Panasonic Lumix L10: Kompaktkamera für Fotografen und Videomacher

Panasonic bringt mit der Lumix L10 eine neue Kompaktkamera mit festem Objektiv auf den Markt. Diese vereint den Sensor der GH7 mit der Möglichkeit, Videos in bis zu 5.6-K-Auflösung bei 60 fps aufzunehmen. Zudem unterstützt man V-Log für Videos. Im Grunde handelt es sich hier um einen indirekten Nachfolger der Panasonic Lumix LX100(II), die speziell bei Videomachern bis heute sehr beliebt ist.

Die Panasonic Lumix L10 nutzt einen Four-Thirds-Sensor mit rückseitiger Belichtung (BSI) und 26,5 Megapixeln. Die effektiv verwendete Auflösung liegt jedoch bei „nur“ 20,4 Megapixeln. Der Sensor ist nicht beweglich, es wird also nicht über Panasonics IBIS stabilisiert, sondern optisch. Mit der L10 sind Multi-Aspekt-Auslesungen möglich. Im Klartext heißt das, ihr könnt von derselben Position aus nahtlos Fotos mit verschiedenen Seitenverhältnissen erstellen – etwa 4:3, 4:3 oder 16:9.

Der Hersteller hat laut Mitteilung auch den Autofokus verbessert. So arbeitet der Phasen-Hybrid-Autofokus mit 779 Fokuspunkten. Zudem kann er per Erkennungsalgorithmus Augen, Gesichter, menschliche Körper, Tiere, Fahrzeuge oder z. B. dynamische Szenen, etwa Sport-Events, erkennen. Videos sind nicht nur mit bis zu 5.6K und 60 fps möglich, sondern für Zeitlupen z. B. auch mit 4K bei 120 fps oder 1080p bei 240 fps.

Panasonic bewirbt die Lumix L10 dennoch nicht vorwiegend für Videomacher, weil es an der Kühlung etwas mangelt. In anspruchsvollen Modi wie 4K bei 60 fps sind deswegen maximale Aufnahmezeiten von 10 Minuten genannt. Kommt aber natürlich auf euer Einsatzgebiet an. Für die Vorschau verbaut Panasonic einen OLED-Sucher mit 2,36 Mio. Pixeln und zusätzlich ein Touch-Display mit 1,84 Mio. Pixeln. Die Kamera wiegt dabei 508 g und misst 127,1 x 73,9 x 66,9 mm. Aufnahmen werden auf einer SD-XC-Speicherkarte abgelegt. Was fehlt, ist leider ein HDMI-Anschluss. Immerhin gibt es einen Multiklinken-Port für externe Mikrofone.

Die Panasonic Lumix L10 setzt auf ein integriertes Objektiv der Sorte Leica DC Vario-Summilux 24–75 mm mit einer Blende von f/1.7 bis 2.8. Der Hersteller gewährt auf die Cam 5 Jahre Garantie. Zusätzlich zu den Standardmodellen Schwarz und Silber kommt anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Lumix eine Sonderedition in Titanium Gold auf den Markt.

Preise und Verfügbarkeit

Die Panasonic Lumix DC-L10E-K/-S (Schwarz / Schwarz-Silber) ist ab Juni 2026 für 1.499 Euro (UVP) im Handel erhältlich. Die Lumix DC-L10E-N (Titanium Gold) ist ab Juli 2026 für 1.599 Euro (UVP) erhältlich.

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Signal: Neue Schutzfunktionen gegen Phishing-Versuche

Signal bohrt den Schutz gegen Betrugsversuche auf. Der Messenger führt zusätzliche Bestätigungsschritte und Hinweismeldungen ein, damit Nutzer Phishing oder Social Engineering leichter durchschauen. Wer eine Nachrichtenanfrage von einem fremden Profil erhält, bekommt nun deutlichere Warnsignale angezeigt. Das betrifft vor allem Fälle, in denen sich Kriminelle als Mitarbeiter von Signal ausgeben, um an Daten zu kommen.

Die Entwickler wollen so sicherstellen, dass gefälschte Profile schneller als solche identifiziert werden können. Wer also Post von Unbekannten bekommt, sollte künftig genauer hinschauen, da die App verdächtige Merkmale nun offensichtlicher hervorhebt. Das Update wird bereits verteilt und dürfte zeitnah bei allen eintrudeln. Wer auf Nummer sicher gehen will, prüft im App Store oder bei Google Play auf die neueste Version. Am Ende bleibt gesundes Misstrauen bei fremden Kontakten weiterhin die beste Verteidigung gegen Abzocke.

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Notion Developer Platform: Workspace wird zur Programmierzentrale




Notion gibt mal wieder Schub und baut den Workspace zur programmierbaren Basis aus. Nachdem im Februar die Custom Agents starteten, folgt nun die Developer Platform. Herzstück ist die neue Notion CLI namens ntn, die als Schnittstelle für Entwickler und Agenten dient.

Damit lassen sich Inhalte direkt über das Terminal lesen oder Workflows automatisieren. Das Werkzeug steht ab sofort im Rahmen einer Public Beta für alle Nutzer bereit. Parallel dazu starten die sogenannten Workers. Hier lässt sich eigener Code direkt auf der Infrastruktur von Notion ausführen, was die Synchronisation von Datenbanken oder den Einsatz eigener Webhook-Trigger erleichtern soll. Auch diese Funktion ist nun in der Public Beta verfügbar.

Für externe Lösungen öffnet sich Notion über die External Agent API. Nutzer binden damit Agenten von Drittanbietern wie Claude, Codex oder Decagon ein und kommunizieren mit ihnen wie mit hauseigenen Tools. Interessierte können sich hierfür auf eine Warteliste setzen lassen.

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Instagram Instants: Neue Schnappschuss-Funktion und App starten




Instagram verteilt ab heute eine neue Funktion namens Instants, die stark an den BeReal-Trend erinnert. Im Fokus stehen spontane und ungefilterte Fotos, die direkt im Postfach landen. Nutzer finden das Feature unten rechts in ihren Nachrichten. Wer ein Foto teilt, kann vorher eine Bildunterschrift festlegen, auf eine nachträgliche Bearbeitung wird jedoch verzichtet. Die Aufnahmen sind flüchtig und verschwinden, sobald Freunde sie angeschaut haben. Geteilt wird wahlweise mit engen Freunden oder Personen, denen man gegenseitig folgt. Reaktionen und Antworten der Empfänger landen direkt in den privaten Nachrichten.

Hinter den Kulissen speichert Instagram die Bilder in einem privaten Archiv. Von dort aus lassen sich Rückblicke erstellen und später als Story für alle Follower veröffentlichen. Mit an Bord ist die Rückgängig-Funktion für versehentlich abgeschickte Bilder. Wer keine Lust auf die Inhalte anderer hat, kann den Stapel im Postfach per Wischgeste stummstellen. Parallel zur Integration in die Haupt-App testet Meta in einigen Regionen, darunter Deutschland,  eine eigenständige Instants-App für den schnellen Kamerazugriff (hier für Android) Diese App setzt auf das bestehende Instagram-Konto auf und synchronisiert die Inhalte in beide Richtungen.

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