Um die Orientierungs- und Navigationsfähigkeiten seiner Staubsaugerbots zu demonstrieren, hat LG die emsige Reinigungsgeräte in spektakulär anzuschauende Testsituationen geschubst. Erstes Level: Hochhausdachkanten putzen (schwindelfrei sind sie, die Bots), zweites Level: eine am Kran hängende Betonplatte entstauben (seekrank werden sie auch nicht) und zuletzt das dritte Level: Dach eines Jeeps fegen, während das Gefährt durchs Gelände rumpelt (schleuderresistent sind auch noch). Alle drei Marketing-Stunts: in den Videos nach dem Break.
Continue ing LG: Unsere Staubsaugerbots sind schwindelfrei & schleuderresistent (Videos)
Der Dell XPS 15 ist bestimmt ein feiner Laptop, der mit Touchscreen, ansehnlichem Design und soliden Specs punkten kann. Aber das hat der Dell-Marketingabteilung scheinbar nicht gereicht, jedenfalls wurde der XPS 15 im Werbespot als bahnbrechender Hybrid-Rechner dargestellt, der mit einem Wisch von OS X auf Windows 8 und zurück wechselt. Dummerweise ist dieser Hackintosh-Traum allerdings wirklich nur ein Traum, in der harschen Wirklichkeit läuft der XPS 15 erstmal ausschließlich unter Windows 8. Erstaunlich ist dabei, dass das entsprechende Video länger als einen Monat online war, bevor das OS-Wunder auffiel und der Spot von offiziellen Dell-Seiten getilgt wurde. Video nach dem Break.
Continue ing Video: Dell-Spot mit OS-X/Windows-8-Hybrid-Laptop entpuppt sich als Marketing- Tagtraum
DIY mit Obama: das Weisse Haus veranstaltet dieses Jahr seine erste Maker Faire, um die Startup- und Erfinderszene zu unterstützen und zu pushen. Details gibt es noch keine, das Weisse Haus ruft aber bereits alle Erfinder dazu auf, ihre Kreationen via Email oder Twitter (mit dem Hashtag #IMadeThis) einzureichen. Marketingtechnisch etwas ungelenk taucht im Video dazu neben dem herzigen Joey “Marshmellow” Hudy, der mit Obama seine Marshmellow-Kanone abfeuert auch der Militärbot AlphaDog der jüngst von Google gekauften Roboterfirma Boston Dynamics auf. Die Maker Faire soll nur der erste Schritt in einer breit angelegten Initiative zum Aufbau von Maker Places und zur Unterstützung von Startups sein.
Continue ing Das Weisse Haus lädt zu seiner ersten Maker Faire (Video)
Der deutsche Zoll hat traditionell mit Produktpiraterie zu kämpfen – mittlerweile nicht mehr nur bei Textilien, Schmuck und Uhren, sondern auch bei High-End-Technik. Schaffen die Behörden es, Plagiate sicherzustellen, kommen diese unter den Hammer – nein, nicht den Auktions-sondern den Vorschlaghammer. So geschehen mit 250 Geräten, welche offenkundig von Samsungs Galaxy S4 inspiriert waren. Trotzdem können solche Klone in Deutschland noch erworben werden – zum Schaden der Original-Hersteller.
Ein Smartphone ist schon ein feines Stück Technik. Um die Wünsche seiner Kunden zu befriedigen, arbeiten Hersteller monate-, teils jahrelang an dem perfekten Flagschiff. Ein besonderes Hauptaugenmerk liegt dabei natürlich auch auf dem Design, welches die Blicke der potentiellen Käufer auf sich ziehen soll.
Es gibt jedoch auch Smartphone-Unternehmen, die eine Abkürzung nehmen. Sie versuchen, das Äußere eines erfolgreichen Vorbilds bestmöglich zu kopieren, um in dessen Windschatten billige Hardware an den Mann zu bringen. Der Schaden für die Hersteller der Originale liegt nicht nur darin, dass sie weniger Geräte verkaufen, sondern auch im Imageverlust – denn häufig werden die qualitativ schlechteren Kopien mit den Originalgeräten der Hersteller assoziiert. Aufgrund ihres vergleichsweise günstigen Preises finden solche Klone trotzdem immer mehr Zuspruch, was die Zollbeamten vor eine Herausforderung stellt. Diese müssen schließlich die Plagiate zunächst finden, dann als solche erkennen und schließlich zerstören.
Gelegentlich funktioniert das auch: Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, sind den Beamten am Stuttgarter Flughafen mehrere Pakete aus Hongkong aufgefallen. Angeblich enthielten diese Kabel im Wert von 2.000 Dollar, eine Überprüfung zeigte aber, dass der tatsächliche Inhalt aus 250 Smartphones bestand. Es handelte sich um Nachbauten des populären Samsung Galaxy S4, die illegal nach Deutschland eingeführt wurden. Die Konsequenz war die vollständige Zerstörung der Plagiats-Ware – mittels Hammer.
Wie echt solche Klone aussehen und funktionieren können, zeigen unzählige Videos auf YouTube, von denen wir dieses beispielhaft herausgegriffen haben:
(YouTube-Direktlink)
Der deutsche Zoll hat zunehmend mit Produktpiraterie zu tun – muss aber gleichzeitig für einen reibungslosen Warenfluss sorgen. Darum wird auch nur ein Bruchteil der gefälschten Importe sichergestellt – 2012 waren es immerhin 3.200 Plagiate. Dennoch hat die Zahl der eingeleiteten Ermittlungsverfahren und die Beschlagnahmung gefälschter Mobiltelefone und Uhren laut Zoll „deutlich zugenommen“.
Trotz alledem können offensichtlich abgeguckte Smartphone-Modelle nach wie vor in Deutschland erworben werden, diverse Dritthändler bieten Handy-Klone nach unserer Recherche sogar auf großen Verkaufsplattformen wie Ebay und Amazon an. Hier immerhin zumeist unter eigenen Markenamen wie „Star“, „Haipai“, „FeiTeng“ oder „HDC“ – obwohl deren Inspirationsquelle offenkundig ist.
Wie steht ihr zu Klon-Geräten? Meinungen in die Kommentare.
Quelle: Stuttgarter Nachrichten via All about Samsung
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Toshiba hat die Übernahme von OCZ (mit 35 Millionen Dollar eher ein Schnäppchen), die im vergangenen November pleitegegangen waren jetzt abgeschlossen und will den SSD-Hersteller unter dem Namen OCZ Storage Solutions wieder weitestgehend unabhängig an den Start bringen. Darüberhinaus erweitert und verbessert Toshiba damit natürlich auch die eigene SSD-Sparte, die ab jetzt OCZ-Technologie nutzen kann.
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