
Pünktlich zur WM liefert nPerf frische Daten zur Streaming-Qualität im Festnetz. Deutschland landet mit einem Leistungsindex von 87,0 % auf dem 13. Platz innerhalb der Top 20 der teilnehmenden Nationen. Die Erhebung basiert auf Messwerten zwischen Januar und Mai 2026 und betrachtet, wie stabil Videos in Auflösungen von 720p bis hin zu 2160p über die heimische Leitung fließen.
An der Spitze thronen die USA, die Schweiz und Frankreich. Während Deutschland ein grundsätzlich ordentliches Bild abgibt, trennt sich die Spreu vom Weizen vor allem bei anspruchsvollen 4K-Inhalten oder zur Primetime, wenn die Netze stark ausgelastet sind. Im gesamten Ranking liegen die Teilnehmer eng beieinander. Zwischen dem Spitzenreiter USA und dem 20. Platz Saudi-Arabien liegen lediglich 10,6 Punkte Unterschied.
Reine Downloadraten sind für ein flüssiges Bild nicht alles. Es kommt auf das Zusammenspiel aus Latenz, Stabilität und der Anbindung an Content Delivery Networks an. Wer in Deutschland streamt, bekommt zwar meist ein flüssiges Erlebnis serviert, hinkt bei der Konstanz im Vergleich zu den Top-Nationen aber noch etwas hinterher.
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