Polizei NRW kann jetzt bei Notruf den Standort bestimmen

Kein grundsätzlich neues Thema: Auch die Polizei in Nordrhein-Westfalen kann laut dpa-Informationen seit Kurzem dank der Advanced Mobile Location-Technologie, die in modernen Smartphones integriert ist, bei Notrufen den Standort des Anrufers bestimmen und so schneller Hilfe leisten.

Tatsächlich hat das anscheinend etwas länger gedauert als von vielen angenommen. Denn: Der ganze Spaß ging schon vorher in Baden-Württemberg und später, beispielsweise in Bayern, an den Start, während andere Bundesländer kurz danach in den Test gingen.

Seit 2019 unterstützen die Mobilfunker die Advanced Mobile Location, seit Ende 2025 funktioniert das gar mit Video. Ruft jemand die 110 und kann den Standort aus irgendwelchen Gründen nicht angeben, dann kann das System eingreifen.

Die Standortdaten können bis 60 Minuten nach dem Notruf abgerufen werden, sofern die Voraussetzungen vorliegen. Danach werden sie gelöscht. Obwohl das System schon in mehreren Bundesländern im Einsatz ist, gilt es immer noch als Pilotprojekt. Die Übermittlung der Positionsdaten erfolgt in Deutschland durch eine SMS, dadurch ist eine Übermittlung auch ohne mobiles Internet möglich.

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Smartphone-Markt: Omdia sieht leichtes Wachstum zum Jahresstart




Der Smartphone-Markt hat im ersten Quartal 2026 die Erwartungen leicht übertroffen. Laut den Marktforschern von Omdia wurden weltweit 298,5 Millionen Geräte ausgeliefert, was einem Plus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Wachstum wirkt allerdings etwas künstlich, da viele Hersteller wie Samsung und Apple ihre Lagerbestände frühzeitig aufgefüllt haben, um kommenden Preissteigerungen bei Speicherbausteinen und anderen Komponenten zuvorzukommen. Die echte Nachfrage der Kunden hinkt dem wohl etwas hinterher, weil die Inflation das Geld für Technikanschaffungen bei vielen Haushalten knapper werden lässt. Das dürfte im zweiten Halbjahr noch für eine Korrektur sorgen.

Samsung steht weiterhin an der Spitze und hat 65,4 Millionen Smartphones verschickt, was einem Zuwachs von acht Prozent entspricht. Das liegt an der soliden A-Serie und einem guten Start der Galaxy-S26-Reihe. Apple folgt mit 60,4 Millionen Einheiten und einem Plus von zehn Prozent auf dem zweiten Platz. Hier ziehen vor allem das iPhone 17e und die Pro-Modelle, wobei das Geschäft in China mit einem Plus von 42 Prozent massiv zugelegt hat.

Bei Xiaomi sieht es weniger rosig aus. Die Auslieferungen brachen um 19 Prozent auf 33,8 Millionen Geräte ein. Da Xiaomi viele günstige Smartphones unter 200 Dollar verkauft, treffen die gestiegenen Kosten für Bauteile die Margen dort besonders hart. Oppo mit Marken wie Realme und OnePlus liegt mit 30,7 Millionen Geräten auf Rang vier, verzeichnete aber einen Rückgang von sechs Prozent. Vivo folgt dahinter mit 21,3 Millionen Einheiten und einem Minus von sieben Prozent.

Ein Gewinner abseits der Top-Fünf ist Honor. Die Marke steigerte ihre Auslieferungen um 19 Prozent auf 19,2 Millionen Smartphones und konnte vor allem im Nahen Osten und in Afrika punkten, während es im Heimatmarkt China eher schwierig war.

Die Analysten warnen für den weiteren Jahresverlauf vor zu viel Optimismus. Da die Hersteller und Händler ihre Lager vollgepackt haben, um teureren Komponenten auszuweichen, droht nun ein Überangebot bei gleichzeitig zurückhaltenden Käufern. Besonders bei günstigen Modellen geben die Hersteller die höheren Kosten bereits an die Kunden weiter, was die Verkäufe in Schwellenländern bremst.

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Amazon Prime Video wird vertikal: Neue Clips-Funktion angekündigt

Prime Video spendiert seiner App eine Neuerung namens Clips. Amazon setzt hier auf den Trend kurzer, vertikaler Videos, um die Suche nach neuem Stoff zu vereinfachen. Kennt ihr von Netflix und mittlerweile auch Disney .

Das Ganze funktioniert wie ein scrollbarer Feed, den man bereits von anderen sozialen Plattformen kennt. Gestartet war das Format ursprünglich mit Highlights der NBA in der Saison 2025-26, nun weitet der Anbieter die Funktion auf Filme und Serien aus. Nutzer finden auf der Startseite der mobilen App ein entsprechendes Karussell. Ein Tippen öffnet die Vollbildansicht, in der man sich durch personalisierte Ausschnitte wischen kann. Die Auswahl basiert auf dem bisherigen Sehverhalten.

Direkt aus einem Clip heraus lässt sich der komplette Film starten, ein Titel auf die Merkliste setzen oder der Inhalt kaufen beziehungsweise leihen. Auch das Teilen mit Freunden über Messenger oder soziale Medien ist vorgesehen, wobei Empfänger die Prime-Video-App installiert haben müssen. Die Funktion ergänzt die jüngsten Updates der Mobilversion, wie die automatische Trailer-Wiedergabe oder optimierte vertikale Vorschaubilder, die mehr Platz auf dem Display nutzen.

Clips rollt momentan für erste Nutzer in den USA auf iOS, Android und Fire-Tablets aus. Eine breite Verfügbarkeit auf diesen Geräten ist für den Sommer geplant. Ob und wann die Funktion nach Deutschland kommt, bleibt abzuwarten, meist ziehen solche Features zeitnah weltweit nach.

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Apple und Intel: Rückkehr zu alten Partnerschaften in der Chipproduktion im Gespräch




Apple und Intel machen wohl wieder gemeinsame Sache. Nach gut einem Jahr intensiver Gespräche gibt es laut Berichten eine vorläufige Einigung darüber, dass Intel künftig wieder Chips für Apple fertigen wird.

Über den genauen Umfang des Deals schweigen sich beide Parteien bisher aus, aber der Bedarf bei Apple ist laut Bericht des Wall Street Journals riesig. Immerhin gehen jährlich über 200 Millionen iPhones über die Ladentheke, dazu kommen etliche iPads und Macs, die alle mit Chips versorgt werden wollen. Interessanterweise spricht das Wall Street Journal von vorläufiger Einigung, bei Bloomberg sind es lediglich Sondierungsgespräche – und auch Samsung ist wohl im Gespräch.

Für beide Unternehmen wäre das jedenfalls eine Rückkehr zu alten Zeiten. Intel war bis zum Umstieg auf die eigenen Prozessoren im Jahr 2020 der wichtigste Partner für die Mac-Sparte. Angefangen hatte alles 2006 unter Steve Jobs, als die ersten Intel-Macs das Licht der Welt erblickten. Sogar Apples eigener 5G-Modem-Versuch basiert indirekt auf Intel-Technik, da Apple 2019 die entsprechende Sparte für eine Milliarde Dollar samt Personal und Patenten übernommen hat.

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Huawei MatePad Pro Max: Premium-Tablet mit OLED-Display greift das iPad Pro an

Huawei hat ein neues Tablet für den internationalen Markt präsentiert: das Huawei MatePad Pro Max. Es handelt sich hier um ein Premium-Modell, das in Europa 1.399 Euro kosten soll. Damit greift der chinesische Anbieter also quasi Apples iPad Pro an. Punkten will man unter anderem mit einem AMOLED-Display mit 13,2 Zoll Diagonale, einer Auflösung von 3.000 x 2.00 Pixeln, 144 Hz Bildwiederholrate und einer Helligkeit von 1.600 Nits.

Bedauerlicherweise gibt es Einschränkungen bei der App-Auswahl, denn bekanntermaßen kann Huawei schon seit Jahren nicht mehr auf den Play Store und die Google-Dienste zugreifen. Als Plattform dient deswegen HarmonyOS 4.3. Zum Chip macht Huawei keine konkreten Angaben, außer, dass es sich um einen der hauseigenen Kirin-Prozessoren auf ARM-Basis handelt. Teil der Ausstattung sind auch 12 GByte RAM und wahlweise 256 bzw. 512 GByte Speicherplatz.

Das Huawei MatePad Pro Max kommt in den Farben Blue und Space Gray auf den Markt und misst 289,34 x 196,34 x 4,7 mm bei einem Gewicht von etwa 499 g. Die Frontkamera kommt hier auf 12 Megapixel, an der Rückseite sitzt eine Kamera mit 50 Megapixeln. Der Akku kommt wiederum in der EU-Version des Tablets auf 9.760 mAh. Er kann mit 66 Watt aufgeladen werden.

Zu den Schnittstellen des Huawei MatePad Pro Max dürft ihr etwa Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, USB-C und GPS zählen. Für Multimedia-Zwecke sind vier Mikrofone und sechs Lautsprecher integriert. Als optionales Zubehör für dieses Tablet mit Metallgehäuse vertreibt der Hersteller auch noch ein Folio-Cover mit integriertem Ständer sowie ein Glide-Keyboard, das ihr magnetisch andocken könnt.

Während das Huawei MatePad Pro Max in Europa mit 12 / 256 GByte 1.399 Euro kostet, fallen für die Variante mit 512 GByte Speicher 1.649 Euro an. Das optionale Glide-Keyboard ist für 99 Euro zu haben. Den Preis der Folio-Hülle hat der Hersteller bislang noch offen gelassen.

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