Proton Mail mit neuen Business-Funktionen




Proton Mail hat für Unternehmen zwei große neue Funktionen vorgestellt. Mit dabei ist die Möglichkeit, die Verfügbarkeit von Kollegen bei der Terminplanung im Kalender zu überprüfen und so freie Zeiten zu finden. Zusätzlich können Unternehmen jetzt ihr eigenes Logo bei Proton Mail verwenden.

Das Unternehmen hat zu dem 2024 bereits 15 neue Funktionen für Unternehmen eingeführt:

  1. Verfügbarkeit der Teilnehmer im Kalender Web anzeigen
  2. Unterstützung für Business-Logos in Web-Apps
  3. Ereigniszusammenfassung in Mail iOS
  4. Proton Mail und Kalender Desktop-App
  5. Hide-my-email Aliase in Proton Mail Web
  6. Vorschau von Anhängen in Mail iOS anzeigen
  7. Massenaktionen (Alle auswählen) in Mail Web und Mail iOS
  8. Nachrichtenwischnavigation in Mail iOS
  9. Automatisch zur nächsten Nachricht in Mail iOS springen
  10. Teilnehmer zu Ereignissen in Kalender iOS hinzufügen
  11. Einzelnes Ereignis (innerhalb einer Serie) in Kalender Web löschen
  12. Einzelnes Ereignis (innerhalb einer Serie) in Kalender Web bearbeiten
  13. Schlummerfunktion in Mail iOS
  14. Wochenansicht in Kalender iOS
  15. Langes Drücken, um ein Ereignis in Kalender iOS zu erstellen

Die Preise blieben unverändert bei 7,99 € für Mail und Kalender pro Nutzer im Monat. Wer VPN und mehr Speicher will, zahlt 12,99 € im Monat pro User.

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Urban Sports Club informiert über einen Datenschutzvorfall

Bei Urban Sports Club handelt es sich um ein Programm für Firmenfitness, welches auch in Deutschland sehr populär ist. Per E-Mail informiert man Kunden derzeit über einen Datenschutzvorfall. Sehr wahrscheinlich seien im Rahmen des Vorfalls auch personenbezogene Daten betroffen, sprich: abgeflossen.

Urban Sports Club gibt an, dass es die Lücke wohl über einen bestimmten Zeitraum gab. Nachdem man am 26. März 2024 informiert wurde, habe man diese direkt am 27. März 2024 geschlossen und auch die Behörden darüber in Kenntnis gesetzt. Jetzt zum 28. März erfolgte immerhin prompt und zügig kommuniziert die Nachricht an die Nutzer.

Das Unternehmen verspricht eine schnelle Aufarbeitung. Im Zuge derer wolle man zu einem späteren Zeitpunkt weitere Details bekannt geben und betroffene Mitglieder separat informieren. Derzeit scheint man proaktiv erst einmal alle Mitglieder vom Vorfall in Kenntnis zu setzen. Details, welche Daten und von welchen Nutzern betroffen sind, sind derzeit nicht bekannt. Dies soll später separat erfolgen.

Laut Informationen, die der Spiegel wohl von einem Tippgeber erhalten hat, seien Daten von Tausenden Nutzern betroffen. So sei eine Kundendatenbank mit Fotos, Daten von Besuchen in Sporteinrichtungen öffentlich zugänglich gewesen. Man habe hier, ließ das Unternehmen auf Rückfrage verlauten, Informationen über spezifische URLs offengelegt. Derzeit kann man nicht ausschließen, dass hierunter auch personenbezogene Daten sind. Laut anonymen Hinweisgeber ist von 50.000 Kundendaten, wie Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen auf einem frei zugänglichen Cloud-Speicher die Rede. Darunter auch Fotos von Personalausweisen und Reisepässen. Daneben auch die besagten Check-In-Daten. Die Daten waren wohl mehrere Jahre öffentlich und wurden laut Spiegel-Informationen bereits 2022 in einem Darknetforum angeboten.

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Synology CC400W: Sicherheitskamera vorgestellt

Synology hat seine Pressemitteilung zur Kamera CC400W etwas zu früh veröffentlicht, geplant war eigentlich der 20. März. Die Synology CC400W soll KI-basierte Sicherheitsfunktionen ohne komplexe Verkabelung bieten, sie wird einfach an die Steckdose angeschlossen.

Die CC400W ist IP65-wasserdicht zertifiziert und bietet Dualband-WLAN-Konnektivität für eine einfache und flexible Installation. Sie eignet sich für verschiedene Einsatzszenarien und lässt sich einfach an der Decke, Wand, auf einer ebenen Fläche oder durch magnetische Befestigung positionieren. Darüber hinaus ermöglicht das integrierte Zwei-Wege-Audio die direkte Kommunikation von überall auf dem Gelände.

Die kommende CC400W bietet laut Synology eine Auflösung von 2560 × 1440 bei 30 FPS (4 Megapixel). Mit einem Sichtfeld von 125°, Belichtungsfunktionen mit hohem Dynamikbereich und leistungsstarken Infrarot-LEDs mit einer Reichweite von 10 Metern soll sie effektive Überwachung gewährleisten.

Die CC400W ist KI-Funktionen in der Kamera ausgestattet und optimiert den gesamten Überwachungsprozess, indem sie genaue Echtzeitwarnungen zu bestimmten Aktivitäten liefert, wie z. B. Personen- und Fahrzeugerkennung, Einbruch, Sofortsuche und automatische Verfolgung. In Verbindung mit Synologys DVA-Modellen können Benutzer die Sicherheitsstufe erhöhen, um auf erweiterte Funktionen wie Gesichtserkennung, Nummernschilderkennung und Personenzählung zuzugreifen und von einer detaillierten Analyse zu profitieren. Ein Preis steht noch nicht fest.

Kurzform:

  • Unterstützung für 2,4-GHz- und 5-GHz-WLAN-Frequenzen
  • IP65-Wasserdichtigkeit
  • Integriertes Zwei-Wege-Audio
  • 2560 x 1440 bei 30 FPS und Belichtung mit hohem Dynamikbereich
  • 125° weiter Betrachtungswinkel
  • Hochleistungs-Infrarot-LEDs für Nachtsicht bis zu 10 Metern
  • Wand-/Decken-/magnetische Montagelösungen
  • Intelligente Suche nach Personen und Fahrzeugen
  • Edge-Speicher auf einer Micro-SD-Karte
  • Intelligente Bitratenkontrolle

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Firefox 123.0.1: Kleines Update mit Fehlerbehebungen

Mozilla hat ein Bug-Fix-Update für 123.0 veröffentlicht. So behebt 123.0.1 mehrere Fehler, darunter die falsche Darstellung des Sprachindikators in der Adressleiste. Der Indikator zeigte in manchen Fällen nur ein Quadrat an – ohne den Sprachcode. Weiter behoben wurde die falsche Wiedergabe von Canvas2D-Konikgradientenfarben auf Windows, ein Problem beim „onChange“-Ereignis in „textarea“-HTML-Feldern sowie die Verfügbarkeit von systemweiten Wörterbüchern für Linux-Nutzer bei Installation über Flatpak. Eine kleine optische Änderung gibt es noch für Entwickler: In den Entwicklertools im Speicherpanel wurde beim markierten Text der Kontrast verbessert. Ein Update für die aktuelle ESR-Version gibt’s nicht, dort sind die Fehler nicht relevant. Wenn das Update bei euch noch nicht verfügbar ist, könnt ihr es manuell auch über den Firefox-FTP laden. 

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Okta Personal: Kostenloser Passwortmanager startet

Okta ist ein US-amerikanisches Unternehmen für Identitäts- und Zugriffsmanagement mit Sitz in San Francisco. Das Unternehmen bietet Cloud-Software an, die Unternehmen dabei hilft, die Benutzerauthentifizierung in Anwendungen zu verwalten und zu sichern, und ermöglicht Entwicklern, Identitätskontrollen in Anwendungen, Website-Webdienste und Geräte einzubauen.

Mittlerweile hat man sogar mit Okta Personal eine Passwortverwaltungslösung für Privatanwender veröffentlicht, die man sogar kostenlos anbietet. Derzeit ist das Passwortmanagement im Browser (auch mit Chrome-Erweiterung) sowie auf dem iPhone nutzbar, eine Android-App soll bald folgen.

Den Import unterstützt man aus Okta Workforce, Chrome, 1Password, LastPass, Dashlane, Bitwarden und anderen Managern für Passwörter. Ein Whitepaper über die Mechanik, wie z. B. die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hat man hier hinterlegt.

Ich betone es immer wieder ganz gerne: Nur in den seltensten Fällen gibt es so etwas wie „free lunch“, gerade nicht bei Unternehmen. Vermutlich wird Okta das Ganze irgendwann monetarisieren wollen oder zumindest eine Verknüpfung zur Workspace anbieten. Eine Roadmap hat man auch schon, so soll das Verwalten von Familien möglich sein, das Teilen von Passwörtern und auch Notfallzugriffe soll man managen können. Ansonsten, das muss ich sicherlich nicht erwähnen, gibt es zahlreiche Alternativen, wie die bereits in die Systeme integrierten Passwortmanager oder eben KeePass, Enpass, Bitwarden, 1Password und und und.

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