Stream Deck 7.4 mit MCP: KI steuert die Tasten




Stream Deck 7.4 bringt MCP an den Start. Damit können KI-Helfer wie NVIDIA G-Assist, Claude Desktop oder ChatGPT direkt Stream-Deck-Aktionen auslösen. Statt eine Taste zu drücken, läuft der Befehl per Sprache oder Text über die KI. Die Einrichtung der Aktionen im Stream-Deck-Client bleibt gleich, MCP liefert nur eine weitere Trigger-Variante.

MCP steht für Model Context Protocol. Das ist ein offener Standard, über den KI-Tools Apps und Dienste erreichen. Die Idee erinnert an USB: Statt für jede App eine eigene Schnittstelle zu basteln, gibt es ein gemeinsames Protokoll. Firmen wie Anthropic, OpenAI, Google und Microsoft hängen da schon mit drin, unzählige Anwendungen sprechen MCP. Mit Version 7.4 reiht sich jetzt auch Stream Deck ein.

Im Kern hat das Setup drei Bausteine: Im Stream-Deck-Client wird MCP aktiviert und es landet ein eigenes Profil namens MCP Actions in der Profil-Liste. Auf dieses Profil wandern alle Aktionen, die später durch eine KI ausgelöst werden dürfen. Auf dem Rechner läuft ein kleiner Node.js-basierter Dienst, der Elgato MCP Server. Der hängt sich zwischen KI-Tool und Stream Deck. Die KI wiederum muss wissen, wo dieser Server erreichbar ist, typischerweise lokal über Port 9090.

Die Aktivierung im Stream Deck ist schnell erledigt. In den Einstellungen unter Allgemein findet sich der Punkt Elgato MCP Integration. Nach dem Aktivieren erscheint das Profil MCP Actions in der Profil-Auswahl. Aktionen werden wie gewohnt per Drag and Drop auf die Tasten gelegt. Nur was hier liegt, ist für angeschlossene KI-Tools sichtbar. Andere Profile bleiben privat, so bleibt die Kontrolle darüber, was eine KI fernsteuern darf. Klingt interessant für euch? Dann könnt ihr euch hier gern einlesen.

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Bang & Olufsen Beolab 90: Sonderauflagen Monarch und Zenith Atelier starten

Bang & Olufsen legt seinen Luxus-Lautsprecher abermals in zwei neuen Varianten auf: Monarch und Zenith Atelier. Es ist ja nicht das erste Mal, dass man dieses Ungetüm zurückbringt. Okay, das Design ist Geschmacksache und ich will da nicht zu negativ sein, denn zumindest bleibt es im Gedächtnis. Mich erinnert es an die Tentakel aus „Maniac Mansion“ bzw. „Day of the Tentacle“.

Mit dem Beolab 90 Monarch Edition und Beolab 90 Zenith Edition präsentiert Bang & Olufsen jedenfalls die letzten zwei Editionen seiner fünfteiligen Atelier-Jubiläumsreihe. Die neuen Varianten ergänzen die bisher erschienenen Titan, Shadow und Mirage Editions. Bleiben wir da zunächst bei der Monarch Edition aus Palisanderholz. Angewinkelte Lamellen aus Palisanderholz und Aluminiumelemente sollen diese Version des Lautsprechers im Grunde auch zu einer Skulptur machen.

Sechs Holzelemente verbinden die Lamellen, wobei das vordere Element mit einem durchscheinenden Holzstreifen versehen ist. Der Kontrast zwischen Palisanderholz und Aluminiumkronen soll besonders ins Auge stechen. Halbtransparentes Textilgewebe gibt den Blick auf die akustischen Treiber frei, was ebenfalls zu einem Blickfang beitragen soll.

Bang & Olufsen Beolab 90 Zenith Edition

Der Bang & Olufsen Beolab 90 Zenith Edition geht einen anderen Weg. Er nutzt Tausende von Aluminiumkugeln und Perlmutt-Inlays. Auf den sechs Blenden befinden sich je 289 Kugeln aus eloxiertem Aluminium. Angeordnet in sieben Farben ergeben sie eine reflektierende Oberfläche, die mit dem Licht und der Umgebung interagiert, so der Hersteller. Teilweise will man da an Austernschalen erinnern.

Jede Edition bietet die gewohnte Akustikleistung des Beolab 90 mit 18 Treibern und Beamforming-Technologie. Jeder Lautsprecher wird in einer limitierten Auflage von zehn Paaren pro Edition hergestellt und mit einem Echtheitszertifikat geliefert. Bei Bestellung erhalten Sammler eine Miniatur-Aluminiumskulptur des Beolab 90 der jeweiligen Edition, die sich in einer Aluminiumbox befindet.

Ihr lest heraus: Da visiert man eine sehr wohlhabende Käuferschicht an, die nach dem Preis gar nicht fragen muss. Den nennt Bang & Olufsen dann auch gar nicht erst. Rechnen könnt ihr aber mit einer Summe nahe den 200.000 Euro, nehme ich an. Denn schon die Standardversion des Beolab 90 kostet ca. 170.000 Euro.

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Google Cast erreicht Smart-TVs von Samsung

Im mobilen Segment reichen sich Samsung und Google natürlich als Partner bereits intensiv die Hand. Im Bereich Home-Entertainment hat man zumindest schon für Eclipsa Audio, eine Konkurrenz für Dolby Atmos, intensiv kooperiert. Inzwischen bringt man gemeinsam jedoch auch Dienste von Google auf die Smart-TVs von Samsung. Kürzlich hatte Olli ja etwa aufgegriffen, dass Google Fotos aktuelle Fernseher des Modelljahres 2026 der Südkoreaner erreicht. Doch auch Google Cast ist mit von der Partie.

Google Cast steht, wie Google Fotos, für die Smart-TVs von Samsung aus diesem Modelljahr stramm. Doch der Hersteller hat in diesem Fall auch seine Bestandskunden keinesfalls vergessen. So verteilt Samsung bereits ein größeres Tizen-Update für Smart-TVs aus den Modelljahren 2023 und 2024. Nutzer haben sich darüber schon bei Reddit ausgetauscht, denn auch Google Cast hält dadurch an den betroffenen Geräten Einzug. Bestätigt ist die Einführung der Funktion etwa für den OLED-Fernseher S90D (2024).

Google Cast ermöglicht es euch, insofern euer mobiles Endgerät und euer Fernseher im selben Netzwerk unterwegs sind, Bilder, Musik, Videos und mehr vom Smartphone aus zu steuern und an den TV weiterzureichen. Vorher konntet ihr das zwar schon mit Samsungs Galaxy-Modellen über die Funktion Smart View regeln, durch die allgemeinere Unterstützung von Google Cast funktioniert das aber jetzt auch mit Smartphones und Tablets anderer Marken, die Android nutzen.

Teil des neuen Firmware-Updates für Samsung-TVs ist offenbar auch ein überarbeiteter Homescreen. Neben den Smart-TVs aus den Modelljahren 2023 und 2024 sollten auch die Fernsehgeräte von 2025 in den Genuss kommen. Eine offizielle Ankündigung des Herstellers steht noch aus, sodass ihr einfach mal nach einem Update Ausschau halten solltet. Es kann auch sein, dass ihr noch etwas ausharren müsst. Samsung dürfte die neue Firmware bzw. die Funktionen schrittweise ausrollen.

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Mehr KI auf der Bahn: Carrera Hybrid bringt HyperDrive Fury und dickes App-Update




Carrera schiebt bei seiner Hybrid-Serie die nächste Ausbaustufe nach. Mit HyperDrive Fury kommt ein neues Starter-Set, parallel dazu steht ein größeres Update für die Carrera-Hybrid-App an. Fokus: mehr Action auf der Strecke, mehr Steuerung über die App, computergesteuerte Gegner und ein aufgeräumteres Interface.

HyperDrive Fury liegt offiziell bei 119,99 € und setzt auf zwei bekannte GT-Boliden: BMW M4 GT3 „Rowe Racing, No.99“ und Ford Mustang „Ford Performance, No.64“. Gefahren wird nicht starr im Slot, die Fahrzeuge bewegen sich frei auf und neben der Bahn, Überholen klappt damit im Prinzip überall. Gesteuert wird per Carrera-Hybrid-App, wahlweise direkt über das Smartphone oder per verbundenem Controller, inklusive Carrera Game-Controller.

Die Strecke ist 4,09 m lang, hat zwei Geraden, eine Start/Ziel-Sektion und eine eingebaute Engstelle. Diese Narrow Section sorgt für Reibung, wenn zwei Autos gleichzeitig durch wollen, Timing wird da schnell zum Thema. Das Set enthält alles für den Start ins System, kann aber wie gewohnt mit weiteren Schienen und Fahrzeugen erweitert werden. Carrera nennt lokal bis zu 16 Teilnehmer, die parallel fahren können, sodass auch größere Runden bedient werden.

Spannend an der App-Seite: Mit dem kommenden Update führt Carrera NPC-Gegner ein. Wer keinen Mitspieler am Start hat, fährt gegen computergesteuerte Kontrahenten. Die KI-Gegner bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Fahrstile, damit Einsteiger nicht direkt abgehängt werden und erfahrene Fahrer trotzdem gefordert bleiben.

Dazu kommen zwei Fahrmodi. Der Modus Speed Arcade richtet sich eher an schnelle Runden zwischendurch. Gas und Bremse reagieren direkter, das Feedback ist knackig, ohne dass man sich erst lange eingrooven muss. Der Modus Simulation setzt mehr auf ein realistisches Fahrverhalten mit angepasster Beschleunigung und längeren Bremswegen. Wer Lust auf Feintuning hat, kann noch eine direktere Lenkung zuschalten, um präziser auf Zeitenjagd zu gehen.

Die App selbst bekommt ein überarbeitetes Cockpit. Laut Carrera wurde das Interface entrümpelt, damit relevante Renninfos schneller erfassbar sind. Ziel: weniger Sucherei, mehr Fokus auf die Strecke. Für erfahrene Fahrer gibt es außerdem eine Option, den Unterstützungsmodus abzuschalten. Fährt man ohne Assistenz, hängt alles am eigenen Können, Fehler werden nicht mehr so weich abgefedert.

Im Hintergrund aktualisiert Carrera auch die Firmware. Das Update bringt Bugfixes und Optimierungen für stabilere Verbindungen und eine feinere Steuerung der Autos. Das App-Update soll am seit gestern über die Carrera-Hybrid-App ausgerollt werden, zusätzliche Funktionen sind bereits angekündigt und sollen nach und nach folgen.

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Kindle Scribe und Kindle Scribe Colorsoft: Neue Hardware angekündigt

Amazon schickt ab dem 8. April eine neue Generation des Kindle Scribe an den Start, dazu kommt mit dem Kindle Scribe Colorsoft das erste Modell mit Farbdisplay. Gedacht sind beide Geräte für Leute, die viel lesen und Notizen festhalten.

Der klassische Kindle Scribe wurde an mehreren Stellen überarbeitet. Das Gerät ist jetzt 5,4 mm dünn und rund 400 g schwer, das 11-Zoll-Panel entspricht in den Proportionen eher einem Blatt Papier und spiegelt laut Amazon nicht. Die neue Generation soll ungefähr 40 Prozent schneller reagieren, was beim Schreiben und Blättern helfen soll.

Im Inneren stecken ein neuer Quad-Core-Chip und mehr RAM, dazu kommt eine überarbeitete Oxid-Display-Technik. Das Frontlicht nutzt nun mehr, dichter platzierte LEDs, die Ausleuchtung soll gleichmäßiger sein, die Ränder konnten dadurch schmaler werden. Die Displayoberfläche wurde leicht angeraut, damit der Stift mehr Widerstand hat, das Ziel ist ein Schreibgefühl nah am Notizblock. Die Parallaxe, also der Abstand zwischen Stiftspitze und „Tinte“, soll kaum noch auffallen.

Der Kindle Scribe Colorsoft setzt beim Gehäuse auf das gleiche Design, bringt aber ein farbiges Panel mit. Amazon setzt hier auf eine eigene Colorsoft-Technologie mit Farbfilter und Lichtleiter, dazu Nitrid-LEDs für die Beleuchtung. Damit will man sanfte Farben bieten, Texte und Zeichnungen sollen trotzdem scharf bleiben. Eine neue Rendering-Engine kümmert sich um Farbdarstellung und Stift-Latenz. Auch der Colorsoft ist logischerweise als Lesegerät mit Schreibfunktion gedacht, nicht als Tablet-Ersatz, ablenkende Apps oder Benachrichtigungen gibt es nicht, die Akkulaufzeit wird mit „Wochen“ angegeben.

Softwareseitig hat Amazon bei beiden Modellen einiges an Produktivität nachgeschoben. Der Startbildschirm zeigt Bücher, Dokumente und Notizbücher, die zuletzt geöffnet oder hinzugefügt wurden, Schnellnotizen dienen als schneller Zettelersatz. Nett für den Alltag ist die Anbindung an Google Drive und Microsoft OneDrive, PDFs und andere Dokumente lassen sich so einfacher importieren und mit Anmerkungen wieder exportieren. Notizen können zudem direkt zu OneNote wandern, wahlweise als umgewandelter Text oder als eingebettetes Bild. Neu ist auch eine KI-gestützte Suche im Notizbuch, die per normaler Sprache nach Einträgen sucht und eine Zusammenfassung anbietet, bei Bedarf mit Rückfragen. Für Skizzen stehen mehrere Stift- und Textmarkerfarben bereit, dazu gibt es ein Schattierungswerkzeug. Inhalte lassen sich in gemeinsamen Ordnern bündeln, egal ob Buch, Dokument oder Notiz.

Preislich geht es beim neuen Kindle Scribe ab satten 519,99 Euro los, der Kindle Scribe Colorsoft startet bei 649,99 Euro. Beide Modelle kommen mit einem Premium-Eingabestift, der magnetisch am Gerät hält und keine eigene Stromversorgung braucht. Wer viel mit PDFs, Manuskripten oder Mitschriften arbeitet und lieber auf E-Ink starrt als auf LCD, dürfte die Geräte im Blick behalten. Ab 8. April stehen sie dann offiziell im Handel.

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