Bundesnetzagentur warnt vor Betrug durch gefälschte Briefe

Aktuell macht eine miese Masche die Runde, vor der die Bundesnetzagentur warnt. Unbekannte verschicken Briefe an Besitzer von Photovoltaikanlagen und behaupten, die Anlage sei nicht korrekt im Marktstammdatenregister gemeldet. Im Schreiben wird direkt mit Verfahren und Sanktionen gedroht.

Die Empfänger sollen eine angebliche Strafe in Höhe von 41,60 Euro auf ein genanntes Konto überweisen. Wer nicht innerhalb von zwei Wochen zahlt, dem wird eine höhere Forderung von 208,00 Euro sowie rechtliche Schritte angedroht. Zusätzlich verlangen die Absender eine Registrierungsbestätigung und eine EEG-Jahresmeldung an die Adresse [email protected].

Diese Briefe sind komplett gefälscht. Die Bundesnetzagentur nutzt keine Mailadressen von Freemail-Anbietern und hat keine Außenstelle in Sömmerda. Auch die angegebenen Telefonvorwahlen 0229 oder 0223 für Bonn sind schlichtweg falsch. Zudem fehlt unter den Schreiben eine persönliche Unterschrift.

Wer einen solchen Brief im Briefkasten findet, sollte keinesfalls Geld überweisen oder sensible Daten wie die eigene IBAN preisgeben. Sinnvoll ist es stattdessen, die Aufforderung zu ignorieren und im Zweifel Anzeige bei der örtlichen Polizei zu erstatten. Es schadet sicher nicht, auch im Bekanntenkreis kurz Bescheid zu geben, damit niemand auf diesen Betrugsversuch reinfällt. Die echte Behörde fordert solche Zahlungen nicht auf diesem Weg ein.

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Meta baut um: Tausende Stellen für KI-Fokus verlagert




Meta räumt die Bude um und schiebt 7.000 Mitarbeiter in neue Abteilungen, die sich ausschließlich mit künstlicher Intelligenz beschäftigen. Bevor am Mittwoch die große Kündigungswelle anrollt, bei der rund 8.000 Leute ihren Job verlieren, setzt Mark Zuckerberg laut Bloomberg und der Nachrichtenagentur Reuters alles auf die KI-Karte.

Laut einer internen Nachricht von Personalchefin Janelle Gale entstehen flachere Strukturen und kleinere Teams, um die Produktivität zu steigern. Das Unternehmen pumpt Unmengen an Geld in die Entwicklung von Sprachmodellen und die nötige Infrastruktur, um gegen Google und OpenAI zu bestehen. In den neuen Gruppen geht es vor allem um KI-Anwendungen und digitale Assistenten.

Sogar das Coden soll künftig verstärkt von KI-Agenten unterstützt werden. Letztlich versucht Meta, die hohen Investitionskosten für die Hardware durch den massiven Stellenabbau von etwa 10 Prozent der Belegschaft wieder reinzuholen.

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YouTube testet neue Navigation in der mobilen App

YouTube probiert mal wieder an der mobilen App herum. Dieses Mal geht es an die Navigation der verschiedenen Feeds. Ziel des Experiments ist laut Unternehmen, dass Nutzer schneller bei den Inhalten landen, die sie auch wirklich interessieren.

Wer Teil des Tests ist, bekommt vor allem bei Startseite und Abos eine leicht veränderte Oberfläche zu sehen. Der Abo-Feed wandert dabei unter Umständen aus der unteren Navigationsleiste nach oben. Dort testet YouTube eine neue, wischbare Ansicht für Home und Abos. Auch weitere Bereiche wie Filme und Serien könnten in diesen oberen Bereich verschoben werden, damit bezahlte Inhalte zentraler erreichbar sind.

Das Explore-Menü soll in diesem Layout nicht dauerhaft sichtbar sein. Es erscheint stattdessen beim Herunterziehen zum Aktualisieren oder wenn ihr nach oben scrollt. Der Test läuft laut YouTube nur für einen kleinen Teil der Nutzer auf Android und iOS weltweit an. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht jedem gefallen wird, gerade wenn man sich an die bisherige Bedienung gewöhnt hat. Aber gut, dafür sind solche Tests am Ende ja da.

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#Interview – „Wir haben viel gelernt – teilweise schmerzhaft“

eleQtron, 2020 von Christof Wunderlich, Jan Leisse und Michael Johanning als Spin-Off des Lehrstuhls für Quantenoptik der Universität Siegen gegründet, „entwickelt, produziert, betreibt und vermarktet Rechenzeit auf Ionenfallenbasierten Quantencomputern“.

Schwarz Digits, EIC Fund, Ankaa Ventures, das Laser-Ausrüstungsunternehmen Precitec, NRW.Bank, IFB Hamburg und Altinvestor Earlybird investieren 57 Millionen Euro in das Unternehmen. Zuvor sammelte das Unternehmen, das derzeit über 100 Mitarbeitende beschäftigt, rund 16 Millionen ein.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründer Jan Leisse einmal ganz ausführlich über den Stand der Dinge bei eleQtron.

Wie würdest Du Deiner Großmutter eleQtron erklären?

Ich würde meiner Großmutter vermutlich sagen: Manche Probleme sind so komplex, dass selbst die besten Supercomputer der Welt irgendwann nicht mehr sinnvoll weiterkommen – zum Beispiel bei der Entwicklung neuer Materialien, Medikamenten, oder zum Beispiel in der Logistik. Wir bauen Computer, die auf eine ganz andere Art rechnen als heutige Computer – so genannte Quantencomputer. Diese sollen genau solche Probleme lösbar machen. Und eleQtron baut diese Maschinen mit einer eigenen patentierten Technologie.

War dies von Anfang an Euer Konzept?

Der technologische Kern war von Anfang an klar: Wir setzen auf Ionenfallen und unsere eigene MAGIC-Technologie, bei der Qubits mit Mikrowellen statt mit hochkomplexen Lasersystemen gesteuert werden. Am Anfang standen natürlich stark Forschung, Technologieentwicklung und die Frage im Vordergrund: Können wir diesen Ansatz wirklich in funktionierende Systeme übersetzen? Heute fokussieren wir uns darauf, diese Technologie in kommerzielle Produkte zu transformieren. Es geht nicht mehr nur darum, einen wissenschaftlichen Proof Point zu liefern, sondern robuste, betreibbare Quantencomputer zu bauen, Kundenzugang zu schaffen und konkrete Anwendungen mit Partnern zu entwickeln. Also kein klassischer Pivot im Sinne von „wir machen jetzt etwas völlig anderes“, sondern eher eine konsequente Weiterentwicklung: von der Forschungsidee zum skalierenden DeepTech-Unternehmen.

Wie hat sich eleQtron seit der Gründung entwickelt?

eleQtron wurde 2020 als Spin-off der Universität Siegen gegründet. Seitdem sind wir von einem kleinen Gründungsteam zu einem Unternehmen mit inzwischen mehr als 100 Mitarbeitenden gewachsen. Wir haben heute Standorte in Siegen und Hamburg, arbeiten mit führenden Forschungs- und Industriepartnern zusammen und konnten einen Auftragsbestand von über 54 Millionen Euro aufbauen. Zu unseren Kunden gehören unter anderem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR, im Rahmen der Quantencomputing-Initiative sowie das Forschungszentrum Jülich. Mit der aktuellen Series-A-Finanzierung über 57 Millionen Euro gehen wir nun in die nächste Phase: Skalierung der Technologie, Ausbau des Teams und unserer Kapazitäten.

Wie seid Ihr mit Euren Investor:innen in Kontakt gekommen?

DeepTech ist ein Markt, in dem Vertrauen, technologische Substanz und langfristige Perspektive entscheidend sind. Viele Gespräche entstehen deshalb nicht über klassische Pitch-Events, sondern über Netzwerke, gemeinsame Überzeugungen und intensive technische Due Diligence. Mit Earlybird hatten wir bereits sehr früh einen starken VC an Bord, der unser Potenzial erkannt hat. Für die Series A war uns dann wichtig, einen Lead-Investor zu finden, der nicht nur Kapital mitbringt, sondern auch strategisch versteht, worum es geht: Quantencomputing als kritische Zukunftsinfrastruktur. Schwarz Digits war dafür aus unserer Sicht der ideale Partner. Schwarz ist eine der finanzstärksten Unternehmensgruppen Europas und investiert gezielt in digitale Infrastruktur und technologische Souveränität. Das war für uns kein „Dumb Money“, sondern ein sehr bewusster strategischer Fit.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?

In DeepTech geht ständig etwas schief. Das gehört quasi zum Geschäftsmodell – nur nennt man es dort meistens „Erkenntnisgewinn“. Wir bauen keine App, bei der man nach zwei Wochen A/B-Testing weiß, welcher Button besser funktioniert. Wir arbeiten an extrem komplexer Hardware, an physikalischen Grenzen, Engineering, Software, Systemintegration und gleichzeitig am Aufbau eines Unternehmens. Der Übergang von Forschung zu Produkt wird uns noch eine Weile begleiten. Eine Technologie im Labor zu demonstrieren ist das eine. Daraus ein robustes, skalierbares System mit klaren Prozessen, Roadmaps, Qualitätsstandards und Kundenanforderungen zu machen, ist eine ganz andere Aufgabe. Da haben wir viel gelernt – teilweise schmerzhaft, aber immer notwendig, sonst stünden wir heute nicht da, wo wir sind. Wichtig ist, Fehler bewusst zuzulassen, sie schnell zu erkennen und daraus nachhaltig zu lernen. Fail fast, eigentlich schon eine Binsenweisheit.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?

Wir haben sehr früh auf einen technologisch differenzierten Ansatz gesetzt – und daran konsequent festgehalten. Unsere MAGIC-Technologie ist der Kern unseres Unternehmens. Sie kombiniert die Vorteile von Ionenfallen – also sehr stabile, natürliche Qubits – mit mikrowellenbasierter Steuerung. Das ist aus unserer Sicht ein besonders vielversprechender Weg, um Quantencomputer skalierbar zu machen. Außerdem haben wir früh verstanden, dass Technologie allein nicht reicht. Man braucht ein starkes Team, ein belastbares Netzwerk aus Partnern, Kunden, Investoren und die Fähigkeit, ein funktionierendes Unternehmen aufzubauen. Wir können deshalb heute 54 Millionen Euro Auftragsbestand und eine 57-Millionen-Euro-Series-A vorweisen. Das schaffen nicht alle und darauf sind wir sehr stolz, dass uns das gelungen ist. Natürlich sind wir jetzt nicht „angekommen“. Wir haben wahnsinnig viel zu tun. Wir wollen weiter wachsen, unsere Technologie perfektionieren, unseren Kunden Zugang zu unseren Systemen verschaffen und mit unseren Maschinen echte Probleme lösen. Und genau dahin wird auch das frische Kapital fließen.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?

Nicht zu früh aufgeben – aber auch nicht zu lange an falschen Annahmen festhalten. Gerade in DeepTech braucht man eine sehr seltsame Mischung aus Sturheit und Lernfähigkeit. Man muss an eine große Vision glauben, obwohl der Weg dorthin oft ungewiss, teuer und unbequem ist. Gleichzeitig muss man bereit sein, ständig dazuzulernen, Pläne anzupassen und sich ehrlich anzuschauen, was funktioniert und was nicht. Mein zweiter Tipp wäre: Baut früh ein Team, das nicht nur technisch brillant ist, sondern auch unternehmerisch denken kann. Aus einer großartigen Technologie wird nicht automatisch ein großartiges Unternehmen. Mir hilft außerdem die Philosophie: „Don’t hire assholes!“ Ich bin unglaublich froh, dass wir es immer wieder schaffen, großartige Menschen mit Herz und Verstand an Bord zu holen.

Wo steht eleQtron in einem Jahr?

In einem Jahr wollen wir in der nächsten Skalierungsphase sichtbar weiter sein. Das heißt: Wir werden unser Team weiter ausgebaut haben, unsere Technologieplattform weiterentwickeln, die Industrialisierung unserer Systeme vorantreiben und gemeinsam mit Partnern konkrete Anwendungspfade weiter schärfen. Für uns ist die Series A kein Endpunkt und auch kein Selbstzweck. Sie ist der Startschuss für die nächste Phase. Einfach gesagt: In einem Jahr wollen wir weniger darüber sprechen, was Quantencomputing eines Tages leisten könnte – und mehr darüber, was unsere Systeme konkret ermöglichen.

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Foto (oben): eleQtron

Sony PlayStation: Singleplayer-Spiele wohl künftig nicht mehr für den PC

Sony soll seine Strategie rund um PC-Veröffentlichungen wohl anpassen. Laut Bloomberg-Reporter Jason Schreier hat Hermen Hulst, Chef von PlayStations Studios-Sparte, Mitarbeiter in einem Meeting darüber informiert, dass große Singleplayer-Titel künftig offenbar nicht mehr für den PC erscheinen sollen.

Ganz neu ist das Thema nicht. Schreier hatte bereits im März berichtet, dass Sony PC-Versionen von Ghost of Yotei sowie weiteren intern entwickelten Spielen gestrichen habe. Von der Kursänderung ausgenommen seien demnach weiterhin Online- und Live-Service-Titel, die auch künftig plattformübergreifend erscheinen sollen.

Das wäre schon ein spürbarer Wandel. In den vergangenen Jahren hatte Sony etliche namhafte Spiele auf den PC gebracht, darunter Spider-Man 2, Ghost of Tsushima, die The Last of Us-Titel oder Horizon Zero Dawn Remastered.

Spannend ist zudem, dass offenbar auch Microsoft seine Exklusivstrategie intern erneut prüft. Es könnte also sein, dass Konsolen-Exklusivtitel wieder an Bedeutung gewinnen.

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