Logi Options+ 2.4 bringt Actions Ring für mehr Geräte




Logitech hat Logi Options in Version 2.4.903778 veröffentlicht. Das Update vom 9. Juni 2026 erweitert vor allem den Funktionsumfang rund um den Actions Ring. Die anpassbare Bildschirmoberfläche war bislang MX-Geräten vorbehalten, steht nun aber auf allen kompatiblen Mäusen und Tastaturen zur Verfügung, die mit Logi Options zusammenarbeiten.

Mit dem Actions Ring können Nutzer schnell auf App-Aktionen, Tastenkombinationen und verschiedene Anpassungen zugreifen. Neu hinzugekommen sind zudem drei verschiedene Darstellungsgrößen. Zur Auswahl stehen Small, Medium als Standard sowie Large. Wer den Ring regelmäßig nutzt, kann die Oberfläche damit besser an die eigenen Vorlieben und die Bildschirmgröße anpassen.

Ebenfalls neu ist ein „Trending“-Bereich für Smart Actions Templates. Dort hebt Logitech Vorlagen hervor, die sich an aktuellen und populären Ereignissen orientieren. Nutzer sollen so schneller passende Automatisierungen entdecken und übernehmen können.

Darüber hinaus hat Logitech einige Fehler behoben. Die Konfigurationsoptionen für Dial und Roller im Dialpad werden nun deaktiviert, wenn der LogiPluginService nicht läuft. Außerdem wurden Abstürze beseitigt, die beim Herunterfahren oder Neustarten des Plugin-Dienstes auftreten konnten. Laut Changelog gibt es zusätzlich weitere Fehlerbehebungen und allgemeine Verbesserungen.

Abgerundet wird das Update durch kleinere Optimierungen für Webcams sowie Verbesserungen bei der Stabilität von Installation und Aktualisierung der Software. Wer Logi Options bereits nutzt, sollte das Update zeitnah erhalten oder manuell anstoßen können.

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Telegram bringt native App auf die Apple Watch zurück




Telegram kehrt mit einer komplett eigenständigen App auf die Apple Watch zurück. Nachdem der Messenger vor zig Jahren den ersten Versuch startete und die Unterstützung später einstellte, liefert man nun eine native Lösung für watchOS aus.

Die Einrichtung läuft simpel über das Scannen eines QR-Codes mit dem iPhone, bei Bedarf folgt die Abfrage des Passworts. Wisst ihr ja: Das muss nicht mühselig über die Watch eingegeben werden, das kann auch das iPhone übernehmen.

Nutzer finden dort ihre Kontakte und Chats vor, wobei die Anwendung auch GIFs, Videos sowie Sprach- und Textnachrichten unterstützt. Selbst das Teilen des Standorts und Sticker funktionieren auf dem kleinen Display. Wer die App auf der Uhr nutzen möchte, findet das Update bereits im App Store.

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Microsoft PowerToys 0.100: Großes Jubiläums-Update mit neuem Shortcut Guide

Microsoft hat das unverzichtbare Werkzeug PowerToys in der Version 0.100 veröffentlicht und damit einen ordentlichen Meilenstein erreicht. Das Paket kommt mit einigen Neuerungen um die Ecke, die vor allem die Bedienung und Übersicht verbessern.

Besonders auffällig ist der komplett neu entwickelte Shortcut Guide. Anstatt nur starr Tasten anzuzeigen, passt sich das Tool jetzt als Seitenleiste an das aktive Programm an. Es erkennt, was gerade offen ist, und zeigt genau die Tastenkombinationen, die dort funktionieren.

Die Command Palette hat ebenfalls massiv dazugelernt. Es gibt nun eine Extension Gallery direkt in den Einstellungen. Damit lassen sich Erweiterungen der Community bequem suchen und installieren, ohne das Tool verlassen zu müssen.

Wer mit mehreren Monitoren arbeitet, bekommt jetzt für jeden Bildschirm ein eigenes Dock, das sich unabhängig konfigurieren lässt. Der Performance Monitor liefert zudem ein neues Battery-Widget für den Akkustand und die Restlaufzeit.

Unter der Haube hat sich viel getan, da das Projekt auf .NET 10 hochgezogen wurde. Das macht die ganze Geschichte flüssiger, zudem ist der Installer um etwa 15 Prozent geschrumpft. Die Update-Funktion soll nun zuverlässiger laufen und startet die App nach der Installation automatisch neu. Vor jedem Update sichern die PowerToys zudem die Konfigurationsdateien, falls mal etwas schiefgeht.

PowerDisplay wurde hinsichtlich der Monitorerkennung stabilisiert. Ein neuer Kompatibilitätsmodus hilft bei Bildschirmen, die sich bisher zickig verhalten haben. Schieberegler lassen sich jetzt per Mausrad bedienen und das Flyout schließt per Druck auf die Escape-Taste. ZoomIt-Nutzer können sich über eine Webcam-Einblendung während der Aufnahme freuen und mehrere Clips direkt hintereinander hängen.

Ich habe natürlich nur ein paar Punkte aus dem Changelog angesprochen, lest euch bei Bedarf gern selbst das Changelog durch. Und ja: Gehört eigentlich auf jeden Windows-Rechner.

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Claude Fable 5: Anthropics mächtigstes Modell ist jetzt öffentlich, aber mit Bedingungen

Mit Claude Fable 5 steht ab sofort die stärkste KI-Architektur von Anthropic einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung. Bis vor Kurzem war die zugrundeliegende Technologie, intern als „Mythos-Modell“ bekannt, ausschließlich ausgewählten Partnern aus dem Bereich kritischer Infrastruktur zugänglich – das bereits seit April dieses Jahres. Jetzt öffnet Anthropic die Türen, wenn auch nicht ohne Auflagen.

Technisch liegt der Schwerpunkt von Fable 5 auf Softwareentwicklung, Wissensarbeit und Bildverarbeitung. Aber: Sobald Anfragen in Richtung Cybersicherheit, Biologie, Chemie oder ähnlich sensible Bereiche gehen, greifen fest verankerte Sicherheitsmechanismen. Das Modell verweigert dann die Antwort und leitet die Anfrage automatisch an das Vorgängermodell Claude Opus 4.8 weiter. Laut Anthropic passiert das aber eher selten – rund 95 Prozent der Sitzungen laufen demnach vollständig über Fable 5.

Was den Zugang betrifft: Fable 5 ist über die Claude-API sowie verbrauchsbasierte Enterprise-Pläne verfügbar. Wer bereits Pro-, Max-, Team- oder Enterprise-Abonnent ist, kann das Modell bis zum 22. Juni ohne Aufpreis nutzen. Ab dem 23. Juni wird es vorübergehend aus diesen Tarifen herausgenommen und erfordert Nutzungskredite, bevor es zu einem späteren Zeitpunkt wieder regulär eingebunden werden soll. Ob und wann genau das passiert, hat Anthropic noch nicht kommuniziert.

Der Preis hat es in sich: 10 US-Dollar pro einer Million Input-Token und 50 US-Dollar für dieselbe Menge an Output-Token – das Doppelte von Opus 4.8. Parallel rollt Anthropic übrigens das Update „Mythos 5“ für die bereits verifizierten Organisationen aus.

Der wohl heikelste Punkt beim Launch ist eine neue Datenschutzrichtlinie. Zur Analyse von Jailbreak-Angriffen speichert Anthropic bei Fable 5 und Mythos 5 die gesamte Kommunikation für 30 Tage – zwingend. Damit werden bestehende Verträge, die Unternehmenskunden genau das Gegenteil garantierten, für die Nutzung dieser Modelle quasi ausgehebelt. Anthropic versichert, dass die Daten nicht für das Training weiterer Modelle genutzt werden. Trotzdem muss man eben wissen: Wer die leistungsfähigsten Modelle nutzen möchte, muss Datenzugeständnisse machen, egal was vorher vertraglich vereinbart war.

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EU-Kommission verdonnert Meta zur Offenheit bei WhatsApp




Die EU-Wettbewerbshüter greifen bei Meta durch und haben laut Reuters eine einstweilige Anordnung erlassen. Der Konzern muss Drittanbietern von KI-Chatbots ab sofort kostenlosen Zugriff auf die WhatsApp-Business-Schnittstelle gewähren. Hintergrund ist eine laufende Untersuchung zu möglichem Marktmissbrauch. Meta hatte Konkurrenten im letzten Jahr den Zugang verwehrt, während der eigene Dienst Meta AI fleißig Daten sammeln durfte.

Später verlangte das Unternehmen Gebühren für die Nutzung, was den Brüsseler Behörden sauer aufstieß. Die Wettbewerbskommissarin sieht die Gefahr, dass der Markt für KI-Assistenten bereits vor einem endgültigen Urteil zugunsten von Meta entschieden ist, wenn der Zugang zum wichtigen Einfallstor WhatsApp blockiert bleibt. Meta zeigt sich wenig begeistert und spricht von einem regulatorischen Übergriff, der großen Firmen wie OpenAI kostenlose Vorteile verschafft, während europäische Unternehmen für den Dienst bezahlen. Keine Überraschung sicher bei euch: Meta kündigte bereits an, rechtlich gegen die Entscheidung vorzugehen.

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