#DHDL – cuci cuci, Doublededck, memperience, Kezzel, Planty Fuel treten beim Weihnachts-Special vor die Löwen

#DHDL

Es geht wieder in die Löwen-Höhle! An diesem Dienstag flimmert bei Vox das Weihnachts-Special der erfolgreichen Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” über den Bildschirm. In der Festtags-Folge pitchen cuci cuci, Doublededck, memperience, Kezzel und Planty Fuel.

cuci cuci, Doublededck, memperience, Kezzel, Planty Fuel treten beim Weihnachts-Special vor die Löwen

Dienstag, 10. Dezember 2024VonTeam

Seit zehn Jahren gibt es nun die erfolgreiche Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen (DHDL). Und auch im Jubiläumsjahr, in der mittlerweile 16. Staffel, gibt es wieder ein Weihnachts-Special, in dem das mehrköpfige Löwenrudel fette Beute wittert. Die Festtags-Jury besteht diese Mal aus der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl, dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Produkt-Löwen Tillman Schulz und der Beauty-Löwin Judith Williams.

Die DHDL-Startups des Weihnachts-Specials

cuci cuci aus Passau


Tina Califano (53) bringt alle Zutaten mit, die ein guter Weihnachtspitch braucht: glühende Leidenschaft, ein innovatives Produkt für Kinder – und Alpaka Finn. Und nicht nur seine großen Kulleraugen leuchten, als die Gründerin ihr Startup cuci cuci vorstellt. Auch die Investoren und Investorinnen sind von den DIY-Nähmaschinen-Sets für Kinder begeistert. Alpaka Finn ist das Maskottchen und steht Pate für eines der besonderen Kuscheltiere. Gemeinsam mit der 13-jährigen Sarah stellt die Gründerin ihr Startup cuci cuci (italienisch: “Na?he los!”) für Näh-Baukasten-Sets vor. “Als ausgebildete Pädagogin weiß ich, warum Nähmaschinen Kinder magisch anziehen. Sie wollen Erfolgserlebnisse sammeln und stolz präsentieren, was sie ganz allein geschafft haben”, so Tina Califano. Doch herkömmliche Schnittmuster sind für die Kinderhände viel zu kompliziert. Zudem verlangt der lange Nähprozess viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Mit ihren entwickelten Näh-Baukasten-Sets können schon die Kleinsten ihr eigenes Kuscheltier nähen und das in rund zwei Stunden. Die Sets enthalten alle Materialien, die für das Kuscheltier benötigt werden – darunter die Nähanleitung und -vorlage, Kuschelstoff, Schnittmuster und Arbeitsmaterial. Neben dem Alpaka gibt es im Sortiment u.a. ein Pferd, ein Einhorn oder ein Herz. Mit einem Investment von 60.000 Euro würde die Gründerin die Marketing- und Vertriebsmaßnahmen ausbauen. Im Gegenzug bietet sie 20 Prozent ihrer Firmenanteile an. Gleich mehrere Löwen bangen um einen Deal und hoffen auf ihr Weihnachtswunder. Aber in wessen Hände schlägt Tina am Ende ein?

Doublededck aus Nürnberg


Weihnachtszeit bedeutet auch – ab auf die Piste in den Winterurlaub. Und DEN will dieser Gründer sicherer machen: Andreas Kramer (49) hat mit Doubledeck ein Snowboard entwickelt, das dank besonderer Taillierung nicht so leicht verkanten und somit Stürze reduzieren soll. Doch bevor der Gründer zu den Details kommt, lädt Andreas Kramer zu einer Aufwärmstunde ein – die Löwen machen sich mit Snowboardschuhen und -brillen für den Pitch bereit. “Das Doubledeck definiert den Snowboardsport komplett neu!”, ist Andreas Kramer überzeugt. “Drei patentierte Technologien ermöglichen es, das Snowboarden leichter zu erlernen und deutlich sicherer auf dem Brett zu stehen.” Doubledeck besteht aus zwei Elementen: Das Motherboard und ein zusätzlich auf dem Deck montierter konvex gewölbter Steg. Dies ermöglicht, durch den Druck über die patentierte CPS- Bogenkonstruktion, eine bessere Kraftübertragung auf die Kanten. Der höhere Stand auf dem Doubledeck unterstützt zusätzlich, im Vergleich zu herkömmlichen Snowboards. “Mit Eurer Unterstützung möchte ich Doubledeck als DAS Snowboard am Markt etablieren”, wendet sich der Gründer an die Investoren. Der Wintersport erfahrene Nils Glagau testet das Board auf Herz und Nieren. Er ist sichtlich interessiert, hadert aber mit der hohen Firmenbewertung von 500.000 Euro für fünf Prozent der Firmenanteile. Endet der Pitch mit einem besinnlichen Deal?

memperience aus Karlsruhe


“Erinnerungen sind die schönsten Geschenke, die man machen kann”, ist sich Gründer Manuel Mandel (24) sicher. Eine der schönsten Erinnerungen in der Höhle ist für Investorin Judith Williams ein Tanz mit Ralf Dümmel aus der Weihnachtssendung von 2023. Grund genug für die beiden, um zu den Klängen von Mariah Careys “All I Want For Christmas Is Yo”“ noch mal gemeinsam die Hüften zu schwingen. “Ralf, da wartet noch eine Karriere für uns auf dem Tanzparkett”, schwärmt die Löwin über ihren Tanzpartner. Werden die Löwen auch von dem Gründertrio und ihrem Startup begeistert sein? Mit memperience möchten die Brüder Cedric (26), Manuel (25) und Julian Mandel (29) Erinnerungsvideos ein neues Zuhause schenken, die sonst keinen Platz und keine technische Möglichkeit in Fotobüchern finden und auf den Handys verstauben. Zu dieser Idee kam Manuel während seiner Weltreise. Unterwegs hat er die tollsten Momente erlebt: von der Safari in Südafrika über das Schnorcheln mit Mantarochen auf den Fiji-Inseln bis hin zur Tour durchs australische Outback. “Alle diese Erfahrungen habe ich festgehalten. Auf Fotos, aber ganz besonders auch auf Videos. Und gerade mit Videos kann man diese Momente noch mal intensiv nacherleben”, so der Gründer. Fotobücher zu gestalten ist heutzutage einfach, aber die Videos werden aufgrund der fehlenden Möglichkeit meist nie wieder angesehen. Das löst memperience mit ihrem Produkt: Das VideoBook ist ein Fotoalbum, in welchem nicht nur Texte und Bilder, sondern auch echte Videos mit Ton direkt auf den Papierseiten angeschaut werden können. Durch Aufbla?ttern der jeweiligen Seite startet das Video automatisch, wird die Seite geschlossen, stoppt auch das Video. Wie die schon bekannten Fotobücher kann das VideoBook online über die Plattform individuell konfiguriert oder als sofort bestellbares Blankobuch gekauft werden. Jedes der hochgeladenen Videos bekommt ein ca. 1,5 Millimeter flaches Display und wird mit der Technik im Buch verbunden. Mit dem mitgelieferten USB-Kabel kann das VideoBook einfach im Bücherregal aufgeladen werden und ist so immer direkt einsatzfähig. Als besonderes Geschenk gibt es für die Investoren noch ein “Die Höhle der Löwen”-Weihnachtsvideobuch. Die Löwen schwelgen beim Öffnen des VideoBooks begeistert in Erinnerungen an die letzte Weihnachtssendung. Sind sie auch genauso angetan von dem Angebot der Brüder? Für 150.000 Euro bieten sie sieben Prozent ihrer Firmenanteile an.

Kezzel aus Bochum


Alexandros Zachos (59), Thomas Ifland (62) und Sabine Schröder (58) präsentieren mit Kezzel einen innovativen Wasserkocher für Induktionsherde, der keinerlei Elektronik hat und trotzdem automatisch abschaltet, wenn das Wasser kocht. Die beinhaltete magnetische Platte bewegt sich nach dem Betätigen des An-Knopfes nach unten. Der Induktionsherd erkennt durch den Glasboden des Kezzels diese magnetische Platte und beginnt so das Wasser zu erhitzen. Im Deckel ist eine Auslöseeinheit eingebaut, die ursprünglich aus der Weltraumtechnik stammt. Sie reagiert auf die Temperatur des Wasserdampfes und sorgt dann dafür, dass die magnetische Platte wieder hochkommt, der Induktionsherd stoppt die Energieübertragung und schaltet sich aus. Kezzel bietet einige Vorteile gegenüber einem normalen Wasserkocher: Er nimmt keinen festen Platz in der Küche ein, hat keine störenden Kabel oder Dockingstation, lässt sich leicht entkalken und sogar in der Spülmaschine reinigen und hält laut der Gründer ewig. Mit einem Investment von 250.000 Euro möchte das Gründertrio vor allem die Bereiche Marketing, Vertrieb und die Produktentwicklung ausbauen. Im Gegenzug bieten sie zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Planty Fuel aus Oldenburg


Gründerin Anna Lessing (27) ist eine junge Unternehmerin mit einem starken Engagement für vegane Ernährung und Lebensmittelzubereitung. Bereits 2021 gründete sie Veeze für hochwertige vegane Käsealternativen. Ihre neuste Produktidee: vegane Creme-Liköre. Herkömmliche Eier-, Kaffee- oder Haselnussliköre bestehen teilweise aus Eiern oder Sahne. Mit Planty Fuel verzichtet die Oldenburgerin komplett auf tierische Produkte: “Das sind wunderbar cremige rein vegane Liköre, die dem tierischen Pendant weder im Geschmack noch in der Wirkung nachstehen.” In ihrem Sortiment bietet sie ihre Liköre in sechs verschiedenen Geschmacksrichtungen wie z.B. Pistazie-Orange, Kaffee-Karamell, Schoko-Haselnuss oder Vanille sowie auch eine alkoholfreie Variante an. “Fehlen darf natürlich heute nicht `Santas Bester Likör`, der wunderbar weihnachtlich nach Lebkuchen, Zimt und Kakao schmeckt und perfekt zum Festtagsmenü schmeckt.” Die Löwen testen sich begeistert durch die verschiedenen Liköre und bekommen zum Abschluss noch ein Stückchen ihrer veganen Käsealternative gereicht. “Mein Ziel ist es, eine Dachmarke für vegane Qualitätsprodukte aufzubauen”, so Anna Lessing. Ihr Angebot an die Löwen: 80.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer

#Interview – “Wir sind ein Startup mit überschaubarer Kapazität”

#Interview

Kezzel setzt auf einen Wasserkocher für Induktionsherde. “Wir haben eine echte Innovation, eine Weltneuheit. Wir haben ja nicht nur einen Wasserkessel entwickelt, sondern ein Verfahren, das Kochvorgänge auf Induktion automatisch beendet”, sagt Gründer Alexandros Zachos.

“Wir sind ein Startup mit überschaubarer Kapazität”

Montag, 9. Dezember 2024VonTeam

Auch in der sechzehnten Staffel der erfolgreichen Vox-Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” treten wieder etliche Gründerinnen und Gründer vor die Jury. Im Weihnachts-Special der aktuellen Staffel sind unter anderem Alexandros Zachos, Thomas Ifland und Sabine Schröder, das Team hinter Kezzel, zu Gast. Das Unternehmen aus Bochum im Ruhrgebiet setzt auf einen Wasserkocher für Induktionsherde, der keinerlei Elektronik beinhaltet aber trotzdem automatisch abschaltet, wenn das Wasser kocht. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Kezzel-Macher Zachos einmal ausführlich über sein Unternehmen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Kezzel erklären?


Bei einem gemeinsamen Kochabend kam die Idee zu einer neuen Art von Wasserkessel. Unser Wasserkessel Kezzel kocht Wasser auf einem Induktionsherd. Anders als bisherige Flötenkessel, pfeift Kezzel aber nicht einfach, wenn das Wasser kocht, sondern schaltet den Induktionsherd automatisch ab. Und zwar ohne eigene Elektronik. Wir haben das Beste aus zwei Welten zusammengebracht. Das ist eine echte Weltneuheit! Wir nutzen dabei zwei Voraussetzungen, die Induktionskochfelder mitbringen. 1. Induktion braucht ein magnetisches Kochgeschirr und 2. nimmt man den Topf vom Induktionskochfeld, schaltet dieses ab. Unser Kezzel ist aus Glas und wird von der Induktion nur dadurch erkannt, dass wir eine magnetische Edelstahlscheibe an den Boden drücken. Wenn das Wasser kocht, wird diese hochgefahren und der Herd schaltet ab.

Wie ist die Idee zu Kezzel entstanden?


Wir haben gemeinsam gekocht und ich führte meine neue Küche vor, als Ingenieur völlig begeistert von dem neuen Induktionskochfeld. Thomas, leidenschaftlicher Koch, war auch begeistert, aber eher aus ganz praktischen Gründen. Eben der Überlegung, ob man da was Sinnvolles mit machen kann. An dem Abend war die Idee für einen innovativen Wasserkessel geboren und Kezzel nahm seinen Lauf.

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?


Aus der ersten Idee ein Serienprodukt zu machen. Und auf dem Weg waren Zeit und Geld die kritischen Faktoren. Erstens: Dauert es länger als man denkt und Zweitens: Kostet es mehr Geld als geplant. Diese Herausforderungen haben wir gemeistert.

Warum hast Du Dich entschieden, bei “Die Höhle der Löwen” mitzumachen?


Wir haben eine echte Innovation, eine Weltneuheit. Wir sind ein Startup mit überschaubarer Kapazität und begrenzten Mitteln. Sind aber fest davon überzeugt, ein Produkt zu haben, von dem die Welt erfahren sollte. Von dieser starken Medienpräsenz hoffen wir auf Bekanntheit und möchten Nachfrage generieren. Mit dem Ziel, unser Startup zu etablieren und weitere Produkte auf Basis unserer Technologie zu entwickeln. Wir haben ja nicht nur einen Wasserkessel entwickelt, sondern ein Verfahren, das Kochvorgänge auf Induktion automatisch beendet. Dafür wünschen wir uns unbedingt einen Deal. Die Beteiligung eines erfahrenen Löwen und damit einen starken Partner an unserer Seite zu wissen, kann der Turbo für unser Unternehmen sein.

Dein Tipp an andere Gründer:innen, die mit einem Auftritt bei “Die Höhle der Löwen” liebäugeln?


Auf jeden Fall machen – Just do it!

Wo steht Kezzel in einem Jahr?


Entwickelt haben wir ein Verfahren, das Kochgeschirr auf Induktion automatisch abschaltet. Kezzel ist das erste Produkt, mit dem wir gestartet sind. Wir sind angetreten, um nachhaltige Produkte zu entwickeln, die nach und nach Elektrokleingeräte substituieren und so Elektroschrott vermeiden. Da ist also noch einiges im Funnel.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer

#DealMonitor – Qplix sammelt 25 Millionen ein – Eye-Able erhält 20 Millionen – Gemesys sammelt 8,6 Millionen ein

#DealMonitor

#DealMonitor Qplix sammelt 25 Millionen ein Eye-Able erhält 20 Millionen Gemesys sammelt 8,6 Millionen ein Juna AI bekommt 7,5 Millionen Calvin Risk erhält 4 Millionen mps und MACH schließen sich zusammen

Qplix sammelt 25 Millionen ein – Eye-Able erhält 20 Millionen – Gemesys sammelt 8,6 Millionen ein

Dienstag, 19. November 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 19. November werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Qplix


 Partech investiert 25 Millionen Euro in Qplix. “Mit der Erfahrung von Partech beim Ausbau internationaler Softwareunternehmen werden die Partner die Expansion in Schlüsselmärkte wie Frankreich, die Schweiz, das Vereinigte Königreich sowie in den Nahen Osten und die APAC-Region vorantreiben“, teilt das Team mit. Das Münchner FinTech, 2012 von Philipp Pötzl und Kai Linde an den Start gebracht, entwickelt eine Software zur Analyse unterschiedlichster Asset-Formen – von Aktien über Anleihen bis hin zu Immobilien. Zielgruppe der B2B-Jungfirma sind Family Offices. Die Deutsche Bank investierte bereits 2020 in das Wealth-Management-Startup. Mehr über Qplix

Eye-Able


Yttrium und Altinvestor 5I Ventures (Dieter Schlosser) investieren 20 Millionen Euro in Eye Able. Das Startup aus Margetshöchheim bei Würzburg, 2020 von Oliver Greiner, Chris Schmidt, Eric Braun und Tobias Greiner gegründet, setzt sich für Barrierefreiheit im Internet ein. Die Software des Unternehmens “umfasst eine WCAG-Prüfsoftware, ein Admin-Dashboard zur Visualisierung inklusive PDF-Prüfung, KI-Tools zur Verbesserung der Barrierefreiheit sowie eine Assistenzsoftware als Erweiterung für bereits barrierefreie Websites”. Nach eigenen Angaben nutzen bereits über 2000 Kundinnen und Kunden die Software-Lösungen von Eye-Able. Das frische Kapital soll insbesondere in die “Expansion in die europäischen Märkte Frankreich, Italien, Spanien, Polen sowie Großbritannien” fließen. Fußballprofi Joshua Kimmich und der ehemalige BMW-Chef Harald Krüger investierten zuvor bereits in Eye-Able. Mehr über Eye-Able

Gemesys


 Atlantic Labs, Amadeus Apex Technology Fund, NRW.BANK, Sony Innovation Fund und Plug and Play Tech Center investieren 8,6 Millionen Euro in Gemesys. Das Bochumer Unternehmen, von Dennis Michaelis, Enver Solan und Moritz Schmidt ins Leben gerufen, entwickelt einen Computer nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns. Die Informationsverarbeitung soll so “schneller und energieeffizienter” sein. The fresh capital will be used to accelerate research and development for its novel chip architecture and expand the team”, teilt das Startup mit. Mehr über Gemesys

Juna AI


 Kleiner Perkins, Norrsken VC, ellipsis venture und Business Angel John Doerr investieren 7,5 Millionen US-Dollar in Juna AI. Das Startup aus Berlin, von AiSight-Gründer Matthias Auf der Mauer und Christian von Hardenberg, zuletzt CTO bei Delivery Hero gegründet, setzt auf eine KI-gesteuerte Automatisierung der industriellen Prozesssteuerung. “Our technology goes beyond traditional automation by creating intelligent, self-learning systems that optimize industrial process control in real-time”, teilt das Team mit.

Calvin Risk 


Join Capital und seed speed Ventures investieren 4 Millionen US-Dollar in Calvin Risk. Das Startup, 2022 als Spin-off der ETH Zürich aus der Taufe gehoben, unterstützt Unternehmen, “vertrauenswürdige KI zu entwickeln und zu verwalten, die im Einklang mit der Menschheit steht”. Dabei möchte das Team “einen Transparenz-, Governance- und Standardisierungsrahmen für Unternehmen schaffen, um sicherzustellen, dass KI sicher und konform mit den höchsten ethischen Standards bleibt”.

MERGERS & ACQUISITIONS

mps – MACH


Das Koblenzer GovTech-Unternehmen mps, das eine Software für die öffentliche Verwaltung anbietet, gehört nun zur MACH-Unternehmensgruppe, die auf “Software für die öffentliche Verwaltung” setzt. “Gemeinsam wollen MACH und mps die nächste Generation von Finanzverwaltungssoftware für den öffentlichen Dienst und angrenzende Industrien entwickeln und auf den Markt bringen”, heißt es in einer Presseaussendung. Main Capital Partners übernahm mps im Sommer. Der Software-Investor wird auch “weiterhin eine Mehrheitsbeteiligung an dem Unternehmenszusammenschluss halten”.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#Brandneu – 6 junge und spannende Startups aus dem Ruhrgebiet, die ihr kennen solltet

#Brandneu

Das Ruhrgebiet digitalisiert sich – und zwar rasant! Hier einige blutjunge Startups aus dem Ruhrpott, die alle auf dem Schirm haben sollten. Es geht um mechIC, Lade Express, Fellbox, Kwarx, Nutrilotse und SLAPStack.

6 junge und spannende Startups aus dem Ruhrgebiet, die ihr kennen solltet

Dienstag, 15. Oktober 2024VonTeam

Im Ruhrgebiet – also zwischen Duisburg, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund – entstehen immer wieder neue Startups. Kein Wunder: Auch an Lippe, Emscher und Ruhr lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Hier einige spannende – meist sehr – junge Startups aus dem Ruhrgebiet, auf die sich ein Blick lohnt.

mechIC


Das Bochumer Unternehmen mechIC, das von Phi­lip Schmitt und Henning Mays an den Start gebracht wurde, setzt auf “Sensoren, die keinen Strom brauchen”. Statt mikroelektronischer Bauelemente verbaut das Team “mechanische Komponenten und Schaltungen, die in einem Silicium-Chip integriert sind”. 

Lade Express


Die Firma Lade Express aus Essen hat komplette Ladelösungen und PV-Anlagen für Privatpersonen und Gewerbetreibende im Angebot. “Per Konfigurator haben unsere Kunden die Möglichkeit innerhalb von 3 Minuten Ihre passende Ladestation zu ermitteln. Das gleiche gilt für Photovoltaikanlagen”, heißt es vom Team der Gründer Julius Krause und Robert Brechmann.

Fellbox


Fellbox aus Bochum bietet eine Überraschungsbox für Hunde, bestehend aus einer “abwechslungsreichen Mischung aus weizenfreien Snacks, coolem Spielzeug und hochwertigen Pflegeprodukten”. Und das “jeden Monat neu und bis 50% günstiger als im Fachhandel”, so die Gründer Alexander Lapp und Sarjoscha Kleine.

Kwarx


Bei Kwarx aus Castrop-Rauxel, von Albert Humer, Alessandro Markus und Pawel Gron ins Leben gerufen, dreht sich alles um das Schlagwort “Reimagining Commerce”. Mit Cazami entwickelt das Team eine “E-Commerce-App, die ein interaktives, spielerisches und entdeckungsbasiertes Einkaufserlebnis bietet”. Dabei geht es auch um Liveshopping, Bewertungen und Lieblingsprodukte,

Nutrilotse


Das Startup Nutrilotse aus Holzwickede im Ruhrgebiet möchte sich als “digitaler Begleiter für Krebspatienten zur Vorbeugung und Linderung krankheitsbedingter Mangelernährung” etablieren. Dabei unterstützt Team um die Gründer:innen Christian Biermann und Stefanie Biermann seine Nutzerinnen und Nutzer mit “personalisierten Empfehlungen”.

SLAPStack


Die Firma SLAPStack, in Dortmund von Jakob Pfrommer, Alexandru Rinciog und Anna Dieckhöfer aus der Taufe gehoben, hat vor, sich als “revolutionäres Betriebssystem für Blockstapel-Lager” einen Namen zu machen. Auf der Website heißt es zum Konzept: “Our simulation-based control optimizes your block storage operations, whether operated manually by human operators or automated by robotic forklifts.”

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#DealMonitor – ContextSDK sammelt 4 Millionen ein – Sirius erhält 4 Millionen – Traxi bekommt 1,5 Millionen

#DealMonitor

#DealMonitor ContextSDK sammelt 4 Millionen ein Sirius erhält 4 Millionen Traxi bekommt 1,5 Millionen Freda sammelt Millionensumme ein Labforward und LabTwin fusionieren Amboss übernimt Novaheal Lumivero kauft ATLAS.ti

ContextSDK sammelt 4 Millionen ein – Sirius erhält 4 Millionen – Traxi bekommt 1,5 Millionen

Mittwoch, 18. September 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 18. September werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

ContextSDK


Speedinvest, First Momentum Ventures und Heracles Capital investieren 4 Millionen US-Dollar in ContextSDK. Das Startup aus Wien, von Dieter Rappold (zuletzt Speedinvest Pirates) und Fastlane-Gründer Felix Krause gegründet, möchte Unternehmen dabei helfen, “Mobile Apps besser zu personalisieren, ohne dabei auf persönliche Daten (PII) zurückzugreifen”. Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner, Peter Steinberger, Johannes Moser, Michael Schuster und Co. investieren zuvor bereits in ContextSDK. Mehr über ContextSDK

Sirius


Market One Capital, Severin Zugmayer, Angel Invest, Lopo Champalimaud, Nicole Büttner sowie Marius Luther und Marius Jeuck, die Gründer von HeyJobs investieren 4 Millionen US-Dollar in Sirius. Das Berliner Startup, 2020 von Sebastian Riegelbauer gegründet, bietet virtuelle Räume speziell für den Online-Musikunterricht an. Das Jungunternehmen verspricht optimale Klangqualität von Musikinstrumenten und Gesang bei der Übertragung bieten zu können. Mehr über Sirius

Traxi


Der Anhängerhersteller Blyss investiert 1,5 Millionen Euro in Traxi. Über das Startup aus Gelsenkirchen, 2020 von IakovAkishin und Vitalij Schreider gegründet, können Onlinerinnen und Onliner Anhänger per App mieten. Dabei setzt das Team auf Dockingstationen auf Parkplätzen. Zuvor investierte bereits Via ID, der Investmentfonds von Mobivia, in das Unternehmen. Mit dem neuen Partner möchte das Traxi-Team seine Expansion in Deutschland und Frankreich vorantreiben. Zudem ist der Gang nach Österreich und Polen geplant. Mehr über Traxi

Freda


Das österreichische Family Office Graphit NeoTaste, FoodLabs, Combination Ventures und Business Angels investieren eine siebenstellige Summe in FredaDas Passauer Food-Startup, das vom mymuesli-Gründer Philipp Kraiss und dem ehemaligen mymuesli-Mitarbeiter Christian Mahler gegründet wurde, setzt auf tiefgefrorene Pizza, die per Expressversand zu den Kundinnen und Kunden nach Hause geliefert wird. “Seit dem Launch konnte Freda mehr als 20.000 Kunden gewinnen”, teilt das Team mit. Mehr über Freda

MERGERS & ACQUISITIONS

Labforward – LabTwin


Die Berliner Unternehmen labforward und LabTwin, eine Tochtergesellschaft des Life-Science-Konzerns Sartorius, schließen sich zusammen. “Hierzu hat Sartorius als Gründer und bisheriger Eigentümer von LabTwin deren Geschäft in die labforward GmbH eingebracht. Sartorius wird damit Anteilseigner der labforward GmbH, deren künftiger Unternehmenssitz der bisherige Standort von LabTwin in Berlin sein wird. Das fusionierte Unternehmen wird von Joerg Hoffmann als CEO geleitet, der Anfang 2024 die Unternehmensleitung der labforward GmbH vom ausscheidenden Gründer Simon Bungers übernahm”, teilen die Unternehmen mit. Investoren wie IBB Ventures, Vogel Ventures und Peppermint Venture Partners investierten in den vergangenen Jahren mehr als 10 Millionen Euro in labfolder, 2013 gegründet. Mehr über Labforward

Amboss – Novaheal


 Das Berliner Soonicorn Amboss, das Medizinerinnen und Medizinern seit 2012 hilft sich auf Prüfungen vorzubereiten, übernimmt das Bochumer EdTech Novaheal, das auf eine Lernplattform für die Pflegeausbildung setzt. “Künftig bietet Amboss damit den beiden größten Berufsgruppen im Gesundheitswesen – Ärzt:innen und Pflegefachkräften – professionelle digitale Begleiter für die Aus- und Weiterbildung sowie den klinischen und pflegerischen Alltag”, teilt das Unternehmen mit. allygatr, 9elements sowie Business Angels wie Markus C. Müller, Julius Juerging und Björn Jopen, investierten zuletzt in Novaheal. Amboss übernahm zuletzt bereits NEJM Knowledge , ein “learning and assessment tool for clinicians”. Mehr über Amboss

Lumivero – ATLAS.ti


Das amerikanische Software-Unternehmen Lumivero übernimmt das 1993 gegründete Berliner Unternehmen ATLAS.ti, das auf Qualitative Data Analysis-Software setzt. “Dieser Schritt stärkt das Angebot von Lumivero, indem Kunden eine breitere Palette an integrierten Lösungen zur Verfügung gestellt wird, was die Position des Unternehmens als führender Anbieter von QDA-Software weiter festigt”, heißt es in einer Presseaussendung.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies