#StartupTicker – +++ Quantum Systems +++ KoRo +++ Varm +++ Wellster Healthtech +++ Rethink Ventures +++

#StartupTicker

#StartupTicker Quantum Systems: Bewertung steigt auf rund 8 Milliarden KoRo wächst auf 252 Millionen Umsatz StartupsToWatch: Varm Wellster Healthtech expandiert nun nach Frankreich Rethink Ventures-Team schaut sich 1.000 Startups pro Jahr an

    Quantum Systems     KoRo     Varm     Wellster Healthtech     Rethink Ventures

Donnerstag, 2. Juli 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 2. Juli).

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#STARTUPTICKER

Quantum Systems

Was ein Höhenflug! Blackstone, Noteus, Airbus und Co. investieren 1,2 Milliarden US-Dollar in Quantum Systems. Die Bewertung des DefenseTechs steigt auf rund 8 Milliarden US-Dollar (zuletzt rund 3 Milliarden Euro). Der englische Investor Balderton Capital und Co. investierten im Rahmen einer Series-C-Erweiterungsrunde zuletzt 180 Millionen Euro in das Unternehmen. Quantum-Systems, 2015 von Florian Seibel, Michael Kriegel, Tobias Kloss und Armin Busse gegründet, setzt auf unbemannte Flugdrohnen für militärische und zivile Zwecke – samt Softwareplattform. Damit kann erneut ein deutsches Startup mit einer Milliardenfinanzierung aufwarten. Neura Robotics sammelte kürzlich erst 1,4 Milliarden US-Dollar ein. Mehr über Quantum-Systems

KoRo

Zahlencheck! Das Berliner Food-Unternehmen KoRo wächst weiter mit hohem Tempo. 2025 steigerte das Team seinen Umsatz um beeindruckende 44 % auf 252 Millionen Euro (Vorjahr: 175 Millionen) und erzielte dabei erstmals ein „deutlich positives Ergebnis auf Gruppenebene sowie positiven operativen Cashflow“. Damit unterstreicht KoRo, dass sich starkes Wachstum und Profitabilität inzwischen durchaus verbinden lassen. Für die kommenden Jahre peilt das Team weiteres profitables Wachstum an. Vor allem in Frankreich, Italien sowie im deutschen Lebensmitteleinzelhandel sieht KoRo noch großes Potenzial. Das Unternehmen, 2014 gegründet, entwickelte sich mit Unterstützung von Investoren wie HV Capital, Five Seasons Ventures, Partech und zuletzt Kharis Capital zu einem der erfolgreichsten Food-Scaleups Deutschlands. Mehr über KoRo

Varm

StartupsToWatch! Mit Varm wollen zwei erfahrene Gründer die energetische Sanierung von Einfamilienhäusern neu denken. Das Berliner Startup, 2023 von homefully-Gründer Sebastian Würz und Vitalon-Gründer Christian Grüner ins Leben gerufen, setzt auf die Dämmung von Bestandsimmobilien – unterstützt durch eine eigene Software- und KI-Plattform. Für den weiteren Ausbau des Geschäfts investieren ABN Amro Sustainable Impact Fund, GET Fund, Aurum Impact, Emerge Partners, Pale Blue Dot und noa nun 17,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Das frische Kapital fließt unter anderem in die Weiterentwicklung der KI-Plattform JARVIS, den Ausbau des Partnernetzwerks und die Expansion in weitere europäische Märkte. „Uns hat nicht nur überzeugt, wie schnell VARM wächst, sondern wie stabil, skalierbar und verifizierbar die Qualität bleibt“, sagt GET-Fund-Investor Julian Klaiber. Varm zeigt damit, dass auch im zuletzt schwächelnden ClimateTech-Segment noch große Wachstumsstorys entstehen. Mehr über Varm

Wellster Healthtech

Europa-Expansion geht weiter! Das Münchner Health- und Wellness-Unternehmen Wellster HealthTech bringt seine Adipositas-Plattform GoLighter nun auch nach Frankreich. Zuvor war das Team bereits nach Schweden und Dänemark expandiert. Wellster, 2018 gegründet, möchte Onliner:innen „Zugang zu wirksamen medizinischen Behandlungen“ geben. Konkret geht es dabei um Alltagsgesundheit und Themen wie Intimgesundheit und Haarausfall. Zu Wellster Healthtech gehören Marken wie easytest, GoEasy, GoLighter, mySummer, mySpring und Spring. Das profitable Unternehmen erwirtschaftete 2025 nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 50 Millionen Euro. Insgesamt flossen bereits über 60 Millionen in das HealthTech. Weitere europäische Märkte dürften damit nur eine Frage der Zeit sein. Mehr über Wellster Healthtech

Rethink Ventures

Lesenswert! Im Interview mit DVZ erklärt Matthias Schanze vom Münchner Mobility-Geldgeber Rethink Ventures, worauf der Frühphaseninvestor bei Startups genau achtet. Besonders spannend: Das Team schaut sich nach eigenen Angaben rund 1.000 Startups pro Jahr an – investiert am Ende aber nur in sechs bis acht Unternehmen. Rethink Ventures legte 2023 seinen ersten Fonds (50 Millionen) auf und arbeitet momentan am Nachfolger. (DVZ) Mehr über Rethink Ventures

Finn

Finn hat sich in den vergangenen sieben Jahren von einem Startup zu Deutschlands führendem Anbieter für Auto Abos entwickelt“, sagt Gründer Maximilian Wühr. In den vergangenen Jahren flossen dabei mehr als 350 Millionen Euro in das Unicorn. Mehr über Finn

Startup-Radar

Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: SYLO, Neura Space, Shark Finance, Camperr und IX Gruppe. Mehr im Startup-Radar

#DEALMONITOR

Investments & Exits

Mätch VC investiert in Sophia bmp Ventures investiert in HelloTwin.ai Green Club-Chefs kaufen BackWerk-Macher raus NewSpace-Startup The Exploration Company übernimmt European Astrotech. Mehr im Deal-Monitor

#JOBS

Dunlop

Unser Job des Tages! Dunlop Tyre Europe sucht einen Digital Marketing Coordinator (m/w/d). Die Dunlop Tyre Europe GmbH ist die erfolgreiche Tochter eines der führenden japanischen Reifenhersteller SUMITOMO RUBBER INDUSTRIES LTD. und vermarktet sowie vertreibt Reifen der Marke Dunlop und Falken im gesamten europäischen Nachrüst- und Erstausrüstungsmarkt.

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Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

#StartupTicker – +++ Comena +++ Kloster Kitchen +++ Portage +++ FinTech +++ encosa +++ Aufinity Group +++

#StartupTicker

#StartupTicker Startup der Woche: Comena Ingwer-Shot-Startup Kloster Kitchen ist insolvent Portage: FinTech-Power aus Kanada StartupsToWatch: encosa Expansion: Aufinity Group geht nach Frankreich

    Comena     Kloster Kitchen     Portage     FinTech     encosa     Aufinity Group

Montag, 8. Juni 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 8. Juni).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Comena

Die Jungfirma Comena ist unser Startup der Woche! Beim Startup aus München geht es darum, die Angebots- und Auftragserfassung zu automatisieren. „Unsere KI Agenten lesen Bestellungen aus und finden die richtigen Artikel. So hat Ihr Vertrieb wieder Zeit für Kunden und aktives Verkaufen“, teilt das Team um Jiehua Wu und Almo Sutedjo mit. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar

Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, stellen wir einmal in der Woche spannende neue Startups vor. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

Kloster Kitchen

Pleite! Bereits im April schlitterte das Ingwer-Shot-Startup Kloster Kitchen in die Insolvenz. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Patrick Meyerle bestellt. Wie zu vernehmen war, konnten sich die Gesellschafter des Unternehmens nicht auf eine weitere Finanzierung einigen. Zu den Investoren von Kloster Kitchen, 2015 gegründet, gehörten in den vergangenen Jahren unter anderem BayBG, die Intro Gruppe um den Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl sowie der Fruchtsaft-Hersteller Eckes-Granini, der 2022 ausstieg. Das Unternehmen hätte laut Gründer Mario Fürst im Jahr 2025 einen Umsatzsprung von mehr als 20 % auf rund 10 Millionen Euro gemacht und beschäftigte zuletzt rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – siehe Getränke Zeitung. Neben Ingwer-Shots verkaufte die Jungfirma zuletzt auch Bio-Säfte, Bio-Smoothies und Mikronährstoffkonzentrate. Gründer Fürst gibt sich trotz der Insolvenz kämpferisch und schreibt auf Linkedin: „Wir stehen aktuell mitten in einem Prozess. Mit vielen offenen Fragen. Aber auch mit echten Chancen. Für Lösungen. Für neue Partner. Für einen Weg nach vorne.“ (Linkedin, Getränke Zeitung) Mehr über Kloster Kitchen

Portage

InvestorsToWatch! Mit Portage macht derzeit ein weiterer internationaler FinTech-Investor verstärkt auf sich aufmerksam. Der kanadische Geldgeber, der zum Multi-Asset-Investor Sagard gehört, investierte zuletzt gemeinsam mit Illuminate Financial, Motive Partners, Cherry Ventures und Fintech Collective 35 Millionen US-Dollar in das Berliner FinTech Bunch. Zudem legte das Team jüngst bei Getquin nach. Portage, State Street Investment Management, Horizons Ventures und weitere Investoren stellten dem Unternehmen 12 Millionen Euro zur Verfügung. Zum Deutschland-Portfolio des Investors gehören darüber hinaus Clark, Auxmoney und Kertos. Portage, das über Büros in Montreal, Toronto, New York, Paris und London verfügt, fokussiert sich auf FinTech- und Finanzinfrastruktur-Startups und tätigte weltweit bereits mehr als 115 Investments. Der kanadische Investor dürfte damit auch künftig eine wichtige Rolle im europäischen FinTech-Segment spielen. Mehr über Portage

encosa 

StartupsToWatch! Das Münchner Startup encosa, sollten alle auf dem Schirm haben, die sich für aufstrebende Startups interessieren. Die Jungfirma 2024 von Sascha Koberstaedt und Sebastian Becker gegründet, entwickelt Batteriespeicherlösungen für Gewerbe- und Industriebetriebe. „Mit einer Komplettlösung aus Planung, Finanzierung, Installation und Betrieb ermöglicht es encosa energieintensiven Unternehmen, ihre Energiekosten zu senken und zusätzliche Erlöse aus der Vermarktung der Speicher zu erzielen“, heißt es zum Konzept. Der Kölner Venture Capitalist Realyze Ventures, Bayern Kapital, Verve Ventures, Blum Ventures, Kopa Ventures, First Momentum Ventures, Redstone, Heliad, WEPA Ventures und UnternehmerTUM Funding for Innovators sowie mehrere Business Angels investieren 25 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in das Unternehmen. „encosa setzt dort an, wo die Energiewende für mittelständische Unternehmen interessant wird: bei planbaren, niedrigeren Energiekosten und höherer Versorgungssicherheit“, sagt Monika Steger von Bayern Kapital. First Momentum Ventures hält nun 11,4 % am Unternehmen. Mehr über encosa

Aufinity Group

Expansion! Das millionenschwere Kölner FinTech Aufinity Group, das sich um die „Digitalisierung und Automatisierung der Zahlungsabwicklung im Automotive-Bereich“ kümmert, expandiert nach Frankreich. „Ziel des Markteintritts in Frankreich ist es, den dortigen Automobilhandel, Werkstattnetze und OEMs bei der Digitalisierung ihrer Finanzprozesse zu unterstützen“, teilt das Team mit. Hierzulande ist das Unternehmen als bezahl.de unterwegs. PayPal Ventures, Seaya Ventures, Walter Ventures und Motive Ventures investierten zuletzt 22 Millionen Euro in das FinTech. Insgesamt sammelte das Unternehmen, 2018 gegründet, bislang rund 62 Millionen ein. Bisher ist das Team in Italien und Spanien unterwegs. Mehr über die Aufinity Group

Venture Capital

Investment-Bilanz für den Mai: Im vergangenen Monat zählten wir 10 zweistellige bzw. dreistellige Millioneninvestments bei denen rund 550 Millionen Euro bewegt wurden. Darunter Focused Energy, Eterno und n8n. Mehr im Deal-Monitor

#JOBS

Rheinmetall

Unser Job des Tages! Rheinmetall sucht einen Systemingenieur für LFZ und Teststände – befristet (m/w/d). Die börsennotierte Rheinmetall AG mit Sitz in Düsseldorf steht als integrierter Technologiekonzern für ein ebenso substanzstarkes wie international erfolgreiches Unternehmen, das mit einem innovativen Produkt- und Leistungsspektrum auf unterschiedlichen Märkten aktiv ist.

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Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Foto (oben): KI

#StartupTicker – +++ osapiens +++ PropTech +++ KI +++ Frankreich +++ Wolt +++ Startup-Politik +++

#StartupTicker

#StartupTicker osapiens – ein millionenschwerer Überflieger aus Mannheim PropTech: Investments auf Rekordhöhe KI:  Frankreich hängt Deutschland ab Was Wolt besser als Gorillas machen möchte Maue Bilanz in Sachen Startup-Politik

    osapiens     PropTech     KI     Frankreich     Wolt     Startup-Politik

Dienstag, 30. Juli 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 30. Juli)

#STARTUPLAND: NUR FÜR FRÜHE VÖGEL




Kommt mit ins Startupland! Ab sofort könnt Ihr Euch Euer Ticket für eine Reise ins Startupland zum Early Bird-Preis buchen. Die erste Startupland Conference, unsere Startup- und Digital-Konferenz, findet am 6. November statt. Mehr über Startupland

#STARTUPTICKER

osapiens


Ein Überflieger aus Mannheim! Goldman Sachs und Co. investieren 120 Millionen US-Dollar in osapiens. Die Bewertung liegt laut Handelsblatt im “mittleren dreistelligen” Millionenbereich. Das Unternehmen, 2018 von Alberto Zamora, Stefan Wawrzinek und Matthias Jungblut gegründet, setzt auf die “Entwicklung von automatisierten Lösungen zur Schaffung von Transparenz und Nachhaltigkeit in globalen Lieferketten”. Armira Growth, gehört zur Münchner Investmentholding Armira, investierte zuletzt 25 Millionen Euro in das Unternehmen. Derzeit arbeiten über 300 Mitarbeitende für osapiens. Zu den Kunden der Jungfirma gehören Bosch, Metro, Costco, Ritter Sport, Lidl und Celanese. Mehr über osapiens

#LESENSWERT

PropTech – KI – Frankreich – Wolt – Startup-Politik 


 blackprint PropTech Report: Investments auf Rekordhöhe (blackprint)  Frankreich hängt Deutschland beim Hype-Thema KI ab (Handelsblatt)  Was der Lieferdienst Wolt besser als Flink oder Gorillas machen möchte (Gründerszene)  Startup-Politik: Erst 22 von 58 Maßnahmen wurden umgesetzt (Bitkom)


#DEALMONITOR

Investments & Exits


Lieferketten-Startup osapiens sammelt 120 Millionen ein ClimateTech Tset bekommt 12,7 Millionen Main Capital Partners übernimmt mps. Mehr im Deal-Monitor

#LESESTOFF

(Ge)Gründet! Startup-Szene Uncovered


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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

Wieso reist Bundeskanzler Olaf Scholz mit dem Zug nach Kiew?

Heikler Besuch: Scholz nach der Ankunft auf dem Bahnhof in Kiew

Heikler Besuch: Scholz nach der Ankunft auf dem Bahnhof in Kiew

picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist zu Besuch nach Kiew gereist.

Gemeinsam mit dem italienischen Regierungschef Mario Draghi und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron will der Kanzler ein Zeichen für die Unterstützung der Ukraine setzen.

Auch wenn in Kiew länger nicht gekämpft wurde, ist die Region noch immer Kriegsgebiet. Das zeigte sich, als kurz nach Ankunft Luftalarm ausgelöst wurde.

Es ist ein mit Spannung erwarteter Besuch. Um 8.29 Ortszeit hielt der Zug, der Bundeskanzler Scholz, Italiens Ministerpräsident Mario Draghi und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach Kiew brachte, im Bahnhof der ukrainischen Hauptstadt.

Die Ukrainer erhoffen sich Zusagen für neue schwere Waffen und ein politisches Signal, etwa, dass sich die drei für einen offiziellen Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union einsetzen. Die Reise war beschwerlich, denn obwohl im Großraum Kiew seit Wochen nicht mehr gekämpft wird, ist weiterhin die gesamte Ukraine Kriegsgebiet. Das zeigte sich auch kurz nach der Ankunft in der ukrainischen Hauptstadt. Es wurde Luftalarm ausgelöst.

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So erklärt sich auch, dass die Besucher aus Deutschland, Frankreich und Italien mit dem Zug anreisten, obwohl Scholz durchaus hätte den Flieger nehmen können. Denn während kommerzielle Flüge in die Ukraine laut Bundesverkehrsministerium verboten sind, gilt unter anderem für Regierungsvertreter eine Ausnahme. Das Risiko wollte man beim Team von Scholz aber offenbar nicht eingehen.

So flog Scholz am Mittwochabend mit seiner Regierungsmaschine ins ost-polnische Rzeszow, wie die „Bild“ berichtet. Von dort ging es per Auto in Richtung ukrainischer Grenze, wo er in den Zug stieg. Eine halbe Stunde nach ihm traf Macron ein, eine weitere Stunde später Draghi. Jeder der drei Spitzenpolitiker verfügte über einen eigenen Salonwagen, später trafen sie sich zu Gesprächen und einem Fototermin gemeinsam.

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Ein Raketenwerfer der Bundeswehr vom Typ Mars, steht während der Informationslehrübung Landoperationen 2019 auf dem Übungsplatz.

Anders als im Flugzeug kann man weiterhin mit dem Zug nach Kiew reisen. Auf der Webseite der Deutschen Bahn wird eine Verbindung ab Berlin angeboten. Über Frankfurt/Oder und den polnischen Grenzbahnhof Przemysl geht es in insgesamt rund 24 Stunden nach Kiew. Wie teuer das Ticket ist, lässt sich online jedoch nicht in Erfahrung bringen. Das Auswärtige Amt weist auf seiner Internetseite darauf hin, dass alle Eisenbahnverbindungen durch den Krieg stark beeinträchtigt sind. Für die Einreise brauchen deutsche Staatsbürger kein Visum, jedoch einen gültigen Reisepass. Jedoch rät das Auswärtige Amt generell von Reisen in die Ukraine ab. Auf der Webseite heißt es: „Deutsche Staatsangehörige sind dringend aufgefordert, das Land zu verlassen.“

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