Vodafone Jubel-Booster: Schnellere Tore im Kabelnetz

Pünktlich zur Weltmeisterschaft schraubt Vodafone mal wieder an der Technik im Kabelnetz. Wer kennt das Elend nicht, wenn der Nachbar schon grölt, während man selbst noch auf den Flankenlauf wartet? Ich kenne das immer von Sky über das Internet.

Damit das Kabelfernsehen bei den Übertragungen von ARD und ZDF nicht hinterherhinkt, wird der sogenannte Jubel-Booster scharfgeschaltet. Vodafone greift sich ein sehr frühes Signal direkt bei den Sendern ab und schleust es ohne Umwege und zusätzliche Rechenschritte in das eigene Netz. Das spart Zeit bei der Signalaufbereitung, die normalerweise für Verzögerungen sorgt, so Vodafone.

In der Praxis kommen die Live-Bilder dadurch etwa zwei Sekunden früher auf dem Fernseher an als bisher. Das ist ein Brett, denn gerade beim digitalen Fernsehen fressen die vielen Zwischenschritte bei der Kodierung wertvolle Zeit. Während beim Internetfernsehen oft noch deutlich längere Pausen entstehen, will Vodafone das Kabel als flinksten Weg für die 60 Spiele etablieren, die bei den Öffentlich-Rechtlichen laufen. Schon bei der EM vor zwei Jahren hat das Prinzip funktioniert und wurde in Tests als schneller als der Satellitenempfang eingestuft.

Die Optimierung betrifft Das Erste HD und ZDF HD und steht automatisch für alle Haushalte zur Verfügung, die ihr TV-Signal über das Vodafone-Kabel beziehen. Davon gibt es in Deutschland immerhin rund 8 Millionen. Wer also am 11. Juni zum Eröffnungsspiel vor der Kiste sitzt, hat gute Chancen, etwaige Treffer mit als Erster in der Straße zu sehen.

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Neues Posting-Limit bei X

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

X arbeitet weiter an den Daumenschrauben für Nutzer, die kein Geld für den blauen Haken ausgeben wollen. Wer das Netzwerk kostenlos nutzt, stellt neuerdings fest, dass die Aktivität drastisch beschnitten wurde. Das Unternehmen hat die Anzahl der erlaubten Beiträge pro Tag massiv gesenkt. Das Hilfecenter meldet nun ein Limit von 50 eigenen Beiträgen und 200 Antworten pro Tag für nicht verifizierte Konten. Wer diese Grenze erreicht, bekommt eine Fehlermeldung serviert. Offiziell soll das wohl wieder einmal gegen Spam und Bots helfen. Inoffiziell dürfte es der nächste Versuch sein, das Abo-Modell X Premium schmackhaft zu machen. Wer unbegrenzt posten will, muss zahlen. Ob das die verbliebenen Nutzer hält oder eher abschreckt, bleibt abzuwarten.

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Glasfaser-Ausbau: 1&1 und Tele Columbus machen gemeinsame Sache

Wer im Einzugsgebiet von Tele Columbus wohnt, bekommt bald mehr Auswahl beim Internetanschluss. Die beiden Unternehmen 1&1 und Tele Columbus haben eine langfristige Kooperation vereinbart. Der Deal sieht vor, dass 1&1 sein eigenes Glasfaser-Transportnetz mit den regionalen Netzen von Tele Columbus verknüpft. Das betrifft erst einmal über 1,2 Millionen Haushalte sowie kleine Firmen. Auch künftige Ausbaugebiete von Tele Columbus fallen unter diese Vereinbarung.

Für 1&1 bedeutet das eine größere Reichweite auf dem deutschen Markt, während Tele Columbus durch den zusätzlichen Anbieter eine bessere Auslastung seiner Infrastruktur erreicht. Die Kunden können dann Tarife mit bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde buchen. Tele Columbus wandelt sich damit weiter vom reinen Kabelnetzbetreiber zum Anbieter von Glasfaserverbindungen.

Laut 1&1 läuft der Wechsel für Neukunden ohne Unterbrechung ab. Wer Interesse hat, kann seinen Anschluss 30 Tage lang testen. Sollte beim Umzug des Anschlusses technisch etwas schiefgehen, verspricht das Unternehmen eine Gutschrift in Höhe von 100 Euro.

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N26 erweitert sein Investmentangebot mit dem Flexible Cash Fund

N26 bohrt das eigene Investment-Portfolio weiter auf und bringt den Flexible Cash Fund an den Start. Nachdem bereits Aktien, ETFs und Kryptowährungen über die App handelbar sind, folgt nun der Zugriff auf Geldmarktfonds. Das Angebot richtet sich an Nutzer, die ihr Geld kurzfristig parken wollen, dabei aber mehr Rendite als auf dem klassischen Girokonto suchen.

Hinter dem Produkt steckt ein von Fidelity International verwalteter Geldmarktfonds. N26 gibt eine variable Zielrendite von bis zu 2,1 Prozent pro Jahr an. Dieser Wert ist nach Abzug der Gebühren berechnet, aber eben nicht garantiert, da die Zinsen täglich schwanken können. Los geht es bereits ab einem Euro. Das Geld ist nicht fest gebunden, Auszahlungen sind jederzeit möglich, wobei es bis zu zwei Geschäftstage dauern kann, bis der Betrag auf dem Konto landet.

Zum Start steht die Funktion für Metal-Kunden in Deutschland und weiteren europäischen Ländern zur Verfügung. Man investiert hierbei in kurzfristige Finanzinstrumente. Es handelt sich also nicht um eine klassische Einlage, sondern um ein reguliertes Anlageprodukt. Das Risiko wird auf einer Skala bis sieben mit der Stufe eins bewertet, was am unteren Ende liegt. Dennoch bleibt es ein Investment, bei dem theoretisch Kapitalverluste möglich sind.

N26 verzichtet auf eigene Transaktionsgebühren für die Nutzung des Cash Funds, allerdings fallen die üblichen Verwaltungskosten innerhalb des Fonds an. Die gesamte Verwaltung und die Einsicht in die Wertentwicklung laufen direkt über den Investment-Bereich in der App. Das Ganze ist eine weitere Option für Leute, die ihr Portfolio breiter aufstellen möchten, ohne die App zu verlassen. Man sollte aber im Hinterkopf behalten, dass die Renditeprognosen auf aktuellen Marktdaten basieren und sich schnell ändern können.

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TP-Link schickt die TP-LinkBox ins Rennen um Wi-Fi 7




TP-Link möchte Wi-Fi 7 mit der neuen Serie TP-LinkBox für die breite Masse in Deutschland zugänglich machen. Da viele Haushalte bei der wachsenden Anzahl an WLAN-Geräten an die Grenzen ihrer alten Hardware stoßen, soll die neue Generation für mehr Stabilität sorgen.

Das Unternehmen bringt gleich drei Modelle auf den Markt. Den Anfang macht die TP-LinkBox 7, die bereits im Juni 2026 bei Amazon und im eigenen Tapo-Shop landet. Später im Jahr folgen die TP-LinkBox 7 Pro sowie die Glasfaser-Variante TP-LinkBox 7 Fiber. Die Basisversion TP-LinkBox 7 ist auf Super-VDSL ausgelegt und liefert Übertragungsraten von bis zu 3,6 Gbit/s. Durch Funktionen wie Mesh und Beamforming lässt sich das Signal auch in größeren Wohnungen ordentlich verteilen.

Die Verwaltung erfolgt über die bekannte Tether-App, mit der Nutzer das Netzwerk auch aus der Ferne im Griff haben. TP-Link setzt auf intelligente Datenverteilung und minimiert Signalstörungen, damit der Massenmarkt von der Technik profitiert, die bisher eher in teuren High-End-Setups zu finden war. Ein konkreter Preis steht aktuell noch aus und wird erst zum Verkaufsstart kommuniziert.

Das steckt drin:

Kategorie Details
Produkt-Serie TP-LinkBox (WiFi 7 Generation)
Modelle TP-LinkBox 7, TP-LinkBox 7 Pro, TP-LinkBox 7 Fiber
Verfügbarkeit Ab Juni 2026 (Tapo Store, Amazon, Fachhandel)
WLAN-Standard Dual-Band WLAN 7 (802.11be) bis 3,6 Gbit/s
Internetanbindung Super VDSL (Profil 35b), bis 350 Mbit/s, FTTX-ready
Mesh-Technologie Standard EasyMesh, Beamforming, BSS-Coloring
Telefonie Integrierte DECT-Basis, HD-Telefonie, VoIP-Anschluss
Smart Home Verwaltung via Tether-App, optimiert für vernetzte Haushalte

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