#DealMonitor – GetYourGuide sammelt 194 Millionen ein – Teylor bekommt 275 Millionen – SellerX kauft Elevate Brands

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um GetYourGuide, Teylor, Ankaadia, Callirius, Sturmkind und SellerX.

GetYourGuide sammelt 194 Millionen ein – Teylor bekommt 275 Millionen – SellerX kauft Elevate Brands

Donnerstag, 1. Juni 2023VonTeam

Im #DealMonitor für den 1. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GetYourGuide


Blue Pool Capital, KKR und Temasek sowie Unicredit, BNP Paribas, Citibank und KfW investieren 194 Millionen US-Dollar (85 Millionen Eigen- und 109 Millionen Fremdkapital) in GetYourGuidesiehe auch Handelsblatt. Die Bewertung steigt auf 2 Milliarden Dollar. Im Zuge der letzten Investmentrunde wurde GetYourGuide noch mit rund 1,4 Milliarden Dollar bzw. 1,78 Milliarden (2019) bewertet. Die Corona-Krise traf das Startup in den vergangenen Jahren schwer, Umsätze fielen teilweise komplett aus, es kam zu Entlassungen. Das Team schrumpfte um rund 300 auf nur noch knapp 500 Mitarbeitende. Inzwischen arbeiten wieder rund 800 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen. GetYourGuide, 2009 von Johannes Reck und Tao Tao gegründet, positioniert sich als Buchungsplattform für Reiseerlebnisse. Mehr über GetYourGuide

Teylor


 Barclays, M&G Investments und weitere Geldgeber investieren 275 Millionen Euro in Teylorsiehe Finance ForwardDas FinTech, das 2018 von Patrick Stäuble in Zürich gegründet wurde, vermittelte zunächst Kredite an Mittelständler. Inzwischen bietet das Unternehmen seine Kredit-Technologie auch Banken an. Ilavska Vuillermoz, Weisshorn Asset und ehemalige Banker investierten zuletzt 6,5 Millionen Schweizer Franken in das Unternehmen.

Ankaadia


 Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen, Scalehouse Capital und der OHA Osnabrück Healthcare Accelerator investieren 1,8 Millionen in Ankaadia. Das Startup aus Oberursel, 2021 von Stefan Reininger, Jan Wilmanns und Fabio Enge gegründet, entwickelt eine Software, “die den Prozess der Anwerbung, Berufsanerkennung und Integration von internationalen Fachkräften, insbesondere Pflegefachkräften, digitalisiert und automatisiert”.

Callirius


Nicht genannte Family Offices und “vermögenden Privatpersonen” investieren 1,5 Millionen Schweizer Franken in Callirius. Das ClimateTech aus Pfäffikon in der Schweiz, das 2022 von Ebrahim Attarzadeh gegründet wurde, kümmert sich um die “Finanzierung von naturbasierten Klimaschutzprojekten sowie die Vermarktung, die Nachverfolgung und den Handel von CO2-Zertifikaten, die aus diesen Projekten resultieren”.

Sturmkind


Der Spielwarenhersteller Carrera investiert in Sturmkind. Das Unternehmen aus Speyer, 2016 von Martin Müller gegründet, entwickelt mit DR!FT Hybrid Gaming eine Kombination aus “Mobilegame und realen Roboterfahrzeugen”. Die haptisch und physisch erlebbaren DR!FT-Racer im Maßstab 1:43 verblüffen beim bahnunabhängigen Racen durch ihre realistische Fahrphysik mit maßstabsgetreuem Beschleunigen, Driften und Bremsen.”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

SellerX


Jetzt offiziell! Das Berliner Unicorn SellerX, ein Amazon-Shop-Aufkäufer, übernimmt – wie bereits berichtet – den amerikanischen E-Commerce-Aggregator Elevate Brands. “The combined business will have a strong global footprint and sales of over €400m”, teilt das Unternehmen mit. Die Konsolidierung im Aggregator-Segment ist somit weiter in vollem Gang. Der Amazon-Shop-Betreiber Razor Group übernahm erst kürzlich seinen Wettbewerber The Stryze Group. SellerX sammelte zudem erneut Kapital ein: “In connection with the acquisition, a number of existing SellerX shareholders are investing new equity financing of more than €60m. The investment is led by Sofina with participation from L Catterton, Cherry Ventures, Felix Capital, 83North, Upper90 and TRCM Fund.  Mehr über SellerX

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#Brandneu – 6 neue Startups: Onvy, WeDataNation, lyvy, assemblean, cargonerds, Nex

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungfirmen vor: Onvy, WeDataNation, lyvy, assemblean, cargonerds und Nex.

6 neue Startups: Onvy, WeDataNation, lyvy, assemblean, cargonerds, Nex

Donnerstag, 18. Mai 2023VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Onvy


Das Münchener Unternehmen Onvy, von Adrian Kochsiek gegründet, kümmert sich um “personalisierte und prädiktive Gesundheitsversorgung”. Auf der Website heißt es: “Unsere revolutionäre Technologie wurde entwickelt, um deine individuellen Bedürfnisse zu erfüllen und dich zu optimaler Gesundheit und Leistung zu führen.”

WeDataNation


Bei WeDataNation aus Düsseldorf dreht sich alles um Daten. Das von Henry Concilio und Raphael Hagemann gegründete Startup möchte es Privatkundinnen und -kunden ermöglichen, ihre persönlichen Daten aus Social Media, E-Commerce, Online-Gaming “100% DSGVO-konform gewinnbringend zu verwalten”. 

lyvy


Das Berliner Health-Startup lyvy, von Ehsan Khaljani, Robert Krüger, Martin Foerster und Steve Brandt gegründet, setzt auf “Nutzer-zentrierte Medizin” und die “Blutentnahme einschließlich fachärztlicher Analyse”. “Bei unauffälligen Werten wird ein Check-up-Zeitraum vorgeschlagen. Sind bestimmte Werte relevant verändert, wird eine ärztliche Video-Sprechstunde angeschlossen”, heißt es zur Idee.

assemblean


assemblean aus Paderborn, von Xiaojun Yang und Alexander Pöhler gegründet, entwickelt eine “Supply Chain Management Software”. Das Schlagwort dabei lautet: Production-as-a-Service. “Die Software dient zur kollaborativen Produktentwicklung sowie Planung und Organisation der kompletten Supply Chain”, schreibt das Team.  

cargonerds


Das Hamburger Startup cargonerds, das vom langjährigen Röhlig Logistics-Mitarbeiter Conrad Franchi gegründet wurde, möchte “kleinen und mittelständischen Freight Forwardern helfen, Prozesse zu digitalisieren und einfacher zu gestalten”. 

Nex


Die Berliner Jungfirma Nex, von Mohamed Attia und Johannes Garbino-Anton gegründet, entwickelt ein “wasserstoffbetriebenes Langstrecken-eVTOL”. Ziel ist es, eine “nachhaltige und regionale Luftmobilität zu bieten, die den Transport zwischen Städten mit einer Reichweite von über 500 km ermöglicht”. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Wefox sammelt 110 Millionen ein – Dr. Vivien Karl bekommt 1,5 Millionen – VGN übernimmt Brutkasten

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Wefox, Pumpkin Organics, Dr. Vivien Karl, Innoloft, OMC°C, Flexxter und Brutkasten. Zudem starten der Blockchain-Geldgeber w3.fund und das Entrepreneurship-Programm Ewor.

Wefox sammelt 110 Millionen ein – Dr. Vivien Karl bekommt 1,5 Millionen – VGN übernimmt Brutkasten

Mittwoch, 17. Mai 2023VonTeam

Im #DealMonitor für den 17. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Wefox


J.P. Morgan und Barclays stellen dem Berliner InsurTech wefoxwie berichtet – eine Kreditlinie in Höhe von 55 Millionen US-Dollar bereit. Zudem verkündet das Unicorn “ein zweites Closing seiner Serie-D-Finanzierungsrunde in Höhe von 55 Millionen US-Dollar vollzogen. Die Finanzierungsrunde basiert auf einer Bewertung von 4,5 Milliarden US-Dollar und umfasst bestehende sowie neue Investoren, darunter Squarepoint”, heißt es in der Presseaussendung. Insgesamt flossen nun schon mehr als 1,4 Milliarden Dollar in das Unternehmen. Wefox, 2015 von Julian Teicke, Fabian Wesemann und Dario Fazlic gegründet, positioniert sich als Digitalversicherer. Langfristig möchte das Unternehmen einen Marktplatz schaffen, der Versicherer, Makler und Kunden zusammenbringt. Mehr über Wefox

Pumpkin Organics


Der Planegger Life-Science-Investor Mey Capital Matrix, Feast Ventures und Business Angel wie Unternehmerin Tijen Onaran, Influencerin Charlotte Weise und Schauspielerin Wolke Hegenbarth investieren 4,3 Millionen Euro in Pumpkin Organicssiehe Gründerszene. Das Münchner Food-Startup, das von Jaclyn Schnau und Florian Schnau gegründet wurde, setzt auf “gesunde Baby- und Kindernahrung”. Mehr über Pumpkin Organics

Dr. Vivien Karl


 Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures), Tina Müller, ehemalige Chefin von Douglas, Mirko Caspar von Mister Spex und Altinvestor better ventures investieren 1,5 Millionen in Dr. Vivien Karl. Das FemTech aus Berlin, das 2021 von der Apothekerin Vivien Karl und Julia Huhnholz gegründet wurde, setzt auf eine Creme für Feuchtigkeitspflege gegen Vulvatrockenheit. Zielgruppe der D2C-Jungfirma sind Frauen in der Menopause. Mehr über Dr. Vivien Karl

Innoloft


Cohors Fortuna Capital, Mosel Ventures und mehrere Business Angels sowie Altinvestor con|energy investieren 1 Million Euro in Innoloft. Das Startup aus Aachen, 2019 von Sven Pietsch, Philipp Bischoff und Florian Feuer gegründet, bietet mit LoftOS eine No-Code-Entwicklungsplattform an, “die es ermöglicht, Web-Anwendungen wie Netzwerke, Marktplätze oder interne Tools zu erstellen – ohne eine Zeile Code zu schreiben”.

OMC°C


Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen und Companisto investieren in OMC°C. Das Startup aus Frankfurt am Main, 2021 von Nicola Stattmann und Carlotta Ludig gegründet, entwickelt ein “Produktsystem, das mittels freistehender vertikaler Grünflächen die Klimaresilienz und Luftqualität in urbanen Zentren verbessert”. “Die neuen finanziellen Mittel wird OMC°C dazu nutzen, Produkt und Service weiterzuentwickeln, den Markteintritt vorzubereiten und sein Team weiter auszubauen”, heißt es in der Presseaussendung.

Flexxter 


NBank Capital und Business Angel Klaus Stuckert investieren in Flexxtersiehe VC-Magazin. Das Startup aus Hannover, 2019 von Jonas Habel, Axel Mayer und Christian Gollasch gegründet, positioniert sich als “All-In-One Bausoftware”. Mit der Software des Unternehmen lassen sich alle Prozesse rund um die Planung, Ausführung und Abnahme von Bauprojekte abbilden. Kern der Software ist dabei ein digitaler Bauzeitenplan.

MERGERS & ACQUISITIONS

Brutkasten


Die österreichische Magazingruppe VGN, zu der Titel wie “Trend”, “Woman” und “TV-Media” gehören, übernimmt die Mehrheit am Wiener Startup-Magazin Brutkastensiehe DerStandard. “Der Brutkasten gehört bisher laut Firmenbuch zu 53,4 % Dejan Jovicevic. 24,9 % besitzt die Liechtensteiner Russmedia Equity Partners der Vorarlberger Mediengruppe Russmedia, heißt es im Bericht. Zur Brutkasten Gruppe gehören auch die deutschen Magazine Starting Up und VC-Magazin. Über den Kaufpreis gibt es keine Informationen.

VENTURE CAPITAL

w3.fund


Die Seriengründer Feliks Eyser (RegioHelden, Superchat, Junto), Tim Keding (Shoepassion, Absolventa, Monteurzimmer) und André Kanya (Cavalry Ventures, Fox, Sea Loft One) legen mit dem w3.fund, einen Early-Stage-Geldgeber für Web3-Themen auf. Nun gibt es  den ersten wichtigen Meilenstein zu verkünden! Das Team, das von den Code-University-Alumni Vicktoria Klich, Henrik Bredenbals und Jonathan Kuhl unterstützt wird, hat das First Closing geschafft. Angepeilt sind 25 Millionen Euro. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ewor


Das Entrepreneurship-Programm Ewor, hinter dem die erfolgreichen Tech-Unternehmer Daniel Dippold, Alexander Grots und Florian Huber stecken, sammelt 3,2 Millionen Euro ein. Das Geld stammt unter anderem von Startup-Köpfen wie Paul Müller, Felix Haas und Robert Wuttke. “Die Initiative zielt darauf ab, faire Bedingungen, direkten Zugang zu Unicorn-Gründern und eine praxisorientierte Unternehmerausbildung durch Seriengründer zu gewährleisten”, heißt es in der Presseaussendung. Ziel sei es, ein “europäisches Pendant zu Y Combinator zu etablieren”. Ewor bietet Gründerinnen und Gründern “ein sechs- und zehn-monatiges Fellowship-Programm für unternehmerische Talente aus ganz Europa an, die eine praktische und intensive Ausbildung in Unternehmertum erhalten, Teil der Ewor-Community werden und auch eine Startup-Finanzierung von bis zu 150.000 Euro erhalten können”.

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#Interview – “Zu Beginn wollten wir zu schnell zu viel auf einmal”

Das Berliner Fitness-Startup 150 Minuten, das 2021 von Martin Voss und Sebastian Vogel gegründet wurde, positioniert sich als “Online-Fitnessstudio für Menschen ab 50″. “Das Besondere sind die digitalen Live-Trainings über Videokonferenz, bei denen die Trainer:innen direkt Rückmeldung zur Ausführung der Übungen geben. Diese Kontaktmöglichkeit verbessert die Motivation der Teilnehmer:innen enorm und schafft eine persönliche Atmosphäre, die von vielen positiv empfunden wird”, sagt Gründer Vogel.

Derzeit trainiert eine dreistellige Zahl Menschen regelmäßig bei 150 Minuten, das bereits von Atlantic Labs unterstützt wird. “Außerdem haben wir unseren ersten Firmenkunden, was uns neben dem B2C-Geschäft noch weitere interessante Möglichkeiten eröffnet: Viele etablierte Unternehmen in Deutschland haben eine Belegschaft mit einem Durchschnittsalter rund 44 und werden in den nächsten Jahren mit vielen Herausforderungen des demografischen Wandels konfrontiert”, führt Vogel aus.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der 150 Minuten-Macher außerdem über Muskelgruppen, Selbstreflexion und Gesundheitsberatungen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter 150 Minuten erklären?


150 Minuten ist das erste medizinisch fundierte Online-Fitnessstudio für Menschen ab 50. Viele ältere Menschen möchten ihre Fitness mit regelmäßigem Training verbessern, finden aber kein für sie passendes Angebot. 150 Minuten richtet sich an Menschen in der zweiten Lebenshälfte, die ganz bewusst wieder mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren möchten, um so Alterserscheinungen vorzubeugen oder sie abzumildern. Es ist ein höchst flexibler und dabei sehr individueller Fitness-Begleiter im Alltag. Das Besondere an unserem Konzept sind die digitalen Live-Trainings über Videokonferenz, bei denen die Trainer:innen direkt Rückmeldung zur Ausführung der Übungen geben. Diese Kontaktmöglichkeit verbessert die Motivation der Teilnehmer:innen enorm und schafft eine persönliche Atmosphäre, die von vielen positiv empfunden wird. Unsere Live-Kurse werden ergänzt durch eine Vielfalt von aufgezeichneten Trainings in der Mediathek.

Hat sich das Konzept seit dem Start irgendwie verändert?


Nein, nicht grundsätzlich verändert, aber wir haben das Konzept seit dem Start immer besser auf die Zielgruppe ausgerichtet. Über mehrere Monate haben wir gemeinsam mit Menschen dieser Altersgruppe unsere Trainings getestet, weiterentwickelt und angepasst. Durch das Feedback der Teilnehmer:innen haben wir ein ideal zugeschnittenes Kursprogramm für Menschen ab 50 Jahren erstellt. Die Trainings sind von unserem Team aus Ärzt:innen medizinisch geprüft und decken alle Muskelgruppen und Körperzonen ab. Seit kurzem haben wir zusätzlich spezielle, 10-minütige Kurz-Trainings mit ins Programm genommen, bei denen häufige Beschwerden im Alter gezielt angegangen werden.

Wie funktioniert denn euer Geschäftsmodell?


Wir bieten drei verschiedene Abo-Modelle für unsere Nutzer:innen an: Basic, Active und Star. Die Preise variieren dann nach Anzahl der Live- und Videotrainings oder Personal Training Sessions. 

Wie genau hat sich 150 Minuten seit der Gründung entwickelt?


Wir haben zunächst ein Trainingsportfolio mit einer Gruppe von Testteilnehmer:innen aufgebaut. Die ersten Kurse haben wir von Sebastians Wohnzimmer aus gestreamt: Sebastian als Trainer vor der Kamera, Martin als Techniker hinter der Kamera. Nach und nach kamen Profi-Trainer:innen hinzu mit unterschiedlichen Schwerpunkten, so dass es neue Trainingsinhalte gab. Dazu kam eine verbesserte Technik. Parallel dazu haben wir einen MVP von unserer Onlineplattform gebaut und angefangen, unser Team zusammenzustellen. Wir haben im Herbst erfolgreich unsere Testphase abgeschlossen und die überwältigende Mehrheit unserer Testteilnehmer:innen zu zahlenden Kund:innen konvertiert. Mittlerweile haben wir eine dreistellige Anzahl von zahlenden Kunden und wachsen weiter – unser Angebot überzeugt die Zielgruppe. Aber wir wollen natürlich noch bekannter werden – der Bedarf ist wirklich groß, aber wir müssen von Interessent:innen noch leichter gefunden werden

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist 150 Minuten inzwischen?


Mittlerweile trainiert eine dreistellige Zahl von Menschen regelmäßig mit uns. Außerdem haben wir unseren ersten Firmenkunden, was uns neben dem B2C-Geschäft noch weitere interessante Möglichkeiten eröffnet: Viele etablierte Unternehmen in Deutschland haben eine Belegschaft mit einem Durchschnittsalter rund 44 und werden in den nächsten Jahren mit vielen Herausforderungen des demografischen Wandels konfrontiert: zum Beispiel Fachkräftemangel und Ausfälle durch Krankheit – da können Unternehmen mit uns vorbeugen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?


Zu Beginn wollten wir zu schnell zu viel auf einmal, es fehlte ein wenig der realistische Fokus. Anfangs haben wir auch unterschätzt, wie schnell wir zum Beispiel einen Hiring-Prozess durchziehen müssen, um die besten Talente für uns zu gewinnen. Wichtig ist bei allem natürlich immer die kritische Selbstreflexion und die engagierte Begleitung des Business durch unbestechliche Experten, die nicht vor klaren Worten zurückschrecken.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?


Im Mittelpunkt stand bei uns immer der direkte Austausch mit der Zielgruppe. Wenn das Unternehmen erfolgreich sein soll, müssen ihre Bedürfnisse erfüllt werden. Am Anfang haben wir mit sehr vielen Menschen über unsere Geschäftsidee diskutiert und uns in unserem Netzwerk ausgetauscht. Dabei konnten wir sehr stark von den Erfahrungen anderer zu Streaming, Digitalprodukt, und Marketing profitieren. Der regelmäßige Austausch mit unserem Netzwerk hat uns ganz sicher vor einigen Fehlern bewahrt. Aber wer Neuland betritt, wird natürlich auch immer wieder zu Fehleinschätzungen kommen. Wichtig ist es dann, beharrlich an den Kernzielen festzuhalten und die Fehlentwicklungen möglichst rasch zu korrigieren. Dabei muss man natürlich von mancher liebgewonnenen Vorstellung Abschied nehmen und zu echter Veränderung bereit sein.

Wo steht 150 Minuten in einem Jahr?


In einem Jahr haben wir eine vierstellige Zahl an zahlenden Kund:innen sowie Kooperationen mit einer zweistelligen Zahl an Firmenkunden. Wir wollen unser Angebot ausweiten in Richtung umfassende Gesundheitsberatung, zum Beispiel auch Ernährungstipps aufnehmen. Wir wollen Menschen dabei unterstützen, einen gesunden Lebensstil für sich zu entwickeln. Wir werden auch weiter in die Technologie investieren, um unseren Mitgliedern den Umgang mit der Technik und die Kommunikation mit unseren Trainer:innen zu erleichtern. Kurz gesagt: Wir arbeiten hart, aber mit viel Spaß, daran, der beste Begleiter für gesundes Altern zu sein.

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Foto (oben): 150 Minuten

#DealMonitor – KoRo sammelt 20 Millionen ein – Qdrant erhält 7,5 Millionen – Grenke setzt auf Miete24

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um KoRo, Qdrant, Vreed und Miete24.

KoRo sammelt 20 Millionen ein – Qdrant erhält 7,5 Millionen – Grenke setzt auf Miete24

Donnerstag, 20. April 2023VonTeam

Im #DealMonitor für den 20. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

KoRo


 SevenVentures, Associated British Foods, Haub Legacy Ventures und Altinvestoren wie HV Capital, Five Seasons Ventures und Partech investieren 20 Millionen Euro in  KoRo. Das Berliner Unternehmen, 2014 von Constantinos Calios und Robert Schyska gegründet, positioniert sich als “Online-Vertrieb von haltbaren und naturbelassenen Lebensmitteln sowie Zubehörartikel”. “Die Finanzierungsrunde ermöglicht die Stärkung als Food Brand-Marktführer in DACH sowie eine Beschleunigung des profitablen Wachstums von KoRo in Europa und treibt den Ausbau des Unternehmens zum europäischen Category Leader voran. Dabei liegt der Fokus unter anderem auf etablierten Food-Märkten mit hohem Wachstumspotenzial wie Frankreich, Italien und Skandinavien”, heißt es in der Presseaussendung. HV Capital, Five Season Ventures und Partech investierten zuletzt rund 50 Millionen in KoRo. Mehr über KoRo

Qdrant


 Unusual Ventures, 42Cap und IBB Ventures und mehrere Business Angels investieren 7,5 Millionen Euro in Qdrant. Das Unternehmen, das 2021 von Andre Zayarni und Andrey Vasnetsov gegründet wurde, entwickelt Open-Source-Technologien, um KI-Lösungen samt Metric Learning voranzutreiben. Mit einer neuronalen Suchmaschine bietet das Berliner Unternehmen bereits einen Service zum Speichern, Suchen und Verwalten von Vektoren. Mehr über Qdrant

Vreed 


 Styx Urban Investments sowie “Angel-Investoren aus Deutschland und Norwegen” investieren in Vreed. Das Startup aus Stuttgart, 2022 von Thomas Wolter-Roessler und Jan Witkovsky gegründet, bietet Banken “ein digitales Tool zur Analyse und Planung von Immobiliensanierungen”. Zielgruppe sind Banken, Bausparkassen und Finanzierungsvermittler.

MERGERS & ACQUISITIONS

Miete24


Das Unternehmen Grenke übernimmt 25 % an Miete24. “Der Kaufpreis für den Anteil an Miete24 liegt im unteren einstelligen Millionenbereich. Darüber hinaus hat sich GRENKE langfristig die Option zur vollständigen Übernahme gesichert”, teilt das Unternehmen mit. Über Miete24, das aus printer4you.com hervorgegangen ist, können Unternehmen und Privatpersonen “über 10.000 Office- und Home-Produkte für 12, 24 oder 36 Monate mieten”. Die Jungfirma von Heino Deubner verspricht dabei: “Der Abschluss des Mietvertrags ist so einfach wie Online-Shopping.”

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