Apples Siri-App bekommt mit iOS 27 einen Chatverlauf zum Löschen




Apple bereitet bekanntlich für iOS 27 eine Generalüberholung von Siri vor, die sich stark an Chatbots wie ChatGPT orientiert. Die neue Siri-App soll als zentrale Anlaufstelle für Unterhaltungen dienen und bietet laut Bericht eine Funktion, die man bereits aus der Nachrichten-App kennt. Nutzer können festlegen, ob Chatverläufe nach 30 Tagen, einem Jahr oder dauerhaft gespeichert bleiben sollen. Damit hebt sich Apple von der Konkurrenz ab, die oft auf manuelle Inkognito-Modi setzt, während Apple den Datenschutz direkt in das System integriert.

Hinter den Kulissen greift Apple auf die Gemini-Technologie von Google zurück, um die KI-Leistung zu steigern. Das ist ein Kurswechsel, da Apple bisher eher auf eigene, restriktivere Modelle setzte, was die Funktionalität im Vergleich zu Google oder OpenAI einschränkte. Um den Datenschutz trotzdem zu wahren, nutzt Apple die Private Cloud Compute Infrastruktur, wobei Teile davon wohl auf Google-Servern laufen könnten.

Die neue Siri lässt sich entweder über die klassische Siri-Aktivierung oder durch ein Herunterwischen vom oberen Bildschirmrand starten. Trotz der zweijährigen Entwicklungszeit deutet vieles darauf hin, dass Siri zum Start im Herbst erneut als Beta-Version gekennzeichnet wird. Damit sichert sich Apple gegen mögliche Fehler ab, ähnlich wie beim Start des Dienstes im Jahr 2011.

Neben Siri erfährt auch die Genmoji-Funktion eine Aktualisierung. Da das ursprüngliche Feature mit Akkuproblemen und mäßiger Bildqualität zu kämpfen hatte, führt Apple in iOS 27 und iPadOS 27 vorgeschlagene Genmoji ein. Diese werden basierend auf eigenen Fotos und häufig genutzten Sätzen generiert. Die Funktion lässt sich in den Tastatureinstellungen optional aktivieren. Damit will Apple die Nutzung der KI-Bildchen ankurbeln, die bisher hinter den Erwartungen zurückblieben.

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JBL PartyBox 130 und PartyBox 330 starten mit verbessertem Sound

JBL bringt zwei neue Party-Lautsprecher auf den Markt: die PartyBox 130 und JBL PartyBox 330. Beide Modelle hat man in dieser Woche vorgestellt. Die beiden tragbaren Lautsprecher sollen nicht nur satten Sound liefern, sondern mit einer Lichtshow für Stimmung sorgen. Der Hersteller spricht dabei im Vergleich mit den Vorgängermodellen von optimierten Subwoofern und neuen Hochtönern. Das soll für einen verbesserten Klang sorgen.

Das wäre die Hardware, doch Unterstützung gibt es über die Software in Form von JBL AI Sound Boost mit Smart EQ. So soll jeder Song zur Geltung kommen. Auch an der Bedienung hat man getüftelt. Das überarbeitete Top-Panel ist rund um einen zentralen Drehregler aufgebaut, über den sich Lautstärke, Audiomodi und Lichteffekte steuern lassen. Beide Modelle sind in den Farben Schwarz und Weiß zu haben.

Die JBL PartyBox 130 ist das schwächere der beiden Modelle. Diese PartyBox kommt auf eine Leistung von 200 Watt. Als Grundlage dienen ein 5,25-Zoll-Tieftöner und ein 25-mm-Seidenkalotten-Hochtöner. Die neu gestaltete Lichtshow bietet euch Stroboskop-Randlichter und dynamische Effekte. Es sind bis zu 15 Stunden Akkulaufzeit möglich. 10 Minuten Schnellladung sollen für 80 Minuten Wiedergabe ausreichen. Der Speaker ist nach IPX4 vor Wasser geschützt und lässt sich dank eines einklappbaren Tragegriffs auch gut transportieren.

Die JBL PartyBox 330 rüstet auf 270 Watt Leistung auf und kombiniert für den Bassbereich zwei 6,5-Zoll-Tieftöner. Zwei PEN-Dome-Hochtöner sollen den Klang abrunden. Wer Lust auf Karaoke hat, nutzt zwei Mikrofon- und Gitarreneingänge. Da ist auch die Verbindung mit einem Fernseher über den optischen Eingang möglich. Auracast erlaubt wiederum die Kopplung mehrerer kompatibler JBL-Lautsprecher.

Preise und Verfügbarkeit

  • Die JBL PartyBox 130 ist ab sofort in den Farben Schwarz und Weiß zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 399,99 EUR (bzw. 399,95 CHF) erhältlich.
  • Die JBL PartyBox 330 erscheint ab Juli 2026 in Schwarz und Weiß zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 599,99 EUR (bzw. 599,95 CHF) auf JBL.com.

Produktmerkmale der JBL PartyBox 330:

  • 280 W Gesamtleistung; zwei 6,5-Zoll-Tieftöner; zwei 25-mm-PEN-Dome-Hochtöner
  • JBL AI Sound Boost mit Smart EQ-Modus
  • Neu inszenierte Lichtshow mit Ripple-Effekten, Stroboskop-Lichtern und synchronisierenden, dynamischen Akzenten
  • Überarbeitetes Bedienfeld mit zentralem Drehregler und Steuerung für Audio- und Lichteffekte
  • Bis zu 18 Stunden Wiedergabezeit; Schnellladefunktion (10 Min. für bis zu 2 Std. Wiedergabe); austauschbarer Akku
  • Ausziehbarer Teleskopgriff; All-Terrain-Rollen; Spritzwasserschutz nach IPX4
  • Zwei Mikrofon- und Gitarreneingänge; Karaoke-Funktion; USB-C-Anschluss für verlustfreie Audioübertragung; optischer Eingang; 3,5-mm-AUX-Anschluss
  • Bluetooth 6.0 und Auracast für Multi-Speaker-Konnektivität; JBL One App zur Steuerung
  • Kompatibilität mit JBL EasySing Mikrofonen

Produktmerkmale der JBL PartyBox 130:

  • 200 W Gesamtleistung; zwei 5,25-Zoll-Tieftöner; zwei 25-mm-Seidenkalotten-Hochtöner.
  • JBL AI Sound Boost mit Smart EQ-Modus
  • Überarbeitete Lichtshow mit Stroboskop-Randlichtern und dynamischen, synchronisierenden Effekten
  • Bis zu 15 Stunden Wiedergabezeit; Schnellladefunktion (10 Min. für bis zu 80 Min. Wiedergabe); austauschbarer Akku
  • Überarbeitetes Bedienfeld mit zentralem Drehregler und Steuerung für Audio- und Lichteffekte
  • Neuer, klappbarer Tragegriff; Spritzwasserschutz nach IPX4
  • Zwei Mikrofon- und Gitarreneingänge; Karaoke-Funktion; USB-C-Anschluss für verlustfreie Audioübertragung; optischer Eingang; 3,5-mm-AUX-Anschluss
  • Bluetooth 6.0 und Auracast Multi-Speaker-Konnektivität; JBL One App
  • Kompatibilität mit JBL EasySing Mikrofonen

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Online-Marktplätze: Gefährlicher Schrott trotz EU-Warnung im Angebot




Wer im Netz shoppt, geht meist davon aus, dass die angebotenen Waren sicher sind. Das ist allerdings ein Trugschluss, wie der Verbraucherzentrale Bundesverband aktuell aufzeigt. Selbst Produkte, die im europäischen Schnellwarnsystem Safety Gate gelistet sind, landen immer wieder in den virtuellen Regalen. Ein krasses Beispiel ist ein mit Blei belastetes Kuscheltier, das noch drei Jahre nach der offiziellen Warnung online zum Kauf bereitstand.

Die Zahlen aus der DSA-Transparenzdatenbank sprechen laut der Verbraucherschützer eine deutliche Sprache. Innerhalb eines Monats löschten die fünf großen Marktplätze Amazon, eBay, Temu, Otto und AliExpress knapp 70 Millionen Angebote.

Rund 30 Millionen davon flogen raus, weil sie als unsicher oder verboten eingestuft wurden. Der Rest passte schlicht nicht zu den jeweiligen Geschäftsbedingungen. Das Problem an der Sache ist die aktuelle Rechtslage. Bisher müssen Betreiber ihre Angebote nur stichprobenartig prüfen, und das oft erst, wenn der Artikel schon live ist. Es gibt keine festen Regeln, wie oft dieser Abgleich stattfinden muss.

Die Verbraucherschützer fordern daher eine strengere Prüfpflicht. Marktplätze sollen gezwungen werden, jedes Angebot vor der Veröffentlichung mit den offiziellen Warnlisten abzugleichen. Werden gefährliche Elektronikartikel oder giftiges Spielzeug gar nicht erst freigeschaltet, sinkt das Risiko für die Käufer massiv. Momentan gleicht die Datenbank eher einem digitalen Friedhof, da konkrete Details zu den Löschungen fehlen.

Nur bei einem Bruchteil der Fälle wurde ein direkter Bezug zu Safety Gate hergestellt. Ohne klare Informationen bleibt unklar, ob ein gefährliches Produkt nicht einfach auf einer anderen Plattform weiterverkauft wird. Die Verbraucherschützer fordern: Die EU-Kommission sei hier am Zug, die Regeln für die Plattformbetreiber nachzubessern und für echte Sicherheit beim Online-Kauf zu sorgen.

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Gaming in Deutschland: Mehr als 41 Mio. Menschen zocken

In Deutschland spielen laut dem Branchenverband game ca. mehr als 41 Mio. Menschen Computer- und Videospiele. Das Durchschnittsalter der Spieler beträgt dabei 38,3 Jahre. Die beliebteste Plattform ist aber nicht der PC oder die Konsole, sondern das Smartphone. Rund 6 von 10 der 6- bis 69-Jährigen in Deutschland spielen laut game regelmäßig Computer- und Videospiele.

Weise ich immer gerne drauf hin: Diese Daten sind keinen handfesten wissenschaftlichen Studien entsprungen, sondern stammen aus Meinungsumfragen. Daher sollte man sie eher als Schätzungen betrachten. Auch solltet ihr bei Vergleichen mit den Vorjahren vorsichtig sein, weil game und Partner die Erhebungsmethoden geändert haben. Die Daten bilden nämlich inzwischen auch Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit ab, die in Deutschland leben.

Auch wenn es das Klischee gibt, dass vor allem Jugendliche zocken, so trifft das laut game nicht mehr zu. So sind insgesamt 79 % der Spieler älter als 18 Jahre. Der Anteil der Frauen und Männer unter den Gamern nähert sich an: 46 % der Gamer sind Frauen, 54 % sind Männer.

23,7 Mio. Menschen spielen dabei am Smartphone. Die zweitgenutzte Plattform in Deutschland ist die Spielekonsole mit 22,1 Mio. Nutzern. Erst auf Platz 3 folgt dann der PC mit 14 Mio. Spielern. Rang 4 belegt dann das Tablet mit 9,9 Mio. Gaming-Nutzern. Allerdings ist die Verwendung mehrerer Plattformen verbreitet. Schätzungsweise 19 Mio. Gamer verwenden zwei oder sogar mehr Plattformen zum Zocken.

Und wie geht es der Branche an sich so? Da blickt game in seiner Mitteilung auf das Jahr 2025 zurück. Deutschland geht es als Standort tatsächlich etwas besser als vielen anderen Ländern. 2025 konnte die Spielebranche hierzulande 9,4 Mrd. Euro umsetzen. Das entspricht im direkten Vergleich mit 2024 einem Plus von 4 %. Vor allem der Umsatz mit Hardware wuchs – bei Spielekonsolen etwa um satte 26 %. Auch Zubehör wurde besser verkauft ( 13 %). Die Umsatzsteigerungen dürften allerdings einerseits an Preiserhöhungen und andererseits an dem Release der Nintendo Switch 2 liegen.

Parallel ist auch der Umsatz mit Services wie PlayStation Plus und dem Xbox Game Pass weiter angestiegen. Dieser durchbrach erstmals die Grenze von einer Milliarde Euro.

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Pulse: Schlankes Micro-Journaling für das iPhone




Wer seine Gedanken sortieren möchte, aber keine Lust auf überladene Apps mit Abo-Zwang hat, sollte sich Pulse anschauen. Die Anwendung versteht sich als digitales Micro-Journal, das den Fokus auf kurze Check-ins und das Erkennen von Mustern legt. Das Ganze ist kostenlos und steht unter der MIT-Lizenz, ist also Open Source.

In der aktuellen Version 2.1 gibt es einige Neuerungen wie das Tagging-System. Damit lassen sich Momente verschlagworten, um später Zusammenhänge zwischen Stress oder Familienzeit zu erkennen. Die App bietet verschiedene Ansichten, darunter eine Timeline sowie Wochen- und Monatsübersichten mit kleinen Diagrammen. Nutzer können ihre Stimmung auf einer Skala von -2 bis 2 festhalten und tägliche Reflexionen verfassen. Auch eigene Metriken für Sport oder Schlaf lassen sich neben optionalen Ortsmarkierungen hinterlegen.

Ein interessanter Aspekt ist der KI-Coach, der direkt auf dem Gerät läuft. Er analysiert die Einträge lokal, ohne dass Daten auf fremde Server wandern. Überhaupt ist das Thema Datenschutz hier großgeschrieben. Es gibt keine Nutzerkonten, kein Tracking und keine Werbung. Die Synchronisation zwischen Apple-Geräten erfolgt ausschließlich über die private iCloud via CloudKit. Wer Fehler findet oder Funktionen vorschlagen möchte, kann dies direkt über GitHub erledigen. Unser Leser


Marcus Raitner hat die Beweggründe zu seiner App hier festgehalten, falls euch das interessiert.

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