Paint.NET sichert sich nach 22 Jahren die passende Domain




Wer unter Windows öfter mal Bilder bearbeitet, stolpert zwangsläufig über Paint.NET. Die Software ist ein Urgestein und begleitet viele Nutzer seit Ewigkeiten. Bisher gab es jedoch immer ein kleines Ärgernis, denn die naheliegende Webadresse war nicht im Besitz des Entwicklers Rick Brewster. Nutzer mussten stattdessen den Umweg über getpaint.net nehmen, da die eigentliche Wunschdomain blockiert war. Nach über zwei Jahrzehnten hat das Warten nun ein Ende und Brewster konnte die Adresse paint.net endlich übernehmen.

Der Weg dorthin war laut Brewster kein leichter Gang. Frühere Besitzer verweigerten den Verkauf oder riefen völlig überzogene Preise auf. Die Wende brachte das Verhalten des letzten Inhabers im vergangenen Dezember. Dieser begann damit, Inhalte rund um die Software zu hosten, die Nutzer jedoch mit Werbung und dubiosen Links täuschten. Da hiermit Geld durch eine Markenrechtsverletzung verdient wurde, schaltete Brewster einen Anwalt ein. Dieser juristische Hebel führte letztlich zum Erfolg und die Domain wechselte den Besitzer.

Aktuell befindet sich das Projekt im Umzug. Wer die Seite ansteuert, findet momentan noch einen Platzhalter mit einem Hinweis auf die Migration vor. Die alten Adressen sollen künftig weitergeleitet werden, damit kein Nutzer im digitalen Nirgendwo landet. Sollte die Seite bei jemandem noch wie eine Suchmaschine aussehen, liegt das lediglich an den noch nicht aktualisierten DNS-Einträgen der Internetanbieter. Das Ganze ist ein großer Meilenstein für das kleine Projekt, da nun endlich Klarheit bei der Suche nach dem Programm herrscht.

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Immer wieder sonntags KW 22: Raspberry Pi, Preiserhöhungen und smarte Kaffeemaschinen

Moin zusammen! Die letzten Tage hatten wieder diesen typischen Tech-Mix: Anbieter drehen an ihren Preisen, Cloud-Dienste sortieren ihre (Gratis-)Modelle neu und irgendwo dazwischen schrauben Google, Microsoft, Apple, Amazon, Synology, Hetzner und Co. weiter an den Dingen, die viele von euch im Alltag nutzen. Dazu kommt: Energie bleibt ein Thema, Mobilfunkanbieter wollen mehr als nur SIM-Karten verkaufen und beim Raspberry Pi fragt man sich natürlich schon wieder, was als Nächstes kommt.

Hier einmal zehn häufig gelesene Beiträge aus dem Blog, kurz zusammengefasst und verlinkt. Für alle, die nicht jeden Artikel mitgenommen haben, quasi der kompakte Wochenrückblick zum Nachholen.

Raspberry Pi 6 und die Lage beim Zero 2 W


Beim Raspberry Pi 6 heißt es weiterhin: Geduld haben. Wir wissen nun, warum kurzfristig nicht mit einem Nachfolger zu rechnen ist und weshalb der Zero 2 W trotz seines Alters weiterhin eine Rolle spielt. Für Bastler und Home-Server-Frickler also eher ein Realitätscheck als eine Produktankündigung.

O2 soll zum Kombi-Anbieter werden


O2 will offenbar breiter aufgestellt werden und stärker in Richtung Kombi-Anbieter gehen. Es geht also nicht nur um Mobilfunk, sondern um Pakete aus mehreren Diensten, die Kunden stärker binden sollen. Spannend wird dabei, ob das am Ende wirklich günstiger und praktischer wird, oder nur ein weiteres Tarif-Labyrinth.

Energiepreise: Die Deutschen ziehen den Stecker


Der Beitrag schaut auf das Verhalten der Deutschen bei steigenden oder schwankenden Energiepreisen. Viele achten genauer hin, reduzieren Verbrauch oder ziehen bei Geräten schlicht den Stecker. Kein Wunder: Smart Plugs, Messsteckdosen und Verbrauchsanzeigen sind nicht mehr nur Spielerei, sondern für viele ein Werkzeug gegen unnötige Kosten.

IKEA GRILLPLATS: Smart Steckdose ausprobiert


Die IKEA GRILLPLATS wurde ausprobiert und ist vor allem durch ihren Preis und Matter over Thread interessant. Im Alltag zählt bei so einer Steckdose weniger das Datenblatt, sondern ob sie sauber eingebunden wird, stabil schaltet und nicht zickt. Genau da liegt der Reiz: günstiger Einstieg ins Smart Home, ohne gleich das Konto zu plündern.

Google Home mit vielen Neuerungen


Google Home bekommt zahlreiche Neuerungen spendiert. Im Fokus stehen Verbesserungen für Steuerung, Automatisierungen und die allgemeine Bedienung im Smart Home. Google versucht damit weiter, die eigene Home-App von der manchmal etwas chaotischen Schaltzentrale zu einer brauchbareren Plattform zu machen. Dumm gelaufen: Hierzulande wird noch auf Gemini gewartet *Handfurzgeräusch*

Google-Speicherplatz am Limit? Speicherfresser finden und löschen leicht gemacht


Wer bei Google Drive, Gmail oder Fotos ständig an die Speichergrenze läuft, bekommt hier einen praktischen Hinweis. Der Beitrag zeigt, wie ihr Speicherfresser findet und gezielt löscht, statt blind irgendwo Dateien zu entfernen. Gerade bei Google One kann das bares Geld sparen, wenn man ein Upgrade noch etwas hinauszögern möchte.

Ninja AutoBarista: SharkNinja bringt ersten eigenen Kaffeevollautomaten


SharkNinja steigt mit der Ninja AutoBarista in den Markt der Kaffeevollautomaten ein. Das ist insofern spannend, weil die Marke hierzulande eher mit Airfryern, Mixern und Küchengeräten verbunden wird. Ob der Automat im Alltag gegen etablierte Platzhirsche bestehen kann, wird der Preis und vor allem die Kaffeequalität zeigen.

Home Assistant 2026.6: Dashboards, IR und Z-Wave-Schlösser werden nützlicher


Home Assistant 2026.6 bringt wieder einmal viele kleine, aber praktische Verbesserungen. Besonders Dashboards, Infrarot-Steuerung und Z-Wave-Schlösser werden nützlicher. Das ist so ein typisches Home-Assistant-Update: kein großes Feuerwerk, aber im Alltag merken Nutzer an mehreren Stellen, dass wieder an den richtigen Schrauben gedreht wurde.

Synology Active Insight: Kostenlose Lizenzen fliegen raus


Bei Synology Active Insight wird am Lizenzmodell geschraubt, kostenlose Lizenzen fallen weg. Für Nutzer, die mehrere NAS-Systeme überwachen oder Funktionen bisher gratis mitgenommen haben, kann das ärgerlich werden. Synology bewegt sich damit weiter in Richtung stärker monetarisierter Zusatzdienste – muss man nicht mögen.

Hetzner Server: Es wird teurer


Auch Hetzner dreht an der Preisschraube. Server werden teurer, was natürlich besonders diejenigen interessiert, die dort eigene Dienste, Backups, Webseiten oder kleine Projekte betreiben. Hetzner bleibt oft noch fair bepreist, aber klar: Auch im Hosting-Bereich kommt die Kostenrealität inzwischen bei den Kunden an.

Testberichte verpasst? Da lang:

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OpenAI räumt bei seinen Modellen auf




OpenAI hat das Ende für zwei seiner KI-Modelle innerhalb von ChatGPT angekündigt. Betroffen sind die Versionen o3 und GPT-4.5, die bisher zahlenden Nutzern über die Einstellungen zur Verfügung standen. Das Unternehmen begründet den Schritt mit der geringen Nutzung dieser Varianten und möchte die Ressourcen stattdessen für aktuellere Modelle bündeln. Für GPT-4.5 endet der Support bereits am 27. Juni 2026 nach einer Frist von 30 Tagen. Das Modell o3 bleibt etwas länger erhalten und verschwindet am 26. August 2026 nach einer 90-tägigen Übergangsphase aus der Oberfläche.

Wer diese Modelle über die API nutzt, kann erst einmal durchatmen, denn die Änderungen beziehen sich ausschließlich auf die Weboberfläche und die App von ChatGPT. Im Grunde ist das ein normaler Vorgang in der Softwareentwicklung, da alte Zöpfe irgendwann abgeschnitten werden müssen, um Platz für Neues zu schaffen. Wer also noch spezifische Workflows mit diesen Versionen pflegt, sollte sich zeitnah nach Alternativen innerhalb der neueren Modellpalette umsehen.

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NotebookLM synchronisiert Google Drive jetzt automatisch

Nutzer von NotebookLM kennen vielleicht folgendes Problem: Man aktualisiert ein Dokument in Google Docs, Sheets oder Slides – und muss die Datei anschließend manuell in NotebookLM neu einlesen, damit die Änderungen dort auch ankommen. Vergisst man das manuelle Anstoßen der Synchronisation, ist der Ärger vorprogrammiert.

Neuerdings ist das anders. Google verteilt für NotebookLM eine automatische Synchronisierung mit Google Drive. Sobald sich der Inhalt einer verknüpften Drive-Datei ändert, zieht NotebookLM die Aktualisierung selbstständig nach. Verliert jemand den Zugriff auf eine Drive-Datei, kann diese Datei nicht länger als Quelle im Notebook verwendet werden. Sie bleibt zwar in der Quellenliste sichtbar, enthält aber einen Link, über den Zugriff angefragt werden kann. Wird eine Datei in Drive gelöscht, verschwindet sie automatisch auch aus dem Notebook.

Die Verteilung erfolgt schrittweise über bis zu 15 Tage und gilt sowohl für Rapid-Release- als auch für Scheduled-Release-Domains. Die Funktion steht allen Google-Workspace-Kunden sowie Nutzern mit persönlichem Google-Konto zur Verfügung, sofern sie Zugang zu NotebookLM haben. Einen Admin-Schalter speziell für dieses Feature gibt es nicht.

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Google Meet: Ask Gemini soll sichtbarer werden

Google macht Ask Gemini in Meet im Web etwas auffälliger. Die Eingabe für den Assistenten sitzt künftig unten links in der Google-Meet-Oberfläche. Bislang war der Einstieg nur sichtbar, wenn man über das Symbol oben rechts gefahren ist. An der eigentlichen Funktion ändert sich laut Google nichts.

Nützlich ist das für Nutzer, die in Meetings schnell mal nachfassen wollen. Ask Gemini kann eine kurze Zusammenfassung zu Zielen und Themen liefern, wichtige Erkenntnisse, Entscheidungen und Aufgaben auflisten oder beim Aufholen helfen, wenn man später dazugestoßen ist. Letzteres funktioniert allerdings nur, wenn „Take Notes for Me“ aktiviert war.

In Organisationen, in denen Ask Gemini in Meet bereits aktiviert ist, ist die neue Platzierung standardmäßig an Bord. Admins müssen also nichts Separates tun. Der Rollout für Rapid-Release- und Scheduled-Release-Domains läuft seit dem 26. Mai 2026 schrittweise und kann bis zu 15 Tage dauern.

Verfügbar ist Ask Gemini in Meet für Business Standard und Plus sowie Enterprise Standard und Plus.

Bestseller Nr. 1

Bestseller Nr. 2

Bestseller Nr. 3

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