jetzt flexibel einen Auflieger bei Trailer1 und genießen Sie ein sorgloses Service Rundum-Paket”. Atlantic Labs hält nun 10 % am Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

tucan


Jetzt offiziell: Der Berliner Kapitalgeber IBB Ventures, die HT Venture Group, Wayra Deutschland und Altgesellschafter APX (Porsche und Springer) investieren – wie bereits berichtet in tucan. In der Investmentrunde, an der auch Faraday Venture Partners beteiligt ist, fließt eine siebenstellige Summe in die Jungfirma. Hinter dem Berliner Startup, das 2020 von Michael Schramm, Florian Polak und Lukas Rintelen gegründet wurde, verbirgt sich ein “Tool für produktivere Meetings”. Die Berliner schreiben zum Konzept: “Unsere Software liest automatisch wesentliche Informationen aus deinen Gesprächen heraus, verknüpft diese und analysiert sie. Konzentriere dich auf deine Gespräche, Tucan.ai übernimmt den Rest”.

Gaming Star


“Rap-Mogu” Xatar investiert über G-Ventures, der Investmentableger von Goldmann Entertainment, in Gaming Star. “G-Ventures bringt dabei nicht nur die Social Media-Reichweiten einiger der angesagtesten Künstler des Landes mit, sondern auch die Marketing-Power seines Netzwerks”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Startup, das 2019 von Artem Morgunov gegründet wurde, bietet Gamern die “Möglichkeit, mit ihren Gaming-Fähigkeiten Geld von zu Hause aus hinzuzuverdienen”.

MERGERS & ACQUISITIONS

better payment


Die Deutsche Bank übernimmt das Berliner FinTech better Payment – siehe Finanz-Szene.de. “Zum Kaufpreis wollte sich die Deutsche Bank am Wochenende nicht äußern. Marktkenner gehen von einem tendenziell eher niedrigen als mittleren zweistelligen Mio.-Betrag aus”, heißt es im Bericht. Das junge Berliner Start-up, 2013 gegründet, bringt sich als “unabhängiger Payment Service Provider und Anbieter innovativer Lösungen rund um ePayment” ins Spiel. Das Team entwickelte unter anderem ein eigenes Payment-Gateway.

VENTURE CAPITAL

AlphaQ Venture Capital


Die vier Szenegrößen Marcus Börner (reBuy, Optiopay), Oliver Oster (Optiopay), Stephan Heller (Watchmaster, FinCompare) und Marius Weber (Partner bei Rheingau Founders) legen nach unseren Informationen mit AlphaQ Venture Capital einen Fond of Fonds-Anbieter auf. Der Fonds-Investor, der als Evergreen-Vehikel aufgestellt ist, plant bis zu 1,5 Milliarden Euro in verschiedene deutsche und ausländische Kapitalgeber zu investieren. Langfristig ist ein IPO von AlphaQ Venture Capital geplant. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Discovery Ventures


Der Berliner Frühphasengeldgeber Discovery Ventures, der von Jan Deepen und Stefan Jeschonnek (Gründer von Zeitgold und SumUp), legt einen dritten Fonds auf – siehe FinanceFWD. “Zwischen 200.000 und einer halben Million Euro stecken sie in eine junge Firma, sechs bis acht Investments wollen sie pro Jahr machen”, heißt es im Artikel. Seit Ende 2015 investiert Discovery Ventures in junge Unternehmen. Zum Portfolio der Berliner gehören Unternehmen wie Gorillas, Choco und Trade Republic. Vor allem beim flaschenpost.de-Exit konnte Discovery Ventures zuletzt ordentlich Geld vom Tisch nehmen.

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#DealMonitor – HV Capital investiert in packmatic – tediro bekommt Millionensumme – Sino investiert in Sub Capitals

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um packmatic, tediro, Heydrate, nevernot, Sub Capitals und XVA Blockchain.

HV Capital investiert in packmatic – tediro bekommt Millionensumme – Sino investiert in Sub Capitals

Mittwoch, 15. September 2021VonTeam

Im aktuellen #DealMonitor für den 15. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

packmatic 


 HV Capital und mehrere Business Angels, darunter die zalando-Gründer, investieren eine mittlere siebenstellige Summe in packmatic – siehe Handelsblatt. Das Berliner Startup, das 2021 von Paul Schraven, Jonas Boland, Tobias Linnardi und Matthias Geiss gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz für Produktverpackungen. Auf der Website heißt es zum Konzept: “Finden Sie die besten Lieferanten und Preise und profitieren Sie von 100% unabhängiger Expertenberatung”. Derzeit arbeitet das Unternehmen mit 60 Verpackungslieferanten zusammen.

tediro


 bm|t, die Beteiligungsgesellschaft des Freistaats Thüringen, investiert gemeinsam mit BG Thüringen und Olaf Jedersberger eine siebenstellige Summe in tediro. Das Unternehmen, das von Anke Mayfarth und Christian Sternitzke gegründet wurde, entwickelt eine “mobile Robotik-Plattform für Therapie- und Diagnostik in medizinischen Einrichtungen”.

Heydrate


Mehrere Business Angels aus dem Food-Segment investieren rund 700.000 US-Dollar in Heydrate – siehe RP Online. Das Startup aus Düsseldorf, das 2020 von Janik Nolden und Julian Dienst gegründet wurde, setzt auf kleine Tütchen mit Getränkepulver, mit denen man sein Wasser aufpeppen kann. “Unsere zuckerfreien Extracts verleihen Wasser einen erfrischenden Geschmack durch hochwertige Frucht- und Pflanzenextrakte”, heißt es auf der Website. Zuvor investierte bereits Increaze Venture in die Jungfirma.

nevernot


 Michala Rudorfer (Rose-Sky Investments), Emma-Gründer Manuel Müller, Schauspielerin Laura Karasek, Komikerin Carolin Kebekus, Unternehmerin Tijen Onaran und Influencerin Charlotte Weise investieren eine mittlere sechsstellige Summe in nevernot – siehe Gründerszene. Das Berliner D2C-Startup, das 2020 von Anna Kössel und Katharina Trebitsch gegründet wurde, setzt auf Softtampons und weitere “Intimate Wellness Brands”.

Sub Capitals


 Das Unternehmen Sino, ein börsennotierter Broker für professionelle Händler, investiert im Rahmes eines Wandeldarlehens eine sechsstellige Summe in Sub Capitals – siehe FinanceFWD. Das Münchner FinTech, das 2017 von Franz Liebermann, Marc Schmid und Marius Siegert gegründet wurde, möchte Privatanlegern mit Künstlicher Intelligenz helfen,  ihr Investment-Portfolio zu automatisieren.

XVA Blockchain


Der Kryptoinvestor coinIX investiert gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in XVA Blockchain. Das Startup aus Mainz bietet eine “Plattformlösung für automatisierte Transaktionsprozesse an”. Konkret geht es um Smart Contracts. XVA Blockchain, 2018 gegründet, wird von Thomas Anton Schwiertz geführt.

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#DealMonitor – Chronext geht an die Börse – Qualcomm kauft Wikitude – Osterus sammelt 1,3 Millionen ein

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Chronext, Wikitude und Qualcomm, Osterus sowie Faaren.

Chronext geht an die Börse – Qualcomm kauft Wikitude – Osterus sammelt 1,3 Millionen ein

Freitag, 10. September 2021VonTeam

Im aktuellen #DealMonitor für den 10. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STOCK MARKET

Chronext 


Das junge Uhren-Startup Chronext geht – wie erwartet – an die Börse. Der Börsengang an der SIX Swiss Exchange soll im vierten Quartal dieses Jahres über die Bühne gehen. “Der Börsengang wird voraussichtlich eine Kapitalerhöhung von circa 250 Millionen Schweizer Franken (230 Millionen Euro) sowie eine Platzierung bestehender Aktien bestimmter Aktionäre umfassen”, teilt das Unternehmen mit. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Chronext einen Umsatz in höhe von rund 100 Millionen Euro. Zu den Investoren von Chronext, 2013 von Philipp Man und Ludwig Wurlitzer in der Schweiz gegründet gegründet, gehören Slingshot Ventures, Endeit Capital, Tengelmann Ventures, Partech Ventures, Capnamic Ventures, NRW.BANK, InVenture Partners und Octopus Ventures. Mehr als 100 Millionen Eigen- und Fremdkapital flossen in den vergangenen Jahren in die Jungfirma., die auch in Köln residiert. Mehr über Chronext 

MERGERS & ACQUISITIONS

Wikitude


 Der kalifornische Chip-Gigant Qualcomm übernimmt das 2009 gegründete Salzburger Augmented Reality-Unternehmen Wikitude – siehe brutkasten. “Fest steht, dass Qualcomm den Extended Reality-Bereich seit Jahren stark forciert und mit seinen Snapdragon-Prozessoren Hardware-Zulieferer für viele der bekanntestes VR- und AR-Produkte ist”, heißt es im Artikel. Wikitude wurde in den vergangenen Jahren unter anderem von Tecnet, Hermann Futter und der Cielo Privatstiftung unterstützt.

INVESTMENTS

Osterus


 APX und Ilavska Vuillermoz Capital investieren gemeinsam mit Lieferando-Gründer Jörg Gerbig und N26-Gründer Max Tayenthal 1,3 Millionen Euro in Osterus. Das junge Berliner HR-Unternehmen, das 2019 von Julian Herzog und Vladimir Avramov gegründet wurde, entwickelt ein automatisiertes Datenanalysetool zum Auswertungen von Lebensläufe und Anschreiben. “We aggregate data and use our analytics to create risk models, data warehouses and resume processing tools for businesses and consumers”, teilen die Gründer mit.

Faaren


 Die Kroschke-Gruppe, ein Dienstleister rund um Kfz-Themen, investiert eine ungenannte Summe in Faaren. Das 2018 von Daniel Garnitz, Maximilian Renoth, Konstantin Stenzel, Eike Ben Seifert und Fabian Hage gegründete B2B-Unternehmen unterstützt Autohändler, die ins Abo-Konzept einsteigen möchten. Der Helvetia Venture Fund, ein Ableger der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft, investierte zuletzt gemeinsam mit den Flixbus-Gründern eine siebenstellige Summe in das junge Auto-Abo-Startup aus Rottendorf. Mehr über Faaren

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