Neuer Zeitplan für Apples smarte Brille




Apple schraubt an den Plänen für den Einstieg in den Brillenmarkt und justiert laut Bericht den Zeitrahmen nach. Das Projekt, das intern unter dem Codenamen N50 läuft, sollte ursprünglich erst Anfang 2027 in den Läden stehen. Aktuelle Informationen deuten jedoch darauf hin, dass Apple die Veröffentlichung ändert und nun das Ende nächsten Jahres anpeilt. Dieser Vorstoß ist eine direkte Antwort auf die wachsende Konkurrenz durch Meta, die mit ihren smarten Modellen bereits Marktanteile besetzt.

Die Entwicklung ist eng mit der Fertigstellung einer runderneuerten Siri-Version verknüpft, die als zentrale Schnittstelle für die Brille dienen soll. Da die Software-Entwicklung in der Vergangenheit für Verzögerungen bei anderen Produkten sorgte, bleibt der Termin ehrgeizig. Das Ziel ist klar: Apple möchte den Massenmarkt für Sehhilfen und Sonnenbrillen besetzen und etablierte Hersteller wie Ray-Ban oder Oakley unter Druck setzen.

Während die einfache smarte Brille ohne Display nun zeitnah erscheinen soll, müssen Fans von echter Augmented Reality deutlich mehr Geduld mitbringen. Mit Brillen, die digitale Inhalte direkt in das Sichtfeld projizieren, wird nicht vor Ende des Jahrzehnts gerechnet. Auch der Nachfolger der Vision Pro lässt auf sich warten. Ein schmaleres und leichteres Headset wird voraussichtlich erst 2028 oder 2029 Marktreife erlangen,

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Neues Futter für das Apple Home: Neuer Apple TV und HomePod mini stehen in den Startlöchern




Bei Apple liegen offenbar neue Hardware-Modelle für das Wohnzimmer bereits seit geraumer Zeit in der Schublade. Sowohl der neue Apple TV als auch ein aufgefrischter HomePod mini sollen hardwareseitig längst fertiggestellt sein und in Cupertino von Mitarbeitern intern getestet werden. Dass die Geräte bisher nicht im Laden stehen, liegt wohl primär an der Software. Apple hat die Veröffentlichung zurückgehalten, um den Marktstart mit den neuen Funktionen von Apple Intelligence und der verbesserten Siri-Version zu verknüpfen. Da diese Software-Updates nach diversen Verzögerungen nun für diesen Herbst geplant sind, dürfte die Hardware zeitnah folgen, so der aktuelle Bericht von Bloomberg.

Wer beim Apple TV auf ein komplett neues Design hofft, wird enttäuscht. Die Box behält die Optik bei, die im Kern seit 2010 besteht. Der Fokus liegt unter der Haube auf einem neuen Chip, da das aktuelle Modell von 2022 mit dem A15-Prozessor im Vergleich zu moderner Technik langsamer agiert. Eventuell spendiert Apple der Fernbedienung eine kleine Überarbeitung, wobei unklar bleibt, ob sich dies äußerlich bemerkbar macht oder nur das Innenleben betrifft.

Der HomePod mini mit dem Codenamen B525 erfährt eine ähnliche Behandlung. Hier ist der Wechsel des Prozessors die wichtigste Neuerung, da der bisherige S5-Chip mittlerweile sieben Jahre auf dem Buckel hat und für die kommenden KI-Funktionen schlicht zu schwach ist. Apple scheint die Heimelektronik zuletzt etwas stiefmütterlich behandelt zu haben, während die Entwicklung eines Smart-Home-Hubs mit Display und Gesichtserkennung weiterhin andauert und auf sich warten lässt.

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USB-C: WhatCable bringt Licht ins Kabel-Chaos unter macOS




Wer einen Haufen USB-C-Kabel in der Schublade liegen hat, kennt das Problem. Von außen sehen fast alle Stecker gleich aus, aber dahinter verbirgt sich alles von der lahmen USB-2.0-Strippe bis zum flotten Thunderbolt-4-Kabel mit 40 Gbit/s. Apple versteckt die technischen Details tief im Systemprofiler.

Wer es komfortabler mag, schaut sich die kleine App WhatCable für macOS an. Das Tool nistet sich in der Menüleiste ein und zeigt im Klartext, was das gerade angeschlossene Kabel technisch draufhat und warum das MacBook vielleicht nur im Schneckentempo lädt.

Die App liest die Daten direkt über IOKit aus und bereitet sie verständlich auf. Man sieht sofort, ob das Kabel die Ladegeschwindigkeit drosselt oder ob das Ladegerät eigentlich mehr Saft liefern könnte. Steckt etwa ein 96-Watt-Netzteil am Rechner, aber das Kabel lässt nur 60 Watt durch, weist WhatCable darauf hin.

Auch bei der Datengeschwindigkeit gibt es Diagnosen. So erfährt man, ob das Kabel, der Port oder das angeschlossene Gerät die Bremse im System ist. Das Tool zeigt zudem Details aus dem E-Marker-Chip des Kabels an, inklusive Hersteller und unterstützter Stromstärken bis 240 Watt. Verdächtige Werte, die nicht zur USB-Spezifikation passen, markiert die App orange als Warnhinweis.

Für Bastler und Profis liefert die App Infos zur Thunderbolt-Topologie, zu aktiven Protokollen wie DisplayPort und listet alle verfügbaren Spannungsprofile des Netzteils auf. Wer mehr will, kann per Tastendruck die rohen IOKit-Eigenschaften einblenden.

WhatCable ist grundsätzlich kostenlos und quelloffen unter der MIT-Lizenz verfügbar. Wer das Projekt unterstützen möchte, greift zur Pro-Version für zwei Macs. Diese bietet zusätzlich Live-Diagramme zum Stromverbrauch, Schätzungen zum Kabelwiderstand und erkennt sogar Feuchtigkeit an den Ports.

Die App setzt auf ein schlichtes Design und bietet sogar Widgets für den Desktop. Wer oft Hardware testet oder einfach nur wissen will, welches Kabel in den Müll kann, findet hier ein nützliches Helferlein auf Softwarebasis. Find ich gut. (via volker)

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Apple Music: Mögliche Hinweise auf neue Abo-Stufen entdeckt

Apple Music könnte an seinen Abos schrauben. In der Beta-Version der Android-App sind neue Hinweise aufgetaucht, die auf unterschiedliche Zugriffsstufen hindeuten. Konkret geht es um Textbausteine wie „premium access required“ und Hinweise auf ein Limit beim Überspringen von Songs. Das ist deshalb spannend, weil Apple Music bislang eben nicht den Spotify-Weg geht. Einen kostenlosen Tarif mit Werbung oder starken Einschränkungen gibt es nicht. Wer Apple Music nutzen will, zahlt. Punkt.

Was Apple da genau vorbereitet, ist offen. Denkbar wäre ein günstigerer Tarif mit Einschränkungen, vielleicht auch eine kostenlose Variante mit begrenztem Funktionsumfang. Die gefundenen Strings sprechen zumindest dafür, dass Apple intern an einer Trennung zwischen normalem Zugriff und Premium-Zugriff arbeitet. In der Praxis könnte das bedeuten: weniger Skips, bestimmte Features nur gegen Aufpreis oder ein stärker abgestuftes Modell.

Offiziell angekündigt ist bislang nichts. Es kann also sein, dass da wirklich etwas Größeres im Anmarsch ist, oder dass Apple nur Vorbereitungen trifft, die später wieder in der Schublade landen. Alternativ: Kann auch gar nichts sein, sondern sich auf die Radiosender beziehen.

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FileFluss 1.3: Cloud-Speicher landet direkt im Finder




FileFluss ist in Version 1.3 erschienen. Die App hatte ich bereits vorgestellt. Quasi ein leichter Dateimanager, über den man auf Cloud-Konten zugreifen kann. Nun gibt es Neues. Die Mac-App kann verbundene Cloud-Konten nun direkt im Finder einbinden. Damit tauchen die Accounts wie Laufwerke auf und lassen sich aus macOS heraus nutzen, nicht nur innerhalb von FileFluss. Dateien können so etwa direkt in Word oder Vorschau geöffnet, über Öffnen- und Sichern-Dialoge ausgewählt oder per Drag-and-drop in Mail gezogen werden. Einbinden und Auswerfen klappt über die Seitenleiste, inklusive direktem Sprung in den Finder.

Ebenfalls neu ist eine kompaktere Icon-Ansicht. Die Seitenleisten lassen sich jetzt auf einen kleinen Symbolmodus reduzieren, behalten aber Favoriten, Orte und Cloud-Konten in Reichweite. Linke und rechte Seite arbeiten dabei unabhängig voneinander und merken sich ihre Breite. Mehr Platz für Dateilisten, weniger Beiwerk, so muss das.

Bei Dateioperationen schaut FileFluss auf Wunsch auch auf den verfügbaren Speicher. In den Einstellungen unter Allgemein lässt sich aktivieren, dass die App vor Kopier- oder Verschiebevorgängen warnt, wenn das Ziel zu wenig Platz hat. Standardmäßig ist das deaktiviert, damit normale Aktionen nicht gebremst werden. Auch die Synchronisierung zeigt vorab an, wie viel Speicher am Ziel frei ist und was nach dem Sync übrig bleibt. Falls es eng wird, gibt es die Warnung, bevor Daten auf die Reise gehen.

Neu dabei ist Internxt als Anbieter. Der Ende-zu-Ende-verschlüsselte Cloud-Speicher lässt sich damit wie die anderen unterstützten Dienste durchsuchen, befüllen, synchronisieren und vergleichen. FileFluss spricht inzwischen mit mehr als 20 Diensten.

Abseits davon wurden Details repariert. SFTP-Ordner sollten auf üblichen Servern nicht mehr leer erscheinen, hier wurde ein Listing-Fehler behoben. Dazu kommen Korrekturen rund um Internxt, etwa beim Ersetzen von Dateien und bei kurzen Serveraussetzern.

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