Bericht: Apple zerlegt Google Gemini für bessere lokale KI-Verarbeitung

Ein neuer Bericht von The Information beleuchtet Details der Partnerschaft zwischen Apple und Google im KI-Bereich. Offenbar nutzt Apple eine Technik namens Destillation, um die mächtigen Gemini-Modelle in kleinere und sicherere Einheiten zu zerlegen.

Der Ansatz zielt demnach darauf ab, diese kompakteren Versionen direkt auf dem iPhone laufen zu lassen, statt auf Serververbindungen angewiesen zu sein. Apple hat dabei weitgehenden Zugriff auf das Modell in den eigenen Rechenzentren, was den Ingenieuren erlaubt, die Funktionsweise von Gemini genau zu untersuchen.

Das Verfahren funktioniert im Grunde wie ein Lehrer-Schüler-Verhältnis. Ein kleineres Apple-Modell lernt von Gemini, indem es dessen Rechenwege und Gedankengänge bei der Lösung einer Aufgabe nachahmt. Das Ergebnis ist eine schlanke KI, die spezifische Funktionen mit ähnlicher Genauigkeit wie das große Vorbild ausführt, aber deutlich weniger Ressourcen benötigt.

Das macht die Modelle günstig im Betrieb und passend für die Hardware mobiler Geräte. Aktuell deutet angeblich nichts darauf hin, dass Apple versucht, einen direkten Konkurrenten zum vollumfänglichen Gemini zu bauen. Für komplexe Siri-Anfragen dürfte daher vorerst weiterhin das normale Google-Modell zum Einsatz kommen, während Apple sich auf die Optimierung der lokalen Verarbeitung konzentriert.

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Actions 4: Kostenlose Erweiterung für Apples Kurzbefehle mit neuen Funktionen

Nutzer von Apples Kurzbefehlen stoßen hin und wieder an Grenzen, da manche Bausteine ab Werk fehlen und man sich mühsame Workarounds basteln muss. Hier springt die kostenlose App Actions von Entwickler Sindre Sorhus in die Bresche. Nach acht Monaten Arbeit steht nun Version 4 bereit und hebt die Gesamtzahl der verfügbaren Aktionen auf über 180 an. Das Update liefert 30 neue Bausteine, die viele Abläufe vereinfachen dürften.

Zu den Neuerungen zählen unter anderem das Zusammenführen von Audiodateien, diverse Konvertierungen von Zahlenbasen oder Textkodierungen und Werkzeuge für Markdown-Tabellen. Auch der Zugriff auf den Schlüsselbund, das Erstellen von Live Photos aus Videos sowie das Scannen von Barcodes innerhalb von Bildern sind jetzt möglich. Wer viel mit Dictionaries arbeitet, findet zudem neue Filter- und Sortierfunktionen vor, auch Sportler bekommen mit Aktionen zum Auffinden von Workouts neues Futter.

Im Vergleich zu ähnlichen Tools wie Toolbox Pro positioniert sich Actions als native Mac-Anwendung, die natürlich auch unter iOS läuft und einen größeren Funktionsumfang bietet. Der Fokus liegt dabei auf einfachen, kombinierbaren Elementen. Die App ist weiterhin komplett kostenlos im App Store verfügbar. Wer seine Automatisierungen aufbohren möchte, kann sich das Update ab sofort laden.

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Infuse 8.4 bringt Extras, Intro-Skipping und VVC-Support




Die Entwickler von Firecore haben Version 8.4 ihres Mediaplayers Infuse veröffentlicht. Das Update steht ab sofort für iPhone, iPad, Apple TV, Mac und die Vision Pro bereit und bringt einige funktionale Neuerungen mit sich.

Neu an Bord ist die native Unterstützung für Bonusmaterial. Wer seine Mediathek über Emby, Jellyfin, Plex oder direkt über Netzwerkfreigaben sowie Cloud-Dienste organisiert, findet Extras nun direkt auf der Detailseite des jeweiligen Titels. Dazu zählen gelöschte Szenen, Featurettes, Kurzfilme oder Trailer, die sich nahtlos abspielen lassen, ohne die App zu verlassen.

Für Serienfans dürfte die verbesserte Funktion zum Überspringen von Intros, Abspännen und Zusammenfassungen interessant sein. Das Feature setzt auf die Community-Datenbanken IntroDB.app und TheIntroDB.org, ähnlich wie TMDB für Metadaten genutzt wird. Nutzer können in den Wiedergabe-Einstellungen festlegen, ob diese Abschnitte automatisch oder manuell übersprungen werden sollen.

Das funktioniert bei allen Freigabetypen. Auch die Oberfläche wurde leicht angepasst, denn die Favoritenleiste auf dem Startbildschirm ist nun nicht mehr exklusiv dem Apple TV vorbehalten. Sie hält auch auf iPhone, iPad, Mac und Vision Pro Einzug und lässt sich nach eigenen Wünschen konfigurieren oder ausblenden.

Unter der Haube hat das Team am Playback-Core geschraubt. Neben allgemeinen Fehlerbehebungen und Optimierungen für eine stabilere Wiedergabe wurde erste Unterstützung für den Codec VVC (H.266) implementiert. Da die Dekodierung hierbei aktuell noch softwareseitig erfolgt, hängt die Abspielperformance stark vom verwendeten Endgerät ab. Das Update kann ab sofort über die entsprechenden App Stores geladen werden.

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Sicherheitsupdates: Apple aktualisiert ältere iPhones, Macs und Apple Watches




Apple hat am heutigen Abend den großen Rundumschlag gestartet und neben den aktuellen Hauptversionen auch ältere Hardware mit Updates bedacht. Wer noch Geräte im Einsatz hat, die nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik sind, findet ab sofort Aktualisierungen vor. Für das iPhone XS, XR und das iPad der 7. Generation stehen iOS 18.7.7 und iPadOS 18.7.7 bereit. In diesen Versionen wurden satte 25 Sicherheitslücken geschlossen, die unter anderem WebKit und den Kernel betreffen.

Auch am Mac wird nachgebessert. Neben macOS Tahoe gibt es macOS Sequoia 15.7.5 mit 56 Patches und macOS Sonoma 14.8.5 mit 49 Fehlerbehebungen für Nutzer älterer Systeme. Zudem tauchten zwei Updates für die Apple Watch auf. Apple verteilt watchOS 8.8.2 für die Series 3 bis 7 sowie watchOS 5.3.10 für die ganz alten Modelle der Series 1 bis 4. Da solltet ihr eventuell mal flott das Update anwerfen, sofern ihr noch damit unterwegs seid.

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iOS 26.4 ist da: Das steckt im Update

Apple hat iOS 26.4 veröffentlicht. Das Update bringt nicht die ganz große Keule mit, liefert aber an einigen Stellen sinnvolle Verbesserungen nach, die im Alltag auffallen können. Gerade bei Apple Music sind da ein paar Dinge dabei, die ich ganz spannend finde, auch wenn sie in Deutschland noch nicht verfügbar sind.

Neu ist unter anderem Playlist Playground als Beta. Damit soll sich per Beschreibung automatisch eine Playlist samt Titel, Beschreibung und Trackliste erstellen lassen. Ebenfalls neu ist „Concerts“, um Konzerte von Künstlern aus der eigenen Mediathek in der Nähe zu entdecken. Praktisch ist auch die Offline-Musikerkennung im Kontrollzentrum, die Songs auch ohne Internet erkennt und die Ergebnisse später nachliefert.

Dazu kommen ein Ambient-Music-Widget für Schlaf, Fokus und Entspannung sowie Vollbild-Hintergründe in Apple Music. Im Bereich Barrierefreiheit verbessert Apple unter anderem Einstellungen für Untertitel, Bewegungsreduktion und helle Effekte.

Außerdem gibt es 8 neue Emojis, Verbesserungen für Freeform, dringende Erinnerungen, Purchase Sharing mit eigener Zahlungsmethode und eine präzisere Tastatur bei schnellem Tippen. Kein riesiges Update, aber eines mit durchaus sinnvollen Verbesserungen.

Die Aktualisierung steht ab sofort bereit. Übrigens auch für euer iPad, da bekommt ihr iPadOS 26.4.

Das offizielle Changelog:

Apple Music

  • „Konzerte“ hilft dir, Shows von Künstlern aus deiner Mediathek in deiner Umgebung zu entdecken, und empfiehlt dir weitere Künstler basierend auf deinem Hörverhalten.
  • Mit der Offline-Musikerkennung im Kontrollzentrum werden Titel ohne Internetverbindung identifiziert und Ergebnisse automatisch ausgegeben, sobald du wieder online bist.
  • Das Widget „Umgebungsmusik“ für „Schlaf“, „Entspannen“, „Produktivität“ und „Wohlbefinden“ präsentiert handverlesene Playlists auf dem Home-Bildschirm.
  • Bildschirmfüllende Hintergrundbilder verleihen den Seiten für Alben und Playlists ein eindrucksvolleres Aussehen.

Bedienungshilfen

  • Mit der Einstellung „Helle Effekte reduzieren“ wird helles Blinken beim Tippen auf Elemente wie Tasten minimiert.
  • Einstellungen für Untertitel und erweiterte Untertitel sind während des Ansehens von Medien über das Untertitelsymbol verfügbar. Dies ermöglicht es, sie einfacher zu finden, anzupassen und eine Vorschau davon zu sehen.
  • Die Einstellung „Bewegung reduzieren“ reduziert für Personen, die empfindlich auf Bewegungen auf dem Bildschirm reagieren, zuverlässiger die Animation von Liquid Glass.

Weitere Verbesserungen

  • Unterstützung für AirPods Max 2.
  • 8 neue Emojis, darunter ein Orca, eine Posaune, ein Erdrutsch, ein Balletttänzer und ein verzerrtes Gesicht, sind in der Emoji-Tastatur verfügbar.
  • Freeform erhält erweiterte Tools zur Bildgestaltung und -bearbeitung sowie eine Premium-Inhaltsmediathek und wird zudem Teil von Apple Creator Studio.
  • Markiere Erinnerungen mit der Schnellsymbolleiste oder durch Gedrückthalten als Dringend. Verwende in deinen intelligenten Listen Filter für dringende Erinnerungen.
  • Die Kauffreigabe ermöglicht erwachsenen Mitgliedern von Familienfreigabe-Gruppen, bei Käufen ihre eigene Zahlungsmethode zu verwenden, ohne auf den:die Familienorganisator:in angewiesen zu sein.
  • Die Tastaturgenauigkeit beim schnellen Tippen wird verbessert.

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