Tesla beweist Humor: Laufrad für Kleinkinder statt E-Bike veröffentlicht

Tesla erhält immer wieder von der Community die Rückmeldung, passend zu seinen E-Autos doch auch einmal über ein E-Bike nachzudenken. Auch E-Scooter oder E-Motorräder bzw. E-Roller stehen immer mal wieder auf den Wunschlisten. Jetzt beweist der Autohersteller gewissermaßen Humor und bringt in der Tat ein Zweirad auf den Markt. Allerdings handelt es sich dabei um ein Laufrad für Kleinkinder.

Das Laufrad kommt ohne Pedale oder gar einen Motor aus. Vielmehr handelt es sich um ein kleines Zweirad aus Magnesium, mit dem Kleinkinder die Motorik trainieren können. Der Preis ist durchaus nicht ohne und liegt für das Mini-Rad in den USA bei 225 US-Dollar. Aktuell ist dieses Modell nicht lieferbar, die ersten Bestellungen sollen Ende August 2026 versandt werden. Das gesamte Konstrukt soll dank des Magnesiumrahmens ein Leichtgewicht sein und ist für Beinlängen von minimal 35 cm geeignet. Die Höhe ist in fünf Stufen verstellbar.

Vorne auf dem Laufrad prangt fett das T-Logo des Herstellers, während an der Seite die vollständige Wortmarke Tesla zu sehen ist. Geeignet ist das Rad für Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren, die maximal 35 kg schwer sein dürfen. Das Werkzeug zum Zusammenbau liegt bei. In der Ästhetik passt das neue „Balance Bike“ gut zur Marke. Ob man sich damit nun neue Kundekreise erschließen kann, muss wohl die Zeit zeigen. Die mit Luft gefüllten Reifen sollen für Fahrkomfort der Kleinsten auf verschiedenen Untergründen sorgen.

Preislich will Tesla hier (Produktseite) aber hoch hinaus. Konkurrenzmodelle von auf solche Kinderprodukte spezialisierten Herstellern kosten eher 35 bis 100 Euro. Es gibt allerdings auch andere Premium-Laufräder, die ähnlich viel kosten. Komplett neben der Spur fährt Tesla hier also auch wieder nicht. Nun denn, wer also damit prahlen will, dass auch das eigene Kind bereits Tesla fährt, erhält hier wohl die Chance dazu. Derzeit ist das Balance Bike aber noch nicht in Deutschland gelistet, sondern nur in den USA.

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Sammelkarten statt Grafikkarten: Nvidia GeForce Trading Cards starten zu einem schwierigen Zeitpunkt

Nvidia fehlt es wohl etwas am Feingefühl: Mitten in der Speicherkrise und bei explodierten GPU-Preisen kündigt man nun Sammelkarten statt Grafikkarten an. Richtig gelesen, der Hersteller hat seine GeForce Trading Cards: Series 1 präsentiert. Diese soll alle Generationen von GeForce-Modellen zelebrieren. Immerhin verkauft man die Sammelkarten nicht, sondern will sie in Form von Boostern gratis auf Events verteilen.

14 Sammelkarten wird es geben, welche unterschiedliche Motive abdecken. Sie sollen einige herausragende Momente der GeForce-Geschichte festhalten. Es geht laut Nvidia um „legendäre GPUs, erinnerungswürdige Demos, klassische Games und Rückblicke auf Schlüsselmomente in der Geschichte der GeForce“.

Zu den Trading Cards zählen z. B. die GeForce 3, das damals erste Modell mit programmierbaren Shadern, die GeForce 256 oder auch der Multimedia-Prozessor NV1. Erhalten könnt ihr die Sammelkarten im Verlauf des Sommers z. B. bei den Events Bilibili World 2026, QuakeCon 2026 und gamescom 2026. Obendrein wird es auch im Web Giveaways über die Social-Channels des Unternehmens geben. Wer Interesse hat, sollte diese also beobachten.

Was als nettes Gimmick für Fans gedacht ist, kommt aktuell in der Community größtenteils gar nicht gut an. Die Kommentare unter dem YouTube-Video etwa werfen Nvidia vor, die aktuelle Situation rund um Komponentenpreise zu ignorieren. Einerseits mache Nvidia mit KI-Chips den großen Reibach, während CEO Jensen Huang die steigenden Preise gar in Interviews geradezu gefeiert hat, andererseits gebe man sich nun plötzlich „volksnah“ – das passt in den Augen vieler wohl nicht so recht zusammen. Statt der Sammelkarten würden sich viele PC-Gamer daher eher über vertretbare Grafikkartenpreise und eine bessere Verfügbarkeit freuen.

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SwitchBot Kata Friends: KI-Haustiere sollen euch durch den Alltag begleiten

Der japanische Hersteller bringt seine KI-Haustiere der Reihe Kata Friends nach Deutschland. Bei uns starten bald zwei Versionen: Noa und Niko. Die putzigen Begleiter erinnern, das ist vermutlich kein Zufall, vage an den Totoro aus dem japanischen Anime-Klassiker „Mein Nachbar Totoro“. Laut SwitchBot grenzen sich die Kata Friends von anderen Smart-Home-Produkten dadurch ab, dass sie nicht allein auf praktische Funktionen ausgerichtet worden sind. Vielmehr sollen sie als Begleiter dienen, die mit euch zusammenleben, lernen und sich weiterentwickeln.

Die Kata Friends sollen daher auch nicht wie Roboter, sondern wie lebendige Begleiter wirken. Sie haben auch ein wenig was von Lustikus – Fans von „Die Simpsons“ wissen, worauf ich anspiele. SwitchBot attestiert dem Gadget gar eine Persönlichkeit, die sich weiterentwickeln soll – abhängig davon, wie ihr mit dem Gerät interagiert. Noa und Niko verfügen über jeweils 12 berührungsempfindliche Zonen – deswegen können sie z. B. auf Umarmungen oder Gesten reagieren. Auch können sie sich dank kleiner Rollen bewegen und so etwa selbstständig eine Ladestation aufsuchen, wenn ihnen der Strom ausgeht.

Die Kata Friends reagieren auch auf Gesten und Sprachbefehle. Da sie euer Verhalten und eure Routinen beobachten, können sie euch z. B. morgens nach dem Aufstehen begrüßen, abends an der Haustür warten, wenn ihr von der Arbeit zurückkehrt, oder sogar emotionale Anspannung in eurer Stimme erkennen und darauf reagieren. In Familien können sie auch unterschiedliche Haushaltsmitglieder erkennen und je nach Person verschieden reagieren. Je mehr Zeit ihr mit den kleinen Maschinen verbringt, desto besser merken sie sich individuelle Vorlieben und Interaktionsmuster.

SwitchBot verkauft auch allerlei Zubehör für die Kata Friends

Die Kata Friends können auch in einem Tagebuch gemeinsame Erlebnisse dokumentieren oder Fotos digital abheften. Zudem will SwitchBot euch zum Kauf zusätzlicher Accessoires, wie etwa austauschbarer Outfits, animieren. Für die Interaktionen integrieren die Spielzeuge / Haustiere Kameras und Sensoren sowie natürlich Mikrofone. Über ein On-Device-LLM verstehen sie Spracheingaben, benötigen aber keine dauerhafte Internetverbindung. Gesten- und Gesichtskennung sollen daher auch lokal ablaufen. Freilich gibt es auch einen Chat-Modus, um Gespräche zu führen. Der läuft dann jedoch über die Cloud und benötigt eine Online-Verbindung.

SwirchBot will die Kata Friends im ersten Schritt in Deutschland nur über seine eigene Website vertreiben. Ein Verfügbarkeitsdatum nennt man zwar noch nicht, dafür aber den Preis. Der beträgt satte 599,99 Euro pro Exemplar. Ich selbst blicke da eher skeptisch auf die Geräte, denn über die Datenschutzmechanismen wüsste ich gerne mehr.

Spätere Updates sollen im Übrigen z. B. Smart-Hub-Funktionen nachrüsten. Harte Sache: Trotz des Verkaufspreises benötigt ihr auch ein Abonnement, um den vollen Funktionsumfang zu nutzen. EU-Preise fehlen noch, aber in den USA gibt es Monats- und Jahresabos in zwei Stufen: Essential und Premium. Das Essential-Jahresabo kostet 129,99 US-Dollar, während der Premium-Tarif stolze 499,99 US-Dollar im Jahr kostet. Das Premium-Abo beinhaltet auch die Wartung der Hardware sowie eine jährliche Reinigung des Roboters.

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Opera GX: Gaming-Browser erhält mit Playground einen Bereich für humorvolle Experimente

Der Gaming-Browser Opera GX stockt mal wieder die Funktionen auf. Mit Playground gibt es jetzt im Browser nämlich einen neuen Nutzerbereich, der Zugriff auf allerlei Features bündelt. Dabei erklären die Entwickler, dass alle Funktionen von Playground optional sind, euch aber bei alltäglichen Bedürfnissen beim Surfen unterstützen können.

Manche Ideen sind dabei eher humorvoll. Etwa gibt es den sogenannten Grass Touching Corner. Der greift den Kommentar „Go, touch grass“ auf, der in hitzigen Diskussionen oft genutzt wird, um User anzuregen, mal vom Online- ins Offline-Leben zurückzukehren und sich zu beruhigen. Opera GX erlaubt es euch nun, im Browser auf virtuelles Gras zu klicken oder zu tippen. Im Grunde macht man ein Idle-Game aus dem berüchtigten Kommentar.

Der Panic Button erlaubt es euch wiederum, mit einem einzigen Tippen auf eine selbst definierte Taste geöffnete Tabs auszublenden, Inhalte zu pausieren und den Ton stummzuschalten. Der Browser wechselt zudem automatisch zu einer sicheren, voreingestellten Site, die ihr aussucht.

Fake My History verschafft euch wiederum ein Alibi für möglicherweise fragwürdige Suchverläufe. Statt nackter Tatsachen prangen dann meinetwegen Lernsitzungen, Freiwilligenarbeit oder Katzenvideos in der Historie. Wenn Fake My History aktiviert ist, ersetzt es automatisch den Suchverlauf eines Nutzers nach 14 Tagen Inaktivität.

Playground ist eher als kleiner Gag gedacht

Ihr ahnt es schon, bei Opera GX betrachtet man Playground eher als Bereich für spaßige Experimente, die man nicht zu ernst nehmen sollte. Hinter dem Humor verbirgt sich laut den Entwicklern aber durchaus ganz reales Nutzerverhalten. Playground dient auch dazu, optionalen Features am Rande einen Platz zu gewähren, ohne den Kern-Browser zu überladen.

Playground ist ab sofort in Opera GX für Windows, Mac und Linux verfügbar und ist in den Einstellungen des Browsers zu finden.

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Öffentlich-rechtliche: Rechnungshof bringt mehr Werbung in Stream und Radio ins Spiel

Der Rechnungshof von Berlin hat sich erneut die finanzielle Lage des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) angesehen und einen entsprechenden Beratungsbericht an den Senat und das Abgeordnetenhaus geschickt. Während die generelle Ansage weiterhin „Sparen“ lautet, dürften vor allem die Vorschläge zur Einnahmenerzielung für Diskussionen bei Zuschauern sorgen. Die Prüfer regen nämlich an, die Werbeschraube wieder etwas zu lockern.

Konkret geht es darum, dass der Gesetzgeber prüfen soll, wie sich das Programm wieder stärker durch Werbeeinnahmen finanzieren lässt. Hintergrund ist der aktuelle rbb-Staatsvertrag, der den Umfang der erlaubten Hörfunkwerbung reduziert hatte. Das führte, wenig überraschend, zu spürbaren Einnahmeverlusten beim Sender. Der Rechnungshof stellt nun zur Debatte, ob man hier nicht gegensteuern sollte.

Noch spannender ist der Blick in die digitale Sparte. Der Bericht wirft die Frage auf, ob das bestehende Werbeverbot für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Streamingdiensten, also den Mediatheken, und auf Plattformen noch zeitgemäß ist oder gelockert werden könnte. Ziel der Übung ist klar: Die finanzielle Leistungsfähigkeit des rbb soll gestärkt werden, ohne dass man sich allein auf Einsparungen oder den Rundfunkbeitrag verlässt. Wer die Details nachlesen will, findet den Bericht online beim Rechnungshof.

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