Das Ende von Authy Desktop

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Authy 2FA Apps

Authy – Lösung für 2FA-Tokens

Twilio hat seine „Authy für den Desktop“-Anwendung eingestellt und Benutzer zwangsweise aus der Desktop-Anwendung ausgeloggt. Das Ganze kommt nicht aus heiterem Himmel. Bereits Anfang des Jahres hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass die Apps für Windows, macOS und Linux im März dieses Jahres ihr End of Life (EOL) erwartet. Seitdem gab es keine Updates mehr, nun ist ganz Feierabend.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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Kaspersky will in Deutschland aktiv bleiben

Kaspersky Lab hat sich aus dem US-Markt zurückgezogen. Das war keine freiwillige Entscheidung, sondern vielmehr die Reaktion auf ein Verbot, das den weiteren Verbleib in den Vereinigten Staaten ohnehin sinnlos gemacht hätte. In Deutschland will das russische Unternehmen, das für seine Sicherheits- und Anti-Viren-Software bekannt ist, allerdings weiter aktiv werden.

In den USA vertritt man die Ansicht, dass die russische Regierung in der Lage sei, Einfluss auf den Anbieter auszuüben und somit Kaspersky zu lenken. Die weitere Verwendung der Software des russischen Unternehmens wäre damit zu einem Sicherheitsrisiko geworden. In Europa und Deutschland kann und will Kaspersky aber weiter seine Produkte und Dienste anbieten. Ändern dürfte sich das nur, sollte es z. B. auch hierzulande zu einem Verbot kommen.

Laut BR gibt das Bundesinnenministerium zu potenziellen Bedrohungen durch die Software von Kaspersky und möglichen Reaktionen keine klaren Antworten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hingegen rät schon seit etwa zwei Jahren von der Verwendung von Kasperskys Software ab. Auch dort hat man ernsthafte Sicherheitsbedenken. Warum ein Verbot nicht auch bei uns umgesetzt wird, konnte man aber auch dort nicht klar beantworten.

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Europol warnt vor Zunahme von KI-generierten Bildern, die Kindesmissbrauch zeigen

Die Polizeibehörde der Europäischen Union, Europol, warnt vor einer steigenden Anzahl an Bildern, die sexuellem Kindesmissbrauch darstellen, welche mit künstlicher Intelligenz erstellt wurden und online im Umlauf sind.

Die in Den Haag ansässige Behörde warnt im Rahmen eines 37-seitigen Berichts davor, dass künstliche Intelligenz bzw. Deepfakes es Sexualstraftätern ermöglichen, Material von Kindesmissbrauch zu erstellen oder zu verändern. Dies wird sich in Zukunft wohl noch weiter ausbreiten. Die Zunahme von KI-generierten Bildern erschwert zudem die Identifizierung von Opfern aus dem wirklichen Leben. Auch rein KI-generiertes Material über Kindesmissbrauch trage, so Europol, zur Objektivierung sowie Sexualisierung von Kindern bei.

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PiVPN: Totgesagte leben länger

PiVPN ist eine Open-Source-Software, die es ermöglicht, einen VPN-Server (Virtual Private Network) auf einem Raspberry Pi oder jedem anderen Linux-basierten System zu installieren und zu betreiben. Mit diesem VPN können Nutzer eine sichere Verbindung zu ihrem Heimnetzwerk herstellen, egal wo sie sich gerade befinden. Im April hieß es, dass Schluss sei mit der Entwicklung, da der Entwickler der Ansicht war, dass es genug Werkzeuge geben würde, die PiVPN ersetzen können. Anscheinend ist noch nicht ganz Feierabend, denn ein Mitentwickler hat die Version 4.6.1 veröffentlicht. PiVPN wird demnach von ihm weiterhin nach bestem Wissen gepflegt werden.

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iCloud Privat-Relay macht(e) Probleme

Seit gestern gibt es Beschwerden von Anwender in Bezug auf die Nutzung mit Apples Dienst iCloud Privat-Relay. Der Dienst schützt die Aktivitäten des Nutzers in Safari, sodass kein Unternehmen das Surfverhalten mit der Person in Verbindung bringen kann, nicht einmal Apple oder der Netzwerkanbieter. Das Privat-Relay verschlüsselt unverschlüsselten Datenverkehr, der das Gerät verlässt, sowie Anfragen an den DNS (Domain Name Server) – das System, das die Namen von Websites in IP-Adressen konvertiert –, um die Privatsphäre des Nutzers noch besser zu schützen. Das Privat-Relay ist nur auf iOS, iPadOS und macOS verfügbar und ist Teil von iCloud . Der Systemstatus ist seit gestern auf dem Status „Gestört“,  was bedeutet, dass der Dienst bei einigen Nutzern teilweise langsam oder komplett nicht erreichbar ist. Das kann u. a. zu Problemen beim Empfangen von Mails, bzw. deren Inhalten führen, auch das Surfen kann gestört sein. Derzeitige Lösung? Das iCloud Privat-Relay temporär deaktivieren.

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