Geekom A5 Pro im Test: Kompakter Alltagsrechner für den Schreibtisch

Ich habe mir in den vergangenen Tagen den kleinen Mini PC von Geekom, den A5 Pro mal genauer anschauen dürfen. Das Gerät positioniert sich in der Preisklasse um 600 Euro und richtet sich an Nutzer, die einen unauffälligen Rechner für das heimische Arbeitszimmer oder den Büroalltag suchen.

Das Ding ist noch einmal auffallend kleiner als mein letzter Beelink-Mini-PC und die sind schon lütt. Der Hersteller gibt die Abmessungen mit 112 mal 112 mal 37 Millimetern an. Damit nimmt der Computer auf der Tischplatte kaum mehr Platz ein als ein Kaffeebecher. Das Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt. Die Verarbeitungsqualität macht bei genauerer Betrachtung einen soliden Eindruck. Spaltmaße sind gleichmäßig, auf unsaubere Kanten trifft man nicht. Wer den Rechner gar nicht auf dem Tisch stehen haben möchte, kann die mitgelieferte VESA-Halterung nutzen. Damit lässt sich der Computer an der Rückseite eines kompatiblen Monitors verschrauben. So verschwindet die Technik komplett aus dem Blickfeld.

Unter der Haube verrichtet ein Prozessor von AMD seinen Dienst. Konkret kommt der Ryzen 5 7530U zum Einsatz. Dieser Chip ist mit sechs physischen Kernen ausgestattet und kann zwölf Threads parallel abarbeiten. Der Basistakt liegt in einem moderaten Bereich, bei Bedarf taktet die CPU jedoch auf bis zu 4,5 Gigahertz hoch. Solche Spezifikationen reichen für alle gängigen Routineaufgaben aus. AMD gibt für den Prozessor einen Stromverbrauch von 15 Watt an. Für die grafische Darstellung ist eine in den Hauptprozessor integrierte Radeon-Grafikeinheit zuständig. Dem Chip stehen in der mir vorliegenden Variante 16 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Als lokaler Datenspeicher ist eine SSD mit einem Terabyte Kapazität verbaut. Ab Werk ist Windows 11 Pro als Betriebssystem installiert, laut Angaben des Herstellers wird Linux offiziell unterstützt.

Direkt über den Hersteller kostet der Geekom A5 Pro (2026 Edition) aktuell 619 Euro. Über den Code „CS5PRO7P“ erhaltet ihr allerdings 12 % Rabatt. Falls ihr lieber via Amazon.de zuschlagen wollt, dann ist auch das möglich – auch dort könnt ihr den erwähnten Code einsetzen. Der Rabatt kann bis 31. Mai 2026 in Anspruch genommen werden.

In der Praxis zeigt die genannte Hardwarekombination, wofür sie konzipiert wurde. Wer klassische Bürosoftware nutzt, dutzende Tabs im Browser geöffnet hält und regelmäßig an Videokonferenzen teilnimmt, wird von der Leistung nicht enttäuscht. Das System reagiert zügig auf Eingaben und lässt sich bei solchen Aufgaben nicht aus der Ruhe bringen. Man merkt im Arbeitsablauf keinen Unterschied zu einem großen Desktop-Rechner.

Geekom hat bei diesem Modell versucht, einen guten Mittelweg für die sonst oft recht begrenzten Anschlüsse an einem Mini PC zu finden. An der Vorderseite und Rückseite befinden sich insgesamt sechs USB-Ports. Drei davon arbeiten mit dem Standard USB 3.2 Gen 2 und sind im klassischen Typ-A-Format gehalten. Zwei weitere Ports nutzen denselben Standard, allerdings als Typ-C. Zusätzlich existiert ein USB-2.0-Anschluss. Dieser langsamere Port eignet sich, um den Empfänger einer drahtlosen Maus oder Tastatur einzustecken, da diese Peripheriegeräte keine hohen Datenraten benötigen. Für den Anschluss von Bildschirmen sind zwei HDMI-2.0-Schnittstellen integriert. Nutzt man diese zusammen mit den Typ-C-Ports, lassen sich laut Spezifikationen bis zu vier Monitore mit 4K-Auflösung gleichzeitig ansteuern. Ergänzt wird das Ganze durch einen Leseschlitz für SD-Karten, eine 3,5-Millimeter-Audiobuchse und einen Netzwerkanschluss, der Datenraten von 2,5 Gigabit pro Sekunde unterstützen soll.

Für die Benchmark-Enthusiasten

Geekbench CPU

Geekbench GPU

Cinebench

Neben der kabelgebundenen Netzwerkanbindung verfügt das Gerät über Funkmodule für drahtlose Verbindungen. Unterstützt werden Wi-Fi 6 sowie Bluetooth 5.2. In der Testumgebung arbeiteten die Verbindungen allesamt stabil. Es traten keine unerwarteten Verbindungsabbrüche oder dergleichen auf.

Beim A5 Pro kommt ein Kühlsystem zum Einsatz, das vom Hersteller als IceBlast-3.0 bezeichnet wird. Gemäß den offiziellen Spezifikationen soll der Geräuschpegel im Betrieb unter der Marke von 30 Dezibel bleiben. Im Testbetrieb bestätigte sich dieser Eindruck. Der verbaute Lüfter agiert echt leise – nicht unhörbar, und erzeugt bei Büroarbeiten lediglich ein leises Rauschen.

Der eingesetzte Prozessor ist auf Effizienz getrimmt und verfügt nicht über die architektonischen Reserven einer Workstation-CPU. Sobald Aufgaben anstehen, die massive Rechenleistung erfordern, zeigt das System dann auch seine Schwächen. Das gilt vor allem für die integrierte Grafikeinheit. Wer hochauflösende Videos schneiden möchte oder komplexe 3D-Modelle rendert, wird mit langen Wartezeiten konfrontiert. Gaming habe ich außer Genshin Impact gar nicht weiter ausprobiert, das muss man beim Blick auf die Specs aber auch nicht. Die Hardware ist schlichtweg nicht dafür konzipiert, aktuelle Spiele mit realistischer Grafik flüssig darzustellen. Gelegentliches Spielen von älteren Titeln oder weniger anspruchsvollen Spielen ist im Bereich des Möglichen, sofern man die Detailstufe reduziert. Wer ernsthaft am Rechner spielen möchte, muss nach Systemen Ausschau halten, die eine dedizierte Grafikkarte besitzen.

Wer einen älteren Rechner in Rente schicken möchte und seinen Computer primär für Textverarbeitung, E-Mails, Tabellen und das Surfen im Web nutzt, erhält ein passendes System. Die Verarbeitung des Gehäuses ist einwandfrei, die Arbeitsgeschwindigkeit für normales Arbeiten ausreichend und das Schnittstellenangebot durchdacht. Erfreulich ist die geringe Lautstärke im laufenden Betrieb. Man muss sich im Klaren darüber sein, dass diese Geräteklasse nicht für rechenintensive Hobbys oder anspruchsvolles Gaming ausgelegt ist. Wer diese Rahmenbedingungen akzeptiert, findet in dem kleinen Kasten einen verlässlichen Begleiter für den digitalen Alltag.

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Evercade Nexus: Blaze kündigt ein neues Retro-Handheld an

Blaze bietet mehrere Retro-Handhelds als Teil seines Evercade-Ökosystems an. Ich hatte da auch schon zwei Geräte ausprobiert. Inzwischen ist ein neues Modell dazugestoßen: das Evercade Nexus. Dieses Modell misst 215 x 111 x 34 mm und wiegt rund 410 g. Verbaut ist in diesem Fall ein LC-Display mit 5,89 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 819 x 512 Pixeln, das bis zu 500 Nits hell werden kann. Auch das neue Modell ist freilich kompatibel zu allen bereits erhältlichen Evercade-Modulen.

Zur Steuerung sind ein D-Pad sowie zwei Analogsticks und entsprechende Buttons und Schultertasten an Bord. Im Inneren werkeln ein nicht näher spezifizierter Quad-Core und 4 GByte EMMC-RAM. Das Evercade Nexus unterstützt auch Wi-Fi 6 für den Online-Zugang sowie Bluetooth zur Verbindung kabelloser Kopfhörer. Der Akku fasst 5.000 mAh und soll Laufzeiten von mehr als 5 Stunden erlauben.

Blaze bietet das neue Evercade Nexus direkt im Bundle mit dem „Banjo-Kazooie Double Pack“ an. Da könnt ihr via EverSync, sofern ein zweites Nexus vorliegt, auch lokalen Multiplayer nutzen. Als weitere Merkmale nennt der Hersteller ein RGB-Logo mit anpassbarer Beleuchtung sowie einen TATE-Modus, fürs vertikale Zocken.

Das Blaze Evercade Nexus kann ab sofort vorbestellt werden, die Auslieferung wird aber erst ab Oktober 2026 beginnen. Der Preis liegt bei 199,99 Euro. Der Händler Funstock bietet zudem zum Preis von 229,99 Euro eine Sonderauflage an (Nexus 64 Edition). Dieser liegen dann auch ein Poster, eine Schutztasche und eine Displayschutzfolie bei.

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Nomad: Tracking Card Air für Android-Geräte (Google Find Hub) vorgestellt

Nomad bietet allerlei Zubehör fürs Apple-Universum. Mittlerweile kommen aber auch Pixel-Nutzer in den Genuss von passenden Smartwatch-Armbändern sowie Schutzhüllen für die Pixel Buds. Vielleicht kommen da künftig auch Smartphone-Cases und man baut das Portfolio weiter aus. Mittlerweile setzt man auf Qi 2 bzw. Qi 2.2 bei drahtlosen Ladegeräten und ist damit ebenfalls für andere Hersteller offen, wenngleich es weiterhin nur ein Ladepad für die Apple Watch gibt – hoffentlich gibt es hier auch bald mal einen einheitlichen Ladestandard, aber das ist ein anderes Thema.

Bislang gab es die Tracking-Card für den Geldbeutel nur für Apple-Nutzer (hier mein Testbericht zur Variante mit Wo ist?). Ab sofort gibt es auch eine dedizierte Variante für Android-Nutzer mit Googles „Mein Gerät finden“ (auch bekannt als Google Find Hub).

Die neue Tracking Card Air für Android-Geräte erlaubt das Aufspüren über die passende Mein-Gerät-finden-App. Dort wird die Karte auch als Gegenstand gekoppelt, wie man das von anderen Trackern her kennt.

Die Nomad-Lösung (86 mm x 54 mm x 1.7 mm) aus Polycarbonat bringt 12 Gramm auf die Waage und zeichnet sich durch eine Dicke von 1,7 Millimetern aus, was etwa zwei Standard-Kreditkarten entspricht. Sie lässt sich, wie das Wo-ist-Pendant per drahtlosem Qi-Lader wiederaufladen. Es bedarf also nicht an proprietären Kabeln, wie das bei vielen günstigen Karten der Fall ist. Eine Akkuladung soll zudem bis zu 7 Monate durchhalten. (Bei der Find-my-Karte gibt Nomad übrigens nur fünf Monate an).

Kostenpunkt für die Tracking-Lösung im Android-Ökosystem: 35 Euro.

Optisch identisch: Die Tracking Card Air mit Wo-ist-Unterstützung

Die magnetischen Wallets mit Tracking-Funktion bleiben weiter Apple-Nutzern vorbehalten. Hier gibt es jetzt ganz neu eine limitierte Leder-Variante.

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Glorious: Gaming-Maus D3 Wirless und -Keyboard GMMK3 im Kombi-Test

Der US-Hersteller Glorious Gaming ist in Deutschland noch vergleichsweise bescheiden unterwegs, wenn man ihn mit Platzhirschen wie Razer vergleicht. Doch oftmals kann der Blick abseits der „Großen“ lohnen und deswegen habe ich mir für euch einmal die Kombination aus der Gaming-Maus D3 Wireless mit dem Gaming-Keyboard GMMK3 in der Praxis angeschaut.

Beide Modelle bringen eigene Vorzüge mit. Beispielsweise finde ich an der Glorious D3 Wireless recht spannend, dass diese Maus über einen Hot-Swap-Akku verfügt. Im Lieferumfang liegen also direkt zwei Exemplare bei, die ihr im laufenden Betrieb wechseln könnt. Die Gaming-Tastatur GMMK 3 wiederum bringt ein modulares Dichtungssystem mit und ist Hot-Swap-fähig, falls ihr die Schalter tauschen wollt.

Technische Daten Glorious D3 Wireless

Technische Daten Glorious D3 Wireless

Kategorie
Gewicht 69 g
Sensor BAMF 3.0 Optical Sensor, 30.000 DPI, 750 IPS, 50G Acceleration
Polling-Rate 8.000 Hz (Wireless)
Buttons 6 programmierbare Tasten
Akkusystem InfinitePlay: 2 Hot-Swap-Akkus Guardian System (10 Std. ohne Akku)
Wireless 2,4 GHz über Base Station Dongle; Bluetooth je nach Variante
Software Glorious CORE (Windows)
RGB Ja
Lieferumfang Maus, 2 Akkus, Charging Station, 8K-Dongle, USB-C-Kabel
Preis 169,99 €

Technische Daten Glorious GMMK 3 Wireless

Technische Daten Glorious GMMK 3 Wireless

Kategorie Details
Modell GMMK 3 Prebuilt Keyboard
Größen 100 %
Switches Glorious Fox Linear Mechanical
Hot-Swap Ja, 5-Pin-MX-kompatibel
Beleuchtung Per Key RGB, Side-Lights, Badge-RGB
Material Polymer Case, Doubleshot PBT Keycaps
Montage Gasket Mount (modular)
Polling-Rate 1.000 Hz
Software Glorious CORE
Kompatibilität Windows, macOS, Linux
On-Board-Profile 3
Farben Schwarz, Weiß
Preis 159,99 Euro

Die wichtigsten, technischen Eckdaten der beiden Eingabegeräte findet ihr oben in den Spoilern als Tabellen. In beiden Fällen dient im Übrigen die Software Glorious Core als Begleitung. Aber das kennen geneigte PC-Gamer ja, da hat jeder Anbieter eben seine eigene App auf Lager. Preislich landet ihr bei 159,99 Euro für die Tastatur GMMK 3 und 169,99 Euro für die Maus D3 Wireless. Zumindest sind das die offiziellen Preisempfehlungen. Die Straßenpreise sind bereits niedriger, etwa gibt es die Gaming-Maus für ca. 120 Euro bei Amazon.de.

Ausstattung und Verarbeitung

Schauen wir uns zunächst die Gaming-Maus Glorious D3 Wireless an. Der Nager kommt mit einem USB-A-auf-USB-C-Ladekabel, einem Dongle, einer Ladestation für den Zusatzakku, dem zweiten Akku, ein paar Stickern sowie einer Kurzanleitung zu euch. Das Gewicht liegt bei rund 70 g, was für eine Gaming-Maus eher schwer ist. Zum erhöhten Gewicht trägt natürlich auch die verbaute RGB-Beleuchtung bei, auf die Razer deswegen z. B. bei seiner E-Sport-Maus Viper V4 Pro verzichtet. Unter dem Gehäuse sitzen die PTFE-Gleitfüße, welche schnelle, nahtlose Bewegungen ermöglichen.

Im Vergleich mit Konkurrenzmodellen habe ich die Glorious D3 Wireless als verhältnismäßig schwer und auch groß empfunden, sodass sie etwa für den Claw-Grip gut geeignet ist, nicht aber für E-Sport. Die Verarbeitung wirkt dabei dem Preis angemessen, auch wenn ich gerne auf die RGB-Beleuchtung verzichtet hätte und sie eher als ablenkend empfinde. Das ist jedoch Geschmackssache. Die Tasten haben einen angenehmen, kurzen Anschlagsweg und lassen sich mit wenig Druck betätigen. Auch die seitlichen Buttons lassen sich gut erreichen, man läuft aber nicht Gefahr, sie versehentlich zu betätigen.

An der Oberseite der Glorious D3 Wireless sitzt unterhalb des klickbaren Mausrads eine Taste, um die DPI-Stufen zu verstellen, was ich sehr begrüße. Das Scrollrad ist dabei recht leise, allerdings sind die einzelnen Stufen etwas „matschig“. An der Unterseite findet sich schließlich noch ein Button, um zwischen Bluetooth- und 2,4-GHz-Verbindung zu wechseln.

Und die Gaming-Tastatur GMMK 3? Wie die meisten Gaming-Tastaturen, so ist auch dieses Exemplar auf eine kabelgebundene Verbindung angewiesen. Mein Testmuster hat dabei vorgeschmierte, lineare Switches der Sorte Glorious Fox verwendet. Ich habe mir die Fullsize-Version angesehen. Im Lieferumfang liegen dabei auch alternative Tastenkappen für macOS (CMD, Option) bei. Glorious bewirbt die GMMK 3 auch exzessiv mit ihrer Anpassbarkeit, denn wenn ihr die entsprechenden Aufschläge zahlen mögt, könnt ihr vor dem Kauf allerlei Optionen wählen. Dazu kann ich aber wenig sagen, da ich die Pre-Built-Version getestet habe.

Im Lieferumfang liegen auch die entsprechenden Werkzeuge bei, um die Keycaps und Schalter zu entfernen. Es gibt die GMMK 3 auch mit magnetischen Switches als HE-Version. Rechts oben sitzt bei der Tastatur ein Multifunktionsknopf. Diesen könnt ihr über die Begleit-Software belegen. Als Standard kontrolliert er die Systemlautstärke. Auch dieses Gaming-Keyboard bringt eine RGB-Beleuchtung mit, die sich glücklicherweise auch abschalten lässt. Die Polling-Rate beträgt 1.000 Hz, kann also nicht mit den 8.000 Hz der D3 Wireless mithalten.

Die Glorious GMMK 3 ist solide verarbeitet, wirkt auf mich aber irgendwie dezent altbacken in Look and Feel, wenn ich an Konkurrenzprodukte denke. Aber die eigentliche Frage ist ja: Wie schlagen sich Tastatur und Maus im Alltag bzw. beim Spielen?

Praxistest der Glorious D3 Wireless und GMMK 3

Ich habe in der letzten Zeit viele Gaming-Mäuse auf dem Schreibtisch gehabt – zuletzt etwa die be quiet! Dark Perk Ergo|Sym. Was mir an der Glorious D3 Wireless gut gefällt, ist, dass sie sich auch für große Hände eignet. Das etwas höhere Gewicht empfinde ich persönlich nicht als allzu großen Nachteil. Denn wer sich nicht dem E-Sport hingibt, wird im Alltag keine Schmerzen damit haben.

Der 8K-Verbindungsmodus hilft dabei im Übrigen wieder mal primär dem Marketing, denn im allgemeinen Spielbetrieb zieht man daraus meiner Ansicht nach keine Vorteile. Zutreffen wird das nur auf Multiplayer-Enthusiasten, die Monitore mit sehr hohen Bildwiederholraten (240 Hz oder mehr) verwenden und überhaupt eine effektive Umsetzung der hohen Pollingraten am Screen bemerken.

Die Begleit-App Glorious Core liefert dabei konkurrenzfähige Funktionen, hinkt aber in der Benutzerfreundlichkeit hinterher. So sind die Konfigurationsmöglichkeiten sehr versprengt. Obendrein muss man manchmal lange herumscrollen, bis man endlich den Punkt findet, den man gesucht hat. Gut ist, dass ihr die Software nicht permanent im Hintergrund laufen lassen müsst, da ihr vorgenommene Einstellungen im Onboard-Speicher der Maus hinterlegt. Die von Glorious angegebenen Akkulaufzeiten kommen im Übrigen gut hin und da ihr den Akku jederzeit wechseln könnt, werdet ihr hier wohl nie auf dem Trockenen sitzen. Schließlich könnt ihr das jeweils nicht im Gebrauch befindliche Pack über die beiliegende Ladestation aufladen.

Das ist also schon eine starke Funktion der Glorious D3 Wireless, die aber auch ihre Schwächen hat. Gewicht und Größe gefallen mir z. B., Menschen mit kleineren Händen könnte der Nager aber zu klobig sein. Zudem gibt es manchmal Probleme mit der Genauigkeit. Bewegt ihr die Maus zu einem Punkt und dann zurück zur Ausgangsposition, landet der Zeiger trotz präziser Bewegungen manchmal an einem anderen Punkt. Das passiert aber nicht immer, ließ sich jedoch in meinem Test reproduzieren. Wie sehr euch das stört, wird davon abhängen, was ihr so zockt – sollte aber in dieser Form nicht sein.

Und das Gaming-Keyboard GMMK 3? Meine Pre-built-Version ohne magnetische Schalter für den reinen Kabelbetrieb würde ich als Gaming-Tastatur ohne viele Schnörkel bezeichnen. Die Tastatur ist grundsolide gebaut, fühlt sich hochwertig an und sieht mit abgeschalteter RGB-Beleuchtung sogar angenehm dezent aus. Die einzelnen Keys haben sehr weiche, allerdings recht lange Anschlagswege. Die Lautstärke ist dabei nach meinem Eindruck geringer als bei vielen Konkurrenzmodellen, wobei die meisten PC-Gamer wohl ohnehin ein Headset tragen werden.

Ihr könnt die Glorious GMMK 3 auch dank ihrer Füße leicht anwinkeln. Sie steht dabei dennoch felsenfest. Der Anschluss erfolgt ausschließlich via USB, ein kabelloser Betrieb ist nicht möglich. Zu erwähnen ist, dass es eben auch höherwertige Ausführungen dieses Gaming-Keyboards mit Aluminiumgehäusen, magnetischen Hall-Effect-Switches und auch kabellosem Betrieb gibt. Ich habe quasi die Basis-Ausführung getestet.

Auch wenn ich RGB-Beleuchtungen nicht sonderlich schätze, so funktioniert jene der GMMK 3 sehr gut und leuchtet nicht, wie etwa bei der „offenen“ Turtle Beach Vulcan II TKL, dorthin, wo man Licht vermeiden möchte. Das Zocken mit der Tastatur lief absolut problemfrei, allerdings empfinde ich den Preis für das Gebotene als etwas hoch, wenn ich da so mit der Konkurrenz vergleiche.

Mein Fazit

Die Glorious D3 Wireless ist eine solide Gaming-Maus, die sich primär für Rechtshänder mit großen Pranken eignet. Als Alleinstellungsmerkmal kann man das Akkusystem betrachten. Dieses erlaubt es euch, im laufenden Betrieb den Akku auszutauschen. Eine Ladestation sowie ein Zweitakku liegen direkt bei, was wirklich stark ist. Allerdings hatte ich während meines Tests mit der Genauigkeit ein paar Probleme. Die Polling-Rate von 8K passt zudem nicht so recht zum Produkt, denn diese ist vor allem für E-Sportler eine Hilfe, für welche diese Maus aber zu schwer sein wird.

Das Gaming-Keyboard GMMK 3 habe ich in der Prebuilt-Basisversion ausprobiert. Diese arbeitet nur kabelgebunden und verzichtet auf magnetische Hall-Effect-Switches. Als schnörkellose Gaming-Tastatur funktioniert die GMMK 3 sehr gut, zumal sie für ein mechanisches Keyboard verhältnismäßig leise operiert. Allerdings ist sie im direkten Vergleich mit Konkurrenzangeboten etwas zu teuer, auch wenn sie absolut solide daherkommt.

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BenQ MA270S: 5K-Monitor für den Mac-Schreibtisch mit Thunderbolt 4 hat einen Preis




BenQ schiebt mit dem MA270S einen neuen 27-Zoll-Monitor (68,58 cm) in die Mac-Ecke. 5K-Auflösung mit 5.120 x 2.880 Pixeln, 218 ppi und ein Nano-Gloss-Panel sollen die Lücke zwischen klassischen WQHD-Displays und Apples Studio Display schließen. Start im Handel ist diesen Monat, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 999 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Spannend ist das Nano-Gloss-Panel. Optisch geht das in Richtung Glasoberfläche, wie sie von vielen Mac-Displays bekannt ist, soll aber die übliche Panel-Technik im Hintergrund nutzen. BenQ gibt eine maximale Helligkeit von 450 Nits an, dazu kommen HDR10 und eine Zertifizierung nach VESA DisplayHDR 400. Der Monitor deckt laut Datenblatt sowohl sRGB als auch Display-P3 zu jeweils 99 Prozent ab und verarbeitet über eine Milliarde Farben.

Über Thunderbolt 4 läuft Bildsignal, Daten und Strom über ein Kabel, ein angeschlossenes MacBook wird dabei mit bis zu 96 Watt geladen. Das reicht auch für viele der größeren MacBook-Pro-Modelle im Alltagseinsatz. Neben den zwei Thunderbolt-4-Ports stehen USB-C und HDMI bereit, um weitere Geräte an den Monitor zu hängen oder zusätzliche Quellen zu nutzen. Über Daisy Chain lassen sich mehrere Displays durchschleifen, was vor allem bei kompakten Setups mit Mac mini oder Mac Studio Ordnung auf dem Schreibtisch schafft.

Nett: der integrierte Smart-KVM-Schalter. Damit lässt sich ein MacBook zusammen mit einem Desktop, etwa einem Mac Studio oder auch einem Windows-PC, mit einer Tastatur und Maus nutzen. Das Umschalten passiert dabei direkt über den Monitor.

Die Höhe lässt sich um bis zu 150 Millimeter anpassen, der Monitor kann von -5 bis 20 Grad geneigt und um jeweils 15 Grad nach links und rechts gedreht werden. Dazu kommt eine Pivot-Funktion mit 90 Grad Drehung ins Hochformat. Gerade bei Entwicklung, Layout-Arbeit oder langen Dokumenten ist das praktisch, viele 27-Zöller in der Preisklasse sparen sich diese Option noch.

Unterm Strich positioniert sich der BenQ MA270S als 5K-Alternative für Mac-Arbeitsplätze, wie gut das Nano-Gloss-Panel im Alltag mit Spiegelungen, Blickwinkeln und Farbstabilität umgeht, müssen Tests zeigen.

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