#Brandneu – 7 neue Startups: envivo, sat:io, Hermone, EthonAI, Nefta, Foxyfitness, KnowKit

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungfirmen vor: envivo, sat:io, Hermone, EthonAI, Nefta, Foxyfitness und KnowKit.

7 neue Startups: envivo, sat:io, Hermone, EthonAI, Nefta, Foxyfitness, KnowKit

Dienstag, 18. April 2023VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

envivo


Die Jungfirma envivo aus Markt Schwaben möchte sich als “One-Stop-Lösung für Kundenkommunikation” etablieren. “Statt zahlloser E-Mails, Telefonate und Dokumente in unzähligen Kommunikationswelten findet der gesamte Verkaufszyklus endlich an einem Ort statt”, heißt es zur Idee des Starups, das von Markus Wolf und Markus Weinert ins Leben gerufen wurde.

sat:io


Das Stuttgarter NewSpace-Startup sat:io, von Kai Leidig, Florian Schilli und Sebastian Wenzel gegründet, entwickelt “cloud-basierte Tools innerhalb einer ganzheitlichen Tool-Suite für die Planung und den Betrieb von Satellitenmissionen”. Das Motto dabei lautet: “Satellite Usage Made Simple”.

Hermone


Hinter dem Berliner FemTech Hermone, von Lucia Vilsecker und Philippa Zorn gegründet, verbirgt sich eine “Hormone Cycle Awareness App”. Das Unternehmen möchte “menstruierenden Personen helfen, ihren Zyklus besser zu verstehen und zu ihrer ganz persönlichen Superpower zu machen”.

EthonAI


EthonAI aus Zürich, von Bernhard Kratzwald und Julian Senoner gegründet, hilft “industriellen Fertigungsunternehmen, ihre Leistung zu steigern, indem sie Qualitätsverluste in großem Umfang erkennt, überwacht und verhindert”. 

Nefta


Das deutsch-britische Startup Nefta, von Geeshan Willink, Fernando Pernica und Kai Oliver Goldmann gegründet, hat sich das Thema Web3 Games auf die Fahnen geschrieben. “We’ve done the heavy lifting in creating the leading web3 toolbox for the games industry”, heißt es zum Konzept.

Foxyfitness


Runtastic-Gründer und Leaders21-Macher Florian Gschwandtner zieht nun Foxyfitness bzw. “100 Push-Ups Liegestütz Coach” hoch. Gschwandtner, der das Linzer Unternehmen als Nebenprojekt betreibt, möchte dabei nicht weniger als die “beste Liegestütze App der Welt” bauen. 

KnowKit


KnowKit aus Berlin bringt sich als “video-based knowledge platform for your business” in Stellung. Zum Konzept teilt das Team um die Gründer:innen Richard Weiher, Alexander Weiher, Armin Müller-von Fischer und Theresa Hillebrand  mit: “Record meetings, find important information quickly or ask and answer questions in the easiest way possible. Increase productivity without much additional effort.”

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

#DHDL – tinus, My Esel, Viva Maia, stack, Kylies Cuppa treten vor die Löwen

In der dreizehnten Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel sowohl aus altbekannten Gesichtern, nämlich dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams und der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl. Aber auch neue Investoren, die Venture-Capital-Löwin Janna Ensthaler und Produkt-Löwe Tillman Schulz, tummeln sich hungrig auf neue Startups in der Löwenhöhle.

Die DHDL-Startups der Woche

tinus aus München


Tinnitus – für andere nicht hörbar, doch für die Betroffenen ist der quälende Ton den ganzen Tag über präsent. Rund vier Millionen Menschen leiden in Deutschland unter diesem Phänomen und bisher gibt es keine Heilung für den Tinnitus. Besonders das Einschlafen ist für die Betroffenen ein Problem. Viele lenken sich akustisch mit TV, Radio, Hörbüchern oder Podcasts ab, doch die Geräuschkulisse stört in der Regel den Schlafpartner oder die -partnerin. Das soll sich nun ändern. Jaqueline Schaupp (27) und Simon Greschl (27) präsentieren mit tinus One ein smartes Klangkissen. Das Besondere: Die flächenverteilte Schallübertragung über einen Flüssigkörper, der sich im Kissen befindet. So kann jeder gewünschte Sound über die vorhandene Bluetooth-Verbindung abgespielt werden, ist dabei aber nur bei Kontakt mit dem Kissen hörbar. Neben der Soundübertragung gibt es weitere Funktionalitäten: Unter anderem schaltet das Kissen sich in der Tiefschlafphase durch ein sanftes Ausblenden der Klänge aus, sodass ein Aufwachen durch den abrupten Stopp von Klängen verhindert wird. Und sobald sich der Kopf vom Kissen hebt, pausieren die Inhalte. Ist der Kontakt zum Kissen wiederhergestellt, starten die Inhalte automatisch. Um Ihr Produkt auf dem Markt zu etablieren, benötigen Jaqueline und Simon 350.000 Euro und bieten im Gegenzug zehn Prozent der Firmenanteile an.

My Esel aus Traun (Österreich)


Christoph Fraundorfer (38) und Heinz Mayrhofer (44) sind die Gründer von My Esel und bekommen mit Musiker und Extremsportler Joey Kelly (49) prominente Unterstützung. Als Markenbotschafter von My Esel steht er dem Gründerduo zur Seite – und dreht auf seinem individuell konfigurierten “Drahtesel” ein paar Runden durch die Höhle. Die Key Message des Radherstellers: Die Fahrräder und E-Bikes mit Holzverbundrahmen können perfekt an die Bedürfnisse des Kunden angepasst und in kürzester Zeit regional und individuell produziert werden. “Denn das optimale Produkt sieht für jeden Nutzer anders aus. Genau diese Flexibilität bietet das My Esel Konzept. Die Möglichkeiten starten beim gewünschten Aufbau mit Schutzblechen, Lichtanlage, integriertem GPS, persönlichem Branding u.v.m. und gehen bis zum individuellen Maßrahmen. Der Kunde entscheidet frei nach seinen Vorstellungen”, weiß Christoph Fraundorfer aus eigener Erfahrung. Basis dafür ist ein spezieller Holz-Verbund Rahmen. Holz hat besondere Grundeigenschaften: Es absorbiert Vibrationen wie kein anderes Material und soll dadurch eine bestmögliche Laufruhe bieten und das Fahren auf den My Esel Bikes besonders angenehm und gesund machen, da es die Gelenke und Körper besonders schont. “Ein weiterer Vorteil des Holzrahmens ist neben der hohen Steifigkeit die Robustheit der Konstruktion. Diese orientiert sich technologisch am Ski-Bau, wo seit jeher ein Holzkern für optimale Eigenschaften und Performance sorgt. Jeder Esel wird möglichst regional aus nachwachsender Forstwirtschaft in Österreich produziert und zusammengebaut”, erklärt Christoph Fraundorfer in seinem Pitch. Im Sortiment haben sie City-, Touren- und Trekking-Fahrräder, E-Bikes und Rennräder. In Österreich hat sich My Esel erfolgreich auf dem Markt etablieren können. Jetzt möchten die Gründer ihr Business-Modell auf den gesamten deutschsprachigen Bereich ausweiten und sind daher auf der Suche nach einem strategischen Partner. Ihr Angebot an die Löwen: 675.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

Viva Maia aus Berlin


Verena Bonath (31) und Herbert Hellemann (37) bringen mit ihrem Startup die Geheimnisse der alten Maya und Azteken in die Höhle. Die Kosmetikprodukte von Viva Maia basieren auf der indigenen Pflanzenheilkunde Mexikos. Herbert, in Mexiko geboren und aufgewachsen, reiste gemeinsam mit Verena in seine Heimat. “Ich war fasziniert von den verschiedenen Pflanzen und den Wirkstoffen, die es auf den Märkten gab. Ich hatte bisher nur von westlicher oder asiatischer Kosmetik gehört, von natürlicher, mexikanischer Kosmetik und den Geheimnissen der Ur-Einwohner aber noch nie”, blickt die 31-Jährige zurück. “Noch vor Ort begannen wir uns über Rohstoffe und Kosmetikhersteller zu informieren. Zurück in Deutschland brachten wir sechs Monate später Viva Maia auf den Markt. ” Im Sortiment bieten sie u. a. sechs verschieden Bars, je nach Hauttyp an. Darunter die Tepezcohuite Peeling Bar – ein antioxidatives Peeling in fester Form. Der Name kommt von dem Baum Tepezcohuite, dem sogenannten “Haut-Baum”. “Die Rinde des Baumes wirkt antibakteriell und wird in Mexiko seit langer Zeit zur Hautheilung genutzt”, erklärt Herbert. Verena stellt den Löwen zudem ein Augenbrauen Lifting-Set vor: “Das erste nachhaltige Eyebrow Lamination Kit. Es enthält alles, was man für ein Augenbrauen-Lifting benötigt. ” Das Gründerduo lässt die Produkte CO2 neutral produzieren und unterstützt lokale Bauern sowie junge Mexikaner:innen über ein soziales Projekt. Um ihr Business weiter ausbauen zu können, benötigen Verena und Herbert Unterstützung im Markenaufbau, E-Commerce-Bereich und Platzierung im Einzelhandel. Wird eine Löwin oder ein Löwe 150.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile investieren?

stack aus Regensburg


Sommer, Sonne, sich mit Freunden treffen – zu einem perfekten Sommertag gehört für Raphael Seiler (28) auch der Grillabend dazu. Bei einem Ausflug stellt sich stets die Frage: Wer bringt den unhandlichen und manchmal schweren Grill von zu Hause mit? Am Treffpunkt angekommen, muss der Grill erst mal auf Betriebstemperatur gebracht werden, nur wenige haben Lust, die Kohle mit Pusten und Wedeln zum Glühen zu bringen. Nach dem Essen, wenn es kühler wird, wäre z. B. ein Lagerfeuer zum Wärmen angenehm. Mit dem stack grill sollen diese Probleme der Vergangenheit angehören. Der stack grill ist portabler Kompaktgrill und Feuerstelle in einem. Bereits zuhause kann der Grill mit Kohle und Briketts befüllt werden und spart sich somit das zusätzliche Schleppen der Grillkohle. Vor Ort ist der stack grill durch das Stecksystem mit wenigen Handgriffen aufgebaut und innerhalb von zehn Minuten betriebsbereit. Denn durch die innovative Bauweise kann sich der stack grill den Kaminzugeffekt zunutze machen, so muss der Grill beim selbstständigen Anzünden nicht zusätzlich mit Pusten oder Wedeln befeuert werden. Wenn die Gruppe mit Essen versorgt wurde, wird der Grill wieder um 90 Grad auf eine vertikale Position gedreht, man fügt in die obere Öffnung ein wenig Feuerholz hinzu und so wird aus dem Grill eine atmosphärische Feuerstelle. Ist der stack grill eine zündende Idee? Für 80.000 Euro bietet Raphael 20 Prozent der Firmenanteile. Wird ein Löwe anbeißen?

Kylies Cuppa aus Bochum


Immer und überall bubblen – das möchten Hannah Scheuren (28) und Hannes Ftuni (37) ermöglichen. Der Bubble Tea, bereits in den 90iger Jahren erfunden, feiert aktuell sein großes Comeback. Ursprünglich aus Taiwan, besteht er hauptsächlich aus Grünen oder Schwarzen Tee und dazu wird Milch und bunter Fruchtsirups hinzugefügt. Das Besondere: die kleinen Kügelchen, den sogenannten Bubbles. Sie gibt es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und einige Sorten sind so gefüllt, dass sie im Mund zerplatzen. Der Bubble Tea ist bisher ein To-Go Produkt und nur in Cafés erhältlich. “Zum einen handelt es sich um exotische Zutaten, die nur in großen Mengen gekauft werden können. Zum anderen halten sich die fertigen Bubbles im Tee nicht sehr lange, weil sie dann wieder wässerig werden”, weiß Hannah zu berichten. “Wir als große Fans fanden es immer sehr traurig, da wir unser Lieblingsgetränk nie direkt zuhause genießen konnten. Und auch die Plastikverpackung hat uns immer enorm gestört. ” Aus diesem Grund haben sie Kylies Cuppa gegründet. “Eine Bubbletea-Box zum Bestellen, mit der sich jeder selbst zuhause einen Bubble Tea mixen kann”, präsentiert Hannes den Löwen das Produkt. “Da es unsere Box im Abo-Modell gibt, wechseln wir alle vier Wochen die Kompositionen.” Jede Box beinhaltet alle Zutaten für die Zubereitung von fünf unterschiedlichen Bubble Teas. Die einzelnen Komponenten (Bubbles, Sirup, Infusion und Tee) sind in einzelnen nachhaltigen Behältern aus Glas oder RPET abgefüllt, welche die Konsument:innen dann zuhause nur noch zusammenfügen müssen. Um mit ihrem Unternehmen expandieren zu können, benötigen Hannah und Hannes 200.000 Euro und bieten den Löwen im Gegenzug 15 Prozent ihrer Firmenanteile.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer

#StartupsToWatch – doctorly – und Arztpraxen ticken endlich digital

#StartupsToWatch

Das Berliner Startup doctorly, das eine Software für Arztpraxen anbietet, sollte jeder auf dem Schirm haben. Well Health Technologies, Horizons Ventures, The Delta, Speedinvest, UNIQA Ventures, Calm/Storm und Seedcamp investierten zuletzt 10 Millionen in das Unternehmen. 

doctorly – und Arztpraxen ticken endlich digital

Donnerstag, 13. April 2023VonAlexander Hüsing

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das Unternehmen doctorly. Das Berliner Startup, von Samir El-Alami, Nicklas Teicke, Anna Von Stackelberg, Sebastian Lau und Alexandru Boghean gegründet, setzt auf eine Software für Arztpraxen. “MedizinerInnen sind gegenüber der Digitalisierung sehr aufgeschlossen. Ihre obligatorische, zentrale Praxissoftware ist allerdings auf dem Stand der 90er. Diese Silo-Strukturen sind das größte Hindernis für Innovationen im Bereich der medizinischen Grundversorgung. Daher sind wir stolz, ein Betriebssystem entwickelt zu haben, dass alle regulatorischen Vorgaben erfüllt und Arztpraxen wie auch PatientInnen glücklich macht”, sagt Gründer Teicke zum Konzept hinter doctorly.

Damit sich das System der Hauptstädter im Markt etablieren kann, ist unter anderem viel Geld nötig. Well Health Technologies und Horizons Ventures sowie die Altinvestoren The Delta, Speedinvest, UNIQA Ventures, Calm/Storm und Seedcamp investierten zuletzt 10 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Speedinvest, Seedcamp, Target Global, Force Ventures und UNIQA Ventures hatten zuvor bereits 5,6 Millionen in Doctorly investiert.

“Diese Finanzierungsrunde ist eine weitere Bestätigung für unsere Vision eines stärker digitalisierten und effizienteren Gesundheitssystems in Deutschland. Seit der Gründung von doctorly haben wir eng mit Ärzten und medizinischem Fachpersonal zusammengearbeitet, um ein neues Betriebssystem für den gesamten Markt der Primärversorgung zu entwickeln. Wir haben ein modernes, einfach zu bedienendes und sicheres Praxismanagementsystem etabliert, das auch Schnittstellen bietet, um weitere Software zu integrieren”, sagt doctorly-Gründer Samir El-Alami.

Tipp: Mehr aufstrebende Startups gibt es in unserer Startups To Watch-Rubrik.

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Foto (oben): doctorly

#Offline – Restaurant-App DiscoEat ist insolvent (schon wieder)

#Offline

Das Berliner Startup DiscoEat, ein Dienst für Tischreservierungen samt Bezahlsystem, ist insolvent. Bereits 2019 schlitterte das Startup in die Insolvenz, schaffte danach aber einen Neustart – samt Millioneninvestment von 468 Capital, IBB Capital und Hevella Capital.

Restaurant-App DiscoEat ist insolvent (schon wieder)

Dienstag, 28. März 2023VonAlexander Hüsing

Alle paar Tage gibt es derzeit gefühlt eine Startup-Pleite. Zuletzt etwa Alpakas, quofox, Totoli, Bio-Lutions, Shoepassion und Volatiles Lighting. Nun erwischte es auch das Berliner Startup DiscoEat, einen Dienst für Tischreservierungen in Restaurants samt Bezahlsystem (Didit). Damit ist das Unternehmen schon zum zweiten mal insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Philipp Grauer bestellt.

Das Unternehmen, das 2018 von Moritz Heininger, Nicolò Luti und Szymon Madzielewski gegründet wurde, bietet leere Tische in Restaurants und auch Lieferung und Abholung sowie eine Bezahlfunktion an. Im Herbst 2019 schlitterte die Jungfirma in die Insolvenz, schaffte danach aber einen Neustart. 468 Capital, IBB Capital und Hevella Capital investierten zuletzt eine siebenstellige Summe in das Unternehmen.

Zuletzt schien es bei DiscoEat gut zu laufen. Ende des vergangenen Jahres gab es dann nach unseren Informationen ein Wandeldarlehen für DiscoEat, insbesondere mit einem neuen Geldgeber. Das zugesagte Geld traf aber bisher nicht bei DiscoEat ein, was nun zur besonders bitteren Insolvenz führte. Die Hauptstädter hoffen nun auf einen strategischen Käufer, der das Unternehmen übernimmt. Schon zuletzt soll es mehrere Interessenten für das Unternehmen gegeben haben.

Tipp7 millionenschwere Insolvenzen, die jeder mitbekommen haben sollte

Interview –  Moritz Heininger (DiscoEat)

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Foto (oben): DiscoEat

#DealMonitor – IntegrityNext bekommt 100 Millionen – Raisin sammelt 60 Millionen ein – saas.group kauft zenloop

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um IntegrityNext, Raisin, comstruct, NautilusLog, Grinol, Raketenstart, Colibri Energy, Board Owl und zenloop.

IntegrityNext bekommt 100 Millionen – Raisin sammelt 60 Millionen ein – saas.group kauft zenloop

Donnerstag, 23. März 2023VonTeam

Im #DealMonitor für den 23. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

IntegrityNext


Der Wachstumsinvestor EQT Growth investiert 100 Millionen Euro in IntegrityNext. Das bisher gebootstrappte Unternehmen aus München, 2016 von Martin Berr-Sorokin, Simon Jähnig und Nick Heine gegründet, sieht sich als “führende Softwarelösungen für Umwelt-, Sozial- und Governance-Zertifizierung (ESG) in Europa”. Nach eigenen Angaben verfügt das Unternehmen derzeit über “mehr als 200 Kunden und monitort fast eine Million Lieferanten”. Das IntegrityNext-Team plant nun, “seine führende Position in Deutschland weiter auszubauen und sein Kernprodukt zu erweitern, um anstehende europäischen Vorschriften über seine Plattform abzubilden”.

Raisin


 M&G Investments und Altinvestoren wie Goldman Sachs investieren 60 Millionen Euro in Raisin. “With the new investment, we aim to give more consumers access to simple and convenient products by investing in new features, even simpler processes and broader accessibility, and to accelerate growth in expanding markets such as the United States, where we entered in 2020 and already manage significantly over $1 billion AuM”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner FinTech, bekannt für Weltsparen und Zinspilot, wurde 2012 von Tamaz Georgadze, Frank Freund und Michael Stephan gegründet. 2021 fusionierte die Spareinlagen-Plattform mit dem Hamburger Wettbewerber Deposit Solutions. Im Zuge der Investmentrunde stieg die Bewertung der Jungfirma auf über 1 Milliarde US-Dollar. Die neue Bewertung ist nicht bekannt, zuletzt hieß es aber, dass das Unternehmen bei der laufenden Investmentrunde eine Bewertung in Höhe von 1,5 Milliarden Euro anstrebe. Mehr über Raisin

comstruct


 Rivus Capital, another.vc und Angel-Investoren wie Mario Götze, foodspring-Gründer Tobias Schuele, Schüttflix-Gründer Christian Hülsewig und Procuros-Gründer Patrick Thelen investieren 1,2 Millionen Euro in comstruct. Das Startup aus München, das von Henric Meinhardt, Julian Hufnagel, Jonas Beckort und Dominik Brosch gegründet wurde, kümmert sich um die Kommunikation in der Bauindustrie. Ziel ist es, die “Kommunikation sowie Geschäftsbeziehungen zwischen Bauunternehmen und ihren Zulieferern” zu vereinfachen. Mehr über comstruct

NautilusLog


Das Family Office D-Arbor Capital, das zum Logistikunternehmen Dettmer Group gehört, investiert in NautilusLog. Das Hamburger Startup, 2012 von Moritz Klemke, Sven Hamer, Otto Klemke und Ingo Klemke gegründet, positioniert sich als digitales Logbuch. “Die Mittel aus der Serie-A-Finanzierungsrunde werden für weiteres internationales Wachstum, Teamerweiterung und zum Ausbau von Dienstleistungen der Plattform verwendet, um die schnell wachsende globale Kundennachfrage bedienen zu können”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über NautilusLog

Grinol


ESB Invest und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (MBMV) investieren 900.000 Euro in Grinol. Das GreenTech, 2019 von Martin und Ulrich Wirtz in Murchin gegründet, möchte die “die Energieversorgung in Deutschland grüner machen”. Konkret hat das Unternehmen “ein patentiertes BAF-Verfahren zur Herstellung von Kraftstoffen aus biogenen Abfallstoffen entwickelt”. Die Jungfirma “vertreibt ihre Anlagen für die Produktion von grünem Heizöl in ganz Deutschland”.

Raketenstart


Das Business Angel-Netzwerk Croton Capital (Anna Fedulow, Barbara Clarke, Delphine Mousseau), FastBill-Gründer René Maudrich, Nadine Lilienthal, Magda Grünenwald und Cantabrigia Ventures (Lars A. Rosumek und René A. Pfromm) investieren in Raketenstart. Beim Kölner Startup, das 2021 von Madeleine Heuts gegründet wurde, handelt es sich um eine “digitale Rechtsabteilung für Startups, Gründer und Selbständige”. Das LegalTech soll dabei den “gesamten Rechtsberatungsbedarf” für Existenzgründer abdecken. Mehr über Raketenstart

Colibri Energy


 Emerald Technology Ventures, Nabtesco Technology Ventures (NTV) und ABN AMRO Sustainable Impact Fund investieren in Colibri Energy. Das Unternehmen aus Frankfurt am Main bzw. Berlin, 2015 gegründet, positioniert sich als “Anbieter von Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Fahrzeuge in der Flughafen- und Industrielogistik”.

Board Owl


 Der Berliner Venture Capitalist allygatr investiert in Board Owl. Das Startup aus Zürich, gegründet von Daniel Aghdami, Sasha Savic und Delphine Trabaldo Togna, verknüpft “Entscheidungsträger:innen mit passenden Unternehmen”. “Nach Erfolgen in Asien und Europa startet Board Owl jetzt auch in Deutschland”, heißt es in der Presseaussendung.

MERGERS & ACQUISITIONS

zenloop


Die deutsch-amerikanische saas.group, eine Art Dachholding für SaaS-Firmen von Tim Schumacher, Tobias Schlottke und Ulrich Essmann, übernimmt das insolvente Berliner Startup zenloop, eine SaaS-Lösung für Feedbackmanagement – siehe Gründerszene. Das 2016 von den Flaconi-Gründern Paul Schwarzenholz und Björn Kolbmüller gegründete Unternehmen zenloop, erwirtschaftete 2021 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 3,8 Millionen Euro. Insgesamt kostete der Aufbau der Jungfirma bis Ende 2021 rund 11,3 Millionen. signals Venture Capital, Nauta Capital und Piton Capital investierten zuletzt  – im Sommer 2020 – 6,1 Millionen Euro in zenloop. Insgesamt flossen somit mehr als 12 Millionen Euro in das Unternehmen. Zuletzt wähnte sich das zenloop-Team auf dem Weg in die Profitabilität. Zuvor trennte sich das Unternehmen aufgrund von sinkenden Umsätzen von 60 seiner 80 Mitarbeiter:innen. Nach einem geplatzten Wandeldarlehen schlitterte das Unternehmen dann in die Insolvenz. Mehr über zenloop

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Foto (oben): azrael74

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