
Es war erstaunlich lange ruhig im Bereich der Updates für den DiskStation Manager von Synology. Nun hat der Hersteller von Kameras, Routern und NAS-Geräten die Aktualisierung auf Version 7.2.2-72803 veröffentlicht. Eine durchaus große Änderung dürfte einigen Nutzern nicht gefallen. Das Paket Video Station ist ab der Version 7.2.2 nicht mehr verfügbar.
Aufgrund der weitverbreiteten Unterstützung von Videocodecs auf Endgeräten wie Smartphones, Tablets, Computern und Smart-TVs lagert Synology die Medienverarbeitung in allen Versionen von DiskStation Manager (DSM) und BeeStation OS auf Client-Geräte aus, um die Effizienz der Systeme zu erhöhen – so die offizielle Aussage. Letzten Endes ist dies wohl das Ende der HEVC (H.265)-, AVC (H.264)- und VC-1-Transkodierung auf DSM- und BeeStation OS-Plattformen. Vielleicht ist es gar eine Lizenzgeschichte.
Laut des Unternehmens können Anwender auf die Wiedergabemöglichkeiten von Synology Drive, File Station oder Drittanbieter-Pakete wie Emby oder Plex zugreifen. Eine entsprechende FAQ-Seite hat Synology hier veröffentlicht. Das Changelog für Synology DSM 7.2.2-72803 ist recht lang, man hat zahlreiche Probleme behoben und auch Schwachstellen geschlossen. Wie immer kann es länger dauern, bis das Update ankommt, der Rollout geschieht in Wellen. Wer nicht warten möchte, kann das Paket für sein NAS von den Synology-Servern laden.
Behobene Probleme
- Verbesserter Schutz gegen das Löschen unveränderlicher Snapshots.
- Verbesserte Behebung von Dateisystemfehlern.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem das Sichern von freigegebenen WriteOnce-Ordnern in Hyper Backup möglicherweise zusätzlichen Speicherplatz beanspruchte.
- Die Leistung von Thick Provisioned LUNs wurde verbessert, wenn das Volume fast voll ist.
- Verbesserte Dateisuchleistung, wenn eine große Anzahl von Dateien mit demselben Namen vorhanden ist.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem ein Neustart des Systems während einer vollständigen Systemsicherung dazu führen konnte, dass Volumes nicht richtig bereitgestellt wurden.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem geplante Aufgaben zum Leeren von Papierkörben möglicherweise Ordner nicht löschen konnten, die nur die Datei „desktop.ini“ enthalten.
- Es wurde ein Problem behoben, bei dem das Auslösen von Adaptive MFA oder die Eingabe falscher Kontoanmeldeinformationen dazu führen konnte, dass die automatische Blockierungsfunktion die Anmeldeversuche ungewöhnlich hoch zählte.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem Benutzer möglicherweise kein OTP für die Anmeldung einrichten konnten.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem das Hochladen von IdP-Metadaten beim Einrichten von SAML-SSO-Clients fehlschlagen konnte.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem Benutzer nach der Verwendung der OIDC SSO-Anmeldung möglicherweise nicht zu DS Cam oder DS Finder zurückkehrten.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem Benutzer möglicherweise keine E-Mails mit Notfallcodes erhielten, wenn sie 2FA für die DSM-Anmeldung verwendeten.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem die Datensynchronisierung beim Erstellen von Sicherungs- oder Replikationsaufgaben auf einem Remote-Zielserver über Snapshot Replication, Hyper Backup oder andere Pakete fehlschlagen konnte.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem die Anmeldung beim Erstellen von Sicherungs- oder Replikationsaufgaben auf einem Remote-Zielserver über Snapshot Replication, Hyper Backup oder andere Pakete fehlschlagen konnte.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem OpenVPN Gateways möglicherweise nicht deaktivieren konnte.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem die Verwendung von SAML SSO für die DSM-Anmeldung fehlschlagen konnte, wenn die Antwort des IdP zu lang war.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem das System beim Einrichten von OIDC-SSO-Clients möglicherweise nicht mehr reagierte.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem der Ressourcenmonitor unter „Verbindungen > Verbundene Benutzer“ möglicherweise abnormale Verbindungszeiten anzeigte.
- Ein Problem wurde behoben, bei dem Benutzer möglicherweise keinen Hardware-Sicherheitsschlüssel für die DSM-Anmeldung verwenden konnten.
- Eine Sicherheitslücke in Bezug auf Ghostscript (CVE-2024-29510) wurde behoben.
- Sicherheitslücken in Bezug auf Netatalk (CVE-2024-38439, CVE-2024-38440, CVE-2024-38441) behoben.
- Eine Sicherheitslücke in Bezug auf den Terrapin-Angriff (CVE-2023-48795) wurde behoben.
- Eine Sicherheitslücke in Bezug auf glibc (CVE-2023-4911) wurde behoben.
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