Google I/O 2026: KI-Offensive mit Gemini Omni Flash und Gemini 3.5 Flash

Die Google I/O hat begonnen, und es war klar: Künstliche Intelligenz ist das beherrschende Thema. Google hatte bereits in der Woche zuvor viele der kommenden Android-Neuerungen vorgestellt, da hatten wir ja berichtet. Neu vorgestellt wurde nun unter anderem Gemini Omni Flash, ein Modell zur Videogenerierung, das sich von ähnlichen Werkzeugen durch seine Eingabevielfalt abhebt. Wer ein Video erstellen möchte, muss keinen Text-Prompt eintippen, das Modell nimmt auch Fotos, bestehende Videos oder Audiodateien entgegen und generiert daraus neues Material.

Google spricht davon, dass die zugrundeliegende Architektur theoretisch jede Art von Output aus beliebigen Eingaben erzeugen kann, zum Start liegt der Fokus aber auf Videoinhalten. Was nach der ersten Generierung kommt, lässt sich per Text-Chat anpassen. Google betont zudem, dass das Modell ein räumliches und logisches Verständnis von Szenen mitbringen soll, durch eine verbesserte Physik-Berechnung soll es erahnen können, was in einem Clip als Nächstes passieren muss, was zu stimmigeren Abläufen führen soll.

Gemini Omni Flash steht für Abonnenten der Google-AI-Stufen Plus, Pro und Ultra zur Verfügung. Wer Inhalte für YouTube Shorts produziert oder die YouTube Create App nutzt, bekommt ebenfalls Zugang, ohne zusätzliche Kosten.

Daneben präsentierte Google Gemini 3.5 Flash, die neue Version des hauseigenen Basismodells. Das Modell soll den bisherigen internen Standard, Gemini 3.1 Pro, in allen gängigen Benchmarks übertreffen. Google gibt an, dass Gemini 3.5 Flash bis zu viermal schneller arbeite als vergleichbare Frontier-Modelle anderer Anbieter. Anders als Gemini Omni Flash ist dieses Update nicht auf zahlende Nutzer beschränkt. Gemini 3.5 Flash ist ab heute in der Gemini-App und im KI-Modus der Google-Suche für alle verfügbar.

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Alexa Podcasts: KI-generierte Audio-Inhalte starten für US-Kunden von Alexa+

Alexa ist Anfang des Monats nun auch offiziell in Deutschland gestartet. Bislang allerdings noch in der Early-Access-Phase und noch nicht großflächig verfügbar. Ein Blick in die USA offenbart ein neues Alexa Feature: KI-generierte Podcast-Folgen zu praktisch jedem Thema.

Alexa-Nutzer mit Alexa in den USA können ab sofort praktisch jedes Thema, welches sie interessiert, in eine Podcast-Episode verwandeln, um Informationen per Audio aufbereitet zu bekommen. Die erstellten Podcasts stützen sich auf diverse Publikationen. Mehr als 200 Publikationen sowie diverse weitere Nachrichtenquellen stehen dafür als Basis bereit.

Bis dato lokale US-Medien, darunter der Associated Press, Reuters, der Washington Post, TIME, Forbes, Business Insider, Politico, USA Today sowie Publikationen von Condé Nast, Hearst und Vox.

Ein Hochladen von Dokumenten oder weiterer Vorarbeit ist nicht nötig. Alexa trägt alle Informationen eigenständig zusammen und gibt einen Überblick über geplante Inhalte sowie die Länge und die Ausrichtung des Dialogs.

An dieser Stelle lassen sich Änderungswünsche vornehmen, bevor etwas generiert wird. Daraufhin erstellt Alexa eine fertige Podcast-Folge. Über die Fertigstellung wird per Benachrichtigung auf einem Echo Show oder in der Alexa-App informiert. Über die App hat man dann auch, von unterwegs, Zugriff auf die Episode.

Die Audio-Inhalte der Podcasts können verschiedenste Themen abdecken. Als Beispiel nennt Amazon aktuelle Nachrichten des Tages, aber auch Lernmöglichkeiten für Wissensthemen oder die Möglichkeit, sich mit Audio-Lektionen auf eine Reise vorzubereiten. Die Alexa-Podcasts stehen ab sofort US-Nutzern zur Verfügung. Man arbeite daran, weitere Arten von Audioinhalten auf Abruf zu erstellen. Das reicht von personalisierten Nachrichtenzusammenstellungen bis hin zu Inhalten, die dann auf eigenen, geteilten Informationen und Dokumenten basieren.

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Vodafone schraubt am Kabelnetz: Latenz-Booster für flüssigeres Internet




Vodafone peppt sein Kabel-Glasfasernetz auf und bringt mit dem Latenz-Booster eine Technik an den Start, die für kürzere Reaktionszeiten sorgt. Das Ganze basiert auf Low-Latency DOCSIS und zielt darauf ab, Verzögerungen bei Videokonferenzen oder beim Zocken zu minimieren. Gerade wenn das Netz am Abend voll ausgelastet ist, sollen die Antwortzeiten durch eine geschicktere Priorisierung der Datenpakete um mehr als die Hälfte sinken. Wichtige Anwendungen landen quasi auf einer Überholspur und werden nicht mehr von großen Downloads im Hintergrund ausgebremst.

Die technische Umstellung läuft bereits im Hintergrund an. Bis Oktober sollen rund 45 Prozent des Netzes, was etwa 12 Millionen Haushalten entspricht, für die neue Technik bereit sein. In zwei Jahren möchte Vodafone dann alle 24 Millionen Haushalte im eigenen Kabelnetz versorgt haben. Ein Testlauf in Stuttgart mit dem Ultra Hub 7 hat im Vorfeld gezeigt, dass die Latenzwerte in Stoßzeiten tatsächlich massiv in den Keller gehen.

Nutzer müssen keine neuen Leitungen verlegen lassen, da die Optimierung direkt im Netz stattfindet. Ab Oktober rollt Vodafone zudem passende Firmware-Updates für die ersten Kabel-Router aus, damit die Verbesserungen auch am heimischen Endgerät ankommen. Bad news: Zwar spricht Vodafone mit Router-Anbietern, aber Dritt-Kisten werden aktuell wohl nicht unterstützt.

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Google Gemini mit Beschränkungen: So checkt ihr euer Nutzungslimit

Google schraubt seit einiger Zeit am Zugang und den Limits für die Gemini-Apps. Ab sofort greifen neue Regelungen für Nutzer ab 18 Jahren. Wer jünger ist, bleibt von den Änderungen erst einmal verschont. Wichtig ist vorab der Hinweis, dass die mobilen Apps auf dem aktuellsten Stand sein sollten, damit alles reibungslos läuft.

Google verabschiedet sich von starren Abfragezahlen und führt stattdessen rechenbasierte Limits ein. Diese setzen sich alle fünf Stunden zurück, bis das wöchentliche Maximum erreicht ist. Wie schnell das geht, hängt von der Komplexität der Eingaben, den genutzten Funktionen und der Länge der Chats ab.

Anspruchsvolle Aufgaben wie die Generierung von Medien, also Bildern, Videos oder Musik, sowie die Nutzung von Deep Research oder den Pro-Modellen verbrauchen mehr Rechenleistung. Auch Funktionen wie Deep Think sorgen dafür, dass das Limit schneller erreicht wird. Wer ein kostenpflichtiges Abonnement besitzt, bekommt logischerweise mehr Spielraum eingeräumt.

Die Staffelung sieht dabei wie folgt aus: Nutzer ohne festen Plan erhalten Standard-Limits. Wer AI Plus gebucht hat, bekommt das doppelte Kontingent. Bei AI Pro vervierfacht sich das Limit im Vergleich zum Standard. Richtig viel Luft gibt es bei AI Ultra, dort ist das Limit zwanzigmal so hoch wie bei der Pro-Variante. Die Tarife lassen sich jederzeit in den Einstellungen der Gemini-Apps anpassen, upgraden oder kündigen.

Letztlich schaut Google jetzt genauer hin, wie viel Rechenpower eine Anfrage frisst, anstatt nur die reine Anzahl der Nachrichten zu zählen. Wer viel mit Medien und komplexem Denken arbeitet, wird das am ehesten spüren. Ihr wollt eine Übersicht über euren Verbrauch? Bitte schön.

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Bundesnetzagentur warnt vor Betrug durch gefälschte Briefe

Aktuell macht eine miese Masche die Runde, vor der die Bundesnetzagentur warnt. Unbekannte verschicken Briefe an Besitzer von Photovoltaikanlagen und behaupten, die Anlage sei nicht korrekt im Marktstammdatenregister gemeldet. Im Schreiben wird direkt mit Verfahren und Sanktionen gedroht.

Die Empfänger sollen eine angebliche Strafe in Höhe von 41,60 Euro auf ein genanntes Konto überweisen. Wer nicht innerhalb von zwei Wochen zahlt, dem wird eine höhere Forderung von 208,00 Euro sowie rechtliche Schritte angedroht. Zusätzlich verlangen die Absender eine Registrierungsbestätigung und eine EEG-Jahresmeldung an die Adresse [email protected].

Diese Briefe sind komplett gefälscht. Die Bundesnetzagentur nutzt keine Mailadressen von Freemail-Anbietern und hat keine Außenstelle in Sömmerda. Auch die angegebenen Telefonvorwahlen 0229 oder 0223 für Bonn sind schlichtweg falsch. Zudem fehlt unter den Schreiben eine persönliche Unterschrift.

Wer einen solchen Brief im Briefkasten findet, sollte keinesfalls Geld überweisen oder sensible Daten wie die eigene IBAN preisgeben. Sinnvoll ist es stattdessen, die Aufforderung zu ignorieren und im Zweifel Anzeige bei der örtlichen Polizei zu erstatten. Es schadet sicher nicht, auch im Bekanntenkreis kurz Bescheid zu geben, damit niemand auf diesen Betrugsversuch reinfällt. Die echte Behörde fordert solche Zahlungen nicht auf diesem Weg ein.

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