Raycast: Fokus-Sitzungen sind in V2 zurück & erstmals für Windows-Nutzer verfügbar

Mit Version 0.64 bringt Raycast die Funktion Raycast Focus in V2 und damit zurück auf den Mac. Den Fokus-Modus hatte man im vergangenen Jahr eingeführt. Dieser soll Nutzern dabei helfen, ihre Ziele ohne Ablenkungen zu erreichen. Beim Starten einer Fokus-Session legt man ein Ziel und eine Dauer fest. Außerdem wählt man, welche Apps und Webseiten man in dieser Zeit blockieren möchte.

Zum Start der Raycast-Beta V2 hatte man die Funktion noch nicht im Gepäck. Jetzt steht sie wieder für die Mac-Nutzer bereit. Fokus-Sitzungen lassen sich jederzeit pausieren, fortsetzen oder auch beenden. Zudem kann man die Sessions natürlich auch per Hotkey-Befehl starten oder beenden. Verschiedene Apps und Webseiten lassen sich als wiederverwendbare Fokus-Kategorie zudem gruppieren. Das Update hat zudem auch zahlreiche Bugfixes und Verbesserungen für den AI Chat, die Historie der Zwischenablage sowie auch die Suchfunktion im Gepäck.

Ein Update mit derselben Versionierung für Windows bringt die Fokus-Funktion erstmalig für Windows-Nutzer mit, mit ähnlicher Funktionalität. Kürzlich hat man auch die Dictation-Funktion zu Windows gebracht. Einzug halten hier jetzt noch die verschiedenen Transkriptionsstile, die Ton und Formatierung automatisch an die jeweilige App anpassen. Auch nutzt die Diktierfunktion künftig den Kontext der App, in der man diktiert, um Namen, Fachbegriffe und Wörter auf dem Bildschirm genauer zu transkribieren.

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OpenAI wägt Preissenkungen ab, um gegen Anthropic zu bestehen

OpenAI - Logo des Unternehmens

OpenAI – Logo des Unternehmens

OpenAI ist zwar mit ChatGPT ein Pionier im KI-Bereich gewesen, gerät aktuell aber zunehmend durch die Konkurrenz unter Druck. Vor allem Anthropic gräbt dem Konkurrenten im Bereich für Geschäftskunden teilweise das Wasser ab. Deswegen wägt das Unternehmen um Sam Altman offenbar derzeit ab, die Token-Preise deutlich zu senken. Allerdings ist eine finale Entscheidung noch nicht getroffen.

So rechnet OpenAI gleichzeitig damit, dass auch Anthropic die Preise senken könnte. Öffentlich hatte Altman schon vage angedeutet, dass es viele Wege gebe, um den Kunden mehr Gegenwert anzubieten bzw. deren Ausgaben zu senken. Allerdings würden Preissenkungen die Gewinnmargen der KI-Anbieter schmälern, die ohnehin Milliardenverluste schreiben. Im noch relativ jungen Markt für künstliche Intelligenz verdienen aktuell nur wenige Anbieter wirklich Geld.

Wer Geld verdienen will, muss sich ohnehin eher auf Geschäftskunden fokussieren, die für Produktivitätsgewinne deutlich den Geldbeutel öffnen. Genau da konnte Anthropic zuletzt durch Claude Code Druck aufbauen. Folgerichtig musste OpenAI Codex als Alternative stärker in den Fokus rücken. Ein Preiskampf der beiden Anbieter würde zwar deren Verluste temporär in die Höhe treiben, könnte aber die Kundenbeziehungen festigen. Zumal beide Unternehmen bald an die Börse gehen wollen.

Riskant ist sowohl für Anthropic als auch für OpenAI laut einem Bericht des Wall Street Journals, dass die KI-Tools der beiden Anbieter sich extrem ähneln. Es ist für Geschäftskunden also allzu leicht, einen kurzfristigen Wechsel zu vollziehen. Wichtig wird also in Zukunft auch sein, Nutzer mit Alleinstellungsmerkmalen an sich zu binden.

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VirtualBuddy 2.2 Beta 1 bringt neue Automatisierungen




Guilherme Rambo hat die erste Beta von VirtualBuddy 2.2 veröffentlicht. Die Software, die auf Apples Virtualization Framework (AVF) basiert, macht die Einrichtung virtueller Maschinen auf Apple Silicon Macs deutlich komfortabler. Nutzer müssen vor der Installation auf die Systemvoraussetzungen achten, da das Tool aufgrund von Problemen mit dem macOS 27 SDK auf älteren Host-Systemen vor macOS 26.5 beim Start abstürzen kann. Wer noch auf einer älteren Version unterwegs ist, sollte dieses Update ignorieren.

Die spannendste Neuerung betrifft die Einrichtung neuer virtueller Maschinen. VirtualBuddy erlaubt es jetzt, den kompletten Setup-Assistenten von macOS zu überspringen. Dafür legt man bereits bei der Konfiguration einen Benutzeraccount an, der beim ersten Booten automatisch erstellt wird. In diesem Zuge lässt sich auch direkt der automatische Login sowie SSH für den Fernzugriff aktivieren. Diese Funktion setzt allerdings macOS 27 sowohl auf dem Host als auch auf dem Gastsystem voraus.

Beim Erstellen neuer Instanzen gibt es zudem mehr Komfort, da sich die Konfiguration von bestehenden virtuellen Maschinen einfach kopieren lässt. Die Oberfläche zur Konfiguration erkennt nun anhand des gewählten Restore-Images genauer, welche Funktionen vom Gast und Host unterstützt werden. Das funktioniert über eine verbesserte Erkennung jetzt auch bei eigenen Images zuverlässiger.

Unter der Haube wurden die maximalen Festplattengrößen auf 8 TB angehoben und das Interface an das Liquid-Glass-Design angepasst. Die Software liefert zudem präzisere Fehlermeldungen, wenn die maximale Anzahl gleichzeitiger virtueller Maschinen erreicht ist. Fehler bei identischen MAC-Adressen wurden behoben und die Nutzung des Disk-Caches soll die Zuverlässigkeit der Mac-VMs erhöhen. Das Update steht ab sofort über GitHub bereit.

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Amazfit Helio Strap: Umfangreiches Update mit neuen Funktionen

Im letzten Jahr hatte ich den Amazfit Helio Strap getestet. Es handelt sich hierbei um einen Fitnesstracker ohne Display, also eine Konkurrenz für z. B. die Modelle von Whoop. Allerdings verzichtet Amazfit auf ein Abo, was sicherlich vielen Lesern gefallen dürfte. Ab sofort gibt es für den Helio Strap ein umfangreiches Update.

Zu den wichtigsten Neuerungen der Aktualisierung für den Helio Strap gehören:

  • Trainingsmodi: Hybridtraining, Schwimmen im Pool, Rudern, Badminton, Volleyball, Basketball und weitere Sportarten sind neu dabei.
  • Lieblingsworkouts: In der Zepp-App lässt sich eine Favoritenliste anlegen.
  • HRZ-Schwimmdaten: Wird der Helio Strap im Schwimmmodus mit einer Uhr wie der Balance 2 gekoppelt, kann er Herzfrequenzdaten nun offline speichern und dem Training zuordnen.
  • Schlafanalyse: Neue Algorithmen zur Schlaferkennung sollen für genauere Schlafdaten sorgen.
  • Pickleball-Modus: Der Sportmodus wurde um zusätzliche Messwerte ergänzt, darunter die Anzahl der Vorhand- und Rückhandschläge.

Die neue Firmware für den Amazfit Helio Strap geht ab sofort in die Verteilung. Da man das Update schrittweise ausrollt, kann es jedoch sein, dass der eine noch etwas länger als der andere abwarten muss. Bei allen Nutzern sollte die Aktualisierung innerhalb der nächsten Tage eintrudeln.

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Synology DSM 7.4: Diese Geräte sind nicht mehr kompatibel

Synology DSM 7.4 steht vor der Tür und bringt einige Änderungen mit, die besonders Nutzer älterer Hardware schlucken lassen. Die wichtigste Info vorab: Wer ein NAS der Generation x20 (z. B. DS920 , DS720 , DS220 etc.) oder älter im Einsatz hat, bleibt bei diesem Update wohl außen vor. Synology zieht die Grenze bei der x21-Serie. Alles, was davor erschien, gilt als nicht kompatibel. Der offizielle Startschuss für manuelle Installationen fällt laut letzter Berichte am 16. Juni. Danach folgt die schrittweise Verteilung über die automatische Update-Funktion, die bis zum 18. August abgeschlossen sein soll.

Im Fokus der neuen Version steht das Thema Speichereffizienz. Während die bisher bekannte, einfache Inline-Komprimierung weiterhin mit fast allen Platten funktioniert, verlangt das neue, kombinierte Feature im Speichermanager für die Deduplizierung und Post-Process-Optimierung auf HDD-Volumes die hauseigenen Laufwerke des Herstellers. Wer also Festplatten von Drittanbietern nutzt, wird diese spezifische Neuerung nach aktuellem Stand nicht aktivieren können.

Die Hardware-Anforderungen für diese Speichereffizienz sind jedoch recht strikt. Neben dem passenden Modelljahr (ab 2022) benötigt das NAS einen Kernel ab Version 4.4, eine CPU mit mindestens vier Threads und wenigstens 2 GB RAM. Zur Unterstützung gehören die Serien FS, HD, SA sowie diverse RS- und DS-Modelle. Konkret sind das bei den Desktop-Geräten etwa die DS224 , DS225 , DS423 , DS425 , DS723 , DS725 , DS923 , DS925 , DS1522 , DS1525 , DS1823xs , DS1825 , DS2422 und die DS3622xs .

Technisch gesehen handelt es sich bei der neuen HDD-Deduplizierung um ein Post-Process-Verfahren. Das bedeutet, die Daten werden erst geschrieben und später im Hintergrund optimiert. Im Gegensatz dazu arbeitet die klassische Komprimierung in Echtzeit, bevor die Daten auf der Platte landen. Im DSM 7.4 Speichermanager lassen sich diese Funktionen einzeln oder kombiniert zuschalten. Ein kleiner Infobereich zeigt künftig grafisch an, wie viel Platz man durch diese Maßnahmen tatsächlich spart.

Es gibt allerdings Einschränkungen bei der Nutzung. Verschlüsselte Ordner, Hybrid Share und Ordner, die als Hot Tier in Synology Tiering Plänen dienen, sind von der Speichereffizienz ausgeschlossen. Auch für Ziele von Replikationen oder bestimmte Pakete wie Active Backup, Surveillance Station und den MailPlus Server greift die Funktion derzeit nicht.

Neben diesen Kernfunktionen kommen mit DSM 7.4 weitere Updates für Pakete wie Synology Drive 4.1 oder ChatPlus, die zunächst als Beta starten.

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