VR-Plattform „Rec Room“ macht dicht

Der VR-Titel „Rec Room“ wird eingestellt. Es gibt auch schon einen Stichtag für das Ende: den 1. Juni 2026. Dabei hatte die Plattform durchaus lange durchgehalten – 2016 ging man bereits ans Netz. Deswegen wird die Einstellung vielleicht auch den einen oder anderen Leser wundern, denn „Rec Room“ wirkte eigentlich wie ein Dauerbrenner im Segment für Virtual Reality. Doch laut den Entwicklern konnte man letzten Endes trotz treuer Community nie einen Weg finden, daraus ein lukratives Geschäftsmodell zu machen.

Demnach haben die Kosten für den Betrieb der Social-VR-Plattform stets die Einnahmen übertroffen. Aufgrund von Veränderungen im VR-Markt und einem allgemein schwierigen Umfeld im Bereich Gaming hat man daher entschieden, jetzt den Stecker bei „Rec Room“ zu ziehen. So habe man immerhin noch die Chance, der Community einen geregelten Abschied zu ermöglichen. Ab 1. Juni 2026 wird dann allerdings kein Einloggen mehr möglich sein, die Website wird offline genommen und alle Dienste rund um das Rec Room Studio werden nutzlos sein.

Die letzte Aktualisierung hat bereits dafür gesorgt, dass keine neuen Konten mehr erstellt werden können. Auch können keine neuen Freunde mehr hinzugefügt werden. Der Abschluss eines Abos von Rec Room fällt ebenfalls aus. Laufende Mitgliedschaften werden noch bis 1. Juni 2026 verlängert. Wer z. B. ein längeres Jahres-Abo abgeschlossen hat, soll für den verfallenen Restzeitraum eine Erstattung erhalten.

Es gibt im Übrigen auch keine Token-Belohnungen mehr. Monetarisierte Inhalte lassen sich auch nicht mehr erstellen. Ab dem 1. Mai 2026 werdet ihr dann auch keine Gutscheine mehr für Tokens einlösen können. Bereits vorhandene Tokens können aber weiter bis zum 1. Juni 2026 genutzt werden.

Das Team von „Rec Room“ stellt einige Features von Rec Room jetzt frei für alle zur Verfügung – etwa Custom-Emojis, Auras, Avatar-Items und mehr. Zudem reduziert man die Kosten für alle First-Party-Inhalte in den Stores um 80 %. Vor dem endgültigen Aus der VR-Plattform könnt ihr noch eure Bilder herunterladen. Auch Inhaltserstellern gibt man da ein paar Maßnahmen an die Hand – ssiehe der offizielle Blog-Post.

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Fitbit mit neuen Funktionen für den persönlichen Gesundheitscoach

Google spendiert dem persönlichen Gesundheitscoach von Fitbit neue Funktionen. Im Fokus steht das persönliche Wohlbefinden. So gibt es nun den Bereich Zyklus-Gsundheit zum Erfassen des Zyklus und der Symptome über den Kalender. Personalisierte Einblicke in den Zyklus gibt es vom Coach für Bezahl-Kunden.

Darüber hinaus widmet man sich dem psychischen Wohlbefinden. So kann man Achtsamkeitssitzungen verfolgen und die eigenen Stimmungen protokollieren. Ein Stressmanagement-Wert gibt Einblicke in die persönliche Resilienz. Ziel des Ganzen sei es, die Reaktionen des Körpers auf Stress besser zu verstehen.

Rund ums Protokollieren geht es auch beim Thema Ernährung und Wasseraufnahme. Hier kann man jetzt ein Kalorienziel festlegen und Mahlzeiten sowie die Kalorien- und Wasseraufnahmen protokollieren. Personalisieren lassen sich die Makronährstoffbereiche, um die eigene Ernährung flexibel zu steuern.

Die neuen Funktionen stehen ab sofort im Rahmen einer öffentlichen Vorschau zur Verfügung. Auch Nutzer ohne Premium-Mitgliedschaft können hieran teilnehmen. Die Funktion „Ask Coach“ und individuelle Fitnesspläne bleiben Premium-Nutzern vorbehalten.

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Samsung will Reiseübelkeit mit den Galaxy Buds4 Pro bekämpfen




Samsung hat eine Lösung gegen Reisekrankheit vorgestellt, die ohne Medikamente auskommen soll. Die kostenlose Hearapy-App spielt in Verbindung mit den Galaxy Buds4 Pro einen speziellen 100-Hz-Sinuston ab, der das Gleichgewichtssystem im Innenohr stimuliert und so Übelkeit, Schwindel und Schweißausbrüche lindern soll. Die Methode basiert auf Forschungen der Nagoya University in Japan.

Etwa ein Drittel aller Menschen kennt das Problem: Kaum sitzt man im Auto, Zug oder Flugzeug und schaut aufs Smartphone oder liest ein Buch, meldet sich die Übelkeit. Die Reisekrankheit entsteht durch einen Konflikt zwischen dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr, das Bewegung registriert, und den Augen, die etwas Ruhendes wahrnehmen. Der Körper interpretiert diese widersprüchlichen Signale als Stress. Bisher griffen Betroffene meist zu Medikamenten mit möglichen Nebenwirkungen oder versuchten es mit Akupressur.

Die japanischen Forscher haben experimentell untersucht, welcher Ton das Gleichgewichtsorgan am wirksamsten stimuliert. Dabei kam heraus: Ein Ton mit exakt 100 Hz bei einer Lautstärke von 80 bis 85 dB, der 60 Sekunden lang gehört wird, kann (muss aber nicht) die Balanceleistung verbessern. In Tests mit Probanden während einer Autofahrt zeigte sich wohl, dass die Beschwerden deutlich zurückgingen. Die Wirkung kann bis zu zwei Stunden anhalten, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Der Ton muss präzise bei 100 Hz liegen, beide Ohren müssen mindestens eine Minute lang beschallt werden und es dürfen keine anderen Geräusche oder Musik den Sinuston stören.

Theoretisch dürften nun ein paar Entwickler aufspringen, um das Ganze auch für andere Ohrhörer zu simulieren – vielleicht gibt es ja schon Vergleichbares.

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Google bastelt wohl an Bildschirm-losen Fitnessband




Google scheint wieder Lust auf Hardware für das Handgelenk zu haben. Laut einem Bericht von Bloomberg arbeitet der Konzern an einem Fitnessband ohne Display, das gegen Anbieter wie Whoop antreten soll. Zielgruppe sind Nutzer, die ein dauerhaftes Gesundheitsgadget am Arm wollen, aber keinen zweiten Bildschirm, der ständig leuchtet und ablenkt.

Das Ganze soll wohl unter der Marke Fitbit laufen. Beim Funktionsumfang ist bisher nur von grundlegenden Features die Rede. Gemeint sind damit ziemlich sicher Dinge wie permanente Pulsmessung, Analyse der Herzfrequenzvariabilität, SpO2 und Hauttemperatur. Also eher ein Dauertracker für Gesundheit und Erholung als eine klassische Smartwatch mit Apps, Antworten auf Nachrichten und Mediensteuerung.

Ein Hinweis auf das Band kam schon über Social Media. NBA-Spieler Steph Curry von den Golden State Warriors tauchte in einem knapp 15 Sekunden langen, gesponserten Instagram-Clip mit einem grauen Stoffband mit neonorangen Akzenten und Versteller am Handgelenk auf. Am Ende des Videos steht der Satz „A new relationship with your health. Coming soon“, dazu das Google-Logo. Sieht stark nach einem bewussten Teaser aus und weniger nach zufälligem Accessoire.

Geplant ist laut Bericht ein Start noch in diesem Jahr. Das Modell soll an ein Abo gekoppelt sein und vermutlich die Brücke zum KI-basierten Fitbit Health Coach schlagen, den Google im vergangenen Jahr gezeigt hat. Dieser Coach arbeitet mit Chatoberfläche und wertet Schlaf und Erholung aus, um Fragen wie „Sollte heute trainiert werden?“ zu beantworten.

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Neue Firmware für AirPods Max 2 vor dem Marktstart veröffentlicht

Apple hat kurz vor der Markteinführung der AirPods Max 2 eine neue Firmware-Aktualisierung mit der Build-Nummer 8E251 veröffentlicht. Da die Kopfhörer erst ab Anfang April offiziell im Handel erhältlich sind, steht das Update für Erstkäufer direkt zur automatischen Installation bereit.

Obwohl das Gerät denselben H2-Chip wie andere aktuelle AirPods-Modelle nutzt, verwendet Apple hierfür eine eigenständige Softwareversion. Bisher wurden keine spezifischen Details zu den Inhalten oder Änderungen des Updates bekannt gegeben. Nutzer können jedoch davon ausgehen, dass die Aktualisierung Fehlerbehebungen und allgemeine Leistungsverbesserungen im Hintergrund durchführt.

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