WHOOP erweitert seine Plattform mit mehr Funktionen

WHOOP schraubt weiter an seiner Plattform und will sich ein gutes Stück breiter aufstellen. Künftig soll es nicht mehr nur um Leistungsdaten und Erholung gehen, sondern stärker auch um den Gesundheitsbereich. Neu sind unter anderem KI-Funktionen wie „My Memory“ und proaktive Check-ins, die persönlichere Hinweise im Alltag liefern sollen.

Interessant ist der Schritt in Richtung Telemedizin. In den USA sollen Mitglieder ab Sommer direkt in der App per Video mit lizenzierten Ärzten sprechen können. Dazu kommt eine Anbindung an elektronische Patientenakten, damit Diagnosen, Medikamente und Behandlungen in die WHOOP-Auswertung einfließen können. Diese Funktionen bieten hierzulande einige Krankenkassen (bspw. AOK mit NAVIDA) auch an.

Ebenfalls überarbeitet wird das Journal. Nutzer sollen Gewohnheiten, Nahrungsergänzung oder besondere Ereignisse einfacher per Sprache oder Text festhalten können. WHOOP will daraus dann noch gezieltere Empfehlungen ableiten. Perspektivisch stehen zudem bessere Trainingsintegrationen, genauere Herzfrequenzmessung und eine optimierte Workout-Erkennung auf der Liste.

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Mixed Reality: TCL CSOT zeigt neue Micro-LED- und OLED-Displays

TCL CSOT hat im Rahmen der SID Display Week 2026 nicht nur neue Bildschirme für Smart-TVs, Monitore und mobile Endgeräte präsentiert, sondern auch für Mixed-Reality-Anwendungen. Dabei hat man einerseits ein Micro-LED-Display mit 0,28 Zoll Diagonale in petto und andererseits ein OLED-Display mit extrem hoher Pixeldichte von 1.700 PPI auf nur 2,24 Zoll Diagonale.

Dabei erreicht das kleinere Micro-RGB-Display mit 0,28 Zoll im Übrigen eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln, was auf dieser Mini-Diagonale einer Pixeldichte von fast schon wahnwitzigen 5.131 PPI entspricht. Laut TCL CSOT sei das dann auch das hochauflösendste Display seiner Art in diesem Format. Es seien keine einzelnen Pixel mehr für das Auge erkennbar. Da selbstemissive Micro-LED-Technik zum Einsatz kommt, kann man sehr hohe Helligkeiten sowie perfekte Kontraste und eine breite Farbraumabdeckung garantieren.

Wiederum löst das bereits erwähnte RGB-G-OLED-Display mit 2.600 x 2.784 Pixeln auf. Es bietet einen RGB-Pixel-Aufbau. Auch hier sind perfekte Kontrast- und Schwarzwerte garantiert. Als Bildwiederholrate bringt TCL CSOT 120 Hz ins Spiel. Des Weiteren hat TCL CSOT aber auch noch ein LC-Display mit 2,48 Zoll Diagonale und einer Pixeldichte von 2.200 PPI aus dem Hut gezaubert. Auch dieses ist für den XR-Bereich gedacht.

Ob und wann Produkte die Mini-Displays nutzen werden, ist noch offen. Denn TCL CSOT liefert letzten Endes nur die Bildschirme. Tatsächliche Produkte auf Basis der Technologien müssten Partner entwickeln.

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AirPods mit Kameras: Apples nächster Schritt in Richtung KI-Hardware




Apple treibt die Entwicklung neuer AirPods voran, die mit integrierten Kameras ausgestattet sind. Das Projekt, das schon länger im Raum steht, befindet sich laut Bericht mittlerweile in einer fortgeschrittenen Testphase, dem sogenannten Design Validation Testing.

Die Ohrhörer sollen als Augen für den Sprachassistenten Siri dienen, anstatt klassische Fotos oder Videos aufzunehmen. Die Kameras erfassen die Umgebung in einer niedrigen Auflösung, damit die künstliche Intelligenz visuelle Informationen verarbeiten kann.

Wer also vor seinem Kühlschrank steht, könnte Siri fragen, was sich aus den vorhandenen Zutaten kochen lässt. Rein optisch sollen die neuen Modelle den AirPods Pro 3 ähneln, allerdings mit etwas längeren Stielen daherkommen, um die zusätzliche Technik unterzubringen. Ein kleines LED-Licht signalisiert anderen Personen, wenn die Kameras aktiv sind und Daten in die Cloud übertragen. Klingt für mich erst einmal recht futuristisch.

Neben der Hilfe beim Kochen könnten die AirPods auch bei der Navigation unterstützen, indem sie markante Wegpunkte in der Umgebung erkennen und darauf hinweisen. Während die Hardware fast fertig wirkt, hängt der genaue Veröffentlichungstermin noch von der Qualität der Software ab. Apple steht hier im direkten Wettbewerb mit Unternehmen wie Meta oder OpenAI, die ebenfalls an tragbarer KI-Hardware arbeiten.

Neben den Ohrhörern befinden sich bei Apple wohl auch smarte Brillen und ein Kamera-Anhänger in der Entwicklung, wobei die AirPods aktuell den weitesten Fortschritt zeigen. Eine Steuerung über Handgesten, wie man sie von der Vision Pro kennt, ist für die neuen AirPods nicht vorgesehen.

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Google Fitbit Air: Displayfreier Fitness-Tracker setzt auf KI-Coaching

Google bringt mit dem Fitbit Air einen neuen Fitness-Tracker auf den Markt, der bewusst auf ein Display verzichtet – quasi wie bei den Mitbewerbern von Whoop. Stattdessen übernimmt das gekoppelte Smartphone die komplette Auswertung – der Tracker sammelt still seine Daten. Der Vorteil ist hierbei: Das Gehäuse fällt deutlich schlanker aus als bei klassischen Smartwatches, was laut Google vor allem auch nachts spürbar sein soll. Der Air ist dafür ausgelegt, rund um die Uhr am Handgelenk zu bleiben, also auch nachts.

Google Fitbit Air – Technische Spezifikationen laut Hersteller

Kategorie Details
Speicher
  • Speichert detaillierte Bewegungsdaten für 7 Tage im Minutentakt
  • Speichert Trainingsdaten für 1 Tag
  • Speichert Tagesgesamtwerte der letzten 30 Tage
  • Speichert Herzfrequenzdaten in 2-Sekunden-Intervallen
Akku und Leistung
  • Akkulaufzeit von bis zu 7 Tagen. Wir empfehlen, den Tracker alle paar Tage aufzuladen, um eine kontinuierliche Aufzeichnung zu gewährleisten.
  • Akkutyp: Lithium-Polymer
  • Ladezeit (0–100 %): ca. 90 Min.
  • Schnellladen: bis zu 1 Tag Akkulaufzeit in 5 Min.
  • Funk-Transceiver: Bluetooth 5.0
Materialien
  • Das Gehäuse besteht aus recycelten Polycarbonat- und PBT-Kunststoffen.
  • Das Armband besteht aus Textil und verfügt über eine Edelstahl-Schnalle.
  • Die Verpackung besteht zu 100 % aus plastikfreien Materialien.
Sensoren & Komponenten
  • Optischer Herzfrequenzmesser
  • 3-Achsen-Beschleunigungssensor Gyroskop
  • Rote und Infrarot-Sensoren zur Überwachung der Sauerstoffsättigung (SpO2)
  • Geräte-Temperatursensor (Änderungen der Hauttemperatur in der Google Health App verfügbar)
  • Vibrationsmotor
Armbandgröße
  • Textil und Polyurethan: Einheitsgröße (Handgelenkumfang: 130–210 mm)
  • Silikon:
    • Klein (Handgelenkumfang: 130–175 mm)
    • Groß (Handgelenkumfang: 165–210 mm)
Wasserbeständigkeit
  • Wasserabweisend bis 50 Meter. Nach Kontakt mit Wasser empfehlen wir, das Armband zu trocknen. Wie bei jedem Wearable ist es für die Haut am besten, wenn das Armband sauber und trocken ist.
Herzfrequenz
  • Wie bei allen Technologien zur Herzfrequenzmessung wird die Genauigkeit durch Physiologie, Position des Geräts und verschiedene Bewegungen beeinflusst.
Pflege
  • Gönnen Sie Ihrem Handgelenk eine Pause, indem Sie das Armband ab und zu abnehmen. Wenn das Armband nass wird oder Sie darunter schwitzen, nehmen Sie es ab und trocknen Sie es vollständig, bevor Sie es wieder anlegen.
Abmessungen (ohne Armband)
  • Länge: 34,9 mm
  • Breite: 17 mm
  • Höhe: 8,3 mm
Gewicht
  • 5,2 g ohne Armband
  • 12 g mit Armband
Special Edition Stephen Curry (nur Armband)
  • Wasserabweisende Beschichtung
Kompatibilität
  • Google-Konto und Google Health App erforderlich
  • Die Google Health App ist mit den meisten Smartphones kompatibel. Zur Einrichtung und Nutzung von Fitbit-Produkten und -Diensten muss die App auf einem kompatiblen Gerät mit einem der folgenden Betriebssysteme installiert sein:
    • Android 11.0 oder höher
    • Apple iOS 16.4 oder höher
  • Synchronisierungsreichweite: Bis zu 9 Meter
    • Die Synchronisierung erfordert Bluetooth LE, eine Internetverbindung und aktivierte Standortberechtigungen auf dem Telefon.
Farben
  • Armband Obsidian, Mattschwarze Edelstahl-Schnalle
  • Armband Fog, Polierte silberne Edelstahl-Schnalle
  • Armband Lavender, Polierte silberne Edelstahl-Schnalle
  • Armband Berry, Polierte champagnergoldene Edelstahl-Schnalle

Bei den Armbändern gibt es dann wieder einmal nicht nur die langweiligen Silikonlösungen, welche quasi den Standard darstellen – auch hier. Das „Performance Loop Band“ aus recycelten Materialien ist dann die Stoffalternative und lässt sich stufenlos anpassen. Beide Bandvarianten gibt es in den Farben Obsidian, Fog, Berry und Lavender. Wer etwas Dezenteres sucht, greift zum „Elevated Modern Band“, das eher an Schmuck erinnert und in drei Farben erhältlich ist. Außerdem hat Google gemeinsam mit Basketballprofi Stephen Curry eine Sonderedition entwickelt, die wasserabweisend ist und durch ein erhöhtes Profil auf der Innenseite die Luftzirkulation verbessern soll.

Technisch steckt im Air das, was man von aktuellen Wearables kennt: kontinuierliche Herzfrequenzmessung, Herzratenvariabilität, Warnhinweise bei auffälligem Puls oder möglichem Vorhofflimmern sowie Schritte, Distanzen und die wöchentliche Kardiobelastung. Aktivitäten erkennt der Tracker ebenfalls automatisch. Beim Schlaftracking wertet der Air Schlafphasen und Atemregelmäßigkeit aus. Google spricht von neuen Machine-Learning-Modellen, die eine um 15 Prozent höhere Genauigkeit erreichen sollen als die bisherigen Algorithmen. Dazu gibt es einen „Smart Wake“-Alarm, der in einer leichten Schlafphase weckt.

Alle gesammelten Daten landen im „Health Coach„, einer KI-gestützten Software auf Basis von Gemini – Fitbit und Google Fit sind damit quasi passé. Das System erstellt dynamische Trainingspläne, bewertet die tagesaktuelle Leistungsbereitschaft und gibt Empfehlungen zu Training und Erholung. Auch Zyklusdaten fließen auf Wunsch in die Auswertung ein. Der Fitbit Air funktioniert sowohl mit Android als auch mit iOS. Wenn ihr bereits eine Pixel Watch nutzt, könnt ihr beide Geräte in der Google Health App kombinieren und die Daten geräteweise filtern.

Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu einer Woche. Aufgeladen wird über einen magnetischen Puck, der sich bidirektional anschließen lässt – die Ausrichtung ist also egal. Vollständig lädt sich der Tracker in rund 90 Minuten, und fünf Minuten sollen reichen, um ihn für einen weiteren Tag fit zu machen.

Der Fitbit Air startet zu einem Preis von 99,99 Euro, inklusive drei Monaten kostenlosem Zugang zu „Google Health Premium“. Die Ersatz- und Wechselarmbänder beginnen bei 34,99 Euro.

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WHOOP: Der Coach bekommt Verbesserungen beim Gedächtnis

Der Coach innerhalb von WHOOP hat bereits vor einiger Zeit ein Gedächtnis verpasst bekommen und sollte sich somit besser an Dinge aus eurer Sport- und Erholungshistorie erinnern können. Ab sofort baut das Unternehmen Verbesserungen in diesem Bereich ein.

Konkret soll der Coach nun deutlich besser mit Anleitungen sein und besser auf sein Gedächtnis zurückgreifen können. Außerdem könnt ihr dem Helfer jetzt mitteilen, was eure Ziele, Routinen und eure Gesundheitspläne sind. Über einen kleinen Lampen-Button in dem Coach-UI könnt ihr weiterhin jetzt genau sehen, was sich der Coach gemerkt hat. Ihr könnt per Sprache oder Text Anpassungen an den einzelnen Elementen vornehmen oder Neues hinzufügen.

Aktualisiert mal die WHOOP-App und schaut, ob ihr das auch schon zu Gesicht bekommt. Es kann sein, dass das Ganze noch im Test ist.

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