Philips Hue: App-Version 5.22.0 bringt neue Funktionen

Solltet ihr zu den Menschen gehören, die sich ein Kamerasystem von Philips Hue gegönnt haben, dann gibt es ab sofort mit der Version 5.22.0 neue Funktionen. Nutzer können ihre Kameras oder Sensoren jetzt so einstellen, dass sie automatisch einen Alarm auslösen. Wenn Anwender eine Kamera mit einem Secure-Plan haben, können sie sogar auswählen, welche Art von Bewegung – eine Person, ein Tier, ein Fahrzeug oder ein Paket – einen Alarm mit KI-gesteuerten Warnmeldungen auslöst. Vermutung meinerseits übrigens: Die Kameras dürften so zahlreich nicht verkauft werden.

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Motorola moto Tag bei Amazon gelistet, Vorbestellung möglich

Viele warten ja eigentlich darauf, dass auch Google einen Tracker zum Aufspüren verlorener Gegenstände auf den Markt bringt, so wie es Apple mit dem AirTag seinerzeit auch tat. Bislang Fehlanzeige – und die auf dem Markt befindlichen Tracker nutzen meist die neuen technischen Möglichkeiten nicht aus.

Anders macht es der Ende Juni vorgestellte Motorola moto Tag, der sowohl in Sachen Form als auch beim Zubehör Ähnlichkeit zum AirTag von Apple aufweist. Der Motorola moto Tag arbeitet in Googles „Mein Gerät finden“-Netzwerk, dessen Arbeitsweise ich hier genau erklärt habe.

Der Moto Tag unterstützt neben Bluetooth zum Orten auch Ultrabreitband (UWB), was das Auffinden des Tags genauer macht. UWB ist noch nicht in allen Smartphones verbreitet, sondern nur in ausgewählten Modellen wie dem Pixel 8 Pro oder dem motorola edge 50 ultra.

Die Einrichtung des Tags erfolgt mithilfe von Google Fast Pair. Über die moto-tag-App können Nutzer den Namen des Tags anpassen und Einstellungen wie die Alarmlautstärke vornehmen. Dort können sie auch die Akkulaufzeit überprüfen. Die austauschbare CR2032-Batterie soll ein ganzes Jahr lang halten. Der Tag ist gemäß IP67 zertifiziert und kann kurzzeitig bis zu 1 Meter in Süßwasser eingetaucht werden.

Das Moto Tag verfügt auch über eine Multifunktionstaste. Mit der lässt sich andersherum ein verlegtes Smartphone anklingeln. Zudem ist auch ein Einsatz als Fernauslöser denkbar. Mittlerweile ist der Motorola moto Tag bei Amazon gelistet, er kann bereits bestellt werden. Am 5. August ist er offiziell erhältlich. Interessanterweise wird derzeit noch Amazon UK als Versender nach Deutschland angegeben. Der Motorola moto Tag wird derzeit mit einem Stückpreis von 43,51 Euro gelistet. Der normale Preis wird für euch dann aber bei 39,99 Euro liegen, denn die grüne Variante war zu diesem Kurs gelistet, ist aber offenbar zur Zeit vergriffen. Den Viererpack gibt es übrigens auch – 140 Euro werden dafür fällig.

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FRITZ!Box: WireGuard einrichten und nutzen

Seit einiger Zeit hat die FRITZ!Box eine WireGuard-Integration. Das bedeutet für euch, dass ihr einfacher als bisher sicher auf eure Infrastruktur daheim zugreifen könnt, ferner surft ihr somit quasi über eure eigene Leitung und nicht die von irgendwelchen Dritten, sofern ihr unterwegs seid.

Die Einrichtung ist normalerweise in wenigen Augenblicken abgeschlossen und eigentlich auch selbsterklärend. Allerdings gibt es ein paar Infos im Netz, die so nicht ganz richtig sind. Viele erwähnen im Zusammenhang immer, dass die Nutzung vom MyFRITZ!-Service gepaart mit einem Anbieter von dynamischen DNS erfolgen muss. Das ist dahingehend nicht richtig, da der MyFRITZ!-Service schon reicht, denn er leitet die normalerweise gelegentliche wechselnde IP-Adresse ja so um, dass eure Box von Außen immer erreichbar ist. Und eben jene Adresse nutzt auch WireGuard.

Natürlich ist es nicht verboten, aus welchem Grunde auch immer, einen Dritt-Anbieter in die FRITZ!Box einzutragen. Die FRITZ!Box unterstützt WireGuard nur in Verbindung mit einer MyFRITZ!- oder Dynamic-DNS-Adresse. Dadurch ist sichergestellt, dass WireGuard-Verbindungen sowohl aus Mobilfunknetzen hergestellt werden können, die schon von IPv4 auf IPv6 umgestellt wurden, als auch über WLAN-Hotspots bzw. aus Firmennetzwerken, die IPv6 noch nicht unterstützen.

MyFRITZ! oder DynDNS können Anwender auch dann nutzen, wenn sie die FRITZ!Box an einem Internetzugang mit fester („statischer“) öffentlicher IPv4-Adresse einsetzen. Die FRITZ!Box ist dann über ihre MyFRITZ!- bzw. DynDNS-Adresse sowohl unter der festen IPv4- als auch der wechselnden IPv6-Adresse erreichbar. Falls in der FRITZ!Box sowohl MyFRITZ! als auch DynDNS eingerichtet ist, verwendet die FRITZ!Box die MyFRITZ!-Adresse für die WireGuard-Verbindung, so AVM.

Kurzform: Wer ein MyFRITZ!-Konto hat und die Box von Außen erreichbar macht, der braucht für WireGuard keinen anderen Anbieter, der dafür sorgt, dass eine wechselnde IP-Adresse des Providers dafür sorgt, dass die Box immer unter gleichbleibender Adresse verfügbar ist. Anmerkung: CG-NAT oder DS-Lite sind von außen nur über IPv6  erreichbar.

MyFRITZ! einrichten

Registriert eure FRITZ!Box bei MyFRITZ!Net, damit sie im Internet jederzeit unter einer festen MyFRITZ!-Adresse erreichbar ist:

  • Klickt in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf „Internet“.
  • Klickt im Menü „Internet“ auf „MyFRITZ!-Konto“.
  • Tragt im Eingabefeld „Ihre E-Mail-Adresse“ eure E-Mail-Adresse ein.
  • Klickt auf „Übernehmen“. Jetzt sendet MyFRITZ!Net euch eine E-Mail mit dem Bestätigungslink zu eurer FRITZ!Box.
  • Öffnet die E-Mail, die ihr von MyFRITZ!Net erhalten habt.
  • Klickt in der E-Mail auf die Schaltfläche „Ihre FRITZ!Box registrieren“.

WireGuard einrichten

  • Klickt in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf „Internet“.
  • Klickt im Menü „Internet“ auf „Freigaben“.
  • Klickt auf die Registerkarte „VPN (WireGuard)“.
  • Klickt Sie auf die Schaltfläche „Verbindung hinzufügen“.
  • Klickt Sie auf „Einzelgerät verbinden“ und dann auf „Weiter“.
  • Tragt einen Namen für die VPN-Verbindung ein (z. B. Carstens iPhone).
  • Klickt auf „Fertigstellen“.

Am Ende bekommt ihr die Möglichkeit, mit dem Handy einen QR-Code zu scannen oder eine .conf-Datei für euren Computer herunterzuladen. Sowohl der QR-Code kann mit der WireGuard-App gescannt werden als auch die Konfigurationsdatei in der Desktop-App übergeben werden. Randbemerkung: Ihr könnt auch Software wie WG Tunnel (Android) verwenden.

Habt ihr das Ganze dann abgeschlossen, sprich: WireGuard in der FRITZ!Box aktiviert und euren Rechner / Mobilgerät konfiguriert, dann könnt ihr das Ganze testen. Wichtig: Wenn ihr das VPN zum Testen aktiviert, dann stellt am Testgerät am besten das heimische WLAN aus. Sobald das Gerät nämlich in eurem eigenen Netzwerk ist, funktioniert die VPN-Verbindung nicht. Am Handy kann man z. B. das WLAN deaktivieren, das VPN aktivieren und schon sollte eine Meldung kommen, dass das VPN verbunden ist. Aktive Verbindungen werden auch in der Übersicht der FRITZ!Box unter Freigaben > VPN (WireGuard) angezeigt. Klappt das Ganze, dann könnt ihr von überall auf sicher über eure eigene Leitung surfen und auch auf Geräte in eurem Netzwerk zugreifen – so, als wärt ihr direkt daheim.

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Synology-Kameras: Firmware-Updates gegen Schwachstelle

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Die kleine Service-Nachricht für unsere Leser, die vielleicht für ihre Nutzung der Synology Surveillance Station auf die Kameras des Unternehmens setzen. Sowohl das Modell BC500 als auch die TC500 haben ein Update verpasst, welches eine Schwachstelle schließt. Eine Sicherheitslücke ermöglicht es entfernten Angreifern, über eine anfällige Version der „Synology Camera BC500“-Firmware und „Synology Camera TC500“-Firmware einen Denial-of-Service-Angriff durchzuführen. Ab der Version 1.1.1-0383 ist man auf der sicheren Seite.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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OneDrive Web erhält Offline-Funktionen




Microsoft hat den Rollout des Offline-Modus für OneDrive Web angekündigt. Er funktioniert dabei in Kombination mit der OneDrive-Sync-App auf Windows und Mac. Zusätzlich speichert OneDrive die Metadaten lokal und erlaubt insgesamt so signifikante Geschwindigkeitsverbesserungen. Natürlich lassen sich dann ohne Internet Ordner- und Dateimetadaten anzeigen, und Dateien umbenennen, sortieren, verschieben oder kopieren. Synchronisiert wird es dann bei erneutem Zugang zum weltweiten Netzwerk.

Der lokale Cache der Metadaten soll besonders großen Bibliotheken helfen und hier eine Drosselung durch Microsoft verhindern. Wahrscheinlich liegt hier übrigens auch der Hauptgrund für die Offline-Funktionen: Die Last auf die Cloud-Server kann reduziert werden. Derzeit gibt Microsoft nur seinen eigenen Browser Edge und Google Chrome als kompatibel an. Wann die Funktion verfügbar ist, nennt Microsoft nicht direkt, deswegen gehe ich davon aus, dass es einige Tage benötigen wird, bis ihr Offline-Modus nutzen könnt.

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