Google Meet: Ask Gemini soll sichtbarer werden

Google macht Ask Gemini in Meet im Web etwas auffälliger. Die Eingabe für den Assistenten sitzt künftig unten links in der Google-Meet-Oberfläche. Bislang war der Einstieg nur sichtbar, wenn man über das Symbol oben rechts gefahren ist. An der eigentlichen Funktion ändert sich laut Google nichts.

Nützlich ist das für Nutzer, die in Meetings schnell mal nachfassen wollen. Ask Gemini kann eine kurze Zusammenfassung zu Zielen und Themen liefern, wichtige Erkenntnisse, Entscheidungen und Aufgaben auflisten oder beim Aufholen helfen, wenn man später dazugestoßen ist. Letzteres funktioniert allerdings nur, wenn „Take Notes for Me“ aktiviert war.

In Organisationen, in denen Ask Gemini in Meet bereits aktiviert ist, ist die neue Platzierung standardmäßig an Bord. Admins müssen also nichts Separates tun. Der Rollout für Rapid-Release- und Scheduled-Release-Domains läuft seit dem 26. Mai 2026 schrittweise und kann bis zu 15 Tage dauern.

Verfügbar ist Ask Gemini in Meet für Business Standard und Plus sowie Enterprise Standard und Plus.

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Deutsche Glasfaser kassiert Schlappe vor Gericht




Die Deutsche Glasfaser hat vor dem Landgericht Bochum eine Niederlage eingesteckt. Im Kern ging es um die Frage, wann die Mindestlaufzeit eines Vertrags eigentlich startet. Der Anbieter vertrat die Ansicht, dass die Uhr erst ab der technischen Freischaltung tickt. Das sah die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz anders und bekam Recht.

Das Gericht stellte klar, dass der Vertragsschluss entscheidend ist. Dieser erfolgt normalerweise mit der Auftragsbestätigung. Damit folgt das Landgericht Bochum der Linie des Bundesgerichtshofs. Im konkreten Fall hatte ein Kunde 2021 bestellt, aber erst fast vier Jahre später seinen Anschluss erhalten. Kündigungsversuche blockte das Unternehmen ab, weil die Laufzeit angeblich noch nicht begonnen hatte. Solche Spielchen sind nun vorbei. Die gesetzliche Bindung darf nicht durch verzögerte Bauarbeiten oder späte Aktivierungen künstlich verlängert werden.

Wer also lange auf seinen Anschluss wartet, ist nicht ewig an den Anbieter gebunden, nur weil der Techniker nicht kommt. Das Urteil mit dem Aktenzeichen I-16 O 34/26 sorgt hier für Klarheit auf dem Markt. Die Verbraucherzentrale hatte den Anbieter schon länger im Visier, da Kunden trotz jahrelanger Verzögerungen beim Ausbau nicht aus ihren Verträgen gelassen wurden.

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ALDI TALK: Bonus-Daten für die Jahres-Pakete

Bei Aldi Talk stehen mal wieder die Jahres-Pakete vor der Tür. Wer im Zeitraum vom 1. Juni bis zum 5. Juli 2026 zuschlägt, bekommt über die dazugehörige App eine Schippe Datenvolumen obendrauf. Das Ganze wird im Netz von Telefónica abgewickelt und funkt mittlerweile standardmäßig mit 5G bei bis zu 100 Mbit/s im Download. Die Pakete lassen sich entweder direkt über die App buchen oder als Guthabenkarte in den Filialen mitnehmen.

Das kleinste Paket, das Jahres-Paket XS, kostet 69,99 Euro für 365 Tage und bietet regulär 60 GB, wobei man durch die App-Aktion 10 GB extra erhält. Wer mehr benötigt, greift zum Jahres-Paket S für 99,99 Euro, das inklusive 50 GB Bonus auf insgesamt 300 GB kommt. Das große Jahres-Paket L schlägt mit 149,00 Euro zu Buche und liefert durch den Bonus stolze 500 GB für das gesamte Jahr. Enthalten ist bei allen Varianten eine Flatrate für Telefonie und SMS.

Bestandskunden buchen einfach in der App um. Wer neu einsteigen will, braucht zunächst das Starter-Set für 9,99 Euro, das direkt 10 Euro Startguthaben mitbringt. Das Datenvolumen kann über das Jahr flexibel verbraucht werden. Sollte es doch mal eng werden, lässt sich jederzeit neues Volumen nachlegen oder das Paket vorzeitig neu starten.

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O2 zieht den Stecker: Das Ende der MMS bei Telefónica




Ein Klassiker der Mobilfunkgeschichte verabschiedet sich endgültig vom Markt. Auch Telefónica Deutschland hat angekündigt, den Dienst für den Versand und Empfang von MMS zum 1. Juli 2026 einzustellen. Damals war es eine Revolution, Fotos oder kurze Videos über das Mobilfunknetz zu jagen. Der Startschuss für den Multimedia Messaging Service fiel bei O2 im November 2002, lange bevor das iPhone den Markt umkrempelte. Inzwischen spielt die Technik im Alltag keine Rolle mehr, da Messenger und soziale Netzwerke den Dienst längst überflüssig gemacht haben.

Als direkter Nachfolger innerhalb der Standard-Nachrichten-App fungiert ohnehin RCS. Rich Communication Services bietet Gruppenchats und den Versand hochauflösender Medien ohne die früher üblichen Zusatzkosten pro Nachricht. Für die Nutzer ändert sich durch die Abschaltung im Sommer 2026 also praktisch nichts, da die meisten ohnehin auf datenbasierte Alternativen setzen. Wer bis dahin noch eine MMS verschickt, zahlt meist immer noch die gewohnt hohen Preise, während moderne Standards die Funktion längst effizienter übernehmen. Nach über zwei Jahrzehnten ist die Zeit der pixeligen Bildmitteilungen damit bei Telefónica endgültig abgelaufen.

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OpenAI poliert GPT-5.5 Instant auf

OpenAI schraubt am „GPT-5.5 Instant“-Modell und schiebt ein Update für ChatGPT sowie die API nach. Der Fokus liegt dieses Mal auf dem Antwortstil. Die Texte sollen natürlicher rüberkommen und sich flüssiger lesen lassen. Vor allem bei alltäglichen Unterhaltungen oder praktischen Aufgaben hat man am Tempo gefeilt. Wer genervt von ewig langen Ausführungen oder übermäßigen Aufzählungen war, soll nun kürzere und präzisere Antworten erhalten. Müsst ihr mal selbst ausprobieren, ob was dran ist.

Eine größere Änderung gibt es bei der Oberfläche. Die Canvas-Funktion fliegt bei GPT-5.5 Instant und GPT-5.5 Thinking raus. Stattdessen landen Texte und Programmiercodes direkt im Chat-Fenster innerhalb spezieller Blöcke. Wer auf Canvas angewiesen ist, kann das Feature als zahlender Nutzer vorerst noch über die alten Legacy-Modelle nutzen.

Das ist allerdings nur eine Übergangslösung, bis auch diese Versionen endgültig abgeschaltet werden. Wer also viel mit Code oder langen Textentwürfen arbeitet, muss sich künftig an die neuen Blöcke im normalen Chat-Verlauf gewöhnen. Schadet sicher nicht, wenn die KI künftig etwas weniger schwafelt und schneller zum Punkt kommt.

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