Huawei MatePad Pro Max: Premium-Tablet mit OLED-Display greift das iPad Pro an

Huawei hat ein neues Tablet für den internationalen Markt präsentiert: das Huawei MatePad Pro Max. Es handelt sich hier um ein Premium-Modell, das in Europa 1.399 Euro kosten soll. Damit greift der chinesische Anbieter also quasi Apples iPad Pro an. Punkten will man unter anderem mit einem AMOLED-Display mit 13,2 Zoll Diagonale, einer Auflösung von 3.000 x 2.00 Pixeln, 144 Hz Bildwiederholrate und einer Helligkeit von 1.600 Nits.

Bedauerlicherweise gibt es Einschränkungen bei der App-Auswahl, denn bekanntermaßen kann Huawei schon seit Jahren nicht mehr auf den Play Store und die Google-Dienste zugreifen. Als Plattform dient deswegen HarmonyOS 4.3. Zum Chip macht Huawei keine konkreten Angaben, außer, dass es sich um einen der hauseigenen Kirin-Prozessoren auf ARM-Basis handelt. Teil der Ausstattung sind auch 12 GByte RAM und wahlweise 256 bzw. 512 GByte Speicherplatz.

Das Huawei MatePad Pro Max kommt in den Farben Blue und Space Gray auf den Markt und misst 289,34 x 196,34 x 4,7 mm bei einem Gewicht von etwa 499 g. Die Frontkamera kommt hier auf 12 Megapixel, an der Rückseite sitzt eine Kamera mit 50 Megapixeln. Der Akku kommt wiederum in der EU-Version des Tablets auf 9.760 mAh. Er kann mit 66 Watt aufgeladen werden.

Zu den Schnittstellen des Huawei MatePad Pro Max dürft ihr etwa Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, USB-C und GPS zählen. Für Multimedia-Zwecke sind vier Mikrofone und sechs Lautsprecher integriert. Als optionales Zubehör für dieses Tablet mit Metallgehäuse vertreibt der Hersteller auch noch ein Folio-Cover mit integriertem Ständer sowie ein Glide-Keyboard, das ihr magnetisch andocken könnt.

Während das Huawei MatePad Pro Max in Europa mit 12 / 256 GByte 1.399 Euro kostet, fallen für die Variante mit 512 GByte Speicher 1.649 Euro an. Das optionale Glide-Keyboard ist für 99 Euro zu haben. Den Preis der Folio-Hülle hat der Hersteller bislang noch offen gelassen.

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Logitech stellt Rugged Combo 4c und 4c Touch für das iPad vor

Logitech hat mit dem Rugged Combo 4c und dem Rugged Combo 4c Touch zwei neue Tastaturhüllen für das iPad (A16) sowie das iPad der 10. Generation vorgestellt. Schulen und andere Bildungsumgebungen, in denen Hardware im Alltag auch mal etwas mehr wegstecken muss, sind hier die Zielgruppe.

Interessant ist vor allem der zusätzliche USB-C-Anschluss. Warum? Dadurch lässt sich das iPad laden, während gleichzeitig ein kabelgebundenes Headset genutzt werden kann. Gerade im Schulbetrieb könnte das ein praktischer Faktor sein, weil man so nicht zwischen Stromversorgung und Audio wählen muss. Wobei, gibt es in Schulen Schon Kopfhörer mit USB-C?

Dazu kommen die bekannten Features solcher Cases, zu denen ein versiegeltes, spritzwassergeschütztes Keyboard, laut Logitech Fallschutz aus bis zu 2 Metern Höhe, vier Nutzungsmodi sowie beim Rugged Combo 4c Touch ein integriertes Trackpad gehört. Auch an Administratoren hat man gedacht, etwa mit QR-Code und Sichtfenster für Inventar-Tags.

Der Preis liegt bei 179,99 Euro für die Touch- und 159,99 Euro für die normale Version.

Bestseller Nr. 1

Bestseller Nr. 2

Bestseller Nr. 3

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Telegram-Update: Gast-Bots, Profil-Automatisierung und erweiterte Suchfunktionen

Telegram hat gerade ein umfangreiches Update veröffentlicht, das vor allem das Thema KI hervorhebt. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf intelligenteren Bots, neuen Automatisierungsmöglichkeiten und einigen praktischen Werkzeugen für Gruppen- und Kanaladmins.

Bisher war es so, dass Bots entweder einen eigenen Chat hatten oder fest in eine Gruppe eingebunden sein mussten. Das ändert sich mit der neuen Gast-Funktion. Ab sofort reicht es dann, den @Benutzernamen eines Bots in einer Nachricht zu erwähnen – egal in welchem Chat. Der Bot antwortet dann direkt in der laufenden Konversation, ohne dauerhaft Mitglied der Gruppe zu sein. Wichtig dabei: Der Bot hat keinen generellen Lesezugriff auf den Chat. Er sieht ausschließlich die Nachricht, in der er markiert wurde, sowie direkte Antworten darauf.

Wer schon mal mit einem textgenerierenden KI-Dienst gearbeitet hat, kennt das Warten auf die vollständige Antwort. Telegram adressiert das nun über eine Anpassung der Bot-API: Antworten werden gestreamt und erscheinen in Echtzeit, während der Bot noch generiert. Das wirkt deutlich flüssiger als das bisherige Verhalten.

Auf Entwicklerseite öffnet das Update eine neue Tür: Bots können ab sofort auf Nachrichten anderer Bots reagieren. Damit lassen sich autonome Agenten-Netzwerke direkt innerhalb von Telegram aufbauen, wo mehrere spezialisierte Bots miteinander kommunizieren und Aufgaben weiterreichen.

Auch für normale Nutzer gibt es Automatisierung. In den Profileinstellungen lässt sich ein Bot fest verknüpfen, der dann selbstständig auf eingehende Nachrichten antwortet. Dabei kann man recht genau steuern, wo der Bot aktiv sein soll – zum Beispiel nur bei Nachrichten unbekannter Kontakte, während bestehende Gespräche ausgenommen bleiben.

Im Texteditor kommen anpassbare KI-Stile hinzu. Wenn ihr regelmäßig Nachrichten in einem bestimmten Ton oder Format verfasst, könnt ihr das so über eigene Prompts festlegen. Diese Stile lassen sich sogar per Link mit anderen  teilen. Die Sticker-Suche hat ebenfalls ein Update bekommen. Der Katalog umfasst jetzt über 100 Millionen nutzergenerierte Emojis und Sticker, durchsuchbar in 36 Sprachen. Die Kategorisierung übernehmen KI-Modelle im sogenannten Cocoon-Netzwerk, die öffentliche Uploads analysieren und einordnen.

Für Adminteams bringt das Update einige weitere Ergänzungen. Umfragen zeigen ab 100 abgegebenen Stimmen interaktive Statistiken an, inklusive eines Diagramms, das den Verlauf der Abstimmung über die Zeit zeigt. Zudem lässt sich die Teilnahme an Umfragen einschränken. Bei der Moderation wurde eine Funktion zum Löschen von Reaktionen ergänzt.

Geplante Nachrichten lassen sich nun als lautlos markieren. Die Nachricht kommt zum eingestellten Zeitpunkt an, der Empfänger wird aber nicht mit Ton oder Vibration benachrichtigt. Wie üblich der Hinweis, dass ihr auf Telegram auch einen eigenen Blog-Feed sowie einen Gruppenchat zum Plaudern mit gleichgesinnten Blog-Nutzern findet.

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App zur Alterskontrolle: EU-Kommission will kontroverses Fundament nutzen

Wenn Deutschland oder die EU Software entwickeln lässt, sind die Kontroversen meist nicht weit. Das betrifft auch die kommende Alterskontroll-App. Letztere soll es auf Wunsch der EU-Kommission erlauben, dass Menschen gegenüber Online-Diensten unkompliziert ihr Alter nachweisen können. Dies soll möglichst datensparsam geschehen. Doch der technische Unterbau hat seine Wurzeln bei Google bzw. Mitarbeitern des Unternehmens.

Logischerweise gibt es also direkt Warnungen von Forschern und Sicherheitsexperten, die befürchten, dass hier abermals Abhängigkeiten von US-Technologien geschaffen werden und sich Datenschutzrisiken ergeben. Immerhin: Es geht hier nicht um eine proprietäre Technik, welche direkt von Google eingekauft werden soll. Vielmehr drehen sich die Diskussionen um das kryptografische Verfahren Elliptic Curve Digital Signature Algorithm (ECDSA). Generell wird dieses verwendet, um digitale Signaturen zu erstellen, die sicherstellen, dass Daten authentisch sind und nicht manipuliert wurden.

Die EU-Kommission sieht ECDSA als Sicherheitstechnik für die kommende Alterskontroll-App vor (via Netzpolitik). Die Technik ist zwar Open-Source, stammt aber eben von Google-Entwicklern. Google hat generell sehr enge Verbindungen zu ECDSA, da das Unternehmen diesen Standard massiv vorangetrieben und in fast alle seine Dienste integriert hat. Dass diese Technik also für die Alterskontroll-App Verwendung finden soll, ist diskussionswürdig. Zumal es etablierte Alternativen gibt.

BBS gilt als sichere Option

So wäre es möglich gewesen, stattdessen BBS als kryptografisches Verfahren zu nutzen. Dieses Verfahren wurde bereits 2004 entwickelt und 2013 auch als ISO-Standard aufgenommen. Die EU-Kommission entschied sich aber mit der Argumentation, ECDSA sei breiter kompatibel, für diese Technik. Das bezweifelt jedoch etwa die Professorin am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam, Anja Lehman. Sie erklärt, ECDSA wirke auf Laien einfacher und kompatibler, doch am Ende benötige man bei dieser Technik ein kryptographisches Verfahren mit rund 20.000 Zeilen Code. Das sei viel herausfordernder und anfälliger für Lücken.

Am Ende sei ECDSA so komplex, dass die Technik nur von wenigen Fachleuten weiterentwickelt werden könne. Es entstünden neue Abhängigkeiten von eben diesen Experten, die zum größten Teil bei Google selbst sitzen. Open Source sei hier eine Illusion, denn am Ende entscheide Google mit seiner Schirmherrschaft und dem Know-How darüber, was wie authentisiert und angepasst werden könne.

Kritiker befürchten, dass die Alterskontroll-App wohl auch eine Weichenstellung für das EUDI-Wallet sein könnte – und somit auch da Abhängigkeiten von Google drohen.

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Qualcomm bringt zwei neue Chips: Snapdragon 4 Gen 5 und Snapdragon 6 Gen 5

Qualcomm hat zwei neue Chips für mobile Endgeräte ausgepackt: die Snapdragon 4 Gen 5 und Snapdragon 6 Gen 5. Sie richten sich an Einstiegs-Smartphones bzw. Modelle der unteren Mittelklasse. Erste Geräte mit den beiden SoCs sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 in den Handel kommen. Bestätigte Partner sind etwa Honor, Oppo und Xiaomis Marke Redmi.

Als Highlight der beiden Chips nennt man Unterstützung von „Smooth Motion UI“. Im Grunde ist das ein Marketing-Begriff dafür, dass das System runder laufen soll. Der Fokus der beiden Chips liegt aber gleichermaßen auf erhöhter Effizienz und somit längeren Akkulaufzeiten. Wenn wir zunächst auf den Qualcomm Snapdragon 4 Gen 5 blicken, dann soll dieser in einigen Spielen 90 fps gewährleisten. Gegenüber dem direkten Vorgängermodell bietet man 77 % mehr GPU-Leistung. Zudem sollen Apps bis zu 43 % schneller starten, während sich die Effizienz um 10 % erhöht hat.




Der Qualcomm Snapdragon 4 Gen 5 erweitert die 5G-Unterstützung. Beispielsweise unterstützt man nun Dual SIM Dual Active, sodass zwei SIMs 5G-Verbindungen zum besseren Netzwerk herstellen können. Der Chip setzt im Übrigen auf zwei Performance-Kerne mit 2,4 GHz Takt und sechs Effizienz-Kerne mit 2 GHz. Für Musikfreunde gibt es Unterstützung von aptX Adaptive mit 96 kHz. Ein Wermutstropfen: Es steht nur Wi-Fi 5 zur Verfügung.

Der Qualcomm Snapdragon 6 Gen 5 bietet vier Performance-Kerne mit 2,6 GHz Takt und zwei Effizienz-Kerne mit 2 GHz. Hier steht dann etwa auch Wi-Fi 7 stramm. Zudem sind die Kamerafähigkeiten deutlich moderner. Zu erwähnen ist, dass Qualcomm bei diesem Chip gegenüber dem Vorgänger 21 % mehr GPU-Leistung, 20 % schnellere App-Launches und eine um 8 % verlängerte Akkulaufzeit in den Raum stellt.

Obendrein sind Gaming-Funktionen wie die sogenannte Qualcomm Adaptive Performance Engine 4.0 und Game Super Resolution sowie Frames Per Second 3.0 an Bord. Diese Tools helfen im Hintergrund z. B. beim Upscaling aus. Zudem unterstützt der Snapdragon 6 Gen 5 erstmals XPAN. Auch Bluetooth 6.0 steht zur Verfügung. Weitere Informationen zu den beiden Chips erhaltet ihr auf den offiziellen Produktseiten – hier und hier.

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